Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  3. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  4. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  5. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  8. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  9. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  12. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  13. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  14. Polnische Bischofkonferenz ist der Schirmherr des Polnischen „Marsch für das Leben und die Familie“
  15. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas

Aufregung um Zirkuseinlage im Marienwallfahrtsort Aparecida

19. Juli 2013 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aparecida ist der größte Wallfahrtsort Brasiliens. Eine Veranstaltung vom Herbst 2012 erregt wenige Tage vor dem Besuch von Papst Franziskus die Gemüter. VIDEO


Aparecida (kath.net/jg)
Papst Franziskus wird nächste Woche im Rahmen seiner Südamerikareise den brasilianischen Wallfahrtsort Aparecida besuchen. Der amerikanische Priester John Zuhlsdorf wies in seinem Blog auf ein kurzes Video hin, das bei einer Veranstaltung in Aparecida aufgenommen wurde.

Es handelt sich bei der Feier vom Herbst 2012 offenbar nicht um eine Messe. Das Video zeigt den „Einzug der Bibel“ am dritten Tag der Novene zum Fest „Unserer Lieben Frau von Aparecida“. Was man sieht, erinnert an eine Zirkusveranstaltung: Engel auf Rollschuhen, ein fahrendes Karusell, auf dem eine junge Frau die Bibel hält. Dazu erklingt der Marsch „Thunder and Blazes“, der häufig als Musik bei Zirkusveranstaltungen zu hören ist. Der Kondukt zieht in die Kathedrale von Aparecida ein. In der Mitte wird die Bibel einem Geistlichen im Messgewand überreicht. Mit Edson Taschetto Damian, Bischof von Sao Gabriel da Cachoeira, stand der Feier ein hoher katholischer Würdenträger vor.


Auf Youtube hat das Video zahlreiche vor allem negative Reaktionen ausgelöst. „Jetzt verstehe ich, warum die Protestanten in Brasilien so viele Konvertiten haben“, schreibt ein Kommentator. Auch aus früheren Jahren sind ähnliche Videos abrufbar. Im Jahr 2010 wurde die Bibel in einer Satellitenschüssel in die Kirche gerollt.

Mit jährlich fast 8 Millionen Pilgern ist Aparecida der größte Wallfahrtsort Brasiliens. 1929 erklärte Papst Pius XI. Unsere Liebe Frau von Aparecida zur Schutzpatronin Brasiliens.

Sehen Sie das VIDEO





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Marienzweig 25. Juli 2013 

Adson_von_Melk!

Leider habe ich erst jetzt Ihre Antwort auf meinen Einwand entdeckt.
Vielleicht können Sie die meine auch noch wahrnehmen, ehe sämtliche Kommentare nach 7 Tagen von der Bildfläche verschwinden.

Nach dem Lesen Ihrer Worte hatte ich das Gefühl, ich müsse noch ein bisschen an meiner Geduld für andere Ausdrucksformen feilen.
Sie scheinen mehr guten Willen zu haben als ich.
Aber Gefallen finde ich an der Veranstaltung dennoch nicht.

Ihren Worten ...
"Wenn zB. Afrikaner in der Liturgie tanzen, so ist das ein organischer Teil ihrer Kultur und eine selbstverständliche und schöne Ausdrucksform.
Wenn ich es bei uns mitansehen muss (Volkshochschulkurs, Batiktücher ...) dann ist es eine Strafe für meine Sünden."
...ist nichts hinzuzufügen.

Beim letzten Satz musste ich lachen.
An Ihre Gabe zu feiner Ironie habe ich mich mittlerweile gewöhnt.
Inzwischen gefällt sie mir!
Wissen Sie noch, warum ich das erwähne?


0
 
 Adson_von_Melk 22. Juli 2013 

@Marienzweig:

Bei uns ist die Assoziation natürlich "Zirkus", schon wegen der Musik, bei Brasilianern ist es wohl der Karneval. Und ja, soweit ich Brasilianer kenne LIEBEN sie es laut und bunt :-)

Ich will auf Ihre Frage ob das klug ist jetzt nicht antworten, dass man "mit allen Mitteln" arbeiten soll, um Seelen zu gewinnen, aber wenn ich an den sinnenfreudigen Barock meiner engeren Heimat denke, der (gerade im Rahmen der Gegenreformation) auch viel mit theatralischen Effekten gearbeitet hat, dann will ich mit der auch für mich grenzwertigen Darbietung aus Aparecida Geduld haben.

Noch ein verwandter Gedanke:
Wenn zB. Afrikaner in der Liturgie tanzen, so ist das ein organischer Teil ihrer Kultur und eine selbstverständliche und schöne Ausdrucksform. Wenn ich es bei uns mitansehen muss (Volkshochschulkurs, Batiktücher ...) dann ist es eine Strafe für meine Sünden.

"Eines schickt sich nicht für alle."
(Goethe)


0
 
 Selene 21. Juli 2013 
 

Weltkirche

Daran sieht man, dass in unserer Weltkirche so viele verschiedene Kulturen beheimatet sind, die ihrem je unterschiedlichen Verständnis von einem feierlichen Gottesdienst längst Rechnung tragen, und sie haben Freude daran.

Für uns im deutschsprachigen Raum wäre das nichts, aber auch wir wollen ja, dass unsere Mentalität respektiert wird.

Was ist falsch daran, wenn die unterschiedlichen Mentalitäten auch in den Gottesdienst Eingang finden?

Ein Gottesdienst in Südamerika muss nicht meinem deutschen Geschmack entsprechen (und tut er hier auch nicht)


0
 
 Calimero 19. Juli 2013 
 

mir gefällt's

Vielleicht leide ich ja an Geschmacksverirrung, aber ich muss gestehen, dass mir diese "Darbietung" ausgesprochen gut gefällt.

Da kommt gleich gute Laune auf. Ideale Vorraussetzungen um eine frohe Botschaft zu verkünden.


0
 
 Marienzweig 19. Juli 2013 

Lieber Adson_von_Melk!

Ist es klug, gegen Show-Effekte einiger sektenartiger Gruppierungen sich gleicher oder ähnlicher Mittel zu bedienen, um die Leute bei der Stange zu halten?
Wer gehen will, der geht sowieso.
Wegen der dargebotenen Show wird wohl kaum jemand in der katholischen Kirche bleiben.

Natürlich muss man der Mentalität der dortigen Bevölkerung Rechnung tragen, die vielleicht Lautes und Buntes liebt.
Bei den Akteuren jedenfalls hatte ich das Gefühl, es ginge nur um sie.
Sie waren der Mittelpunkt der Show.
Die junge Dame hätte auch irgendetwas anderes als eine Bibel in der Hand halten können, vielleicht einen Pokal.
Es hätte keine Rolle gespielt, der Gegenstand wäre austauschbar gewesen.
Zumindest war das mein Eindruck!


6
 
 Adson_von_Melk 19. Juli 2013 

Umgekehrt wird ein Schuh daraus

Nicht wegen dieser Inszenierung haben die Protestanten dort soviel Zulauf, sondern weil die Sekten mit ihren oft show-artigen Gottesdiensten einen derart besorgniserregenden Zulauf haben, sehen sich die Katholiken gezwungenauch was dagegen zu halten. Und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Auch Papst Franziskus wird zum Abschluss der Weltjugendtage eine gewaltige Show-Bühne besteigen, mit der man sich vor keinem Pfingskirchen-Event zu versecken braucht. (Die üblichen sprungebereiten Feidnseelen trommeln seit Tagen im Internet dagegen.)

Mir ist diese Bühne auch etwas zu futuristisch-bombastisch - aber die vor Ort Verantwortlichen wissen am besten, gegen wen sie anzutreten haben!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Brasilien

  1. Einfluss auf Präsidentenwahl? Die ‚Twitter-Akten Brasilien’
  2. Umfrage zeigt: Brasilianer mehrheitlich gegen Abtreibung
  3. "Vielleicht wird Lula da Silva ausländische Missionare ausweisen"
  4. Brasilien: Wo der Hunger zum Himmel schreit
  5. Brasilien: Corona vergrößert Not und Hunger
  6. Brasilien: Die Obersten Richter votieren mehrheitlich für Lebensschutz
  7. Brasilien: 140.000 bei evangelikaler Großveranstaltung in drei Stadien
  8. Neues Abstinenzprogramm für Brasiliens Jugendliche
  9. Brasilien: Regierung will Volksschüler vor Gender-Ideologie schützen
  10. Brasilien: Bürgermeister lässt Travestieshow verbieten







Top-15

meist-gelesen

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  3. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  4. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  5. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  6. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  7. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  8. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  9. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  10. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  11. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  12. Aufbahrung und Beisetzung eines Heiligen Vaters
  13. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  14. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  15. Der Teufel sitzt im Detail

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz