Elischa
29651
Verweilen vor Gott. l. Zur Einführung Kontemplativ, spirituell oder, wie man heute sagt, meditativ in allen Weltbezügen leben, heißt für den Christen, nicht statisch ein ewiges Gut, eine Gottheit …More
Verweilen vor Gott.
l. Zur Einführung
Kontemplativ, spirituell oder, wie man heute sagt, meditativ
in allen Weltbezügen leben, heißt für den Christen,
nicht statisch ein ewiges Gut, eine Gottheit betrachten und
anschauen, sondern sich in Jesus Christus auf eine Person
einlassen. Dies hat zur Folge, dass wir unsere personalen
Beziehungen immer neu auf Christus hin überprüfen müssen. In einem statischen Denken befangen, hat man die Berufung zur Kontemplation oft in Gegensatz gebracht zu einer Berufung zu bloß ,äußerer, Aktivität, und man hat das kontemplative Leben, besonders in den Klöstern, scharf abgehoben vom sogenannten tätigen Leben. Vielfach berief man sich dabei auf die Perikope von Maria und Marta im Lukasevangelium (10,38-42), wo Jesus Maria gelobt, Marta getadelt habe. Thomas von Aquin, Meister Eckehart, Teresa von Ävila1 und andere Autoren teilten diese Exegese nicht. Sie fanden, dass das vollkommene christliche Leben sich in einer harmonischen Einheit von kontemplativem und …More
Elischa
Wort Gottes:
Joh 8,42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott
ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.
Joh 8,43 Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.
Joh 8,44 {Ihr} seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr …More
Wort Gottes:

Joh 8,42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott

ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.

Joh 8,43 Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.

Joh 8,44 {Ihr} seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein

Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge

redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.

Joh 8,45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt {ihr} mir nicht.

Joh 8,46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?

Joh 8,47 Wer aus Gott ist, hört dieWorte Gottes. Darum hört {ihr} nicht, weil ihr nicht aus Gott seid

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Betrachtungshilfe:

Jesus spricht heute ganz klar und unmissverständlich über die schreckliche

Wahrheit der Existenz und des Wirkens des Teufels. Er bezeichnet ihn als den Vater

aller Lüge und sogar als Mörder von Anfang an. Dies besagt schliesslich, dass der

Teufel sich nicht nur Gott widersetzt und Seine Wahrheit vernichten möchte,

sondern auch den Menschen selbst und dessen ewiges Glück im Himmel, das er

selbst für immer verloren hat.

Gott aber kann von niemandem besiegt werden! Um die Macht Satans zu

brechen, sandte Gott Seinen Sohn in die Welt, damit Er durch die Verkündigung

der Wahrheit Seines WORTES den Teufel und dessen Lügen entlarve und ihn

besiege, den Menschen aber die volle Wahrheit vermittle und den Weg

zum Himmel erschliesse. Zu diesem Sieg Jesu können wir alle gelangen, wenn

wir Seiner Wahrheit, der Wahrheit des Wortes Gottes, treu folgen und sie auch

an andere weiter vermitteln.

"Wer aus Gott ist hört die Worte Gottes." Aufgrund dieser Wahrheit können

wir sehr leicht feststellen, auf wessen Seite wir selbst oder andere stehen. Zu den

Juden sagte Jesus: "Ihr hört sie deshalb nicht, weil ihr nicht aus Gott seid."

Dies zeigt uns, in welch verdorbenem, geistigen Zustand sie sich befanden und

macht verständlich, warum Jesus ihnen gegenüber so harte Worte gebrauchte. Aber

viele von ihnen waren leider vom Bösen schon so verknechtet, dass sie zu einer

Umkehr zum Guten und zum Glauben an die Wahrheit unfähig geworden waren.

Sehe ich jetzt klarer und deutlicher die Katastrophe, die der Welt und der

Menschheit bevorsteht, wenn heute immer mehr Menschen den Fabeleien und

Lügen Glauben und Gehör schenken, anstatt der Wahrheit des Wortes Gottes?

Elischa
Franzelll
Elischa,du bist aber friedfertiger als ich... 👍 🤗
Elischa
Ja lieber Franzelll ,
wir beide denken über so viele Dinge im Glauben gleich.
Ich freue mich so sehr über Dich. Es ist sooo schön einen Glaubensbruder
wie dich zu haben. Danke! 😇 🤗 👍
ElischaMore
Ja lieber Franzelll ,

wir beide denken über so viele Dinge im Glauben gleich.

Ich freue mich so sehr über Dich. Es ist sooo schön einen Glaubensbruder

wie dich zu haben. Danke! 😇 🤗 👍
Elischa
Franzelll
Sehr richtig,Elischa!Jesus war Jude,aufgewachsen in jüdischer Tradition,genauso wie Maria,seine Mutter!Noch ein Grund,Hochachtung vor dem jüdischen Volk zu haben 🤗 Wir haben vieles gemeinsam,wie z.B.das Alte Testament!
Elischa
Das Christentum war im Ursprung eine jüdische Sekte und Jesus war Jude. Natürlich handelt es sich um denselben Gott.
Judentum, Christentum und Islam sind die drei abrahamitischen Religionen. Alle berufen sich auf den Urvater Abraham und dementsprechend auch auf dessen Gott. Der Streit geht nur darum, dass jede Religion davon für sich in Anspruch nimmt, ihre Art der Gottesverehrung sei die richtige. …More
Das Christentum war im Ursprung eine jüdische Sekte und Jesus war Jude. Natürlich handelt es sich um denselben Gott.

Judentum, Christentum und Islam sind die drei abrahamitischen Religionen. Alle berufen sich auf den Urvater Abraham und dementsprechend auch auf dessen Gott. Der Streit geht nur darum, dass jede Religion davon für sich in Anspruch nimmt, ihre Art der Gottesverehrung sei die richtige.

Wobei jede Religion die Jesus Christus als Gottes Sohn leugnet antichristlich ist.
Elischa
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Mitten im Advent liegt eines der höchsten Marienfeste, das verkürzt "Unbefleckte Empfängnis" genannt wird. Der offizielle Titel des Festes lautet: "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria." Der Termin (8. Dezember) ist von dem älteren Fest der Geburt Mariens (8. September) neun Monate zurückgerechnet …More
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Mitten im Advent liegt eines der höchsten Marienfeste, das verkürzt "Unbefleckte Empfängnis" genannt wird. Der offizielle Titel des Festes lautet: "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria." Der Termin (8. Dezember) ist von dem älteren Fest der Geburt Mariens (8. September) neun Monate zurückgerechnet. Dies ist eine Analogie zum 25. März, an dem die geistgewirkte Empfängnis Jesu im Schoß der Jungfrau Maria neun Monate vor Weihnachten gefeiert wird. Das Fest wurde seit dem 8. Jahrhundert im Osten und seit dem 11. Jahrhundert auch im Westen gefeiert; allgemein hat es sich im 14. Jahrhundert durchgesetzt.
Inhalt des Festes

Dass Maria in einer besonderen Weise von Gott erwählt und in einmaliger Weise begnadet ist, weil sie den Erlöser zur Welt bringen sollte, gehört zur ältesten Tradition der Kirche. Der Engel spricht Maria bei der Verkündigung als "Begnadete" (Lk 1,28) an; in der lateinischen Übersetzung zu Recht wiedergegeben mit "gratia plena", "voll der Gnade".

Die dogmatische Ausformulierung des Festgeheimnisses ist relativ jung: Das Dogma wurde von Pius IX. im Jahr 1854 verbindlich verkündet. Die Kirche glaubt, dass Maria vom ersten Augenblick an ganz im Wohlgefallen Gottes stand und sie deshalb frei von jedem Schatten der Sünde war. Diese Gnade hat Maria nicht selbst verdient, sondern es ist ihr im Blick auf ihre Aufgabe als Gottesmutter und "im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers" geschenkt.

Der Inhalt des Festes muss gegen manche Missverständnisse geschützt werden: Er bedeutet nicht, dass das Lebens Marias auf wunderbare Weise entstanden wäre; sie wurde vielmehr wie jedes Kind von einem Vater gezeugt und einer Mutter empfangen (nach der außerbiblischen Überlieferung: Joachim und Anna). Aber - das ist der Inhalt des Dogmas von der "unbefleckten Empfängnis Mariens" - für ihr Leben gilt vom ersten Augenblick der Satz "Du bist voll der Gnade". Manche verwechseln auch die Aussage über die "unbefleckte Empfängnis" Mariens mit der Glaubensaussage über die jungfräuliche Geburt Jesu.

Eine Schwierigkeit könnte darin bestehen, dass durch die Unbefleckte Empfängnis Mariens die Glaubenwahrheit über die Allgemeinheit der Sünde (Erbsünde) und die Erlösungsbedürftigkeit aller Menschen bedrohen könnte, wenn Maria eine Ausnahme bilden würde. Maria gehört aber zweifellos zur erlösungsbedürftigen Menschheit; ohne die Gnade Christi stünde auch sie unter die Sünde Adams. Doch durch eine besondere Gnade, die von Christus kommt, wurde sie vor der Sünde bewahrt. Die Bewahrung ist Erlösungsgnade; sie bedeutet nicht, dass Maria keine Gnade nötig gehabt hätte. Im Gegenteil.

Im Blick auf die Ökumene bietet das Festgeheimnis fruchtbare Ansatzpunkte: Wer Maria sagt, sagt Gnade. Ihre vorgängige Begnadung zeigt, dass "alles Gnade" ist. (vgl. den reformatorischen Grundsatz "sola gratia" - allein durch Gnade.) Maria ist "Ersterlöste" und "Vollerlöste" und ist als solche hinein genommen in das Erlösungswerk Christi.
Spirituelle Bedeutung und Ausfaltung

"Ganz schön bist Du"
Die Gottes Gnade macht den Menschen schön und groß. Maria ist – wie Ida Friederike Görres den dogmatischen Fachbegriff "immaculata conceptio" in origineller Weise deutet - "das unverdorbene Konzept" Gottes vom Menschen. Sie ist der durch die Gnade Christi wiederhergestellte ganz harmonische Mensch. In uns allen lebt die Sehnsucht nach dem ganz Unverdorbenen und Ursprünglichen. Diese Sehnsucht findet in Maria ihr Bild.

"Du bist voll der Gnade"
Maria ist das Bild dessen, was Gott uns schenken will. Wir dürfen das Wort, das zu Maria gesprochen wurde, auch auf uns anwenden, wenn wir zu Christus gehören: "Du bist voll der Gnade". Von dieser Gnade werden wir getragen. Unser Leben, das - leider - auch von der Sünde gezeichnet ist, kann heil werden. Die Nähe zu Maria nimmt uns hinein in diese heilende Atmosphäre.

Eva - Ave
Maria ist eine notwendige Ergänzung des Bildes der Frau, wie es in Eva gezeichnet wird. In dem Wortspiel "Ave - Eva" wird das zum Ausdruck gebracht. Auf "Eva" folgt "Ave" (Ave ist der lateinisch übersetzte Gruß des Engels: Ave Maria - sei gegrüßt Maria.) Weil Christus die Sünde Adams erlöst hat, wird auch "Eva" erlöst und bekommt ihr Gegenbild in "Maria". Maria ist das wunderbare Bild der erlösten Frau und aller erlösten Menschen.

Heilige Kirche
Maria ist Bild der Kirche. Jesus sagt in seiner Antwort an Petrus, dass die Pforten der Unterwelt die Kirche niemals überwinden können (vgl. Mt 16,18). Die Kirche ist ihrem Wesen - trotz vieler Sünden und Fehler - wie Maria ganz von der Gnade Gottes gehalten und in diesem Sinne "unbefleckt". Christus will nach dem Epheserbrief die Kirche "herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten und andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos" (Eph 5, 27).
3 more comments from Elischa
Elischa
Franziskus-Perle des Tages: Der weltliche Geist verhandelt über das Wesentliche und führt zur Apostasie. Einheitsdenken, Globalisierung der hegemonialen Uniformität und pubertäres Fortschrittsdenken. Die neuen Menschenopfer.
Rom (kath.net/as) Angesichts eines Angebotes der Weltlichkeit bevorzugt es das Volk Gottes, sich von Gott zu entfernen, und geht in die Apostasie. In seinen Betrachtungen zur …More
Franziskus-Perle des Tages: Der weltliche Geist verhandelt über das Wesentliche und führt zur Apostasie. Einheitsdenken, Globalisierung der hegemonialen Uniformität und pubertäres Fortschrittsdenken. Die neuen Menschenopfer.
Rom (kath.net/as) Angesichts eines Angebotes der Weltlichkeit bevorzugt es das Volk Gottes, sich von Gott zu entfernen, und geht in die Apostasie. In seinen Betrachtungen zur heutigen heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ ging Papst Franziskus von der Lesung aus dem ersten Buch an die Makkabäer aus (1 Makk 1,10-15.41-43.54-57.62-64) und beschäftigte sich mit der „perversen Wurzel“ der Weltlichkeit.

Der Papst unterstrich, dass die Führer des Volkes nicht mehr gewollt hätten, dass Israel von den anderen Nationen abgesondert sei. So hätten sie ihre eigenen Traditionen aufgegeben, um hinzugehen und mit dem König zu verhandeln: „Zu dieser Zeit traten Verräter am Gesetz in Israel auf, die viele zum Abfall überredeten. Sie sagten: Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht“ (1 Makk 1,11).

Sie hätten „Verhandlungen“ aufgenommen und seien darüber begeistert. Es sei dies, als sagten sie: „Wir sind die Progressiven, wir gehen mit dem Fortschrittsdenken dort hin, wo alle Leute hingehen“. Dabei handelt es für Franziskus um den „Geist des pubertären Fortschrittsdenkens“, der meint „dass bei allen Entscheidungen ein Vorwärtsgehen besser ist, als in den Gebräuchen der Treue zu bleiben“. Diese Menschen also verhandelten mit dem König „über die Treue zum immer treuen Gott: das ist Apostasie, Ehebruch“. Sie verhandelten nämlich nicht über einige Werte, sondern über das Wesentliche ihres Seins: die Treue zum Herrn.

„Und das ist ein Widerspruch“, so der Papst eindringlich: „wir verhandeln nicht über Werte, sondern wir verhandeln über die Treue. Und genau das ist die Frucht des Teufels, des Fürsten dieser Welt, der uns mit dem Geist der Weltlichkeit voranbringt. Und dann kommt es zu den Konsequenzen. Sie haben die Sitten der Heiden angenommen. Dann noch einen Schritt weiter: der König schrieb seinem ganzen Reich vor, alle sollen zu einem einzigen Volk werden ‚und jeder solle seine Eigenart aufgeben’. Das ist nicht die schöne Globalisierung der Einheit aller Nationen, jede mit ihren Sitten, aber vereint. Das ist die Globalisierung der hegemonialen Uniformität, das ist gerade das Einheitsdenken. Und dieses Einheitsdenken ist Frucht der Weltlichkeit“.

Danach „fügten sich alle Völker dem Erlass des Köngs: sie nahmen auch den Gottesdienst an, den er angeordnet hatte, ‚sie opferten den Götterbildern und entweihten den Sabbat’“. Schritt für Schritt gehe man auf dieser Straße weiter, und am Ende „ließ der König auf dem Brandopferaltar den unheilvollen Gräuel aufstellen“ (vgl. 1 Makk 1,54):

„Aber Pater, das geschieht auch heute! Ja! Denn der Geist der Weltlichkeit ist auch heute da, auch heute führt er uns zu dieser Lust danach, Progressive auf der Linie des Einheitsdenkens zu sein. ‚Wer im Besitz einer Bundesrolle angetroffen wurde oder zum Gesetz hielt, wurde aufgrund der königlichen Anordnung zum Tod verurteilt’ (vgl. 1 Makk 1,57): und das haben wir in diesen Monaten in der Zeitung gelesen. Diese Leute haben über die Treue zu ihrem Herrn verhandelt. Getrieben vom Geist der Welt haben diese Leute über ihre Identität verhandelt, sie haben über ihre Zugehörigkeit zu einem Volk verhandelt, zu einem Volk, das Gott so sehr liebt, das Gott als sein Volk will“.

Franziskus erinnerte an den Roman „Der Herr der Welt“ des britischen Geistlichen Robert Hugh Benson aus dem Jahr 1906. Dieses Werk setze sich gerade mit jenem Geist der Weltlichkeit auseinander, der zur Apostasie führe. Heute meine man, so die Warnung des Papstes, dass „wir alle wie alle sein müssen, dass wir normaler sein müssen, wie das alle tun, mit diesem pubertären Fortschrittsdenken“. Und dann „geht die Geschichte weiter: die Todesurteile, die Menschenopfer“. „Ihr aber“, fragte Franziskus, „denkt ihr, dass heute keine Menschenopfer dargebracht werden? Sie werden dargebracht, viele! Und es gibt Gesetze, die diese schützen“:

„Was uns aber tröstet, ist, dass vor diesem Weg, den der Geist der Welt einschlägt, der Fürst dieser Welt, dass vor dem Weg der Untreue immer der Weg des Herrn bleibt, der sich nicht selbst verleugnen kann, er, der Treue: er erwartet uns immer, er liebt uns so sehr und er vergibt uns, wenn wir voll Reue über einen Schritt, über manchen kleinen Schritt in diesem Geist der Weltlichkeit, zu ihm gehen, dem treuen Gott vor seinem Volk, das untreu ist. Im Geist der Kinder der Kirche beten wir zum Herrn, dass er uns mit seiner Güte, mit seiner Treue vor diesem weltlichen Geist rette, der über alles verhandelt; dass er uns behüte und uns vorwärts gehen lasse, wie er sein Volk in der Wüste vorwärts gehen lassen hat, indem er es bei der Hand nahm, wie ein Papa sein Kind führt. An der Hand des Herrn werden wir in Sicherheit gehen“.
Elischa
16 November Elischa
Joh 7,25 Es sagten nun einige von den Bewohnern Jerusalems: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen?
Joh 7,26 Und siehe, er redet öffentlich, und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die Obersten wahrhaftig erkannt, dass
dieser der Christus ist?
Joh 7,27 Diesen aber kennen wir, woher er ist; wenn aber der Christus kommt, so weiß niemand, woher er ist.
Joh 7,28 Jesus nun rief im …More
16 November Elischa

Joh 7,25 Es sagten nun einige von den Bewohnern Jerusalems: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen?

Joh 7,26 Und siehe, er redet öffentlich, und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die Obersten wahrhaftig erkannt, dass

dieser der Christus ist?

Joh 7,27 Diesen aber kennen wir, woher er ist; wenn aber der Christus kommt, so weiß niemand, woher er ist.

Joh 7,28 Jesus nun rief im Tempel, lehrte und sprach: Ihr kennt mich und wißt auch, woher ich bin; und ich bin nicht

von mir selbst gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, den {ihr} nicht kennt.

Joh 7,29 Ich kenne ihn, weil ich von ihm bin und er mich gesandt hat.

Joh 7,30 Da suchten sie ihn zu greifen; und niemand legte die Hand an ihn, weil seine Stunde noch nicht gekommen

war.

Betrachtungshilfe:

Hier wird noch einmal deutlich, welch große Schwierigkeiten die Juden damit

hatten, Jesus als den Messias und Sohn Gottes zu erkennen bzw. im Glauben

anzuerkennen. Jesus versuchte immer wieder. die Juden vom wahren Glauben

zu überzeugen, weil Er selbst am besten wusste, dass davon ihre Rettung

abhängig ist. Auch Seine folgenden Worte beweisen, wie sehr Er sich dann

bemühte, die Juden in diesem Glauben zu bestärken und ihre Zweifel zu

beseitigen:

"Wer an ihn (mich - Jesus) glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt

ist schon gerichtet weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht

geglaubt hat" {Joh3,l8;. - "Die Werke, die mein Vater mir übertragen hat,

damit ich sie zu Ende führe, diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis

dafür ab, dass mich der Vater gesandt hat. Wenn ich nicht die

Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. Aber wenn ich sie

vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht

glaubt" (Joh 10,37-38).
Elischa
Man hört heute oft die Frage, was dem Christen eigentlich
zu einem verantwortlichen, engagierten Christsein verhelfe:
das Geistliche oder das Nur-Menschliche. Dazu ist
zu sagen: Was Christsein immer ermöglicht, ist die Orientierung
am Menschen Jesus Christus und das Sich- Durchdringenlassen
von seinem heiligen Geist. Oft ist das Nur-
Menschliche christlicher als das, was sich betont christlich
gibt …More
Man hört heute oft die Frage, was dem Christen eigentlich

zu einem verantwortlichen, engagierten Christsein verhelfe:

das Geistliche oder das Nur-Menschliche. Dazu ist

zu sagen: Was Christsein immer ermöglicht, ist die Orientierung

am Menschen Jesus Christus und das Sich- Durchdringenlassen

von seinem heiligen Geist. Oft ist das Nur-

Menschliche christlicher als das, was sich betont christlich

gibt, wenn nämlich das Menschliche dem Tun Jesu nähersteht.

Gott kann uns in allen Zeitströmungen nahe sein,

unsere Aufgabe ist es, ihre Nähe oder Ferne zum Auftrag

Christi jeweils zu prüfen.

Die Frage: Muss das Christliche immer alle Lebensbezüge

bewußt durchformen?, sollte radikaler gestellt werden:

Muss nicht für den Christen Jesus, der Herr, der alles

Durchformende sein?

Unsere Zeit krankt an mangelnden menschlichen Beziehungen

und Funktionalismus. Es kommt vor allem darauf

an, funktions- und sachgerecht zu handeln. Beherrscht

diese Forderung jedoch die personalen Bedürfnisse des

Menschen, macht sie ihn unfähig, in personalen Kategorien

zu denken, dann verfälscht sie sein Menschsein.

Unser Bewußtsein hat sich verändert. Man spricht von

einer neuen Bewußtseinslage. lVir könnten nicht mehr so

naiv wie frühere Generationen von Gott reden. In der

Herausforderung, die der Atheismus für uns bedeutet -

seine Argumente sind vielfach auch die unsrigen -, müssen

wir in unserem geistlichen Leben oft bei dem beginnen,

was Therese von Lisieux am Ende ihres kurzen Lebens

stellvertretend erfuhr: beim Gefühl der Gottverlassenheit,

der seelischen Langeweile, der inneren Finsternis. Man

kann aber auch die sog. 'Abwesenheit Gottes. zu sehr betonen

und es interessant finden, nicht glauben zu können.

Dabei scheut man nur die Anstrengung, sich auf das

Bewußtmachen der Nähe Gottes einzustellen.