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Verschiedene Auffassung des Protestantismus und Katholizismus.

Wie die göttliche Offenbarung die Menschen erreicht.

Wesentliche Unterschiede zwischen katholischer und protestantischer Auffassung.


In Christus und den Aposteln ist die Offenbarung abgeschlossen. Damit sie aber allen Menschen bekannt werde, hat Gott verschiedene Anstalten eingerichtet (Predigt, Unterricht, Kirche).

Zwischen Protestantismus und Katholizimus besteht hier eine fundamental verschiedene Auffassung.

Der alte Protestantismus behauptete, es gebe überhaupt kein von der Offenbarung verschiedenes Medium für die Kundgebung der Offenbarung. Sondern die geschriebene Offenbarung (Bibel) sei das Erkenntnismittel, das jeden einzelnen Menschen erleuchte. Dies sei vollkommen ausreichend. Und dies sei die einzige Quelle. Ein anderes dazwischen geschaltetes Medium sei reines Menschenwerk, welches nur störe und den übernatürlichen Charakter des Glaubens beeinträchtige.

Der moderne Protestantismus gibt zu, dass es gewisse Mittel zur Erkenntnis der Offenbarung geben müsse, um sie den Menschen zugänglich zu machen. Jedoch leugnet er, dass diese von Gott angeordnet sein müssten. Auch wird z.T.der übernatürliche Charakter der Hl. Schrift bestritten. So bleiben nur rein menschliche subjektive Zeugnisse. Das Ergebnis ist die historische Kritik und die vernünftige Einsicht des natürlichen Denkens.
Daraus ergibt sich dann, dass die übernatürlichenTatsachen der hl. Schrift - Wunder, Weissagungen, Gottheit Christi entfallen müssen.

Im Gegensatz dazu ist die Katholische Auffassung, dass die Verkündigung des Wortes Gottes von seiten ihrer Organe erfolgen muss durch göttliche im Namen Gottes auftretende Gesandte, welche sie kraft göttlicher Vollmacht und einer ihnen von Gott übertragenen göttlichen Gewalt öffentlich vollziehen. Diese Verkündigung muss offiziell, authentisch und autoritativ den Glauben vermitteln. Dazu muss die Verheissung Gottes kommen, dass diese Verkündigung unfehlbar, unleugbar und unabweislich ist.
So ist das katholische kirchliche Lehramt ausgestattet. Die Lehre des Glaubens und der Sitten ist feststehende, den Gläubigen verpflichtende und unfehlbare und unwandelbare Lehre.
Benutzte Literatur: Josef Matthias Scheeben, Handbuch der katholischen Dogmatik, Band I.
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Hildegard51
Sanftmut ist unvollkommen, wenn sie nicht
sowohl aktiv als auch passiv ist.
Einerseits führt sie uns dazu, dass wir
unsere eigenen Fehler und Launen
bekämpfen und andererseits die Fehler
und Launen der anderen geduldig ertragen.

John Watson Foster
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