Sprache

Höllenpredigt 1964

Predigt des verstorbenen Wiener Dompredigers, Prälat Karl Raphael Dorr, an Sylvester 1964. Es wird erzählt, dass selbst Burgschauspieler in den Stefansdom kamen, nicht so sehr aus Frömmigkeit, … Mehr
Kommentieren …
Santiago74 hat diesen Beitrag in Gloria Global am 23. September 2015 verlinkt.
DoctorAngelicus
In der Hölle landet nur, wer es persönlich will.
Dies liegt daran, dass der Mensch ja die volle Erkenntnis der Sündhaftigkeit seines Tuns erkennen muss [um in "Tod-Sünde" zu fallen], die also auch die Folgen im Blick hat. Des weiteren muss der Mensch im Vollbesitz seiner persönlichen Freiheit die Entscheidung fällen, damit die Sünde als "Tod-Sünde" angesehen werden darf. Daher ist auch Gott … Mehr
CollarUri gefällt das. 
Santiago74 gefällt das. 
Abramo
Das "Geschrei" liegt in erster Linie daran, dass der Prälat weder auf die Hilfe effektiver Mikrofonanlagen noch auf die Hörgeräte seiner Zuhörer vertrauen konnte.

Mit anderen Worten: Er musste so reden, dass man in (akustisch) versteht.
CollarUri gefällt das. 
Monika Elisabeth
@misi

Das Geschrei hatten zu dieser Zeit (aber noch viel viel früher) die meisten guten Prediger so an sich. Wenn ich mich nicht irre, gab es sogar extra diese Technik zu erlernen. Bin mir aber nicht mehr sicher wo ich das gelesen habe.
elisabethvonthüringen
.
Diese Predigt hätte Faber bei der Beerdigung des Künstlers Hrdlicka halten sollen...er ginge unweigerlich in die Geschichte des österr. Theaterwesens ein...
Misericordia
Geniale Predigt
(aber das Geschrei verstört mich etwas)
DoroM
Kann man das dem Dompfarrer Faber vorspielen?