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scobel - Die große Rohstoffkrise

Wem gehören die Rohstoffe der Erde? Immer heftiger wird der Kampf um seltene Rohstoffe, die für das alltägliche Leben und Technologien gebraucht werden. Die Prognose: akuter Ressourcenmangel.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 03.03.2027

In den vergangenen 50 Jahren waren Öl und Gas die wichtigsten Rohstoffe. Die Menschheit ging sorglos mit ihnen um. Mit fortschreitender Technologisierung wird nun weltweit um Seltene Erden, Sand, Holz und Stahl gekämpft.

Konsum komplett überdenken

Immer mehr Staaten konkurrieren um knappe Rohstoffe - und das mit allen Mitteln. Längst sind Rohstoffe Grund für politische Krisen. Wer aber hat eigentlich Anspruch auf die weltweiten Ressourcen? Gehört die Erde nicht uns allen? Wie müsste eine Verteilung aussehen, von der alle gleichermaßen profitieren? Können neue Technologien und Verfahren den Mangel verringern? Und können wir es uns überhaupt leisten, wertvolle Materialien auf den Müll zu werfen, statt sie möglichst effizient wiederzuverwerten? Müssen wir unseren Konsum nicht komplett überdenken und neu strukturieren?

Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen über die Ursachen der Rohstoffkrise und zeigt innovative Auswege. Welche Ressourcen werden künftig knapp? Vor welche Herausforderungen stellen uns die Transformation der Wirtschaft und der Gesellschaft in Bezug auf die neuen seltenen Rohstoffe? Wie schnell schaffen wir es von einer sorglosen Wegwerfgesellschaft hin zu einer wirklich effizienten Recycling-Gesellschaft?

Gäste

Fritzi Köhler-Geib

Fritzi Köhler-Geib ist Chefvolkswirtin der KfW Bank und verfügt über 20 Jahre Erfahrung bei der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und im Finanzsektor, davon zuletzt seit 2017 als Chefvolkswirtin für Zentralamerika bei der Weltbank. Die regionalen Schwerpunkte ihrer wirtschaftspolitischen Beratungstätigkeit und volkswirtschaftlichen Forschung liegen in Deutschland, Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika.

Mathis Wackernagel

Mathis Wackernagel ist Präsident der Organisation Global Footprint Network, einer internationalen Forschungsgruppe mit Sitz in Kalifornien und Vordenker in Sachen Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit William Rees entwickelte er das Konzept des Ökologischen Fußabdruckes. Wackernagel setzt sich dafür ein, die Begrenztheit der ökologischen Rohstoffe handfester zu erfassen und Zielvorstellungen für nachhaltige Entwicklung zu entwerfen.

Ralph Watzel

Ralph Watzel ist seit 2016 Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover. Er studierte Geologie, Geophysik und angewandte Geologie. Nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Hydrogeologe wurde er 2001 zunächst Referent für Nachhaltiges Wirtschaften im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, von 2006 -2016 leitete er das dortige Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau.

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