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Josef Pieper: "Alle Philosophie ist christlich."

Im Folgenden hat der hervorragende Philosoph die Gedanken zusammengefaßt, die er unlängst bei einer Diskussion über die Frage: "Gibt es eine nicht-christliche Philosophie?" gegenüber seinen Partnern Max Bense und Hans Kudszus im Bayerischen Rundfunk entwickelte.

Gibt es eine nicht-christliche Philosophie? Seltsame Frage! Ob es eine christliche Philosophie gebe, das zu fragen hat Sinn. Schließlich heißt philosophieren, seine Vernunft auf sehr radikale Weise gebrauchen; philosophieren heißt: fragen, was der Sinn von alledem sei, das wir "das Leben" nennen oder "die Wirklichkeit", "die Welt" oder einfach "dies Ganze da". Ja, und wenn nun einer auf diese Frage nach dem Sinn schon eine Antwort hat, wenn einer glaubt, wenn einer Christ ist – wie eigentlich kann er noch auf jene besagte sehr radikale Weise seine Vernunft gebrauchen, wie eigentlich sollte er noch philosophieren können? Das zu fragen, so möchte man meinen, hat Sinn: Gibt es christliche Philosophie?

Dennoch, unsere Frage lautet nicht so. Sie lautet: Gibt es eine nicht-christliche Philosophie? Und, um das Schlimmste vorweg zu sagen, ich neige zu der Antwort: Nein! Es gibt keine nicht-christliche Philosophie! – Ist das aber nicht einfach absurd; denn abgesehen von Indien und China ... Halt, hier muß ich eine Erklärung hinzufügen, eine Einschränkung auch: ich neige (so sollte es genauer heißen) zu der Antwort: Nein, im Abendlande, in unserer westlichen Welt, in Welt-Europa gibt es keine nicht-christliche Philosophie – sofern man (noch eine Einschränkung!) unter Philosophie das versteht, was die großen Beginner und Väter der abendländischen Philosophie, Pythagoras, Platon und Aristoteles, darunter verstanden haben.

Und was haben sie darunter verstanden? Naturlich ist es unmöglich, den Philosophiebegriff dieser Großen hier in seiner ganzen Erstreckung darzulegen. Aber von zwei wichtigen Elementen dieses Begriffs muß hier die Rede sein. Punkt eins: man darf die buchstäbliche Bedeutung des Wortes Philosophie, philo-sophia, nicht bloß für etwas Anekdotisches halten. Platon jedenfalls hat die Legende, Pythagoras habe gesagt, ein Mensch könne nicht weise genannt werden, sondern höchstens ein die Weisheit Liebend-suchender (nicht ein sophos, sondern höchstens ein philosophos) – Platon hat diese Geschichte sehr prinzipiell genommen: dies sei in der Tat das Wesen der philosophischen Frage, auf eine Weisheit aus zu sein, die wir dennoch nicht "haben" können wie ein Besitztum, prinzipiell nicht, niemals – solange wir in diesem gegenwärtigen Zustand der leibhaftigen Existenz uns befinden. Weiter: Was für eine Art Weisheit ist das, die wir prinzipiell nicht zu erringen vermögen und nach welcher wir dennoch liebend zu suchen nicht ablassen, nicht ablassen können – welcher Art Weisheit soll das sein? Die pythagoreische und platonische Antwort ist völlig klar: es ist die Weisheit wie Gott sie besitzt; Gott allein kann im vollen Sinn weise genannt werden, er allein hat "die Antwort", die Wirklichkeitsdeutung aus einem Punkte (nämlich von sich selber her); Gott allein weiß das, worauf es mit der philosophischem Frage abgesehen ist: das Woher und Wozu, den Ursprung und das Ziel, das Bauprinzip und die Struktur, den Sinn und das Ordnungsgefüge der Wirklichkeit im Ganzen. – Dieses erste Element des griechischen Begriffs "Philosophie" besagt also ein prinzipiell unbefangenes Verhältnis zur Theologie, eine prinzipielle Offenheit zur Theologie hin. – Und was ist das zweite Element? Es ist folgendes: Wenn ich eine philosophische Frage stelle und erwäge, wenn ich also etwa frage Was ist, überhaupt und letzten Grundes, Erkennen?, was ist der Mensch?, was ist Wirklichsein?, aber auch: was ist – überhaupt und letzten Grundes eigentlich dieses Stückchen Materie, das ich in Gestalt eines Blattes Papier in der Hand halte? – wann immer ich so frage, frage ich zugleich nach der Bauform der Welt im Ganzen; ich trete, indem ich so frage, der Wirklichkeit als Ganzem gegenüber, und ich muß, indem ich jene – philosophische – Frage bedenke, "von Gott und der Welt" reden.

Das braucht der Einzelwissenschaftler nicht zu tun; wer nach dem Erreger einer bestimmten Infektionskrankheit fragt und forscht, braucht nicht von Gott und der Welt zu sprechen (er soll das gar nicht tun); aber wer fragt: was ist Krankheit überhaupt, letzten Grundes und "eigentlich", der kommt einfach nicht durch, der wird seinem Gegenstand nicht gerecht, wenn er nicht von Gott und der Welt sprechen wollte, er muß sozusagen (ja, buchstäblich!) mit Adam und Eva beginnen. Er kann zum Beispiel nicht von dem Problem Krankheit und Schuld, organische Krankheit und seelisch-sittliche Unordnung, absehen (er braucht nicht zu sagen, natürlich nicht: Krankheit habe immer positiv etwas mit sittlicher Unordnung zu tun, beileibe nicht; aber er muß von der Möglichkeit dieses Zusammenhangs sprechen): aber was ist Schuld und sittliche Unordnung? Wie sollte hierüber irgend etwas ins Gewicht Fallendes gesagt werden können, wenn nicht von Gott und der Welt, "von Adam und Eva her" gesprochen werden kann!

Das bedeutet: Wer eine wirklich philosophische Frage in vollem Ernst stellt und erwägt, der ist, aus der Natur der Sache, nicht befugt, irgendeine Wahrheit, irgendeine Einsicht, irgendeine Kenntnis von irgendeiner Realität formell aus der Betrachtung auszuschließen, ganz gleich, ob es sich um Auskünfte der exakten Wissenschaft oder des Glaubens und der Theologie handelt (freilich, solange solche theologischen Auskünfte wirklich als eine Auskunft über Wirklichkeit gelten!). Wenn einer, in der Erörterung einer philosophischen Frage, etwa aus Gründen irgendwelcher methodischen Sauberkeit –, wenn einer bestimmte Aspekte der Wahrheit von vornherein ausschließen wollte, wenn einer sich weigern würde, wirklich von Gott und der Welt zu reden: dann würde er im gleichen Augenblick aufhören, wirklich philogleichen zu fragen, er würde einfach gar nicht mehr wirklich nach dem letzten Wesen, nach den tiefsten Wurzeln fragen, das heißt, er würde den eigentlich philosophischen Charakter der Frage zerstört haben.

Dies ist, wohlgemerkt, die Meinung Platons; es handelt sich nicht um eine "christliche" Interpretation! Nein, es ist hier von einem Element des Philosophie-Begriffs die Rede, wie die Antike ihn entfaltet hat. Es ist Sokrates, der sagt, man müsse sich an die Auskünfte derer halten, die weise sind in den göttlichen Dingen, nämlich an die Auskünfte der Priesterinnen und Priester, auch der Dichter ("soviele deren göttlich sind") – man müsse sich daran halten, wenn man etwa darüber ins Reine kommen wolle, wie eigentlich (überhaupt und letzten Grundes) Lernen und Lehren vor sich gehe. Es ist Platon, der bei der Erörterung der Frage, was eigentlich und letzten Grundes die Liebe, der Eros, sei, die Geschichte vom urzeitlichen Sündenfall erzählt, vom Verlust der ursprünglichen Heilheit und Ganzheit des menschlichen Wesens – eine Geschichte, die zweifellos "Theologie" ist. Und wenn nun jemand Platon auf die Schulter geklopft hätte, um ihn darauf hinzuweisen: hier liege nun aber eine Grenzüberschreitung vor, das sei nun nicht mehr "reine" Philosophie, sondern eben Theologie, Glaube, Offenbarung, Mythos – es ist zu vermuten, daß Platon recht verwundert geblickt haben würde; und seine Antwort würde wohl gelautet haben: der wahrhaft Philosophierende interessiert sich nicht für Philosophie, sondern für die Wurzeln der Dinge; und wenn du die Auskunft des Mythos über die Wurzeln der Dinge, über das letztgründige Wesen von Eros, abweisest – wie soll ich dir dann glauben, daß du wirklich, im Ernst, nach den Wurzeln der Dinge forschest?

Alle Philosophie ist christlich

Was aber soll nun hieraus folgen für unsere Frage? Nun, es folgt zunächst dieses: Wenn es mit der Philosophie auf die Weisheit abgesehen ist, wie Gott sie besitzt (und das sagt nicht etwa nur Pythagoras und Platon, sondern auch der viel "wissenschaftlichere" Aristoteles; Aristoteles nennt ja gerade die philosophische Seinslehre "Theologie", weil Gott allein die hier gesuchte Antwort völlig und vollkommen besitze), und wenn es ferner zum Wesen des philosophischen Fragens gehört, daß keine Auskunft über die Wurzeln der Dinge, woher auch immer diese Auskunft stamme, formell ausgeschlossen werden kann, am wenigsten eine Auskunft, in welcher – wie in der mythischen Überlieferung, in der "Theologie" – eben jene Weisheit, wie Gott sie besitzt, irgendwie faßlich zu werden scheint: dann ist "christliche Philosophie" nicht allein etwas völlig Selbstverständliches, sondern etwas geradezu Notwendiges, einfachen die genuine, natürliche Gestalt von Philosophie (in dieser unserer Welt) – solange unter Philosophie das gleiche verstanden ist, was auch Philosophie Platon, Aristoteles darunter verstanden haben. Und wieso eigentlich könnten solche Ur-Begriffe wie Weisheit, Suche nach Weisheit einer Korrektur bedürftig werden oder einer Anpassung an den Fortschritt der Zeitläufte!

Der Frage also "Gibt es eine christliche Philosophie?, die ja zumeist den Sinn einer In-Frage-Stellung hat, dieser kritisch gemeinten Frage ist sehr leicht zu begegnen. Wenn man von Platon her denkt, ist da nichts zu verteidigen und zu rechtfertigen. Viel schwerer zu beantworten, ja, eigentlich unbeantwortbar ist die andere Frage: Wie ist – in unserer westlichen Zivilisation, die vom Griechentum wie vom Christentum geprägt ist –, wie ist eine nicht-christliche Philosophie möglich? Diese Frage ist unbeantwortbar; oder vielmehr: die Antwort muß lauten: Nein, eine nicht-christliche Philosophie ist nicht möglich, es gibt keine.

Wie soll man das verstehen? Warum nicht?

Weil alles das, was für Pythagoras, Platon, Aristoteles die mythische Überlieferung an Wahrheit und Weisheit enthielt, "aufgehoben" ist – in der christlichen Lehrüberlieferung; weil es keine überrationalen Auskünfte über die Welt mehr gibt; weil es keine wirklich geglaubten Mythen mehr gibt, auf welche der Philosophierende zurückgreifen könnte; weil es keine echte Überlieferung mehr gibt: es sei denn die christliche! Das ist einfach ein Erfahrungsbefund! Und der bedeutet: Einzig im Rückgriff auf christliche Theologie kann das Philosophieren jene kontrapunktische Vielstimmigkeit der Weltaussage bewahren, die das platonische Philosophieren durch seine Nähe zum Mythos besaß.

Was aber ist nun mit der modernen Philosophie? Wäre sie also gar nicht wirkliche Philosophie? Hier ist zu unterscheiden. Es gibt heute eine Weise, Philosophie zu treiben, die gar nicht den Anspruch macht, Philosophie im alten platonischen Sinn zu sein. Sondern eine Art Fachwissenschaft, interessant für Fachleute – aber nicht eigentlich den Menschen betreffend, nicht eigentlich jeden denkenden Menschen angehend. Die Logistik etwa ist so eine Fachwissenschaft, aber ebenso zweifellos nicht das, was die Menschen von alters her unter Philosophie verstanden haben.

Aber was ist, sagen wir, mit dem Existenzialismus? Er greift offenbar nicht auf christliche Theologie zurück; aber handelt es sich nicht doch um Philosophie? – Das Verhältnis des Existenzialismus, etwa des Sartreschen, zur christlichen Theologie ist sehr kompliziert, gar nicht leicht zu bestimmen. So widerchristlich Sartre sich gibt – ein Grieche, ein Sophist, ein Nihilist vom Schlage des Gorgias würde ihn nicht haben lesen können; ich meine: ein antiker Mensch würde Sartre nicht verstehen, weil – ja, weil man dazu Christ sein muß! "Es gibt kein Wesen des Menschen, weil es keinen Gott gibt, der es erdenken könnte" – wie sollte wohl ein vorchristlicher Grieche diesen Sartreschen Satz verstehen? So sehr hat diese Philosophie etwas mit dem Christentum zu tun. – Gut, aber es wäre doch absurd, Sartre deswegen als "christlichen Philosophen" deklarieren zu wollen? Ja, das wäre freilich absurd. – Also gibt es – auch in dieser unserer westlichen Welt – Philosophie, die nicht christlich ist und dennoch Philosophie, echte Philosophie, die zweifellos nicht allein den Fachmann angeht, sondern den Menschen?

Dies ist eben die Frage, die ich mit Nein zu beantworten geneigt bin: Solcherart Philosophieren, das der Zuordnung zu einer wahren Theologie beraubt ist, kann nicht eigentlich mehr philosophia heißen; es ist nicht mehr liebende Suche nach der Weisheit. Suchen kann man nur das, wovon man annimmt, daß es wirklich existiere, daß es, irgendwo und irgendwann, auch gefunden werden könne.
Zur Person: Als "gross" kann man J.PIEPER nicht bezeichnen, DurchSchnitt war Er freilich auch nicht - d.h. Er war bedeutend, aber nicht genial.
Zur Sache: Die PhiloSophie gab es in Zeiten der UnSicherheit, der AufLösung und des ÜberGangs - sie existierte weder im echten MittelAlter (d.h. vor der Gotik), noch existiert sie heute, wo sie nur noch eine Farce ist, betrieben von zu freiem Denken …More
Zur Person: Als "gross" kann man J.PIEPER nicht bezeichnen, DurchSchnitt war Er freilich auch nicht - d.h. Er war bedeutend, aber nicht genial.
Zur Sache: Die PhiloSophie gab es in Zeiten der UnSicherheit, der AufLösung und des ÜberGangs - sie existierte weder im echten MittelAlter (d.h. vor der Gotik), noch existiert sie heute, wo sie nur noch eine Farce ist, betrieben von zu freiem Denken unfähigem DämmerVieh, welches letztlich einzig an SozialEthik interessiert ist.
Wie in Kunst/Politik/Architektur/... bezog alles Grosse der NeuZeit (bzw. in der Antike: der Attischen Klassik) all seine Kraft aus den dahinschwindenden Relikten des MittelAlters (bzw. in der Antike: der Dorisch-Homerischen FrühZeit).
Groß an Pieper waren seine pädagogischen Fähigkeiten und vor allem der Wille, sie auch an sowas für die Großen so Uninteressantes wie Lehrerbildung direkt nach dem Krieg einzusetzen. Viele der jungen Leute, die bisher in staatlichen und sonstigen öffentlichen Institutionen vor allem Unterwerfung lernen sollten und denen man zuhause vor allem Klappe halten und sich bloß nicht exponieren geraten …More
Groß an Pieper waren seine pädagogischen Fähigkeiten und vor allem der Wille, sie auch an sowas für die Großen so Uninteressantes wie Lehrerbildung direkt nach dem Krieg einzusetzen. Viele der jungen Leute, die bisher in staatlichen und sonstigen öffentlichen Institutionen vor allem Unterwerfung lernen sollten und denen man zuhause vor allem Klappe halten und sich bloß nicht exponieren geraten hatte, lernten bei ihm eine ganz andere Welt kennen, eine ganz andere Haltung und sie waren ihm ein Leben lang dankbar. Ich kenne sieben davon.
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a.t.m
Eine schlimme ja sogar bösartige Behauptung, den so wird ja behauptet das kein Philosoph die Existenz Gottes unseres Herrn leugnet und sogar die häretische Aussage im Sinne der "Allerlösungseinheitsreligion behauptet das auch Mohammedanische Philosophen christlich aggiert und aggieren. Philosophie ist in meinen Augen der erste Schritt weg von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen …More
Eine schlimme ja sogar bösartige Behauptung, den so wird ja behauptet das kein Philosoph die Existenz Gottes unseres Herrn leugnet und sogar die häretische Aussage im Sinne der "Allerlösungseinheitsreligion behauptet das auch Mohammedanische Philosophen christlich aggiert und aggieren. Philosophie ist in meinen Augen der erste Schritt weg von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche und somit auch von Gott dem Herrn. Siehe Kant, Nietsche usw.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
CollarUri
@a.t.m Ob der Heilige Thomas von Aquin Ihnen wohl etwa beipflichten würde? Die Frage Peipers ist zwar radikal und wohl auch provokativ gemeint, aber er fördert mit seiner Besprechung Erstaunliches zutage. Sind nicht auch die Denkgebäude von Kant und Nietzsche durch sie herausgefordert? Kant z. B. weil er sich zwar losgelöst von Gott anstrengen will, aber in den Ergebnissen seine Gottähnlichkeit …More
@a.t.m Ob der Heilige Thomas von Aquin Ihnen wohl etwa beipflichten würde? Die Frage Peipers ist zwar radikal und wohl auch provokativ gemeint, aber er fördert mit seiner Besprechung Erstaunliches zutage. Sind nicht auch die Denkgebäude von Kant und Nietzsche durch sie herausgefordert? Kant z. B. weil er sich zwar losgelöst von Gott anstrengen will, aber in den Ergebnissen seine Gottähnlichkeit sucht; Nietzsche z. B. weil ein toter Gott ein christlicher Gedanke ist durch den toten Christus am Kreuz.
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Mk 16,16
@a.t.m Pieper meint eher, daß die unchristlichen "Philosophen" gar keine Philosophen sind. Die sind den Weg in die falsche Richtung gegangen. Piepers These läßt eine neue Sicht auf die Philosophie zu.
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Richtig, denn "Philosophie" heißt übersetzt: "Liebe zur Weisheit". Alles außerhalb der Weisheit ist Torheit, da die Weisheit
vom Dreieinigen Gott offenbart wurde, während Menschen sich
eigene Welt"weisheiten"(=Torheiten) zusammenfabuliert haben.
Die trinitarische Perichorese
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Mk 16,16
Erfreulich, daß Josef Pieper hier zu Ehren kommt! Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Die Philosophie ist wie ein Weg - man muß ihn nur in die richtige Richtung einschlagen.
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