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Das Zeugnis der von Gott bestimmten Zeugen - Predigt von Professor May

Das Zeugnis der von Gott bestimmten Zeugen

21. April 2019

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Geliebte, in heiliger Osterfreude Versammelte!

„Der Glaube ist nun fest verbürgt, die Hölle ist bezwungen. Das Leben hat den Tod gewürgt, das Lamm den Sieg errungen. Nun glaub’ ich fest und zweifle nicht, ob Höll’ und Welt auch widerspricht. Ich weiß, an wen ich glaube.“ So singt die Christenheit am heutigen frohen Ostertag in einem Osterlied aus der Diözese Fulda. Daneben gibt es aber auch andere Stimmen zum Fest der Auferstehung. Im Schweizer Fernsehen war ein Podiumsgespräch: War das Grab leer? An dem Podiumsgespräch nahmen zwei evangelische Theologen und ein katholischer Theologe teil mit einem Gesprächsleiter. Was diese drei bzw. vier Herren in einer ganzen Stunde gesagt haben, hätte man auch in fünf Minuten aussagen können. Immer wieder vom Thema abkommend, fragte der Gesprächsleiter schließlich einen der evangelischen Theologen: „Nun sagen Sie mir mit einem klaren Ja oder Nein: War das Grab leer oder nicht? D.h. also: Ist Christus auferstanden oder nicht?“ Darauf die Antwort des Herrn, dass er diese Frage weder mit Ja noch mit Nein beantworten könne. Eine ganze Stunde redeten die Herren um die Sache herum, drehten sich wie ein getretener Wurm. Nur ein einziger hatte ein Neues Testament dabei, das er aber auch nicht aufschlug. Warum eigentlich nicht? Der Bericht der Evangelien und die Apostelbriefe scheinen für diese Herren nicht ausschlaggebend zu sein, sondern ihre Fundgruben sind Phantasien und Mythen. Am aufschlussreichsten war die Bemerkung eines der Herren, der meinte, es sei nicht die Aufgabe eines Theologen, Schwierigkeiten zu beseitigen, sondern Schwierigkeiten zu machen. Da haben wir die Lösung des Rätsels. Bisher glaubten wir, dass unsere Schriftgelehrten dazu da seien, etwaige Schwierigkeiten in der Heiligen Schrift uns zu lösen, jetzt wissen wir, dass sie sich dazu nicht berufen fühlen. Wir brauchen aber Gewissheit, wenn wir glauben sollen. Wir brauchen ein Ja, um glauben zu können. Auf Unsicherheiten und Zweifel lässt sich ein Glaube nicht gründen. Der Glaube geht entweder auf Wirklichkeiten oder er fällt in sich zusammen.

Der Osterglaube der Christenheit besagt: Der hingerichtete Jesus von Nazareth ist nicht im Tode verblieben, sondern lebendig und siegreich aus dem Grab erstanden. An der wahren leibhaftigen Auferstehung Jesu Christi hängt buchstäblich alles: das gesamte Christentum, die Kirche, der Glaube und die Hoffnung der Christen. Ist Christus nicht erstanden, dann sind Sünde und Tod nicht überwunden, dann ist er nicht der Erlöser und seine Predigt grundlos, dann ist er ein falscher Prophet, denn er hat seine Auferstehung vorhergesagt. Der christliche Glaube hat es mit Tatsachen, nicht mit Vermutungen und auch nicht mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Die Auferstehung setzt die Tatsächlichkeit des Todes Jesu voraus. Diese Tatsächlichkeit ergibt sich aus dem eindeutigen Bericht der Evangelien und des Paulus, aus der amtlichen Meldung der bei der Kreuzigung gegenwärtigen Amtspersonen und deren Bestätigung durch Pilatus, aus der Salbung des Leichnams und der Grablegung, aus den Umständen der Kreuzigung, aus dem Zeugnis der Feinde des Herrn, aus der jüdischen Tradition und aus dem Geständnis der Feinde des Christentums. Der Tod Jesu liegt nach Ort und Zeit fest. Die Hinrichtung Jesu fand statt auf dem kleinen Hügel Golgotha in Jerusalem, der Hauptstadt Israels. Die Kreuzigung Jesu wurde vollstreckt zum dritten Osterfest des öffentlichen Wirkens Jesu, und zwar am Freitag, dem 7. April des Jahres 30, am 14. Nisan (nach dem jüdischen Kalender), im Alter Jesu von 34½ oder 35½ Jahren. Der Leichnam Jesu wurde auf dessen Bitte vom Landpfleger Pontius Pilatus dem Ratsherren Joseph von Arimathäa übergeben. So wollte es das römische Recht. Ich habe noch einmal in den Digesten, dem römischen Recht, nachgeschaut, da steht geschrieben: Die Leichname der Hingerichteten sind den Angehörigen auszuliefern. Da niemand von den Verwandten Jesu den entseelten Leib Jesu begehrte, konnte der geheime Anhänger Jesu aus Arimathäa vom Prokurator leicht die Herausgabe des Leichnams erreichen. Die Apostel spielten im Todesgeschehen des Herrn eine klägliche Rolle. Petrus leugnete, er kenne diesen Menschen nicht, der da zum Gericht geführt wurde. Auf dem Leidenswege begegnete Jesus mitleidigen Frauen, aber nicht seinen Jüngern. Kein einziger Apostel wurde bei der Grablegung ihres Meisters gesehen. Die Jünger waren zerschmettert, zerschmettert durch die Katastrophe von Golgotha. Ihr Herr und Meister, der Wundertäter und Wanderprediger, der Krankenheiler, der Lehrer des Reiches Gottes war am Schandmal des Kreuzes verblichen. „Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen“, so höhnten seine Widersacher. „Bist du nicht der Messias? Dann rette dich und uns“, sagte der eine Schächer. „Steig herab vom Kreuze, dann wollen wir glauben“, das war ein Angebot der Umstehenden. Aber er stieg nicht herab, er blieb am Kreuze, er starb sogar als erster von den drei Gekreuzigten. Pilatus wunderte sich, dass er schon tot sei. Und er ließ deswegen den Führer des Kommandos kommen, um sich über den Hingang Christi unterrichten zu lassen. Durch seinen frühen Tod blieb Jesus das Crurifragium erspart, das Zerbrechen der Gebeine, wodurch man den Tod nämlich schneller herbeiführen wollte. Der Lanzenstich in das Herz stellte den Tod Jesu fest, mit Sicherheit. Und die Natur sprach ihren Kommentar zum Sterben des Gottessohnes. Die Erde bebte und die Sonne gab ihren Schein nicht mehr. Das war das Ende.

Aber auf einmal war alles anders. Alsbald nach dem Tode Jesu begegnen wir keinem Apostel mehr in der engeren Heimat und im früheren Beruf. Was hat sie veranlasst, das Gesetz der Sesshaftigkeit, der Heimat und der Berufsverbundenheit so radikal zu durchbrechen? Wer trieb sie buchstäblich in alle Welt? Wer hat diesen Kleinbauern und Fischern den Mut zum Predigeramt, die Kühnheit zur Schriftstellerei, den Aufstieg zu einem heiligen Leben und die Kraft zum Martyrium geschenkt? Wer hat in ihnen den Mut erweckt, die Tore aufzureißen, um dem Volk anklagend den Vorwurf des Messiasmordes zuzurufen? „Den, welchen ihr gekreuzigt habt, den hat Gott zum Herrn und Messias gemacht.“ Die einzige gültige und befriedigende Antwort auf diese Fragen lautet: Es war die leibhaftige Auferstehung Jesu. Er, der nachher wahrhaftig lebendig erscheint, war vorher wahrhaftig gestorben. Zwischen beiden Tatsachen liegt als einzig mögliche Erklärung die Auferstehung. Der Beweis für die Auferstehung ergibt sich aus dem übereinstimmenden Zeugnis der Evangelisten, aus dem Zeugnis der Grabeswache, aus dem Eingeständnis der Feinde Jesu, aus dem gänzlichen Umschwung in der Sinnesart der Jünger, aus der Predigt der Auferstehung durch Paulus und die Apostel, aus den von den Aposteln gewirkten Wundern zur Bestätigung des Glaubens an den Auferstandenen, aus den Reden des Auferstandenen. Es ist etwas geschehen, was noch nie geschehen ist. Es ist etwas passiert, was noch nie passiert ist: etwas Unerhörtes, etwas absolut Einmaliges: Ein Toter wird lebendig, zeigt sich, erscheint den von Gott erwählten Zeugen, vierzig Tage lang, und spricht mit ihnen über das, was ihm auch zu seinen Lebzeiten das größte Anliegen war: über die Angelegenheiten des Reiches Gottes. Der Auferstandene wurde mit den Sinnen wahrgenommen. Er wurde gesehen, gesehen von vielen einzelnen und von ganzen Gruppen – einmal von fünfhundert Brüdern. Er wurde gehört, denn er sprach zu ihnen, nicht undeutlich, nicht verschwommen, sondern klar und unmissverständlich, wie er immer geredet hatte. Er wurde betastet, denn er bot den Zeugen seinen Leib dar mit den Narben der Wunden. Der Auferstandene war kein anderer als der Wanderprediger von Galiläa, aber er war anders geworden. Er kam und ging, trotz verrammelter Türen. Er hatte die Macht, zu erscheinen und zu verschwinden, sich zu erkennen zu geben oder nicht. Die Jünger haben Jesus gesehen. Die Juden haben den Jüngern nicht das Sehen Jesu, sondern den Diebstahl der Leiche zum Vorwurf gemacht. In ihrer Verlegenheit wussten sie nicht, was sie sich einfallen lassen sollten. Die Leiche Jesu sei entfernt worden, der Hingerichtete sei gar nicht tot gewesen, nur scheintot, in der Kühle des Grabes sei er wieder zu sich gekommen. Die Anhänger Jesu hätten sich eingebildet, er lebe. So lauten die Auskünfte der Feinde Jesu. Kann, meine lieben Freunde, kann, meine gläubigen Christen, kann eine Lüge, die Lüge des Leichenraubes, die Mär vom Scheintod Jesu oder die Einbildung der Jünger überhaupt ernsthaft in Erwägung gezogen werden? Männer, die einen Leichnam gestohlen haben, Männer, die irrtümlich einen Scheintoten ins Grab gelegt haben, Männer, die einer Halluzination zum Opfer fielen, sind nicht die Personen, von denen man eine Religion ableiten könnte wie das Christentum. Durch Stehlen, durch Täuschen, durch Einbildungen wird man weder mutig noch leidensbereit. Nur eine überwältigende Erfahrung, eine unbezweifelbare Wirklichkeit war imstande, die Jünger umzuwandeln. Die Entstehung des Christentums ist nichts anderes als die Ostergewissheit, dass Jesus lebt. Der christliche Glaube hätte sich im Land der Augenzeugen zur Zeit der Augenzeugen niemals halten noch ausbreiten können, wenn die Auferstehung Jesu nicht das welterschütternde Ereignis gewesen wäre, das es in Wahrheit war.

Ganz ernst nehmen die Urzeugen und Evangelisten es mit der Geschichtlichkeit der Auferstehungstatsache. Sie wissen, ihre ganze Osterbotschaft ruht einzig und allein auf der Gewissheit, dass Jesus wahrhaft und wirklich auferstanden ist. Darin erblicken sie das Wesen des Apostelamtes, Zeugen der Auferstehung zu sein. Alles andere zählt nicht. Sie haben gewiss viel anderes zu verkündigen, schließlich waren sie seine Jünger, sind mit ihm gewandert, monatelang, jahrelang. Sie haben ihn gehört, seine Predigten, sie waren Zeugen seiner Machttaten. Aber das alles zählt nicht gegenüber der Ostererfahrung. Der Nazarener lebt, er ist dem Grab entstiegen, er lebt und belehrt seine Jünger. Jünger sein heißt, die leibhaftige Auferstehung des Herrn zu verkündigen. Das zeigt sich bei der Ersatzwahl, die nach dem Tode des Judas vorzunehmen war. Petrus fordert, dass nur einer von den Männern gewählt werden kann, „der mit uns zusammen war während der ganzen Zeit, da der Herr bei uns ein- und ausging, von der Taufe des Johannes an bis auf den Tag, da er von uns hinweggenommen wurde; von diesen muss einer mit uns Zeuge der Auferstehung sein.“ Der Mann, der jetzt gesucht wird, muss also nicht nur Jesu Leben und Tun in seinem irdischen Dasein erlebt haben bis zum Tode auf Golgotha, nein, er muss auch die leibhaftige Wirklichkeit des vom Tode Erstandenen erfahren haben, ja gerade sie. Er muss Christus erfahren haben in seiner verklärten Gestalt. Es war den Aposteln wohl bewusst, dass nach Gottes Willen der Glaube der nachfolgenden Generationen auf der Einmaligkeit ihres Ostererlebnisses, auf der Verlässlichkeit ihrer Sinne, auf der Rationalität ihres Urteils gründet. Dass die folgenden Generationen nicht selber sehen und urteilen würden, sondern ihrem Sehen und ihrem Urteil trauen müssen. Gerade darin wurzelt ihr frommer Stolz, Apostel Jesu Christi zu sein. Ihr individuelles Sehen und Urteilen sollte nach dem Willen Christi eine übergeschichtliche, eine zeitlose Geltung haben. Sie sollten nicht bloß zufällige, sondern von Gott berufene, von Christus auserwählte, mit Zeichen und Wundern beglaubigte Zeugen für alle kommenden Generationen werden. Die von Gott vorherbestimmten Zeugen sind für die neue Weltzeit und den neuen Glauben nicht weniger grundlegend, als es Moses und die Propheten für die alte Zeit und den alten Glauben gewesen waren. Wenn man dieses Berufs- und Sendungsbewusstsein nicht berücksichtigt, vermag man das Auferstehungszeugnis der Apostel in seiner ganzen Lauterkeit und Eindringlichkeit, in der Absolutheit seines Wahrheitsanspruches nicht zu würdigen. Das Zeugnis wurde ihnen nicht leicht gemacht. Es erhoben sich Widerstände. Die Apostel Petrus und Johannes wurden wegen der Verkündigung der Auferstehung von der jüdischen Behörde ins Gefängnis geworfen. Sie wurden vor den Hohen Rat geführt. Er gebot ihnen, nicht mehr über den Namen Jesu zu reden oder zu lehren. Und was entgegneten Petrus und Johannes? „Ob es recht ist vor Gott, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst. Aber wir können nicht schweigen von dem, was wir gesehen und gehört haben.“ Wenig später wurden die Apostel erneut verhaftet und zur Rede gestellt, weshalb sie sich nicht an das Verbot, Jesu Auferstehung zu verkündigen, gehalten hatten. Die Apostel antworten: „Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, ihn, den ihr ans Kreuz gehängt und umgebracht habt. Ihn hat Gott durch seine Rechte als Fürsten und Retter erhöht. Dafür sind wir Zeugen.“ Die Apostel stehen unter dem Befehl eines von Gottes Anspruch erfüllten Gewissens. Sie predigen Christi Auferstehung nicht nur, weil sie davon wissen, sondern weil sie es müssen. „Wehe uns!“, wenn sie das Evangelium von der Auferstehung nicht verkündigen. Ein Zwang liegt auf ihnen, ein Zwang, den Gott auf sie ausübt. In ihrem Osterzeugnis steckt nicht nur die Überzeugung der Augenzeugen, es steckt darin das erhebende Wissen um ihre Sendung, um ihre Verantwortung, um die Verantwortung der von Gott berufenen Propheten, Bekenner, Martyrer. Wir können uns, meine lieben Freunde, auf das Bekenntnis der Auferstehungszeugen verlassen. Sie bilden sich nichts ein; sie sind nicht einer Täuschung erlegen; sie klammern sich nicht an einen selbst erfundenen Trost. Sie berichten von einer Erfahrung; sie geben Zeugnis von einer Wirklichkeit. Sie sind es, die das Glaubenslied bekennt:

„Das Grab ist leer, der Held erwacht,
der Heiland ist erstanden!
Da sieht man seiner Gottheit Macht,
sie macht den Tod zuschanden.
Ihm kann kein Siegel, Grab, noch Stein,
kein Felsen widerstehen;
schließt ihn der Unglaub’ selber ein,
er wird ihn siegreich sehen.“
Ja, meine lieben Freunde:

„Der Heiland ist erstanden,
befreit von Todesbanden.
Der, als ein wahres Osterlamm,
den Tod für mich zu leiden kam.“
Amen. Alleluja.

Predigt Professor May

Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht

Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit 1951 Priester. Kompromisslos in der reinen Lehre, und doch leicht verständlich, verkündet und erläutert er in seinen Predigten den katholischen Glauben. Sonntag für Sonntag fesselt er seine Zuhörer, die er in der Treue zum Glauben und in der Liebe zur Lehre der Kirche zu festigen versteht.

mehr auf Seiner Seite im Link

www.glaubenswahrheit.org

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Vielen Dank @Tina 13! Die Predigt kommt genau zur richtigen Zeit. Ihre Botschaft muss besonders in der Moderne unablässig wiederholt werden.
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Klasse! Vielen Dank für´s einstellen.
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„Die Apostel stehen unter dem Befehl eines von Gottes Anspruch erfüllten Gewissens. Sie predigen Christi Auferstehung nicht nur, weil sie davon wissen, sondern weil sie es müssen. „Wehe uns!“, wenn sie das Evangelium von der Auferstehung nicht verkündigen. Ein Zwang liegt auf ihnen, ein Zwang, den Gott auf sie ausübt. In ihrem Osterzeugnis steckt nicht nur die Überzeugung der Augenzeugen, es …More
„Die Apostel stehen unter dem Befehl eines von Gottes Anspruch erfüllten Gewissens. Sie predigen Christi Auferstehung nicht nur, weil sie davon wissen, sondern weil sie es müssen. „Wehe uns!“, wenn sie das Evangelium von der Auferstehung nicht verkündigen. Ein Zwang liegt auf ihnen, ein Zwang, den Gott auf sie ausübt. In ihrem Osterzeugnis steckt nicht nur die Überzeugung der Augenzeugen, es steckt darin das erhebende Wissen um ihre Sendung, um ihre Verantwortung, um die Verantwortung der von Gott berufenen Propheten, Bekenner, Martyrer.“
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