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Bischof Schneider kritisiert die liturgischen Revolutionen von Pius X. und Pius XII.

Bischof Athanasius Schneider von Kasachstan hat die zweit liturgischen „Revolutionen” kritisiert, die der desaströsen Reform der Messe von 1970 vorausgingen.

Schneider verwies vor OnePeterFive.com (21. September) auf die Brevierreform von Pius X. im Jahr 1911. Für Schneider ist es „ein Rätsel, wie er das tun konnte”.

Pius X. änderte die Aufteilung der Psalmen radikal. Die katholische Kirche hat die Ordnung der Psalmen seit oder sogar noch vor Papst Gregor I. (+604) unverändert bewahrt.

Schneider findet es „vernünftig”, zum früheren Brevier zurückzukehren, das er „das Brevier aller Zeiten“ nennt.

Die zweite Revolution ortet Schneider bei der Reform der Karwoche durch Pius XII. im Jahr 1955. Nach Schneider ist „in der ganzen Kirchengeschichte niemals“ etwas Vergleichbares geschehen.

Pius XII. habe „die schönen Riten der Kirche” durch ein „gemachtes” Konstrukt ersetzt.

#newsBvvhgzqubu
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jonatan
Mgr. Schneider hat schon recht, aber die Brevierreform als Anfang vom Ende sehen wir nur im Rückblick weil es nachher so abgründig geworden ist mit der neuen Messe. Am besten die letzten rund 200 Jahre Liturgie einfach streichen. Kein liturgisches Buch nach 1789 und wir sollten relativ sicher sein.
Caruso
@Severin
Selbstverständlich ist die Fliege geweiht, wenn sie - da ja auch Geschöpf Gottes - in das Weihwasser fällt bzw. hineinfliegt. Wie sollte sie das Weihwasser "entweihen", da sie doch ohne Sünde, weil ohne schuldfähiges Bewusstsein ist.
Gedanken machen müsste man sich höchstens, wenn sich mehr und mehr tote Fliegen sammeln, ob das Weihwasser noch OK ist. :-)
alfredus
Es ist mit Sicherheit richtig was Bischof Athanasius sagt, aber der Zeitpunkt wo es um andere Sachverhalte geht, ist als unglücklich zu bezeichnen. Außerdem kennt man nicht den Zusammenhang und Situation, wo so etwas gesagt worden ist.
Moselanus
@Herr Bachmeier: Von rückgängig gemacht kann nicht die Rede sein, wenn ein Teil der Gemeinschaft ad experimentum die älteren Karwochenriten verwendet. Wenn die Piusbruderschaft jetzt den Schott auf dem Stand von 1962 neu herausbringt, wie es der Sartoverlag für Anfang Dezember ankündigt, ist ebenfalls nicht zu erwarten, dass die FSSPX in absehbarer Zukunft zu Rubriken zurückkehrt, die älter sind … Mehr
Lucullus
@Tradition und Kontinuität : Abgesehen davon,daß Ihr Nickname doppelt gemoppelt ist,denn Tradition IST Kontinuität, kann aus ihrem Vorschlag leider nichts werden. Seit dem 23.Johannes sind die Päpste Häretiker,einer immer mehr als der andere. Ich freue mich ja nicht darüber,im Gegenteil,es ist entsetzlich. Aber es wäre noch schlimmer,es zu leugnen.
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DrMartinBachmaier
Vor Reformierung der Karwoche wurde bei der Überführung der Monstranz auf einen Seitenaltar am Gründonnerstag das melancholisch klingende Vexilla regis gesungen. Das war dem Anlass (Vorabend des Leidens) angemessen.
Nach der Reform der Karwoche wurde es durch das feierliche Pange lingua / Tantum ergo des Thomas von Aquin ersetzt, das ja eigentlich für Fronleichnam gedichtet und komponiert … Mehr
DrMartinBachmaier
Die Liturgie-Reformen von Pius XII. sind von der Petrus-Bruderschaft wieder rückgängig gemacht worden, leider (noch) nicht von der Piusbruderschaft.
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Moselanus
Sachlich gesehen, hat er recht. Aber auf das MP berufen kann er sich nicht und auch bei Pius X. wird man ihm da nicht zustimmen. Trotzdem stimmt es im Prinzip. Wieso sollten die Piuspäpste unantastbar sein, Johannes XIII. und folgende jedoch Freiwild der Kritik sein? Manche Tradis haben schon ein naives Geschichtsbild.
a.t.m
Es hat immer in der Geschichte der Kirche Änderungen gegeben, bis zum Unseligen VK II wahren diese aber immer im Sinne Gottes unseres Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Das müsste auch seiner Exzellenz Weihbischof Schneider bekannt sein, denn wenn es keine Neuerungen in der Kirche Gottes unseres Herrn gegeben hätte, dann wären wir noch immer in Katakomben zu … Mehr
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Sehr geehrter @alfredus, wenn der hl. Papst Pius X. eine "actuosa participatio" bei der hl. Messe verlangt, eine tätige Teilnahme, und das in der Folgezeit nur missverstanden wird, oder wenn er das Rosenkranzgebet während der Stillen Messe abzulehnen scheint (man solle nicht in der Messe beten, sondern die Messe beten), dann darf die Vernunft fragen: War das nachteilig oder günstig? Die … Mehr
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alfredus
Das hat uns gerade noch gefehlt ... ? Bischof Athanasius Schneider, den ich sehr verehre, stellt in der Gegenwart, wo alles drunter und drüber geht, Kritik an den Päpsten Pius X. und Pius XII. in den Raum. Wozu ? Diese vom Christentum hoch verehrten Päpste, die noch richtige Päpste waren, jetzt einer unguten Revolution zu bezichtigen, ist mehr als skandalös. Natürlich kennt man nicht den … Mehr
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Wer bist Du,@Novigrod, dass Du dich nicht "Emporkömmling" und "Wichtigtuer" nennst: aus adligem Geschlecht, mit mehr Recht zum Bischof erwählt? DEO GRATIAS, dass Exzellenz Athanasius Schneider (im Sinne des 2. Vatikanums und seines Gewissens) die Verantwortung für die ganze Kirche wahrnimmt. Sonst wäre wirklich nur Friedhofsruhe. Bist Du Bergoglianer, der alle zum Schweigen bringen will, und … Mehr
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Ottaviani
der Mann steht also nicht am Boden dessen was durch das MP möglich ist
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Sunamis 46
Jemand der schon längst verstorben
Ist, sollte man in frieden ruhen lassen-
Es geht in dieser zeit darum unseren glauben in der hoffnung zu stärken-
Diese päpste taten damals was sie für richtig empfanden, vielleicht war es für die damalige zeit gut so!!!
Ich denke pius x war ein guter papst
Und er erlaubte die frühkommunion
Ich glaube erst nach dem 2 vk wurde die firmung nach der kommunion … Mehr
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Sascha2801
"Bischof Schneider kritisiert die liturgischen Revolutionen von Pius X. und Pius XII." …. und feiert selbst teilweise die neue Messe????
Vered Lavan
@byzantiner - Richtig. Nach DrDr. Hw. Gregorius Hesse waren das alles kleine Einzelschritte, die sub summarum nachher zum Desaster führten.
byzantiner
Pius X war derjenige der das Mitsingen der Gemeinde eingeführt hat. Ohne diese Entscheidung wäre es im V-II nicht möglich gewesen, die moderne protestantisch geprägte Musik in der Messe durchzusetzten, die mit dem Kirchenchor allein ohne Gemeindegesang völlig deplaziert rübergekommen wäre und die es im Latein gar nicht gibt. Auch wenn die Intention des Pius X in Tra le sollecitudini eine andere … Mehr
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Vered Lavan
Der schaft es noch babylonische Strukturen abzuschaffen.
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Eugenia-Sarto
Nachher ist man immer schlauer. Was haben wir dem grossen Papst Pius X. alles zu verdanken. Er ist eine grosse Leuchte in der Finsternis!
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Boni
War es nicht auch Pius X., der die Erstkommunion vor die Firmung verlegte?
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Bethlehem 2014
@Immaculata90 Die Reform Pius X. stieß damals schon auf Widerstand, besonders, daß er die Sonntags-Laudes so abgeändert hatte und für die Wochentagskomplet eigene Psalmen verwendete. Eine "moderatere" Brevierreform wäre damals durchaus denkbar gewesen. - Leider liegen mir keine Dokumente aus der Zeit vor. Die sind wohl verschlossen im Keller des Vatikan.
Dennoch hatten weder Pius X., noch Pius … Mehr
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Vered Lavan
S.E. Bishop Schneider for pope!
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Severin
Im Laufe eines Konzils um das Jahr 1000 wurde der Konzilsort von den Mohamedanern/ Türken umschlossen und belagert.( Konstantinopel?)
Man beriet im Konzil weiterhin so äußerst wichtige Fragen:
- welche Augenfarbe die Mutter Gottes habe.
- ob das Weihwasser wo eine Fliege hineingefallen ist, nun entweiht sei, oder
die Fliege nun geweiht sei.
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Schon der vielgerühmte Dom Gueranger (1805-1875) vermeinte, aus seiner Sicht, der des 19. Jahrhunderts (!), angeblich verloren gegangene Ursprünge rekonstruieren zu können. Tradition ist aber lebendige Weitergabe, nicht Archeologismus (um ein treffendes Wort Papst Pius` XII. zu zitieren).
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Gestas
Ich denke, Lutz Matthias ist noch im Gloria Forum als @Maximilian Kolbe Apostolat . Er hat doch geschrieben, das er das Apostolat gegründet und leitet es.
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Eugenia-Sarto
Das darf ja gesagt werden. Viel revolutionärer ist allerdings das, was dann seit dem Vatikanum II passierte. Die vorkonziliaren Päpste hatten natürlich nicht die Absicht etwas zu zerstören,
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@Lucullus
Wir sollten uns darauf einigen, dass die Päpste bis einschl. Benedikt XVI. rechtgläubig, unfehlbar und damit über kleinliche Kritik erhaben waren.
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Lucullus
Na toll,hier sind wohl krasse Spezialisten unter sich. Können wir uns darauf einigen,daß die Päpste bis einschl. Pius XII. rechgläubig,unfehlbar und damit über kleinliche Kritik erhaben waren? Kasachstan,mein Gott !
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Immaculata90
Wie wahr! Das zeitlose röm. Brevier, das der hl. Pius X. abschaffte, hat große Ähnlichkeit mit dem monastischen, das ja auf den hl. Benedikt, sohin bis in die Antike zurückreicht. Was Pacelli mit der hochheiligen Karwoche verbrochen hat, ist in der Tat eine Vorwegnahme des N M, der ja den gleichen Urheber zum Vater hatte: den Hochgradfreimaurer Bugnini. Es wäre interessant, wie Fachle… Mehr
Fischl gefällt das. 
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Von "Liturgischen Revolutionen" hört man auch hier!! In fünf Teilen Bestens erklärt und belegt!
bombadil
Oho! Jetzt wird‘s spannend!
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