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Eugenia-Sarto 1 7

Lehre des Kirchenvaters Johannes Chrysostomus

Bilde sich keiner ein, er werde bei einem bequemen, gemächlichen Leben den Himmel schauen.
Das ist nicht möglich. Keiner hoffe, als Schwelger den schmalen Weg wandeln zu können. Keiner, der auf der breiten Strasse wandelt, hoffe das ewige Leben zu erlangen.
Wenn du also einen siehst, der sich an Bädern und üppigen Mahlzeiten vergnügt, mit einem Schwarm von Dienern einherzieht und alle Ergötzlichkeiten geniesst, so halte nicht dich selbst für unglücklich, weil dir solche Dinge nicht zu Gebote stehen; bedaure vielmehr einen solchen, weil der den Weg des Verderbens wandelt.
Was nützt dieser Weg, wenn er im Verderben endigt? Und was schadet dir deine jetzige Mühsal, wenn sie dich zur Seligkeit führt?
So wollen wir nicht die Schwelger für glücklich preisen , sondern die in Entsagung Lebenden.
Vielleicht lachen einige über meine Worte . Ich aber lache nicht über sie, sondern ich bedaure sie, weil sie nicht einmal wissen, worüber sie lachen und worüber sie weinen und trauern sollten. Darum beweine ich sie.
Denn das bedenke, Mensch: du musst aufstehen, du musst Rechenschaft geben von all deinem Tun und Lassen.Du aber denkst an nichts von all dem, du hast deine Gedanken nur aufs Schlemmen und Schwelgen gerichtet und kannst noch dazu lachen!
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Hl Margareta
erbaulich und stärkend für den Glauben sind die Lehren der Kirchenväter
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