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Seltsame Wende im Missbrauchsfall

Der ehemalige Novize - der zwei Mönche des Klosters Cristo Orante in Tupungato in Argentinien schwerer Missbräuche beschuldigt hat - ist einer staatsanwaltlichen Ladung für den 2. Januar nicht gefolgt. Ebenso handelten seine Freundin und seine Eltern.

Alle vier Zeugen sind rechtlich verpflichtet, auszusagen.

Später im Laufe des 2. Januar erklärte der Staatsanwalt Javier Pasqua vor “Canal 9 Mendoza”, dass der Rechtsanwalt der beschuldigenden Seite gebeten habe, die Befragung abzusagen. Der Mandant leide angeblich an „schwerem posttraumatischen Stress“. Der Staatsanwalt meint, dass „70 %“ des Falles geklärt sei.

Der Anwalt der Beschuldigten, Eduardo de Oro, sagte vor MDZ Radio (3. Januar), dass die Anschuldigungen „komplett falsch“ sind.

In der Zwischenzeit hat Erzbischof Marcelo Colombo von Mendoza das Kloster geschlossen. Er befahl den vier verbliebenen Mönchen, den Ort zu verlassen. Zwei Novizen mussten zu ihren Familien zurückkehren. Ein Mönch mit ewigen Gelübden und ein Priester, der ein Novize ist, werden in eine Pfarrei verschoben.

Bild: Monasterio del Cristo Orante, #newsTbrwpvmzxm
Erst groß anklagen, dann zu feige zu sein, um dieser "Anschuldigung" standzuhalten und sich in ein WAS-AUCH-IMMER zu flüchten.
Statt das ganze im Sande verlaufen zu lassen, da man ja der Aufforderung nicht nachkam - wird nun kurzerhand das Kloster geschlossen, da haben wirklich die Feinde gesiegt.
Da zeigt sich doch die Wirkung der Anschuldigungen. Obwohl nichts stattgefunden hat, wird das Kloster kurzerhand geschlossen. Die Feinde von Kirche und Kloster haben gesiegt.
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Alles Taktik, um einem Verfahren auszuweichen!
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