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M.RAPHAEL

Fatima und der wahre Herrendienst

Wohl die meisten Menschen denken: „Wenn Gott doch nur einmal dem Bösen wissenschaftlich überprüfbar eine reinschlagen würde, dann würden wir alle sofort umkehren, um in den Himmel zu kommen. Aber so können wir nicht vertrauen. Wir leben in einer Welt der Lüge, auch der Himmel kann gelogen sein. Halten wir uns lieber an den Herrn der Welt. Jeden Tag ein bisschen böse und heimtückisch zu sein, ist besser, als verletzbar, offen und dumm für eine Liebe zu leben, die vielleicht nur unsere Wunschprojektion ist. Außerdem, wenn es Gott gibt und er die Liebe ist, dann wird er das auch verstehen und uns verzeihen. Sollte aber das Böse die höchste Macht sein, dann gibt es kein Erbarmen, wenn wir uns nicht auf seine Seite schlagen.“

Der Mensch ist ein Egoist. Er fragt, wie komme ich in den Himmel? Martin Luther hat gefragt, wie bekomme ich einen gnädigen Gott? Um das Beste für sich herauszuholen, muss er ein Schlauberger sein, ein schlauer Fuchs, mit allen Wassern gewaschen. Hier und da mal treten und abkassieren, dort Küsschen geben. 6 Tage in der Woche wird dem Fleisch gehuldigt, am 7. geht es in die Kirche, um lieb zu sein, oder auch in den Wald, um mit seinem „gott“ allein zu sein. Man sichert sich nach allen Seiten hin ab und kämpft „irgendwie“ für eine humane Welt. Heute z.B. auch, dass man jede sexuelle Unordnung liebevoll bejaht, wenn nur die Protagonisten freie, gebildete und sensible Bürger sind, die ebenfalls das höchste Prinzip des „Tu was du willst“ bejahen.

Was der Mensch nicht tut, ist, den Fatima Kindern zu folgen, sich an ihnen ein Beispiel zu nehmen:

Am 13.Mai 1917 während der ersten Erscheinung:
„Dann fragte sie die Kinder: "Wollt ihr euch Gott darbieten, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für die Sünden, durch die Er beleidigt wird und als Bitte um die Bekehrung der Sünder?" Die Kinder bejahten dies und die Dame bestätigte ihnen: „Ihr werdet also viel leiden müssen, aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein!"“.
www.worldfatima.com/de/erscheinungen-u…

Offensichtlich ist der Weg in den Himmel nicht ein: „Was habe ich davon?“ Sondern es ist ein klares: „Was kann ich tun, was muss ich opfern, um den Allmächtigen zu verherrlichen, selbst wenn es meinen Untergang bedeutet?“ Das ist schon etwas anderes. Weil der moderne Mensch das nicht verstehen kann und will, weil er es als Geisteskrankheit diffamiert, gibt es so viel Schrecken auf der Erde, gibt es keinen Kompromiss zwischen der Novus Ordo Kirche und der Heiligen Kirche, der zukünftigen Untergrundkirche.

Die Herrlichkeit der Liebe besteht gerade in diesem unbedingten Vertrauen in die göttliche Liebe, das die Bereitschaft zur Selbstopferung ausmacht: „Mein Herr und mein Gott, wie kann ich Dich verherrlichen, egal was?“ Das ist die Fülle. Wenn Gott verifizierbar erscheinen und um sich schlagen würde, wäre die Liebe im wahrsten Sinne beim Teufel. Es gäbe sie nicht. Macht und Wut wären die letzte Wahrheit. Egoistisches Karrieredenken würde in den Himmel bringen, nicht das Liebesopfer. Ein sich beweisender Gott wäre kein Gott. Gott beweist sich in seinem Liebeszuspruch in der Stille der Nacht, wenn unsere Gebete zu ihm ins „Nichts“ gehen. Die Liebe ist ihre eigene Evidenz. Nur dieses Aufbrechen der instrumentellen Vernunft ist wirklich herrlich. Deshalb dienen wir ihr und nur deshalb sind wir stark, viel stärker als die Schlauberger.

Der Heilige Geist vereint uns weltweit: Hier ist ein interessanter Youtube Link aus den USA:

www.youtube.com/watch

Der Kampf mit den Modernisten ist alt. Die Gutmenschen sind wahrscheinlich überrascht, dass der Herr immer neue Soldaten schickt, um sie zu bekämpfen.

Aussagen von Malachi Martin:

12:50 ff: Paul VI. hielt eine berühmte Rede am Ende des Vat. 2 in 1965: Die Rolle der Kirche sollte sein, sich mit dem Menschen zu verbinden, um eine humanistische Lebenswelt, ein Paradies auf Erden zu bauen……… Das war der Sargnagel für die traditionelle Kirche.

14:00ff Die Frage nach dem Glauben: Der Glaube ist eine Dimension der Seele, verbunden mit dem Bewusstsein, dem Willen, der Erinnerung, der Sinnlichkeit, dem ganzen Sein. Wenn man den Glauben auch nur an einer kleinen Stelle kompromittiert, wird man ihn nach und nach ganz verlieren, ohne zu wissen, dass man ihn verloren hat. Die anderen Gläubigen hält man dann nur noch für Verrückte.

16:00ff: Der Vatikan hat einen unumkehrbaren Fehler begannen in Bezug auf die Kirchenstruktur und die Art und Weise wie Dogmen gelehrt werden müssen.

Wie oben erwähnt, halte auch ich das Problem für unumkehrbar. Wir werden eine Untergrundkirche werden, keine Frage. Unsere Größe ist unsere entschiedene Bereitschaft, schwach und klein zu sein.