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Neuer FSSP-Distriktsoberer in Deutschland

@a.t.m Wie ich sehe, haben sie den Begriff "Der Besetzte Raum" von carlus ĂŒbernommen. Sind sie nun auch zum Sedisvankantisten geworden?
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Kardinal Burke: Altrituelles Pontifikalamt in Frankfurt

Ich war dort, auch zur Ansprache spĂ€ter nach der Messe. Er wirkte auf mich nicht mĂŒde. Und der Chor war aus Altötting und klang live um einiges besser als im Video
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Gloria Global am 2. April 2015 Keine Ministrantinnen: Erzbischof bestÀrkt Pfarrer USA. Pfarrer Joseph 


@a.t.m Will Christus nicht, dass alle eins sind? Sich ein Schisma zu wĂŒnschen ist unverantwortlich...
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Gloria Global am 1. April 2015 „Es ist nicht möglich, zwei Ehefrauen zu haben“ Vatikan. Der 


Gottes Segen fĂŒr Erzbischof Haas!
Ich frage mich jedes Jahr, warum nicht ĂŒberall die Chrisammesse am GrĂŒndonnerstag gefeiert wird. Oft wird sie vorgezogen. Es ist doch eine wunderschöne Symbolik, sie an diesem Tag zu feiern...More
Gottes Segen fĂŒr Erzbischof Haas!

Ich frage mich jedes Jahr, warum nicht ĂŒberall die Chrisammesse am GrĂŒndonnerstag gefeiert wird. Oft wird sie vorgezogen. Es ist doch eine wunderschöne Symbolik, sie an diesem Tag zu feiern...
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Warum Gott die einen bekehrt, die anderen aber nicht. Thomas von Aquin zeigt dieses Geheimnis auf

@a.t.m
Cum hoc tempore:

1. Wenn jemand sagt (Kap. 1 und Röm 3,10), der Mensch könne durch seine Werke, die entweder durch die KrÀfte der menschlichen Natur, oder nach der Lehre des Gesetzes getan werden, ohne die göttliche Gnade durch Jesum Christum, vor Gott gerechtfertigt werden, der sei im Bann.
2. Wenn jemand sagt, die göttliche Gnade durch Jesum Christum werde nur dazu gegeben, dass der Mensch 
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@a.t.m

Cum hoc tempore:


1. Wenn jemand sagt (Kap. 1 und Röm 3,10), der Mensch könne durch seine Werke, die entweder durch die KrÀfte der menschlichen Natur, oder nach der Lehre des Gesetzes getan werden, ohne die göttliche Gnade durch Jesum Christum, vor Gott gerechtfertigt werden, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, die göttliche Gnade durch Jesum Christum werde nur dazu gegeben, dass der Mensch leichter gerecht leben, und das ewige Leben verdienen könne, als wenn er durch den freien Willen, ohne die Gnade, beides auch, doch aber kĂŒmmerlich und schwer könnte, der sei im Bann.

3.Wenn jemand sagt, der Mensch könne, ohne die zuvorkommende Einflösung (oben, Kap. 5 und Röm 5,5) des Heiligen Geistes, und dessen Beihilfe, glauben, hoffen, lieben, oder Buße wirken, wie er muss, damit ihm die Rechtfertigungsgnade mitgeteilt werde, der sei im Bann.

4. Wenn jemand sagt, der freie, von Gott bewegte und erweckte Willen des Menschen wirke dem ihn weckenden und berufenden Gott durch Beistimmung nichts mit, wodurch er sich zur Erlangung der Rechtfertigungsgnade bereitsam mache und vorbereite; und er könne nicht, wenn er wolle, entgegen gesinnt sein, sondern sei, wie etwas Lebloses, des gÀnzlichen untÀtig, und verhalte sich völlig leidend, der sei im Bann.

5. Wenn jemand sagt, der freie Wille des Menschen sei, nach der SĂŒnde Adams, verloren, und ausgelöscht worden, oder es sei nur um einen Namen zu tun, ja es sei ein Namen ohne Wirklichkeit, und endlich eine vom Satan in die Kirche eingefĂŒhrte Erdichtung, der sei im Bann.

6. Wenn jemand sagt, es sei nicht in des Menschen Gewalt, seine bösen Wege selbst zu schaffen, sondern die bösen Werke, so wie die guten, wirke Gott, nicht nur zulassungsweise, sondern auch eigentlich und durch sich, so, dass die VerrÀter des Judas nicht weniger sein Werk sei, als die Berufung des Paulus, der sei im Bann.

7. Wenn jemand sagt, die Werke alle, welche vor der Rechtfertigung getan werden, auf was immer fĂŒr Weise sie getan seien, seien wahrhaft SĂŒnden, oder verdienen Gottes Hass, oder je ernstlicher jemand strebe, sich bereitsam zu machen fĂŒr die Gnade, desto schwerer sĂŒndige er, der sei im Bann.

8. Wenn jemand sagt (Ps 17,6; Lk 12,5 und Mk 9,42), die Furcht vor der Hölle, mittelst welcher wir, durch Bereuung der SĂŒnden, Zuflucht zu Gottes Barmherzigkeit nehmen, oder vom SĂŒndigen abstehen, sei SĂŒnde, oder mache die SĂŒnder noch schlimmer, der sei im Bann.

9. Wenn jemand sagt, der SĂŒndhafte werde allein (oben, Kap. 7 und 8) durch den Glauben gerechtfertigt; so dass er damit versteht, es werde nichts anderes, das zur Erlangung der Rechtfertigungsgnade mitwirke, erfordert, und es sei keinen Teils notwendig, dass er sich aus Antrieb seines Willens dazu vorbereite, und bereitsam mache, der sei im Bann.

10. Wenn jemand sagt, die Menschen werden (oben, Kap. 7 auch Gal 2,15 und Eph 2,5.10) ohne die Gerechtigkeit Christi, vermöge welcher er fĂŒr uns verdiente, gerechtfertigt, oder sie seien durch eben dieselbe der Form nach gerecht, der sei im Bann.

11. Wenn jemand sagt, die Menschen werden gerechtfertigt entweder allein durch die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi, oder allein durch die Nachlassung der SĂŒnden, mit Ausschluss der Gnade und der Liebe, welche durch den Heiligen Geist (Röm 5,5) in ihre Herzen ausgegossen wird, und ihnen innehaftet, oder auch, die Gnade, durch welche wir gerechtfertigt werden, sei nur eine Gunst Gottes, der sei im Bann.

12. Wenn jemand sagt (oben, Kap. 9), der rechtfertigende Glauben sei nichts anderes, als eine Zuversicht auf die göttliche Barmherzigkeit, welche, um Christi willen, die SĂŒnden verzeiht, oder diese Zuversicht sei es allein, wodurch wir gerechtfertigt werden, der sei im Bann.

13. Wenn jemand sagt, es sei jedem Menschen zur Erlangung der SĂŒndenvergebung notwendig, dass er gewiss, und ohne allen Zweifel ĂŒber die eigene SchwĂ€che und Unbereitsamkeit, glaube, die SĂŒnden seien ihm nachgelassen, der sei im Bann.

14. Wenn jemand sagt (oben, Kap. 9), der Mensch werde von den SĂŒnden dadurch losgesprochen und gerechtfertigt, dass er gewiss glaube, er werdelosgesprochen und gerechtfertigt; oder niemand sei wahrhaft gerechtfertigt, als wer da glaube, er sei gerechtfertigt, und durch diesen Glauben allein werde die Lossprechung und Rechtfertigung vollbracht, der sei im Bann.

15. Wenn jemand sagt (oben, Kap. 12), der wiedergeborene und gerechtfertigte Mensch sei, vermöge des Glaubens, zu glauben verpflichtet, dass er gewiss unter der Zahl der Vorbestimmten sei, der sei im Bann.
16. Kanon

16. Wenn jemand mit unbedingter und unfehlbarer Gewissheit sagt (oben, Kap. 12 u. 13), er werde gewiss jene große Gabe der Verharrung bis ans Ende besitzen, und ist darĂŒber nicht durch eine besondere Offenbarung unterrichtet, der sei im Bann.

17. Wenn jemand sagt, die Gnade der Rechtfertigung werde niemanden, als den zum Leben Vorbestimmten zu Teil, die Übrigen alle aber, welche berufen werden, werden zwar berufen, aber empfangen die Gnade nicht, also als wĂ€ren sie durch Gottes Macht zum Bösen vorbestimmt, der sei im Bann.

18.Wenn jemand sagt (oben, Kap. 11 u. 1 Joh 5,3), die Gebote Gottes seien auch dem gerechtfertigten, und unter die Gnade gestellten Menschen zu halten unmöglich, der sei im Bann.

19. Wenn jemand sagt, es sei im Evangelium nichts geboten, als der Glaube; das Übrige sei gleichgĂŒltig, weder geboten, noch verboten, sondern frei, oder die zehn Gebote gehen die Christen nichts an, der sei im Bann.

20. Wenn jemand sagt, der gerechtfertigte und (oben, Kap. 11), wie immer, vollkommene Mensch sei nicht zur Haltung der Gebote Gottes und der Kirche, sondern nur zum Glauben verpflichtet; so als wenn das Evangelium eine nackte und unbedingte Verheißung des ewigen Lebens wĂ€re, ohne die Bedingung der Beobachtung der Gebote, der sei im Bann.

21. Wenn jemand sagt, Jesus Christus sei den Menschen von Gott nur als ein Erlöser, dem sie glauben und (Is 33,22 u. Mt 6) nicht auch als ein Gesetzeber, dem sie gehorchen sollen, gegeben worden, der sei im Bann.

22. Wenn jemand sagt (oben, Kap. 13), der Gerechtfertigte könne entweder ohne besonderen Beistand Gottes in der empfangenen Gerechtigkeit verharren, oder er könne es mit demselben nicht, der sei im Bann.

23. Wenn jemand sagt, der einmal gerechtfertigte Mensch könne (oben, Kap 14) nicht mehr sĂŒndigen, und die Gnade nicht verlieren, und derjenige also, der fĂ€llt und sĂŒndigt, sei nie wahrhaft gerechtfertigt gewesen, oder hingegen er könne im ganzen Leben alle SĂŒnden, auch die LĂ€sslichen, meiden, wenn nicht aus einem besondern Gnadengeschenke Gottes, wie die Kirche von der seligen Jungfrau dafĂŒr hĂ€lt, der sei im Bann.

24. Wenn jemand sagt (oben, Kap. 10), die erhaltene Gerechtigkeit werde durch die guten Werke nicht bewahrt, und auch vermehrt vor Gott, sondern diese Werke seien nur allein FrĂŒchte und Zeichen der erlangten Rechtfertigung, aber nicht die Ursache ihrer Vermehrung, der sei im Bann.

25. Wenn jemand sagt, der Gerechte (oben, Kap. 11 geg. d. Ende) sĂŒndige in jeglichem guten Werke, wenigstens lĂ€sslich, oder, was noch unertrĂ€glicher ist, tödlich, und verdiene daher ewige Strafen, und er werde nur deswegen nicht verdammt, weil Gott ihm jene Werke nicht zur Verdammnis zurechne, der sei im Bann.

26. Wenn jemand sagt (oben, Kap. 16), die Gerechten dĂŒrfen fĂŒr die guten Werke, die in Gott getan werden, nicht eine ewige Belohnung von Gott, durch seine Barmherzigkeit, und das Verdienst Christi, erwarten und hoffen, wenn sie im Gutes tun, und in der Beobachtung der göttlichen Gebote bis (Mt 24, 13) ans Ende verharren, der sei im Bann.

27. Wenn jemand sagt, es gebe (1 Kor 6,10 und oben, Kap. 15) keine schwere SĂŒnde, als die der UnglĂ€ubigkeit oder die einmal empfangene Gnade werde durch keine andere, wenn auch noch so schwere und große SĂŒnde verloren, als eben nur durch die UnglĂ€ubigkeit, der sei im Bann.

28. Wenn jemand sagt, mit dem Verluste der Gnade durch die SĂŒnde, werde zugleich auch immer der Glaube verloren, oder der Glaube, der noch bleibt, sei nicht ein wahrer Glaube, obschon er nicht lebendig ist, oder der, welcher den Glauben ohne die Liebe hat, sei kein Christ, der sei im Bann.

29. Wenn jemand sagt (oben, Kap 14) derjenige, welcher nach der Taufe gefallen ist, könne nicht durch die Gnade Gottes wieder auferstehen, oder er könne zwar, aber allein durch den Glauben, die verlorne Gerechtigkeit wieder erlangen, ohne das Sakrament der Buße, wie die heilige Römische, und allgemeine Kirche, von Christus dem Herrn und seinen Aposteln belehrt, bis dahin bekannt, beobachtet, und gelehrt hat, der sei im Bann.

30. Wenn jemand sagt, es werde nach erhaltener Rechtfertigungsgnade jedem bĂŒĂŸenden SĂŒnder so die Schuld nachgelassen, und die Verschuldung der ewigen Strafe getilgt, dass (unten, Sitz. 14 Kap 8) keine Verschuldung einer zeitlichen Strafe zurĂŒckbleibe, die entweder auf dieser Welt, oder kĂŒnftig (unten, Sitz 25, am Anfang) im Fegfeuer abgetragen werden mĂŒsse, ehe der Zugange zum Himmel offen sein könne, der sei im Bann.

31. Wenn jemand sagt, der Gerechtfertigte sĂŒndige, wenn (oben, Kap 11 gegen Ende) er, im Hinblick auf die ewige Belohnung, Gutes wirke, der sei im Bann.

32. Wenn jemand sagt, die guten Werke des gerechtfertigten Menschen seinen so Gottes Gaben, dass sie nicht auch desselben Gerechtfertigten gute Verdienste seien, oder dieser Gerechtfertigte verdiene durch die guten Werke, welche von ihm, mittelst der Gnade Gottes und des Verdienstes Christi, dessen lebendiges Glied er ist, getan werden, nicht wahrhaft die Vermehrung der Gnade, das ewige Leben, und, in sofern er in der Gnade dahinscheidet, die Erlangung dieses ewigen Lebens selbst, und auch die Vermehrung der Herrlichkeit, der sei im Bann.

33. Wenn jemand sagt, durch diese, von dem heiligen Kirchenrat in diesem gegenwÀrtigen Beschlusse ausgesprochene, katholische Lehre von der Rechtfertigung werde in irgend einem Teile der Herrlichkeit Gottes, oder den Verdiensten Jesu Christi, unsers Herrn, Eintrag getan, und nicht vielmehr die Wahrheit unseres Glaubens, und endlich die Verherrlichung Gottes, und Jesu Christi aufgehellt, der sei im Bann.

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Ad consummationem:

1. Wenn jemand sagt die Sakramente des neuen Gesetzes seien nicht alle von Jesus Christus unserm Herrn eingesetzt worden oder es seien deren mehr oder weniger, als sieben, nĂ€mlich die Taufe, die Firmung, das Altarsakrament, die Buße, die letzte Ölung, die Weihe und die Ehe oder auch, es sei eines von diesen sieben nicht wahrhaft und eigentlich ein Sakrament, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, diese Sakramente des neuen Gesetzes selbst seien von den Sakramenten des alten Gesetzes nicht anders verschieden, als weil die Zeremonien andere, und die Ă€ußerlichen GebrĂ€uche andere sind, der sei im Bann.

3. Wenn jemand sagt, diese sieben Sakramente seien so unter einander gleich, dass auf keine Weise das eine wĂŒrdevoller, als das Andere sei, der sei im Bann.

4. Wenn jemand sagt, die Sakramente des neuen Gesetzes seien zum Heile nicht notwendig, sondern ĂŒberflĂŒssig und die Menschen erlangen ohne dieselben oder ohne das Verlangen nach ihnen, durch den Glauben allein, von Gott die Gnade (oben, Sitz. 6 von der Rechtfertigung, Kap. 7 und Kanon 9) der Rechtfertigung; obwohl dieselben nicht alle Allen einzelnen notwendig sind, der sei im Bann.

5. Wenn jemand sagt, diese Sakramente seien einzig zur ErnÀhrung des Glaubens eingesetzt, der sei im Bann.

6. Wenn jemand sagt, die Sakramente des neuen Gesetzes enthalten die Gnade nicht, welche sie anzeigen oder teilen diese Gnade denen, welche ihr kein Hindernis entgegensetzen, nicht mit, so, als wĂ€ren sie nur Ă€ußerliche Zeichen der durch den Glauben empfangenen Gnade oder Gerechtigkeit und gewisse Merkmale des christlichen Glaubensbekenntnisses, durch welche sich die GlĂ€ubigen von den UnglĂ€ubigen vor den Menschen unterscheiden, der sei im Bann.

7. Wenn jemand sagt, die Gnade werde durch diese Sakramente nicht immer, soviel dies Sache Gottes ist, allen, auch wenn sie diese in rechter weise empfangen, mitgeteilt, sondern nur bisweilen und Einigen, der sei im Bann.

8. Wenn jemand sagt, durch diese Sakramente des Neuen Bundes, werde die Gnade nicht vermöge des gewirkten Werkes (ex opere operato) mitgeteilt, sondern der Glaube auf die göttliche Verheißung allein, reiche hin zur Erlangung der Gnade, der sei im Bann.

9. Wenn jemand sagt (auch unten, Sitzung 23, Kanon 4), in den drei Sakramenten, der Taufe nÀmlich, der Firmung und der Weihe, werde der Seele nicht ein Charakter, das ist, ein geistiges und unauslöschliches Zeichen eingeprÀgt, weswegen sie nicht wiederholt werden können, der sei im Bann.

10. Wenn jemand sagt (auch unten Sitz. 14 von der Buße, Kap. 6), alle Christen haben Gewalt zur Verwaltung des Wortes und aller Sakramente, der sei im Bann.

11. Wenn jemand sagt, fĂŒr die Verwalter werde, wenn sie die Sakramente vollbringen und austeilen, nicht wenigstens die Willensmeinung erfordert, zu tun, was die Kirche tut, der sei im Bann.

12. Wenn jemand sagt, ein Ausspender, der sich in einer TodsĂŒnde befinde, falls er sonst alles Wesentliche, welches zu Vollbringung oder Mitteilung des Sakramentes gehört beobachtet, vollbringe oder mitteile das Sakrament nicht, der sei im Bann.

13. Wenn jemand sagt, die von der katholischen Kirche angenommenen und genehmigten, in der feierlichen Verwaltung der Sakramente zu beobachten ĂŒblichen GebrĂ€uche können entweder missachtet, oder, ohne SĂŒnde, von den Verwaltern nach Belieben weggelassen, oder von jeglichem Kirchenhirten in andere Reue umgeĂ€ndert werden, der sei im Bann.

A) Von der Taufe

1. Wenn jemand sagt, die Taufe des Johannes, habe mit der Taufe Christi dieselbe Kraft gehabt, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, zur Taufe sei nicht wahres und natĂŒrliches Wasser notwendig und somit jene Worte Jesu Christi unseres Herrn (Joh 3,5): „Wenn jemand nicht wiedergeboren ist aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste,“ bloß als eine Metapher ausdeutet, der sei im Bann.

3. Wenn jemand sagt, in der Römischen Kirche, welche die Mutter und Lehrerin aller Kirchen ist, sei nicht die wahre Lehre vom Sakramente der Taufe, der sei im Bann.

4. Wenn jemand sagt, die Taufe, welche auch von Irrlehrern im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes, mit der Willensmeinung zu tun, was die Kirche tut, erteilt wird, sei keine wahre Taufe, der sei im Bann.

5. Wenn jemand sagt (Joh 3,5), die Taufe sei frei, das heißt, zum Heile nicht notwendig, der sei im Bann.

6. Wenn jemand sagt, der Getaufte könne, auch wenn er wolle, die Gnade nicht verlieren, so viel er immer sĂŒndigen möge, außer wenn er nicht glauben wolle, der sei im Bann.

7. Wenn jemand sagt (Gal 5,6), die Getauften werden durch die Taufe selbst nur allein zum Glauben verpflichtet, aber nicht zur Haltung des ganzen Gesetzes Christi, der sei im Bann.

8. Wenn jemand sagt, die Getauften seien von allen Geboten der heiligen Kirche, mögen sie geschrieben oder ĂŒberliefert sein, frei, so dass sie nicht verpflichten seien, dieselben zu halten, wenn sie sich ihnen nicht aus selbst, eigenem Willen unterwerfen wollen, der sei im Bann.

9. Wenn jemand sagt, die empfangene Taufe mĂŒsse den Menschen wieder so ins GedĂ€chtnis zurĂŒckgerufen werden, dass sie alle GelĂŒbde, welche nach der Taufe gemacht werden, Kraft des schon in der Taufe selbst getanen Versprechens, fĂŒr nichtig ansehen, als wenn durch dieselben sowohl dem Glauben, den sie bekannten, als der Taufe selbst Eintrag getan wĂŒrde, der sei im Bann.

10. Wenn jemand sagt, alle SĂŒnden, welche nach der Taufe getan werden, werden allein durch die Wiedererinnerung und den Glauben an die empfangene Taufe entweder nachgelassen oder lĂ€ssliche SĂŒnden, der sei im Bann.

11. Wenn jemand sagt, die wahre und rechterweise mitgeteilte Taufe mĂŒsse fĂŒr denjenigen, der bei UnglĂ€ubigen den Glauben Christi verleugnete, wenn er zur Buße zurĂŒckgekehrt, wiederholt werden, der sei im Bann.

12. Wenn jemand sagt, es dĂŒrfe niemand anders, als in dem Alter, in welchem Christus getauft wurde oder in der Todesgefahr selbst, getauft werden; der sei im Bann.

13. Wenn jemand sagt, die Kinder seien nach empfangener Taufe, darum, weil sie die Übung des Glaubens nicht besitzen, nicht mit unter die GlĂ€ubigen zu zĂ€hlen, und deswegen, wenn sie zu den Unterscheidungsjahren gekommen sind, wiederzutaufen oder es sei besser, ihre Tauf zu unterlassen, als dass sie, ohne durch eigene Übung glĂ€ubig zu sein, allein im Glauben der Kirche getauft werden, der sei im Bann.

14. Wenn jemand sagt, die also getauften Kinder, wenn sie erwachsen seien, mĂŒssen gefragt werden, ob sie fĂŒr gĂŒltig halten wollen, was ihre Paten in ihrem Namen, da sie getauft wurden, versprochen haben und falls sie dies nicht zu wollen erwiedern, seien sie ihrem freien Willen zu ĂŒberlassen und indessen durch keine andere Strafe zu einem christlichen Leben anzuhalten, außer, dass sie von der Empfangung der Eucharistie und andere Sakramenten zurĂŒckgewiesen werden, bis sie Buße tun, der sei im Bann.

B) Von der Firmung

1. Wenn jemand sagt, die Firmung der Getauften sei eine mĂŒĂŸige Zeremonie und nicht vielmehr ein wahres und eigentliches Sakrament oder sie sei ehemals nichts anderes gewesen als ein gewisser Unterricht, durch welchen die das JĂŒnglingsalter Antretenden vor der Kirche Rechenschaft von ihrem Glauben ablegten, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, diejenigen seien Beleidiger des Heiligen Geistes, welche dem heil. Chrisam der Firmung eine gewisse Kraft beilegen, der sei im Bann.

3. Wenn jemand sagt (unten, Sitzung 23 Kap 4 von der Weihe), der ordentliche Verwalter der heiligen Firmung sei nicht allein der Bischof, sondern jeglicher einfache Priester, der sei im Bann.

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Sacrosancta oecumenica (3):

1. Wenn jemand leugnet, (oben, Kap 3) dass in dem heiligsten Altarsakrament, wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut, zugleich mit der Seele und der Gottheit unsers Herrn Jesu Christi und folglich Christus ganz enthalten sei, sondern sagt, er sei in demselben nur, wie in einem Zeichen oder Bilde oder der Kraft nach, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, in dem hochheiligen Altarsakrament verbleibe die Wesenheit des Brotes und Weines zugleich mit dem Leibe und Blute unsers Herrn Jesu Christi und jene wunderbare und einzige Umwandlung der ganzen Wesenheit des Brotes in dem Leib und der ganzen Wesenheit des Weines in das Blut leugnet, indessen nur die Gestalten des Brotes und des Weines verbleiben (oben, Kap 4), welche Umwandlung eben die katholische Kirche sehr passend Transsubstantiation nennt, der sei im Bann.

3. Wenn jemand leugnet (oben, Kap 3 und unten, Sitzung 21 Kapitel 1 und 3 von der Kommunion), dass in dem hochwĂŒrigen Altarsakrament unter jeglicher Gestalt und nach geschehener Zerteilung, unter jeglichen Teilen beider Gestalten Christus ganz enthalten sei, der sei im Bann.

4. Wenn jemand sagt, in dem wunderbaren Altarsakrament sei der Leib und das Blut unsers Herrn Jesu Christi nicht nach der vollbrachten Konsekration, sondern nur bei dem Gebrauch, wĂ€hrend dem es genossen wird, aber nicht vorher oder nachher (oben, Kapitel 3); und in den konsekrierten Hostien oder Teilchen, welche nach der Kommunion aufbewahrt werden oder ĂŒbrig sind, verbleibe nicht der wahre Leib des Herrn, der sei im Bann.

5. Wenn jemand sagt, (oben, Kap 2) entweder die vorzĂŒgliche Frucht des heiligsten Altarsakramentes sei die Nachlassung der SĂŒnden oder es gehen aus ihm keine andere Wirkungen hervor, der sei im Bann.

6. Wenn jemand sagt, in dem heiligen Altarsakrament solle Christus, der eingeborne Sohn Gottes, nicht mit (oben, K. 6) Dienstverehrung, auch mit Äußerlicher, angebetet und somit nicht durch eine besondere festliche Feier verehrt und nicht in Prozessionen nach dem löblichen und allgemeinen Gebrauche und Übung der heiligen Kirche feierlich umhergetragen oder nicht öffentlich, damit er angebetet werde, dem Volke ausgesetzt werden und seine Anbeter seien Götzendiener, der sei im Bann.

7. Wenn jemand sagt, es sei nicht erlaubt, das heilige Altarsakrament (oben, Kap 8) im Sakrarium aufzubewahren, sondern es mĂŒsse notwendig sogleich nach der Konsekration den Umstehenden ausgeteilt werden oder es sei nicht erlaubt, dass es ehrfurchtsvoll zu den Kranken getragen werde, der sei im Bann.

8. Wenn jemand sagt, Christus im Altarsakramente dargereicht, werde nur geistlicher weise genossen und (oben, Kap 8) nicht auch sakramental und wirklich, der sei im Bann.

9. Wenn jemand leugnet, (unten, Sitz. 14 Kap. 5 und Kanon 8 von der Buße) dass alle und jede GlĂ€ubigen Christi beiden Geschlechtes, wenn sie zu den Unterscheidungsjahren gekommen sind, verpflichtet seien, alle Jahre, wenigstens zur Osterzeit, nach dem Gebote der heiligen Mutter, der Kirche, die Kommunion zu empfangen, der sei im Bann.

10. Wenn jemand sagt, es sei (oben, Kap 8) dem Messe haltenden Priester nicht erlaubt, sich selbst die Kommunion zu spenden, der sei im Bann.

11. Wenn jemand sagt, (oben, Kap 7) der Glaube allein sei eine hinreichende Vorbereitung zum Genusse des heiligsten Altarsakraments, der sei im Bann. Und damit ein so großes Sakrament nicht unwĂŒrdig und somit zum Tode und zur Verdammnis genossen werde; so verordnet und erklĂ€rt dieser heilige Kirchenrat, dass diejenigen, welche im Gewissen mit einer TodsĂŒnde beschwert sind, (ebendaselbst) so sehe sie sich auch fĂŒr reuig halten mögen, wenn ein Beichtvater zu haben ist, notwendig zuerst eine sakramentale Beicht ablegen mĂŒssen. Wenn aber jemand sich vermessen sollte, das Gegenteil zu lehren, zu predigen oder hartnĂ€ckig zu behaupten oder auch in öffentlicher Unterredung zu verteidigen, der sei dadurch selbst exkommuniziert.

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Sacrosancta oecumenica (4):

1. Wenn jemand leugnet, (oben, Kap 3) dass in dem heiligsten Altarsakrament, wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut, zugleich mit der Seele und der Gottheit unsers Herrn Jesu Christi und folglich Christus ganz enthalten sei, sondern sagt, er sei in demselben nur, wie in einem Zeichen oder Bilde oder der Kraft nach, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, in dem hochheiligen Altarsakrament verbleibe die Wesenheit des Brotes und Weines zugleich mit dem Leibe und Blute unsers Herrn Jesu Christi und jene wunderbare und einzige Umwandlung der ganzen Wesenheit des Brotes in dem Leib und der ganzen Wesenheit des Weines in das Blut leugnet, indessen nur die Gestalten des Brotes und des Weines verbleiben (oben, Kap 4), welche Umwandlung eben die katholische Kirche sehr passend Transsubstantiation nennt, der sei im Bann.

3. Wenn jemand leugnet (oben, Kap 3 und unten, Sitzung 21 Kapitel 1 und 3 von der Kommunion), dass in dem hochwĂŒrigen Altarsakrament unter jeglicher Gestalt und nach geschehener Zerteilung, unter jeglichen Teilen beider Gestalten Christus ganz enthalten sei, der sei im Bann.

4. Wenn jemand sagt, in dem wunderbaren Altarsakrament sei der Leib und das Blut unsers Herrn Jesu Christi nicht nach der vollbrachten Konsekration, sondern nur bei dem Gebrauch, wĂ€hrend dem es genossen wird, aber nicht vorher oder nachher (oben, Kapitel 3); und in den konsekrierten Hostien oder Teilchen, welche nach der Kommunion aufbewahrt werden oder ĂŒbrig sind, verbleibe nicht der wahre Leib des Herrn, der sei im Bann.

5. Wenn jemand sagt, (oben, Kap 2) entweder die vorzĂŒgliche Frucht des heiligsten Altarsakramentes sei die Nachlassung der SĂŒnden oder es gehen aus ihm keine andere Wirkungen hervor, der sei im Bann.

6. Wenn jemand sagt, in dem heiligen Altarsakrament solle Christus, der eingeborne Sohn Gottes, nicht mit (oben, K. 6) Dienstverehrung, auch mit Äußerlicher, angebetet und somit nicht durch eine besondere festliche Feier verehrt und nicht in Prozessionen nach dem löblichen und allgemeinen Gebrauche und Übung der heiligen Kirche feierlich umhergetragen oder nicht öffentlich, damit er angebetet werde, dem Volke ausgesetzt werden und seine Anbeter seien Götzendiener, der sei im Bann.

7. Wenn jemand sagt, es sei nicht erlaubt, das heilige Altarsakrament (oben, Kap 8) im Sakrarium aufzubewahren, sondern es mĂŒsse notwendig sogleich nach der Konsekration den Umstehenden ausgeteilt werden oder es sei nicht erlaubt, dass es ehrfurchtsvoll zu den Kranken getragen werde, der sei im Bann.

8. Wenn jemand sagt, Christus im Altarsakramente dargereicht, werde nur geistlicher weise genossen und (oben, Kap 8) nicht auch sakramental und wirklich, der sei im Bann.

9. Wenn jemand leugnet, (unten, Sitz. 14 Kap. 5 und Kanon 8 von der Buße) dass alle und jede GlĂ€ubigen Christi beiden Geschlechtes, wenn sie zu den Unterscheidungsjahren gekommen sind, verpflichtet seien, alle Jahre, wenigstens zur Osterzeit, nach dem Gebote der heiligen Mutter, der Kirche, die Kommunion zu empfangen, der sei im Bann.

10. Wenn jemand sagt, es sei (oben, Kap 8) dem Messe haltenden Priester nicht erlaubt, sich selbst die Kommunion zu spenden, der sei im Bann.

11. Wenn jemand sagt, (oben, Kap 7) der Glaube allein sei eine hinreichende Vorbereitung zum Genusse des heiligsten Altarsakraments, der sei im Bann. Und damit ein so großes Sakrament nicht unwĂŒrdig und somit zum Tode und zur Verdammnis genossen werde; so verordnet und erklĂ€rt dieser heilige Kirchenrat, dass diejenigen, welche im Gewissen mit einer TodsĂŒnde beschwert sind, (ebendaselbst) so sehe sie sich auch fĂŒr reuig halten mögen, wenn ein Beichtvater zu haben ist, notwendig zuerst eine sakramentale Beicht ablegen mĂŒssen. Wenn aber jemand sich vermessen sollte, das Gegenteil zu lehren, zu predigen oder hartnĂ€ckig zu behaupten oder auch in öffentlicher Unterredung zu verteidigen, der sei dadurch selbst exkommuniziert.

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Sacrosancta oecumenica (9):

1. Wenn jemand sagt (Oben Kap 1) alle und jede GlĂ€ubigen Christi seien vermöge eines Gebotes Gottes oder der Heilsnotwendigkeit schuldig, beide Gestalten des Heiligsten Altarsakramentes zu genießen, der sei im Banne.

2. Wenn jemand sagt, die heilige (Oben Kap 1) Katholische Kirche sei nicht durch gerechte Ursachen und GrĂŒnde bewogen worden, dass sie die Laien und die nicht Messe haltenden Geistlichen nur unter der Gestalt des Brotes allein kommunizieren oder sie habe sich hierin geirrt, der sei im Banne

3. Wenn jemand sagt, dass Christus ganz (Oben Kap 3 und Sitzung 13 Kap 3 und Kanon 3 vom Heiligsten Altarsakrament) als die Quelle und der Urheber aller Gnaden, unter der einen Gestalt des Brotes genossen wird, weil er, wie einige fÀlschlich behaupten, nicht nach der Einsetzung Christi selbst unter beiden Gestalten genossen werde, der sei im Banne.

4. Wenn jemand sagt, die Kommunion des Altarsakramentes sei den (Oben Kap 4) Kindern, ehe sie zu den Unterscheidungsjahren gekommen sind notwendig, der sei im Banne.

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Sacrosancta oecumeinca (10):

1. Wenn jemand sagt, in der Messe werde Gott nicht ein wahres und eigentliches Opfer oder was aufgeopfert wurde, sei nichts anderes, als dass uns Christus zur Speise gegeben werde, der sei im Banne.

2. Wenn jemand sagt, (Lk 22,19 und oben Kap. 1 von diesem Sakram.) Christus habe durch jene Worte: „(1 Kor 11,24; Lk 22, 19) Tut dies zu meinem GedĂ€chtnis“, die Apostel nicht zu Priestern eingesetzt oder nicht dazu eingeweiht, dass sie und die anderen Priester seinen Leib und sein Blut aufopfern sollen, der sei im Banne.

3. Wenn jemand sagt, das Messopfer sei nur ein Lob- und Danksagungsopfer oder eine bloße Erinnerung des am Kreuz vollbrachten Opfers, nicht aber (Oben, Kap. 2 von diesem Sakramente) ein SĂŒhnopfer oder nĂŒtze nur allein dem, der es genießt und mĂŒsse nicht die Lebendige und Abgestorbene, fĂŒr SĂŒnden, Strafen, Genugtuungen und andere BedĂŒrfnisse aufgeopfert werden, der sei im Banne.

4. Wenn jemand sagt, dem heiligsten, am Kreuze vollbrachten Opfer Christi werde durch das Messopfer eine LĂ€sterung zugefĂŒgt oder jenem durch dieses Eintrag getan, der sei im Banne.

5. Wenn jemand sagt, es sei Betrug, zur Ehre (Oben, Kap. 3 von diesem Sakramente) der Heiligen und zur Erlangung ihrer FĂŒrbitte bei Gott, Messe zu halten, wie die Kirche der Willensmeinung ist, der sei im Banne.

6. Wenn jemand sagt, der Kanon der Messe enthalte IrrtĂŒmer (Oben, Kap. 4) und mĂŒsse deswegen abgestellt werden, der sei im Banne.

7. Wenn jemand sagt, die (Oben, Kap. 5) Zeremonien, Kleider und Ă€ußerlichen Zeichen, deren sich die Katholische Kirche in der Messfeier bedient, seien mehr Reizmittel zur Gottlosigkeit, als Dienstpflichten der Gottseligkeit, der sei im Banne.

8. Wenn jemand sagt, die Messen, (Oben, Kap.) in welchen der Priester allein sakramental kommuniziert, seien unerlaubt und daher abzustellen, der sei im Banne.

9. Wenn jemand sagt, der Ritus der Römischen Kirche, nach welchem ein Teil des Kanons die Konsekrationsworte mit leiser Stimme ausgesprochen werden, sei verdammungswĂŒrdig oder die Messe mĂŒsse (Oben, Kap. 8) nur in der Landessprache abhalten oder dem Weine im Opferkelch soll kein Wasser beigemengt werden, deswegen, weil es gegen die Einsetzung Christi sei, der sei im Banne.

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Sacrificium, et sacerdotium:

1. Wenn jemand sagt, (Oben, Kap. 1) im Neuen Bund sei kein sichtbares und Ă€ußeres Priestertum oder es sei nicht eine Gewalt, den wahren Leib und Blut des Herrn zu konsekrieren und aufzuopfern und (Joh 20, 23) die SĂŒnden nachzulassen und zu behalten, sondern nur ein Amt und nackter Dienst zur VerkĂŒndigung des Evangeliums oder die welche nicht predigen, seien weiter gar nicht Priester, der sei im Banne.

2. Wenn jemand sagt, außer der Priesterweihe gebe es in der Katholischen Kirche (Oben, Kap. 2) keine anderen Weihen, sowohl grĂ¶ĂŸere als kleinere, durch welche man, wie durch gewisse Stufen zum Priestertum (Unten, Kap. 13 von der Verbesserung) aufschreite, der sei im Banne.

3. Wenn jemand sagt, (Oben, Kap. 3) die Weihe, oder die heilige Weihung sei nicht wahrhaft und eigentlich ein Sakrament, von Christus dem Herrn eingesetzt oder sei eine Art menschlicher Erdichtung, von in kirchlichen Dingen Unkundigen MÀnnern erdacht oder sei nur ein gewisser Ritus, um die Diener des göttlichen Wortes und der Sakramente zu erwÀhlen, der sei im Banne

4. Wenn jemand sagt, durch die heilige Weihung werde der Heilige Geist nicht mitgeteilt und die Bischöfe sprechen daher vergeblich: „Empfanget den Heiligen Geist“ oder durch dieselbige werde kein Charakter eingeprĂ€gt oder der, welcher einmal Priester war, könne wieder Laie werden, der sei im Banne.

5. Wenn jemand sagt, die heilige Salbung, derer sich die Kirche bei der heiligen Weihung bedient, wÀre dazu nicht nur nicht erfordert, sondern sei verÀchtlich und verderblich, so Gleicherweise auch die anderen Zeremonien der Weihe, der sei im Banne.

6. Wenn jemand sagt, in der Katholischen Kirche gebe es keine, durch göttliche Anordnung eingesetzte (Oben, Kap. 4) Hierarchie, die aus den Bischöfen, Priestern und Dienern besteht, der sei im Banne.

7. Wenn jemand sagt, die Bischöfe seien (Ebenda) nicht höher, denn die Priester oder haben nicht die Gewalt zu firmen und zu weihen oder diejenige, welche sie haben, sei ihnen mit den Priestern gemein oder die von ihnen erteilten Weihen seien ohne die Einstimmung oder Berufung des Volkes oder der weltlichen Macht nichtig oder diejenigen, welche nicht ordentlich von der kirchlichen und kanonischen Gewalt geweiht und gesendet sind, sondern anderswoher kommen, seien rechtmĂ€ĂŸige Verwalter des Wortes und der Sakramente, der sei im Banne.

8. Wenn jemand sagt, die Bischöfe, welche durch die AutoritĂ€t des Römischen Papstes angenommen werden, seien nicht rechtmĂ€ĂŸige und wahre Bischöfe, sondern eine menschliche Erfindung, der sei im Banne

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Matriminii perpetuum:

1. Wenn jemand sagt, die Ehe sei nicht wahrhaft und eigentlich eines aus den sieben Sakramenten des evangelischen Gesetzes von Christus eingesetzt (Mt 19, 6; Mk 10, 7; Eph 5, 32), sondern von den Menschen in der Kirche erfunden und erteile keine Gnade, der sei im Bann.

2. Wenn jemand sagt, es sei den Christen (Mt 19, 6; Mk 10, 7; Eph 5, 32) erlaubt, zugleich mehrere Frauen zu haben und dies sei durch kein göttliches Gesetz verboten, der sei im Bann.

3. Wenn jemand sagt, nur diejenigen Grade der Blutsverwandschaft und Freundschaft, welche im Buche Levitikus (Lev 18, 6 etc.) angegeben werden, könne die einzugehende Ehe hindern und die Eingegangene trennen und die Kirche könne nicht von einigen derselben dispensieren oder verordnen, dass mehrere sie hindern und trennen, der sei im Bann.

4. Wenn jemand sagt, (Mt 16, 19 ; Mt 18, 18; 1 Kor 4, 1) die Kirche habe nicht Macht gehabt, trennende Ehehindernisse zu verordnen oder habe in Verordnung derselben geirrt, der sei im Bann.

5. Wenn jemand sagt, wegen Irrlehre oder beschwerliche Beiwohnung oder vorgeschobener Abwesenheit des einen Ehegatten könne das Band der Ehe aufgelöst werden, der sei im Bann.

6. Wenn jemand sagt, die geschlossene, aber nicht vollbrachte Ehe werde durch das feierliche OrdensgelĂŒbde des einen Ehegatten nicht getrennt, der sei im Bann.

7. Wenn jemand sagt, die Kirche irre, da sie lehrte und lehrt, dass (Mt 19, 6; 1 Kor 7, 10) nach der evangelischen und apostolischen Lehre, wegen Ehebruch des einen Ehegatten, das Band der Ehe nicht aufgelöst werden könne und dass Keiner von beiden, nicht einmal der Unschuldige, der nicht Ursache zum Ehebruch gab, eine andere eingehen könne, so lange der andere Ehegatte lebt und dass derjenige, welche eine Ehebrecherin entlassend, eine andere ehelicht und diejenige, welche den Ehebrecher entlassend, sich einem anderen ehelicht, Ehebruch begehe, der sei im Bann.

8. Wenn jemand sagt, die Kirche irre, da sie beschließt, dass wegen vielen Ursachen zwischen den Ehegatten eine Scheidung in Bezug auf das Ehebett oder auf die Zusammenwohnung, auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geschehen könne, der sei im Bann.

9. Wenn jemand sagt, die in die heiligen Weihen erhobenen Geistlichen oder die Ordensmitglieder, die feierlich die Keuschheit angelobt haben, können die Ehe eingehen, und die Eingegangene sei gĂŒltig, ohne dass das Kirchengesetz oder das GelĂŒbde dagegen sein könne und das Entgegengestzte sei nichts anderes, als die Ehe verdammen und es können alle die Ehe eingehen, welche die Gabe der Keuschheit, auch wenn sie sie angelobt, nicht zu haben meinen, der sei im Bann. Denn Gott vorenthĂ€lt dieselbige denen nicht, welche recht dafĂŒr bitten und lĂ€ĂŸt uns (1 Kor 10, 13) nicht ĂŒber unsere KrĂ€fte versucht werden.

10. Wenn jemand sagt, (Mt 19, 12; 1 Kor 7, 34.35) der Ehestand mĂŒsse dem Stande der JungfrĂ€ulichkeit oder Ehelosigkeit vorgezogen werden und es sei nicht besser und gottseliger, in der Jungfrauschaft oder Ehelosigkeit zu verbleiben, als sich durch die Ehe zu verbinden, der sei im Bann.

11. Wenn jemand sagt, das Verbot feierlicher Hochzeiten (Unten, Kap. 10 von der Verbesserung der Ehe) zu gewissen Zeiten des Jahres seiein tyrannischer Aberglaube, der noch aus dem aberglĂ€ubischen Heidentum herrĂŒhre oder die Segnungen und andere Zeremonien verdammt, derer sich die Kirche bei jenen bedient, der sei im Bann.

12. Wenn jemand sagt, die ehelichen Streitsachen gehören nicht vor die kirchlichen Richter, der sei im Bann.
Seminarist

Warum Gott die einen bekehrt, die anderen aber nicht. Thomas von Aquin zeigt dieses Geheimnis auf

@a.t.m Welche Kanons meinen Sie? Es gibt viele, die auch in verschiedenen Dekreten verteilt sind. Dabei wird meines Wissens nach die Reformation nicht ausdrĂŒcklich genannt (lasse mich aber gerne belehren, bin erst im 1. Semester meines Theol.-Studiums), aber die daraus entstandenen Irrlehren werden ausdrĂŒcklich in den vielen Kanons aufgezĂ€hlt und mit Verbannung bzw. Exkommunikation bestraft.
Seminarist

Piusbruderschaft zur Bischofsweihe von Pater Faure

die römischen AutoritÀten nicht mehr anerkennen.
Damit haben Williamson und Faure mit einigen Usern hier etwas gemeinsam.
😇More
die römischen AutoritÀten nicht mehr anerkennen.

Damit haben Williamson und Faure mit einigen Usern hier etwas gemeinsam.

😇
Seminarist

Gloria Global am 20. MĂ€rz 2015 Kardinal besucht „Gloria“ Deutschland. Am Sonntag besucht der Kölner 


abenteuerliche Behauptung.
Das gilt aber auch fĂŒr die eine oder andere Behauptung bezĂŒglich der heutigen Situation in der Kirche.More
abenteuerliche Behauptung.

Das gilt aber auch fĂŒr die eine oder andere Behauptung bezĂŒglich der heutigen Situation in der Kirche.
Seminarist

Bevölkerung von Debaltsevo berichtet ĂŒber Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee

Russland ist auch nicht das gelbe vom Ei.
Seminarist

"Warum lassen die Katholiken die blasphemischen Äußerungen von Papst Franziskus durchgehen?"

Die mesiten Menschen, die sich mit Christus auseinander setzen, wissen, wie die Kirche ĂŒber Christus denkt. Somit können sie sich auch entscheiden, ob sie Ihr folgen wollen oder nicht.
Seminarist

"Warum lassen die Katholiken die blasphemischen Äußerungen von Papst Franziskus durchgehen?"

ich muss das nicht entscheiden, das hat die Kirche schon getan: Es gibt immer noch Menschen, die von Christus nichts gehört haben, wirklich noch nie (z.B. StĂ€mme, die noch nie mit der restlichen Welt in BerĂŒhrung gekommen sind). FĂŒr diese Menschen gilt diese Außnahme, da sie nichts fafĂŒr können. Sie hatten nie die Möglichkeitm sich fĂŒr Christus zu entscheiden. Muslime, Hindus usw. schon.
Seminarist

"Warum lassen die Katholiken die blasphemischen Äußerungen von Papst Franziskus durchgehen?"

Die Außnahme bezieht sich jedoch nur darauf, wenn jemand Christus ĂŒberhaupt nicht kennt. Wenn man von Christus gehört hat, weiß man, dass er der Erlöser ist. Er selbst sagte: "Niemand kommt zum Vater, außer durch mich". Das ist eindeutig und auch Lehre der Kirche.
Papst Pius IX. schrieb dazu: "Im Glauben mĂŒssen wir festhalten, daß außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand gerettet 
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Die Außnahme bezieht sich jedoch nur darauf, wenn jemand Christus ĂŒberhaupt nicht kennt. Wenn man von Christus gehört hat, weiß man, dass er der Erlöser ist. Er selbst sagte: "Niemand kommt zum Vater, außer durch mich". Das ist eindeutig und auch Lehre der Kirche.

Papst Pius IX. schrieb dazu: "Im Glauben mĂŒssen wir festhalten, daß außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils und jeder, der nicht in sie eintritt, muß in der Flut untergehen. Aber ebenso mĂŒssen wir sicher daran festhalten, daß von dieser Schuld vor den Augen des Herrn niemand betroffen wird, der da lebt in unĂŒberwindlicher Unkenntnis der wahren Religion."
Seminarist

"Warum lassen die Katholiken die blasphemischen Äußerungen von Papst Franziskus durchgehen?"

@Oblong FritzOblong
LG bietet eine Anteort: „GestĂŒtzt auf die Heilige Schrift und die Überlieferung lehrt [das Konzil], daß diese pilgernde Kirche zum Heile notwendig sei. Der eine Christus nĂ€mlich ist Mittler und Weg zum Heil, der in seinem Leib, der die Kirche ist, uns gegenwĂ€rtig wird; indem er aber selbst mit ausdrĂŒcklichen Worten die Notwendigkeit des Glaubens und der Taufe betont hat, hat 
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@Oblong FritzOblong

LG bietet eine Anteort: „GestĂŒtzt auf die Heilige Schrift und die Überlieferung lehrt [das Konzil], daß diese pilgernde Kirche zum Heile notwendig sei. Der eine Christus nĂ€mlich ist Mittler und Weg zum Heil, der in seinem Leib, der die Kirche ist, uns gegenwĂ€rtig wird; indem er aber selbst mit ausdrĂŒcklichen Worten die Notwendigkeit des Glaubens und der Taufe betont hat, hat er zugleich die Notwendigkeit der Kirche, in die Menschen durch die Taufe wie durch eine TĂŒr eintreten, bekrĂ€ftigt. Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die sehr wohl wissen, daß die katholische Kirche von Gott durch Jesus Christus als eine notwendige gegrĂŒndet wurde, jedoch nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen" (LG 14).
Seminarist

"Warum lassen die Katholiken die blasphemischen Äußerungen von Papst Franziskus durchgehen?"

"nichts anderes tun als auf gewisse allseits bekannte Tatsachen hinzuweisen"
habe ich etwas anderes getan?
Seminarist

"Warum lassen die Katholiken die blasphemischen Äußerungen von Papst Franziskus durchgehen?"

"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in 
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"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen."

Manche Leute hier scheinen das wohl zu vergessen, sie sprechen anderen das katholisch sein ab, weisen immer wieder nur auf Fehler hin, jeden Tag, immer das selbe. Das ist auch kein katholisches Verhalten, wenn nicht sogar sĂŒndhaft, sich immer wieder ĂŒber andere auszulassen und schlecht ĂŒber sie zu reden.
Seminarist

Aus aktuellem Anlass: Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil

Wie kann ein Moslem es nicht besser gewusst haben? Im Koran wird nach deren Ansicht der christliche Glaube widerlegt. Demzufolge muss man sich mit der Kirche beschÀftigt haben, wenn man als moslem leben will-
Seminarist

Gloria Global am 17. Februar 2015

Oder einfach wegschauen. Man braucht keine Privatoffenbarungen, um selig zu werden. Außerdem haben wir schon wuderbare Erscheinungsorte, wie Fatima, Guadeloupe, Lourd.
Seminarist

Gloria Global am 17. Februar 2015

@Eugenia-pia
Es geht ums Prinzip. Wenn es nicht echt ist, werden der Gottesmutter Worte in den Mund gelegt, die sie nie gesagt hat (auch wenn sie richtig sind). Das ist eine Beleidigung!More
@Eugenia-pia

Es geht ums Prinzip. Wenn es nicht echt ist, werden der Gottesmutter Worte in den Mund gelegt, die sie nie gesagt hat (auch wenn sie richtig sind). Das ist eine Beleidigung!
Seminarist

Aus aktuellem Anlass: Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil

Ich zitiere aus "Grundriss der Dogmatik" von Ludwig Ott
"Die gutglÀubigen (materiellen) Schismatiker können ebenso wie die gutglÀubigen HÀretiker durch das Verlangen nach der Kirche (votum Ecclesiae) geistigerweise der Kirche angehören und dadurch die Rechtfertigung und das Heil erlangen."
"Obwhol [...] die Schismatiker [...] außerhalb der rechtlichen Organisation der Kirche stehen, so ist ihr 
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Ich zitiere aus "Grundriss der Dogmatik" von Ludwig Ott

"Die gutglÀubigen (materiellen) Schismatiker können ebenso wie die gutglÀubigen HÀretiker durch das Verlangen nach der Kirche (votum Ecclesiae) geistigerweise der Kirche angehören und dadurch die Rechtfertigung und das Heil erlangen."

"Obwhol [...] die Schismatiker [...] außerhalb der rechtlichen Organisation der Kirche stehen, so ist ihr VerhĂ€ltnis zur Kirche doch ein wesentlich anderes als das der Ungetauften. Da der Taufcharakter, der die Eingliederung in die Kirche berwirkt, unzerstörbar ist, kann der Getaufte trotz des Aufhörens der Kirchengemeinschaft nicht vollstĂ€ndig aus der Kirche ausscheiden, dass jede Verbindung mit der Kirche gelöst wird."