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Allerheiligen oder die Triumphierende Kirche

1. November 2018Traditio et Fides

Heute feiern wir das Fest der Triumphierenden Kirche, denn die Kirche ist dreigeteilt. Sie besteht aus:

der Triumphierenden Kirche im Himmel,
der Leidenden Kirche im Fegefeuer,
der Kämpfenden Kirche auf der Erde.

Da die Kämpfende Kirche spätestens seit 1962 nicht mehr kämpft und seit 2013 tut sie es überhaupt nicht, so kommen kaum Seelen ins Fegefeuer und schon gar nicht in den Himmel.

Woher man das weiß?

Weil sich weder Gott verändert hat noch seine Anforderungen geändert haben. „Du sollst nicht Ehebrechen“ gilt nach wie vor. Da hilft das ganze nachkonziliare Beschönigen und Tricksen nicht, die Norm Gottes ist objektiv, denn sie ist göttlich. Wenn Sie die benötigte tägliche Kalorienmenge auf 6000 Kcal pro Tag und Person heraufsetzen, dann wird jeder übergewichtig, es sei denn er ist ein Tour de France -Rennradfahrer oder ein Waldroder bei -20 Grad in Kanada. Wie es auf der Welt und im Reich der Naturwissenschaften objektive Normen und Gesetze gibt, so gibt es diese in der Welt der Sittlichkeit und der Spiritualität. Ansonsten landen wir in der Welt des völligen Relativismus oder wir müssen die Menschwerdung und die Göttlichkeit Christi in Frage stellen. Wenn es Gott gibt und Er Mensch wurde, dann hat er uns doch wirklich persönlich alle Normen mitgeteilt beziehungsweise der Heilige Geist hat die Kirche, ja diejenige vor 1962, zum vollen Verständnis der Wahrheit Christi geführt. Das Zweite Vatikanische Konzil als „das neue Pfingsten“ zu bezeichnen war im höchsten Maße blasphemisch.

Warum braucht man denn ein „neues Pfingsten“? War das erste und einzige Pfingsten nicht gut genug?

Es ist schwer unter der Bergoglio-Herrschaft, am Ende der „Jugend“ oder der Sodo-Synode über die Heiligkeit der Kirche zu schreiben, da „unsere lieben Geistlichen“, die Bischöfe, die Erzbischöfe und die Kardinäle wirklich alles tun, um die kämpfende Kirche zu zerstören.

Was brachte die Synode?

Die weitere Akzeptanz der Homosexualität und der „Synodalität“, d.h. die weitere Protestantisierung der Kirche. Interessanterweise stimmten die Synodenväter über die Paragraphen ab, ohne diese vorher gelesen zu haben. Man wird diese Dokumente genau lesen müssen, denn sie haben natürlich eine doppelte, wenn nicht gar dreifache subversive Bedeutung. Was macht Bergoglio?

Er lässt Umfragen veranstalten, welche sein Vorhaben der „Kirchenreform, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann“ rechtfertigen.
Die Umfragen ergeben nichts oder etwas anderes (z.B. Interesse der Jugend an der Alten Messe).
Ein vorher vorbereitetes Programm der Jugendsynode wird geschrieben, welches die eigenen Anliegen (z. B. Homosexualität) und nicht die Anliegen der Jugend beinhaltet.
Man bestellt die vorher auserwählten „Synodenväter“ nach Rom ein, sodass es keine Überraschungen gibt.
Man eröffnet eine Synode mit dem Hexenstab , in der vorgefertigte Texte vorgestellt werden.
Es tauchen im Endtext Punkte („Synodalität“) auf, von welchen niemals die Rede war.
Man lässt die „Synodenväter“ über Texte abstimmen, die sie nicht vorher gelesen haben, weil sie nicht übersetzt wurden.
Die Originaltexte sind so vieldeutig, dass sie alles aussagen können.
Und alles für das Geld der Gläubigen.

All die bisherigen bergoglianischen Synoden waren das Zweite Vatikanische Konzil im Kleinen, beziehungsweise das Vaticanum III. auf Raten, nur dass es jetzt niemand ernst nimmt. Ja, wirklich niemand.

[...]

Es gibt keinen anderen Weg zur Heiligkeit, zu unserer Heimat im Himmel. Der heilige Beda der Ehrwürdige sagt heute in der dritten Lesung des zweiten Nokturns des Tridentinischen Breviers folgendes:

„Gottes unaussprechliche und unermessliche Güte hat auch dafür gesorgt, dass er die Zeit der Mühen und des Kampfes nicht sehr ausdehnte, und nicht lang machte oder gar ewig, sondern kurz und, um so zu sagen, einen Augenblick dauernd. Dass es in diesem kurzen und winzige Zeit dauernden Leben Kämpfe und Mühen gibt, in jenem aber, das ewig ist, Krönungen und Belohnungen für Verdienste, dass die Mühen schnell ein Ende nehmen, die Belohnungen für die Verdienste aber ewig bleiben; dass sie nach dem Dunkel dieser Welt ein gar hell schimmerndes Licht schauen und eine über die Schmerzhaftigkeit aller Leiden hinausragende Seligkeit erhalten, wie der Apostel dies gezeugt, wo er sagt: Nicht des Vergleiches wert sind die Leiden dieser Zeit gegenüber der nachkommenden Herrlichkeit, die an uns offenbar werden wird.“ (Das kirchliche Stundengebet oder Das römische Brevier, übersetzt und erklärt von Erzpriester Stephan, Bd. II, Regensburg: Pustet 1927, 1229)

Die Zeit der Prüfungen ist also kurz, aber die Wege Gottes sind unveränderlich und kein Papst kann es ändern.

[...]

Lesen Sie alles unter: traditionundglauben.com/…/allerheiligen-o…
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Hildegard51
Predigt zur Eucharistie
Eine äußerst bemerkenswerte Predigt zur Heiligen Eucharistie hielt Papst Johannes Paul II. am 1. März 1989 in der römischen Pfarrkirche Ss. Nome di Maria.

"Wenn der Mensch anderen Göttern und Götzen den Vorrang gibt, dann wird er Gott verachten, ja sogar hassen und dafür in die Hölle kommen. Was ist nun der Grund, dass der Mensch so leicht abirrt, sich verirrt und …More
Predigt zur Eucharistie
Eine äußerst bemerkenswerte Predigt zur Heiligen Eucharistie hielt Papst Johannes Paul II. am 1. März 1989 in der römischen Pfarrkirche Ss. Nome di Maria.

"Wenn der Mensch anderen Göttern und Götzen den Vorrang gibt, dann wird er Gott verachten, ja sogar hassen und dafür in die Hölle kommen. Was ist nun der Grund, dass der Mensch so leicht abirrt, sich verirrt und verloren geht? Es ist das Schwinden der Ehrfurcht! Dadurch wird er vermessen und stolz! Wer Gott fürchtet, also Ehrfurcht vor Ihm hat, weil Er der Schöpfer des Alls und der Welt ist, der wird Ihm auch Ehre erweisen, die wir Ihm schulden, und Strafen und Züchtigungen gern annehmen.

Wir müssen nun bald mit einer neuen Züchtigung rechnen, die alle Strafen Gottes, die es bisher gegeben hat, weit übertreffen wird. Keiner wird dieser Züchtigung entgehen; entweder wird er sie gern an sich geschehen lassen und dann sofort erlöst werden, wie der rechte Schächer am Kreuz, oder er wird für immer verloren gehen, wenn er sich aufbäumt wie der andere lästernde Schächer im verletzten Stolz. Am schlimmsten sind wohl die Lästerungen über Gottes liebende Worte, die Er noch heute ständig durch Seine Mutter und Seinen Sohn auf die Erde niedersendet (gemeint sind hier die Botschaften von Jesus und der Muttergottes). Äußere Formen der Ehrfurcht sind daher notwendig, damit wir nicht vergessen, wem gegenüber wir uns befinden. Schon im menschlichen Bereich kennen wir Höflichkeitsformen - und Gott gegenüber wollen wir diese auslassen!

Daher warne ich noch einmal vor allen Formen der Ehrfurchtslosigkeit, wie beispielsweise die in meiner Diözese verbotene Handkommunion, sowie das Stehen an den vielen Stellen der hl. Messe (Schuldbekenntnis, Wandlung, Kommunion, Segen), weil man nicht mehr weiß, was man hier miteinander feiert: Es ist nichts Geringeres als der Tod unseres Herrn und Heilands, dem wir alles zu verdanken haben. Wir nehmen Rücksicht auf menschliches Urteil und befürchten Nachteile vonseiten der Menschen - Gott aber fürchten wir nicht. Ich habe nicht widerrufen, was einer meiner Vorgänger darüber gesagt hat: Es geschieht auf eure Verantwortung, liebe Bischöfe der ausländischen Diözesen! Ich bete für euch, damit ihr noch rechtzeitig erkennt, wie falsch euer Weg ist! Aber hier, lieber Mitbrüder und liebe Brüder und Schwestern, ist nur die kniende Mundkommunion erlaubt! Alles andere, was Fremde einschleppen und verbreiten, ist verboten! Das sage ich euch als euer Bischof!"

Quelle: Dieser Text wurde entnommen aus dem Buch "Die Verhinderung des Dritten Weltkrieges, Teil 2" von Philipp Unterguggenberger.

(Anzumerken sei hier noch, dass beim Konzil von Rouen/Frankreich im Jahre 878 durch Beschluss jedem Laien die Berührung der heiligen Hostie streng verboten wurde.)
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Tesa
Kinder an Allerheiligen
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