Gabriel92
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RellümKath
Mir fehlt immer, wie man sich als Katholik in genau der Situation verhalten soll.

Es geht ja nicht um die "Feindesliebe", wie Gabriel sagt, sondern darum, dass der katholische Christliche Glaube heimtückisch untergraben werden soll. Es ist das Eine, wenn ein Priester oder Gläubiger tätlich angegriffen wird. Da kommt die Feindesliebe zu tragen. Geht es aber um den Glauben, um die Verhinderung …More
Mir fehlt immer, wie man sich als Katholik in genau der Situation verhalten soll.

Es geht ja nicht um die "Feindesliebe", wie Gabriel sagt, sondern darum, dass der katholische Christliche Glaube heimtückisch untergraben werden soll. Es ist das Eine, wenn ein Priester oder Gläubiger tätlich angegriffen wird. Da kommt die Feindesliebe zu tragen. Geht es aber um den Glauben, um die Verhinderung der Weitergabe des Glaubens(Abtreibung) oder Glaubensverfälschung, so muss das mit der "Geisel" ausgetrieben werden, wie Jesus im Tempel.

Leider gibt es in Europa keinen Bischof, der den Glauben verteidigt und zum Papst in Rom steht, gerade zum jetzigen. Wo ist denn der gleichewertige Aufschrei der Bischöfe, wenn der katholische Glaube als Homophobie oder Frauen-feindlich verunglimpft wird? 😲
peter-70
Lieber Gabriel, ich finde du hast Recht mit dem was du hier sagst. Nur möchte ich eines gerne anmerken. Bei manchen Christen werde ich den Eindruck nicht los, als meinten sie, sie sind es, die ein der Kirche drohendes Unheil von ihr fernhalten müssten. Sie sind es, die die Ehre Gottes verteidigen, ja wiederherstellen müssten und könnten.

Was so löblich aussieht ist aber m.E. viel mehr der Szene …More
Lieber Gabriel, ich finde du hast Recht mit dem was du hier sagst. Nur möchte ich eines gerne anmerken. Bei manchen Christen werde ich den Eindruck nicht los, als meinten sie, sie sind es, die ein der Kirche drohendes Unheil von ihr fernhalten müssten. Sie sind es, die die Ehre Gottes verteidigen, ja wiederherstellen müssten und könnten.

Was so löblich aussieht ist aber m.E. viel mehr der Szene ähnlich, als Petrus Jesus vor Seiner Kreuzigung beschützen wollte. Jesus spricht: "soll ich den Kelch nicht tinken, den Mein Vater reicht? Aber dazu bin ich doch in diese Welt gekommen!".

Petrus dachte menschlich und redete menschlich, was auch menschlich gesehen löblich scheint. Doch Gott weiß es besser! Darum spricht Er zum Petrus: hinter Mich Satan! Denn du meinst was menschlich und nicht Göttlich ist!

Den Herrn lieben mit allen Gedanken und Kräften, bedeutet nicht selbst das Schwert ergreifen zu wollen! Sondern viel mehr das Leid und Elend zu ertragen um Christi Willen, so wie es Christus uns vorgemacht hat. Denn ihr wisst es: wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.

Allen diesen eifrigen Christen sage ich: wir wollen uns erst einmal bekehren, auf dass wir nicht anderen predigen und selbst verdammt werden! Auf dass wir, ihr lieben, nicht den Splitter aus dem Auge des Bruders ziehen wollen und wir selbst sind tot und die Wahrheit ist nicht in uns.

Geldbt sei der Herr, jetzt und immerdar.
Tom-OWL
Gabriel, du hast es auf den Punkt gebracht: Es ist letztendlich ein geistiger Kampf! Schöner Beitrag 🧐