elisabethvonthüringen
@Rübezahl
Danke. 😇 👏
Rübezahl
Evt

Das ist ein Auszug aus der Enzyklika Veritatis splendor von Papst Johannes Paul II. vom 6. August 1993

Online ganz nachzulesen unter:

www.vatican.va/edocs/DEU0080/_INDEX.HTM
Assasel
Und was im besonderen für Herrn Pfarrer Wagner gilt steht hier: ". Es gereicht den Christen zur Ehre, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (vgl. Apg 4, 19; 5, 29) und dafür auch das Martyrium auf sich zu nehmen,

"...sind jedoch der Lehre der Kirche nicht treu, wenn sie glauben, die freie und bedachte Wahl von Verhaltensweisen, die den Geboten des göttlichen und des Naturgesetzes widersprechen…More
Und was im besonderen für Herrn Pfarrer Wagner gilt steht hier: ". Es gereicht den Christen zur Ehre, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (vgl. Apg 4, 19; 5, 29) und dafür auch das Martyrium auf sich zu nehmen,

"...sind jedoch der Lehre der Kirche nicht treu, wenn sie glauben, die freie und bedachte Wahl von Verhaltensweisen, die den Geboten des göttlichen und des Naturgesetzes widersprechen, als sittlich gut rechtfertigen zu können. Diese Theorien können sich nicht auf die katholische moralische Tradition berufen: wenn es wahr ist, dass sich in dieser letzteren eine Kasuistik entwickelt hat, die darauf bedacht ist, in einigen konkreten Situationen die besseren Möglichkeiten für das Gute zu erwägen, so ist ebenso wahr, dass dies nur jene Fälle betrifft, in denen das Gesetz unbestimmt war und daher die absolute Gültigkeit der moralischen negativen Gebote, die ohne Ausnahme verpflichten, nicht in Frage stellte. Die Gläubigen sind verpflichtet, die spezifischen, von der Kirche im Namen Gottes, des Schöpfers und Herrn, vorgelegten und gelehrten sittlichen Gebote anzuerkennen und zu achten. 125 Wenn der Apostel Paulus die Erfüllung des Gesetzes in dem Gebot zusammenfaßt, den Nächsten zu lieben wie sich selbst (vgl. Röm 13, 8-10), schwächt er damit nicht die Gebote ab, sondern er bestätigt sie vielmehr, da er deren Forderungen und Gewicht offenlegt. Die Gottesliebe und die Nächstenliebe sind nicht zu trennen von der Einhaltung der Gebote des Bundes, der im Blut Jesu Christi und durch die Gabe des Geistes erneuert wurde. Es gereicht den Christen zur Ehre, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (vgl. Apg 4, 19; 5, 29) und dafür auch das Martyrium auf sich zu nehmen,.."
elisabethvonthüringen
@Assasel
<<Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.
Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, dass …More
@Assasel
<<Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.
Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, dass mit diesen Ansätzen nichts weniger als die Identität des sittlichen Gewissens selbst gegenüber der Freiheit des Menschen und dem Gesetz Gottes in Frage gestellt wird. Erst die vorausgehende Klärung der auf die Wahrheit gegründeten Beziehung zwischen Freiheit und Gesetz macht eine Beurteilung dieser »schöpferischen« Interpretation des Gewissens möglich…"<< Woraus ist dieser Text entnommen?
Monika Elisabeth
Zehn Heilge - mei is des schööö!!!!

😇
Assasel
Dazu äußern sich die höchsten Autoritäten der Christen und der katholischen Kirche:

"Das Gewissen als letztes konkretes Urteil setzt seine Würde dann aufs Spiel, wenn es schuldhaft irrt, das heißt, »wenn sich der Mensch nicht müht, das Wahre und Gute zu suchen, und wenn das Gewissen infolge der Gewöhnung an die Sünde gleichsam blind wird«. 109 Auf die Gefahren der Verformung des Gewissens …More
Dazu äußern sich die höchsten Autoritäten der Christen und der katholischen Kirche:

"Das Gewissen als letztes konkretes Urteil setzt seine Würde dann aufs Spiel, wenn es schuldhaft irrt, das heißt, »wenn sich der Mensch nicht müht, das Wahre und Gute zu suchen, und wenn das Gewissen infolge der Gewöhnung an die Sünde gleichsam blind wird«. 109 Auf die Gefahren der Verformung des Gewissens spielt Jesus an, wenn er mahnt: »Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!« (Mt 6, 22-23).
64. In den oben wiedergegebenen Worten Jesu finden wir auch den Aufruf, das Gewissen zu bilden, es zum Gegenstand ständiger Bekehrung zum Wahren und Guten zu machen. Analog dazu ist die Aufforderung des Apostels zu verstehen, uns nicht dieser Welt anzugleichen, sondern »uns zu wandeln und unser Denken zu erneuern« (vgl. Röm 12, 2). In Wirklichkeit ist das zum Herrn und zur Liebe des Guten bekehrte »Herz« die Quelle der wahren Urteile des Gewissens. Denn »damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist« (Röm 12, 2), ist zwar die Kenntnis des Gesetzes Gottes im Allgemeinen notwendig, aber sie genügt nicht: eine Art von »Konnaturalität« zwischen dem Menschen und dem wahrhaft Guten ist unabdingbar. 110 Eine solche Konnaturalität schlägt Wurzel und entfaltet sich in den tugendhaften Haltungen des Menschen selbst: der Klugheit und den anderen Kardinaltugenden und, grundlegender noch, in den göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. In diesem Sinne hat Jesus gesagt: »Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht » (Joh 3, 21).
Eine große Hilfe für die Gewissensbildung haben die Christen in der Kirche und ihrem Lehramt, wie das Konzil ausführt: »Bei ihrer Gewissensbildung müssen jedoch die Christgläubigen die heilige und sichere Lehre der Kirche sorgfältig vor Augen haben. Denn nach dem Willen Christi ist die katholische Kirche die Lehrerin der Wahrheit; ihre Aufgabe ist es, die Wahrheit, die Christus ist, zu verkündigen und authentisch zu lehren, zugleich auch die Prinzipien der sittlichen Ordnung, die aus dem Wesen des Menschen selbst hervorgehen, autoritativ zu erklären und zu bestätigen«. 111
Die Autorität der Kirche, die sich zu moralischen Fragen äußert, tut also der Gewissensfreiheit der Christen keinerlei Abbruch: nicht nur, weil die Freiheit des Gewissens niemals Freiheit »von« der Wahrheit, sondern immer und nur Freiheit »in« der Wahrheit ist; sondern auch weil das Lehramt an das christliche Gewissen nicht ihm fremde Wahrheiten heranträgt, wohl aber ihm die Wahrheiten aufzeigt, die es bereits besitzen sollte, indem es sie, ausgehend vom ursprünglichen Glaubensakt, zur Entfaltung bringt. Die Kirche stellt sich immer nur in den Dienst des Gewissens, indem sie ihm hilft, nicht hin- und hergetrieben zu werden von jedem Windstoß der Lehrmeinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert (vgl. Eph 4, 14), und nicht von der Wahrheit über das Gute des Menschen abzukommen, sondern, besonders in den schwierigeren Fragen, mit Sicherheit die Wahrheit zu erlangen und in ihr zu bleiben...."
✍️
Assasel
Da war mal kurz die Frage aufgetaucht, was denn Modernisten eigentlich seien. Da gibt es sehr viel zu sagen, einen kleinen aber treffenden Auszug nachfolgend:

„…55. Nach der Meinung verschiedener Theologen habe man, zumindest in bestimmten Perioden der Vergangenheit, die Funktion des Gewissens lediglich auf die Anwendung allgemeiner sittlicher Normen auf Einzelfälle des persönlichen Lebens …More
Da war mal kurz die Frage aufgetaucht, was denn Modernisten eigentlich seien. Da gibt es sehr viel zu sagen, einen kleinen aber treffenden Auszug nachfolgend:

„…55. Nach der Meinung verschiedener Theologen habe man, zumindest in bestimmten Perioden der Vergangenheit, die Funktion des Gewissens lediglich auf die Anwendung allgemeiner sittlicher Normen auf Einzelfälle des persönlichen Lebens beschränkt gesehen. Solche Normen - heißt es - sind aber nicht in der Lage, die unwiederholbare Besonderheit aller einzelnen konkreten Akte der Personen in ihrer Gesamtheit zu umfassen und zu berücksichtigen; sie können in gewisser Weise bei einer richtigen Bewertung der Situation behilflich sein, sie können aber nicht an die Stelle der Personen treten und ihre Aufgabe übernehmen, eine persönliche Entscheidung über ihr Verhalten in bestimmten Einzelfällen zu treffen. Ja, die vorgenannte Kritik an der traditionellen Interpretation der menschlichen Natur und ihrer Bedeutung für das sittliche Leben verleitet einige Autoren zu der Behauptung, diese Normen seien nicht so sehr ein bindendes objektives Kriterium für die Urteile des Gewissens, als vielmehr eine allgemeine Orientierung, die in erster Linie dem Menschen hilft, seinem persönlichen und sozialen Leben eine geregelte Ordnung zu geben. Darüber hinaus enthüllen sie die dem Phänomen des Gewissens eigene Komplexität: Diese steht in tiefem Zusammenhang mit dem gesamten psychologischen und affektiven Bereich und mit den vielfältigen Einflüssen der gesellschaftlichen und kulturellen Umgebung des Menschen. Andererseits wird der Wert des Gewissens hochgepriesen, das vom Konzil als »Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist«, 102 definiert wurde. Diese Stimme - so wird gesagt - veranlasse den Menschen nicht so sehr zu einer peinlich genauen Beachtung der universalen Normen, als zu einer kreativen und verantwortlichen Übernahme der persönlichen Aufgaben, die Gott ihm anvertraut.
In dem Wunsch, den »kreativen« Charakter des Gewissens hervorzuheben, bezeichnen manche Autoren die Akte des Gewissens nicht mehr als »Urteile«, sondern als »Entscheidungen«: Nur dadurch, dass der Mensch »autonom« diese Entscheidungen trifft, könne er zu seiner sittlichen Reife gelangen. Einige vertreten auch die Ansicht, dieser Reifungsprozess würde von der allzu kategorischen Haltung behindert, die in vielen moralischen Fragen das Lehramt der Kirche einnimmt, dessen Eingriffe bei den Gläubigen das Entstehen unnötiger Gewissenskonflikte verursachen würden….“

„…56. Zur Rechtfertigung solcher und ähnlicher Einstellungen haben einige eine Art doppelter Seinsweise der sittlichen Wahrheit vorgeschlagen. Außer der theoretisch-abstrakten Ebene müßte die Ursprünglichkeit einer gewissen konkreteren existentiellen Betrachtungsweise anerkannt werden. Diese könnte, indem sie den Umständen und der Situation Rechnung trägt, legitimerweise Ausnahmen bezüglich der theoretischen Regel begründen und so gestatten, in der Praxis guten Gewissens das zu tun, was vom Sittengesetz als für in sich schlecht eingestuft wird. Auf diese Weise entsteht in einigen Fällen eine Trennung oder auch ein Gegensatz zwischen der Lehre von der im allgemeinen gültigen Vorschrift und der Norm des einzelnen Gewissens, das in der Tat letzten Endes über Gut und Böse entscheiden würde. Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.
Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, dass mit diesen Ansätzen nichts weniger als die Identität des sittlichen Gewissens selbst gegenüber der Freiheit des Menschen und dem Gesetz Gottes in Frage gestellt wird. Erst die vorausgehende Klärung der auf die Wahrheit gegründeten Beziehung zwischen Freiheit und Gesetz macht eine Beurteilung dieser »schöpferischen« Interpretation des Gewissens möglich…"

🧐
elisabethvonthüringen
@Lutz

<<<wie -----bitte,bitte-----ist das jetzt mit den Postings und dem Löschen?<<<
Fragen Sie bitte Tina oder Eva von GTV selbst, ich weiß es nicht...mir ist dieses "Missgeschick "noch nie passiert...EVT ist und bleibt "einmalig" auf GTV... 😀
cantate
Die Peinlichkeiten um den "wilden" Widerstand gegen die Bischofsernennung und Wagners Rücktritt wäre uns allen erspart geblieben, wenn die Bischofsernennung in besserer Absprache mit den Bischöfen von Österreich abgestimmt gewesen wären.

Was sich in einem gesitteten Dialog hätte regen können, hat sich - eben mangels dieses Dialogs - seine wilden Bahnen gebrochen.

Leider zum Schaden für alle …More
Die Peinlichkeiten um den "wilden" Widerstand gegen die Bischofsernennung und Wagners Rücktritt wäre uns allen erspart geblieben, wenn die Bischofsernennung in besserer Absprache mit den Bischöfen von Österreich abgestimmt gewesen wären.

Was sich in einem gesitteten Dialog hätte regen können, hat sich - eben mangels dieses Dialogs - seine wilden Bahnen gebrochen.

Leider zum Schaden für alle Beteiligten.
Lutz
@evt
weiß ich, Lisl.

wie -----bitte,bitte-----ist das jetzt mit den Postings und dem Löschen?
elisabethvonthüringen
@Lutz
Ja, in der freien Natur sind die Tierchen tot, da fließt das Blut, der Jäger tüncht den Tannenzweig mit Blut, man nennt das den Bruch,(der wird übrigens -wenn auch der Jäger tot ist- ins Grab nachgeworfen!) weidet das Tier aus und verkauft das Fleisch als Delikatesse möglichst gewinnbringend, vorher gibt es aber noch so was wie eine Siegesparty unter den Jägern...
Assoziationen zum Ablauf …More
@Lutz
Ja, in der freien Natur sind die Tierchen tot, da fließt das Blut, der Jäger tüncht den Tannenzweig mit Blut, man nennt das den Bruch,(der wird übrigens -wenn auch der Jäger tot ist- ins Grab nachgeworfen!) weidet das Tier aus und verkauft das Fleisch als Delikatesse möglichst gewinnbringend, vorher gibt es aber noch so was wie eine Siegesparty unter den Jägern...
Assoziationen zum Ablauf der Anderen Jagd sind erlaubt....
Lutz
HHHHAAAAAAAAAAALLLLLLOOO
@evt

Die Frage meinte ich seriös.
Lutz
@evt

kann man seine postings selbst löschen?
One more comment from Lutz
Lutz
@evt

War nur ein Scherz. Bin heut gut drauf........
👌
elisabethvonthüringen
Lutz 🤨 🤨
Lutz
@evt

"LOL"

<<<Gestehen Sie doch Pfr. Wagner auch eine menschliche Regung zu, er kann auch verletzt sein, wer wäre das nicht, nach dieser Jagd und diesem Blattschuss?<<<

Herzinnig geschätzte Elisabeth!
Nach einem "Blattschutz" ist man nicht "verletzt". Da ist man tot!!!
:)
Lutz
@evt
kann man seine postings selbst löschen?
elisabethvonthüringen
Lutz, ganz einfach, sie werden gelöscht, man kann dann wieder neue schreiben... 😉
elisabethvonthüringen
@Peter-Paul
Gestehen Sie doch Pfr. Wagner auch eine menschliche Regung zu, er kann auch verletzt sein, wer wäre das nicht, nach dieser Jagd und diesem Blattschuss?
Wenn Sie heute "Profil" lesen, dann wissen auch Sie, wie der Hase eigentlich (noch!) läuft...
Lutz
@brjmfjm

wissen Sie , wie das hier funktioniert, dass manche Postings da sind , dann wieder weg etc????????