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So dachten die Jesuiten früher über die Lateinische Sprache in der Liturgie

"Denken wir uns einmal, was nie geschehen wird, die Lateinische Kirchensprache beseitigt und an deren Stelle die Deutsche (oder andere Volkssprache). Welches wären die Folgen?

Vor allem müsste der Gläubige unausgesetzt auf jedes Wort des Priesters achten. Er mag die heißesten Anliegen auf seinem Herzen haben und noch so sehnlich sein Alleingespräch mit Gott halten wollen, er müsste seine Andacht in die vorgelegten Rahmen einzwängen, dem wohl oder übel Vorlesenden, vielleicht gar Vordeklamierenden, zuhören und gründlich um alle innere Andacht kommen. Dies aber ist Tyrannei! Wie mütterlich wünscht dagegen die Kirche zunächst Aufmerksamkeit auf die Hauptteile der Heiligen Messe, und lässt im Übrigen einem Jeden die Freiheit, sein Herz im Stillen vor dem sakramentalen Gott auszuschütten und mit dem Bittopfer des Priesters das eigene zu Gott emporzusenden. Schon in der ältesten Zeit betete der Priester einen großen Teil der Messe still; und wer meint, das Volk hätte ihm alles von Anfang bis Ende nachgesprochen oder nachgehört, ist in großem Irrtum. Wir nennen vorherrschend die Hl. Messe, als das INNERSTE HEILIGTUM DER CHRISTLICHEN GOTTESVEREHRUNG, verstehen aber zugleich den ganzen katholischen Kultus mit.

Mit der Landessprache käme ferner Verflachung und frostige Verweltlichung in die heilige Liturgie.
... Der Gottesdienst würde in eine endlose Predigt verwaschen, die Schaaren der frommen Beter immer dünner, und wer besäße noch die Geduld, von Anfang bis Ende auszuharren? Die Universalität unseres katholischen Kultus würde nach Ländern, ja nach Pfarreien und Kapellen zerschnitten und jeder Geschmacklosigkeit schutzlos in die Arme geworfen. ... Danken wir dem obersten Wächter der Kirche, dem Hl. Stuhle zu Rom, dass er auch hierin dem unreifen Drängen mannhaft widerstand. Für jeden Christen aber ist es Ehren- und Gewissenssache, mit inniger Verehrung und Liebe an der altehrwürdigen Liturgie zu hängen und nach Kräften aus ihren Schachten Schätze des höheren Lebens zu heben."

Quelle: P. Georg M. Pachtler SJ, Das Buch der Kirche, 12. Auflage, Manz, Regensburg 1901
www.fsspx.at/…/so-dachten-die-…
Latein ist eine kaputte Sprache, egal, ob in der Kirche oder in der BRD-Schule der Merkel-CDU.
Weder noch.
Das finnische Radio begann Anfang 1990 mit den Nuntii latini, areena.yle.fi/1-1931339, dann folgte Radio Bremen und Ende 1990 schließlich Radio Vatikan.
Waagerl
Lateinische Sprache wird ja auch von den Exorzisten angewendet.
alfredus
Das dachten die Jesuiten, als sie noch Glauben hatten und katholisch waren. Aber dann kamen die Progressisten und mit ihnen das Konzil, das sie mitgestaltet und mit ihrem menschlichen Geist durchsetzt haben. Diesen Progressisten und der neue Geist der Jesuiten, brachten es fertig, zusammen mit den Freimaurern das Latein de facto abzuschaffen. Das Latein war die verbindende Kirchensprache einer …More
Das dachten die Jesuiten, als sie noch Glauben hatten und katholisch waren. Aber dann kamen die Progressisten und mit ihnen das Konzil, das sie mitgestaltet und mit ihrem menschlichen Geist durchsetzt haben. Diesen Progressisten und der neue Geist der Jesuiten, brachten es fertig, zusammen mit den Freimaurern das Latein de facto abzuschaffen. Das Latein war die verbindende Kirchensprache einer großen Weltkirche und deshalb ein Dorn in den Augen der Kirchenfeinde. Das war der erste Weg die Einheit zu zerschlagen und die Ortskirchen mit ihren Bischofskonferenzen zu installieren. Weiter wird eine Demokratisierung der Kirche angestrebt und das Papstamt soll dezentralisiert werden. Überall haben die Jesuiten ihre Finger im Spiel und als ein Höhepunkt gilt, dass ein Jesuit auf dem Petrus-Thron sitzt.
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CollarUri
Wehmut kommt auf. Dieser Orden müsste ein gewisses seiner Mitglieder mit der nächsten Rakete auf den Mond schiessen und einige weitere ausschliessen.
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Ich vermute mal, dass P. Georg M. Pachtler SJ nicht gewusst hat, dass er nur beschreibt, was jetzt geschehen ist.
Die endlose Predigt, wie die Menschen den Novus Ordo in der Volkssprache empfinden, ist dummerweise - bis auf eine Ausnahme von 10 Minuten am Sonntag - immer die gleiche. Man sollte deren Inhalt wenigstens nach zwei drei "Predigt"-Besuchen kennen, doch dann besteht kein Verständnis …More
Ich vermute mal, dass P. Georg M. Pachtler SJ nicht gewusst hat, dass er nur beschreibt, was jetzt geschehen ist.
Die endlose Predigt, wie die Menschen den Novus Ordo in der Volkssprache empfinden, ist dummerweise - bis auf eine Ausnahme von 10 Minuten am Sonntag - immer die gleiche. Man sollte deren Inhalt wenigstens nach zwei drei "Predigt"-Besuchen kennen, doch dann besteht kein Verständnis mehr für die Sonntagspflicht, sich immer wieder fast dieselbe "Predigt" anzuhören.
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Ja, damals waren die Jesuiten noch echte Streiter für die Sache Christi!
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Moselanus
Georg Michael Pachtler hat neben Moufang einen der wichtigsten Vorläufer des Schott herausgebracht.
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