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Papst Franziskus rehabilitierte auch einen anderen, sanktionierten Kardinal

Erzbischof José Gomez von Los Angeles dekretierte am 31. Januar 2013, dass sein Vorgänger, der pro-homosexuelle Kardinal Roger Mahony “keine administrativen oder öffentlichen Aufgaben” mehr übernehmen darf.

Der genannte Grund war Mahonys Rolle bei der Vertuschung homosexueller Missbrauchsfälle. Mahony hat sich selbst öffentlich für sein “Fehlverhalten” entschuldigt, junge Männer nicht zu beschützen.

Fünf Jahre später, am 13. Januar 2018, ernannte Papst Franziskus Kardinal Mahony als seinen Sondergesandten bei der Feier des 150. Jubiläums der Diözese Scanton (4. März).

Bild: Roger Mahony, © wikicommons, CC BY, #newsImfdvfoslg
Plaisch
@Sunamis 46
Es ist auch nicht gut, davon redet niemand. Aber man muss die Sakramentalität der Beichte ernst nehmen, und wenn die Sünde weg ist, ist sie fort. DAs gilt es öffentlich zu schützen.
Plaisch
@Sunamis 46
DA bist Du ganz auf dem Holzweg. Jesus sagt zu Petrus, er müsse 77 x 7 verzeihen. Die Sünden sind immer dieselben, und Jesus ist immer derselbe. DAs Beichten ist das seelische Heilmittel und die Hoffnung der Menschen.

Wenn sich die Leute von der Kirche abwenden, dann weil diese sich ZUWENIG mit ihnen beschäftigt hat. Das Ärgernis sind nicht die Sünden der Priester (wie Du andernort…More
@Sunamis 46
DA bist Du ganz auf dem Holzweg. Jesus sagt zu Petrus, er müsse 77 x 7 verzeihen. Die Sünden sind immer dieselben, und Jesus ist immer derselbe. DAs Beichten ist das seelische Heilmittel und die Hoffnung der Menschen.

Wenn sich die Leute von der Kirche abwenden, dann weil diese sich ZUWENIG mit ihnen beschäftigt hat. Das Ärgernis sind nicht die Sünden der Priester (wie Du andernorts richtig sagst), das Ärgernis ist das Desinteresse der Priester an der menschlichen Schwäche.

Gerade der Papst zeigt, wie die Kirche handeln muss: sich ohne Scheuklappen der Sünde zuwenden und mit ihr geschäften.
Carlus
Wo soll Bergoglio seine Freunde haben? Bei gläubigen und aufrechten Katholiken und somit Bischöfen und Kardinälen nicht.
Bergoglio kann nur Freunde in dem Stall gewinnen in dem die gleiche Luft eingeatmet wird wie in seiner Umgebung.
Ein Gestank kann sich in einem Raum mit guter Luft nicht ausweiten. Das ist das Problem Bergoglio.
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Plaisch
Man lese einmal Moab, Kapitel 1 und 2. DA steht stereotyp wegen der drei Sünden von .... und wegen der vier, nehme ich es nicht zurück, deshalb vernichte ich den ...

Die "drei Verbrechen" dürften die trinitarische Struktur unseres Daseins bezeichnen, und das vierte die öffentliche Erkennbarkeit. Gott nimmt unser Dasein nicht zurück (Er lässt uns weiter sein), aber tilgt die fehlerhafte Stelle.…More
Man lese einmal Moab, Kapitel 1 und 2. DA steht stereotyp wegen der drei Sünden von .... und wegen der vier, nehme ich es nicht zurück, deshalb vernichte ich den ...

Die "drei Verbrechen" dürften die trinitarische Struktur unseres Daseins bezeichnen, und das vierte die öffentliche Erkennbarkeit. Gott nimmt unser Dasein nicht zurück (Er lässt uns weiter sein), aber tilgt die fehlerhafte Stelle.

So bestehen denn die Fehler der Menschen auf ewig, aber die äusserliche Korrektur ist aus Menschenhand nicht möglich und auch nicht sinnvoll. DAzu passt auch die Rede vom Unkraut.
Plaisch
@Nujaa
Genau das scheint mir die Leitlinie des Papstes zu sein. Er nimmt die Sünde zur Kenntnis, und entlässt den Sünder äusserlich, und bestraft ihn gegebenenfalls - aber er vernichtet ihn nicht öffentlich.
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Plaisch
@Sunamis 46
Die Frage ist zu komplex um zu beantworten ohne das Beichtgeheimnis zu verletzen.

Es gibt immer Sünden, die man nicht offen sagen darf.

Das ist ja der Zweck des Beichtgeheimnisses: nicht die öffentliche Lynchung sondern die innere Heilung soll ermöglicht werden.

Das hat mit Gehorsam nichts zu tun.
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Freilich, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, sagte mein Opa immer!
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Plaisch
@akolyth5
Auch gloria.tv berichtet äusserst merkwürdig über den Papst.
Was ist dabei, wenn er einen Bischof zum persönlichen Gesandten an einem Fest macht?

Am Schluss der Matthäusberufung - welche das päpstliche Lebenselixier ist - steht: lernt was es heisst: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Der Papst ist dazu zu heilen, und er will niemandem vor dem letzten Tag definitv abschreiben. So …More
@akolyth5
Auch gloria.tv berichtet äusserst merkwürdig über den Papst.
Was ist dabei, wenn er einen Bischof zum persönlichen Gesandten an einem Fest macht?

Am Schluss der Matthäusberufung - welche das päpstliche Lebenselixier ist - steht: lernt was es heisst: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Der Papst ist dazu zu heilen, und er will niemandem vor dem letzten Tag definitv abschreiben. So steht es auch in 1 Kor 4, urteilt nicht vor dem Ende, sondern wartet ab, bis Gott jedem nach seinem Werk vergilt.
Hildegard51
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Sancta
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