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Abteilungsleiter der Glaubenskongregation „versuchte“, geweihte Jungfrau in der Beichte zu küssen

Der österreichische Priester Hermann Geissler, ein langjähriger Mitarbeiter der Glaubenskongregation, hat der geweihten Jungfrau Doris Wagner im Jahr 2009 während einer Beichte seine Liebe gestanden. Er „versuchte”, Wagner zu küssen. Sie flüchtete erfolgreich.

In den alten Tagen war es Priestern verboten, Frauen außerhalb eines Beichtstuhls die Beichte abzunehmen.

Die rachsüchtige Wagner hat den Fall seit Jahren immer wieder publiziert und die Identität von Geissler indirekt preisgegeben. Im Jahr 2009 waren beide Mitglieder der neokonservativen Gemeinschaft Familia Spiritualis Opus FSO, die als „Das Werk“ bekannt ist. Wagner ist 2010 aus dem Orden ausgetreten.

Geissler leitet seit Sommer 2009 als capo ufficio die Abteilung "Officio doktrinale" (Sektion für Lehrfragen) der Glaubenskongregation.

Laut Kirchenrecht, § 1387, soll ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot zu verführen versucht, mit Suspension, mit Verboten oder dem Entzug von Rechten bestraft werden. In schwereren Fällen ist er aus dem Klerikerstand zu entlassen.

Im Jahr 2014 hat Wagner das mutmaßliche Fehlverhalten von Geissler der Glaubenskongregation gemeldet. Sie erhielt die Antwort, dass Geissler den Vorfall zugegeben und sich entschuldigt habe. Er sei „ermahnt” worden.

Gestern sagte der vatikanische Sprecher Alessandro Gisotti vor NcrOnline.org, dass die Glaubenskongregation gegen Geissler ermittle. Die Kongregation behalte sich vor, „angemessene Maßnahmen” zu setzen.

Jetzt, wo der Fall öffentlich ist, wird Geissler herausfinden, dass die „Kirche der Barmherzigkeit” sein Fehlverhalten nicht verzeiht.

Bild: Hermann Geissler, © Raphael, kathpedia.com, CC BY-NC-SA, #newsJnhwrlklho
Doch hinter dieser Nachricht von der Mitteilung des Heiligen Stuhls vom Rücktritt, dass Pater Hermann Geißler auf eigenen Wunsch seinen Dienst beendet hat, steckt mehr (CNA Deutsch berichtete).

de.catholicnewsagency.com/article/zum-rucktritt-v…
Mangold03
Im Jahr 2014 hat Wagner das mutmaßliche Fehlverhalten von Geissler der Glaubenskongregation gemeldet. Sie erhielt die Antwort, dass Geissler den Vorfall zugegeben und sich entschuldigt habe. Er sei „ermahnt” worden. --> Natürlich ist dieses Verhalten fehl am Platz, aber das was diese Wagner aufgeführt hat, ist noch weitaus schlimmer, und die soll geweiht sein??? Ich glaub mich tritt ein Pferd, …More
Im Jahr 2014 hat Wagner das mutmaßliche Fehlverhalten von Geissler der Glaubenskongregation gemeldet. Sie erhielt die Antwort, dass Geissler den Vorfall zugegeben und sich entschuldigt habe. Er sei „ermahnt” worden. --> Natürlich ist dieses Verhalten fehl am Platz, aber das was diese Wagner aufgeführt hat, ist noch weitaus schlimmer, und die soll geweiht sein??? Ich glaub mich tritt ein Pferd, NIE und NIMMER, so benimmt sich doch nur ein Tr. . . el!
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SvataHora
Nicht umsonst haben traditionelle Beichtstühle Sprechgitter: und häufig ist auch kein Sichtkontakt möglich. Das wird schon alles seinen Grund haben...!
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Gutemine
"Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!"

Dieses Zitat von Erich Kästner habe ich mir in meiner Schulzeit ins Notizheft geschrieben, jetzt möchte ich es allen ins Stammbuch schreiben, die sich in derartigen antikirchlichen Angelegenheiten besonders ereifern, besonders auch dem Redaktionsteam.
Aquila
Hl. Mirjam von Abellin: „Der Herr sagt: »Es gibt einige, die stets diesen Geist der Anklage besitzen. Jeder, der richtet, soll sich eine Nadel ins Fleisch treiben und soll sehen, ob er es ertragen kann! Wie kann man es da wagen, Mich mit einem Nagel zu durchbohren?«”
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Josef O.
Nur zur Erläuterung: Den Hinweis auf die Stellungnahme des Ordens habe ich nur gegeben, damit man auch die Meinung der Gegenseite kennt. Aber für mich persönlich ist diese Stellungnahme absolut irritierend und im Grunde genommen völlig inakzeptabel. Pater Gantioler sagt zwar, dass es eine innergemeinschaftliche und innerkirchliche Prüfung der Vorwürfe gegeben habe, aber er verschweigt, was dabei …More
Nur zur Erläuterung: Den Hinweis auf die Stellungnahme des Ordens habe ich nur gegeben, damit man auch die Meinung der Gegenseite kennt. Aber für mich persönlich ist diese Stellungnahme absolut irritierend und im Grunde genommen völlig inakzeptabel. Pater Gantioler sagt zwar, dass es eine innergemeinschaftliche und innerkirchliche Prüfung der Vorwürfe gegeben habe, aber er verschweigt, was dabei herausgekommen ist: die beiden angeklagten Priester haben innergemeinschaftlich ihre Vergehen eingestanden - den Vorfall in der Beichte und auch den sexuellen Missbrauch und die Vergewaltigung. Aber darüber verliert Pater Gantioler kein Wort! Schlimmer noch, was den sexuellen Missbrauch und die Vergewaltigung anbelangt, bedient er sich einer ähnlichen Argumentation wie die Verteidiger eines McCarrick: Indem er darauf hinweist, dass seitens der zuständigen Behörden keine Anklage erhoben worden ist, versucht er praktisch den Beschuldigten von jeder Schuld freizusprechen. Tatsache aber soll laut Medienberichten sein, dass die Strafverfolgung sowohl in Deutschland als auch in Österreich eingestellt wurde, und zwar aus folgenden Gründen: "In Deutschland fehlte die Anwendung körperlicher Gewalt als Straftatbestand... in Österreich überzeugte der Beschuldigte mit seiner Erzählung einer einvernehmlichen intimen Beziehung."
Die ganze Sache ist in meinem Augen deshalb sehr brisant, weil bei der innerkirchlichen Untersuchung bisher die Ordensgemeinschaften und insbesondere die Frauenorden mehr oder weniger außen vor blieben... und nun werden in den Medien plötzlich Behauptungen aufgestellt, dass 30 Prozent aller Nonnen missbraucht werden.
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….und das ganze liest sich in den Staats-Medien dann so:
Belästigung: Vatikan prüft Vorwürfe gegen Mitarbeiter
Die vatikanische Glaubenskongregation untersucht laut einem Medienbericht der Onlinezeitung National Catholic Reporter Vorwürfe sexueller Belästigung gegen einen Kurienmitarbeiter. Er soll 2009 während einer Beichte eine Ordensfrau unsittlich bedrängt haben.
Mehr dazu in More
….und das ganze liest sich in den Staats-Medien dann so:
Belästigung: Vatikan prüft Vorwürfe gegen Mitarbeiter
Die vatikanische Glaubenskongregation untersucht laut einem Medienbericht der Onlinezeitung National Catholic Reporter Vorwürfe sexueller Belästigung gegen einen Kurienmitarbeiter. Er soll 2009 während einer Beichte eine Ordensfrau unsittlich bedrängt haben.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2960188/
Aquila
Im obigen Beitrag heißt es u.a.:
Er „versuchte”, Wagner zu küssen.

Weiter unten:
Laut Kirchenrecht, § 1387, soll ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot zu verführen versucht, mit Suspension, mit Verboten oder dem Entzug von Rechten bestraft werden. In schwereren Fällen ist er aus dem Klerikerstand zu entlassen.

Wer unterstel…More
Im obigen Beitrag heißt es u.a.:
Er „versuchte”, Wagner zu küssen.

Weiter unten:
Laut Kirchenrecht, § 1387, soll ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot zu verführen versucht, mit Suspension, mit Verboten oder dem Entzug von Rechten bestraft werden. In schwereren Fällen ist er aus dem Klerikerstand zu entlassen.

Wer unterstellt denn dem Priester, dass er damit gegen das 6. Gebot gehandelt hat?
Es gibt harmlose Küsse, die mit dem 6. Gebot überhaupt nichts zu tun haben!
Eine gewisse Art von harmlosen Küssen als Zeichen der Zuneigung, der Verbundenheit, wird in manchem Umfeld, in mancher Kultur, als völlig normal und gut empfunden. Das zeigen uns viele Bilder aus verschiedenen Ländern z.B. im Fernsehen.
Allerdings gibt es auch Leute, die alles schlecht deuten: Wenn ein Mann eine Frau auf die Wange küsst, hat er schon automatisch mit ihr eine Beziehung; wenn das ein Mann gegenüber einem Mann tut, ist er schon automatisch schwul; wenn das ein Mann gegenüber einem Kind macht, ist er schon als pädophil abgestempelt usw. Nicht wenige Menschen haben selbst eine verdorbene Phantasie und projizieren ihre unreinen Gedanken auf andere.
Wie bitte? Was soll das? Die Beichte ist ein Sakrament! Normalerweise müsste das Kirchenrecht greifen und keine lahmen Relativierungen!
Laut Kirchenrecht, § 1387, soll ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot zu verführen versucht, mit Suspension, mit Verboten oder dem Entzug von Rechten bestraft werden. In schwereren Fällen …More
Wie bitte? Was soll das? Die Beichte ist ein Sakrament! Normalerweise müsste das Kirchenrecht greifen und keine lahmen Relativierungen!
Laut Kirchenrecht, § 1387, soll ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot zu verführen versucht, mit Suspension, mit Verboten oder dem Entzug von Rechten bestraft werden. In schwereren Fällen ist er aus dem Klerikerstand zu entlassen.
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Aquila
An Theresia Katharina: Ja, freilich ist die Beichte bzw. das Busssakrament ein Sakrament. Aber inwiefern hat der Priester die Pönitentin zu einer Sünde gegen das 6. Gebot zu verführen versucht? Man darf einen wohl harmlos gemeinten Kuss nicht überinterpretieren.
Ein Priester hat keine Frau zu küssen, schon gar nicht eine geweihte Jungfrau und schon gar nicht beim Beichtsakrament!
Aquila
Hl. Vinzenz von Paul: „Gewöhne dich daran, Dinge und Menschen immer und in jedem Fall nach ihrer guten Seite hin zu beurteilen!”
CollarUri
In solchen Fällen würde ich den Priester deswegen mit grosser Nachsicht behandeln, weil Petzen auch eine Sünde ist, gegen die Nächstenliebe, 1. und 5. Gebot.
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Was wenn sich Pönitentinnen umgekehrt in Priester verlieben und dies den Priestern gestehen? Auch alles schon oft vorgekommen. Da lob ich mir den Beichtstuhl mit Gitter. Schlimm wird es wenn diese ein Nein des Priesters nicht akzeptieren
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Josef O.
Liebe EvT, Du hast recht, auch wenn deine Formulierung recht hart klingt. Aber es ist doch genau das, was ich dir schon vor Jahren vorhergesagt habe... es müssen zunächst diese Neokonservativen zum Umdenken gebracht werden, erst dann kann es in der Kirche wieder aufwärts gehen. Meiner Meinung nach vollzieht sich vor unseren Augen das in der Vision des 3. Fatimageheimnisses Vorhergesagte... ich …More
Liebe EvT, Du hast recht, auch wenn deine Formulierung recht hart klingt. Aber es ist doch genau das, was ich dir schon vor Jahren vorhergesagt habe... es müssen zunächst diese Neokonservativen zum Umdenken gebracht werden, erst dann kann es in der Kirche wieder aufwärts gehen. Meiner Meinung nach vollzieht sich vor unseren Augen das in der Vision des 3. Fatimageheimnisses Vorhergesagte... ich habe das heute ganz ähnlich in einem Kommentar auf kath.net geschrieben unter dem Beitrag von Prälat Imkamp... der Kommentar ist erstaunlicherweise sogar freigeschaltet worden.
Was den Zwischenfall im Werk anbelangt, scheint das Ganze noch lange nicht abgehakt zu sein. Fairerweise sollte man in solchen Fällen auch auf die jüngste Stellungnahme seitens des Werkes verweisen:
www.daswerk-fso.org/blog/stellungnahme-z…
der Verein (rkk) geht den Bach runter und das ist gut so! (evt)
???
Nein, das ist nicht gut so, und es ist auch nicht unabwendbar. Orientieren wir uns an den großen Päpsten Johannes Paul II und Benedikt XVI, und wenn es nur in unserem persönlichen Leben ist. Dann wird es der Kirche auch schnell wieder besser gehen. Kein Zurück vor das Konzil, und, vor allem, keine Bergoglio-Neukirche!
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Klar ist die 'Sovjetkonzilskirche' ein Auslaufmodell. Die wahre Tradition wird überleben und alles restaurieren - fsspx.de/de!
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Ach...dieser "Fall" ist doch schon längst öffentlich...landauf-landab bekannt und publiziert...("Profil"...etc..)…
irgendwie wirkt das Ganze langsam ermüdend...wer/wann/ wen/ warum/wozu/weshalb in der Kirche abbusselt ist doch sch...egal; der Verein (rkk) geht den Bach runter und das ist gut so!
DJP
Je eher, umso besser.
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Die Barmherzigkeit ist oft am falschen Platz, wo sie nicht nötig wäre; aber die Kirche befasst sich jetzt gerne mit solchen Details weil sie auf der Suche nach dem richtigen Weg in einem Irrgarten stecken geblieben ist.
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Ottaviani
warum ist Frau Wagner "rachsüchtig" der Priester hat die Beichte mißbraucht
Weil Frau Wagner alles aufbauscht, was sie mal erlebt hat. Wir wissen überhaupt nicht, was er eingestanden hat und was überhaupt passiert ist. Vermutlich sehr wenig.
Ottaviani
wie beweisen sie das Frau Wagner etwas aufbauscht?
niclaas
»In den alten Tagen war es Priestern verboten, Frauen außerhalb eines Beichtstuhls die Beichte abzunehmen.«

Aufgrund der homo-perversen Infiltration des Priesterstandes wäre das heute nur die halbe Miete.
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Es ist richtig, dass es früher für Priester verboten war, die Beichte außerhalb des Beichtstuhles abzunehmen!
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alfredus
Eine andere Frage ist natürlich : .. muss man denn alles an die Öffentlichkeit zerren ? Das dient nur den Feinden der Kirche. Dieser Priester ist bestimmt schon genug gestraft.
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Theresia Katharina Diese Beichten finden in einem Aussprachezimmer mit "zwei Stühlen" statt. Ganz ohne Gitter.
alfredus
Nach dem Konzil kam das " Beichtgespräch " in Mode. Da wird nicht gekniet, sondern man sitzt sich auf zwei Stühlen gegenüber. Das Beichtgespräch ist dann auch dem entsprechend, locker und fast privat.
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Und plötzlich merkt man, warum die hinterwäldnerische alte Kirche einen Beichtstuhl vorgeschrieben hat.
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Bei uns gibt es nur Beichtstühle mit Gitter und da gehe ich auch gerne hin!
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Meine Güte, das liegt 10 Jahre zurück! Warum soll das jetzt an die Öffentlichkeit gezerrt werden!
Außerdem ist das aufgebauscht, kann gar nicht sein! Im Beichtstuhl ist ein Holzgitter zwischen dem Priester und dem Beichtenden!
Bei uns gibt es nur Beichtstühle mit Gitter und da gehe ich auch gerne hin!
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