pater peter paul
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Gloria Global am Morgen des 17. Juni

Warum eigentlich diese Aufregung? Warum maßen wir uns an, zu bestimmen, was katholisch ist und was nicht?

In einem Gotteshaus herrscht Andacht, ein Tourist ist erstaunt, dass es so etwas überhaupt gibt, ein Gläubiger ist idR voller Ehrfurcht vor Gott.

Die Riten, die in einem Gotteshaus vollzogen werden, werden in erster Linie von dem dortigen Priester vollzogen. Wenn man etwas nicht versteht, …More
Warum eigentlich diese Aufregung? Warum maßen wir uns an, zu bestimmen, was katholisch ist und was nicht?

In einem Gotteshaus herrscht Andacht, ein Tourist ist erstaunt, dass es so etwas überhaupt gibt, ein Gläubiger ist idR voller Ehrfurcht vor Gott.

Die Riten, die in einem Gotteshaus vollzogen werden, werden in erster Linie von dem dortigen Priester vollzogen. Wenn man etwas nicht versteht, weil die eigene Gottsuche gerade begonnen hat oder weil man gerade einen für einen selbst neuen (bisher unbekannten) Ritus entdeckt, dann wird man wohl den Zelebranten ausfragen, bis man verstanden hat, worum es geht.

Mit einer ehrfürchtigen Einstellung kann man in Ruhe die zahlreichen Riten (byzantinisch, tridentinisch, novus ordo, ...) entdecken und nach und nach Gott näher kommen. Niemand muss in Panik geraten, wenn ihm ein Ritus nicht passt. Die Zelebranten, seien es Kleriker oder Laien, bemühen sich in aller Regel nach bestem Wissen und Gewissen, Gott in den Mittelpunkt des Gottesdienstes zu stellen.

Allein die Ehrfurcht vor Gott gebietet uns, offen gegenüber allen Riten zu sein.

Wer in der Kirchenbank sitzt, ist zum Respekt gegenüber dem vollzogenen Ritus aufgerufen.

Wer meint, er muss beim Altar sein, er muss zelebrieren, der muss selbst die Brücke zwischen Volk und Vatikan herstellen (oder eine Freikirche gründen).