Clicks1.7K

Arbeiterpriester zelebriert die Messe in Richtung Volk in den 1940er Jahren

Viele Experimente der nachkonziliaren Liturgiereform kommen aus der französischen Arbeiterpriesterbewegung in den 1930ern und 40ern.
sudetus
Pius Parsch und seine Freunde haben damals schon mit diesem Modernismus angefangen, Maria Laach war ja auch ganz vorn mit dabei- die Rechnung zahlen wir jetzt !!!
Carlus and one more user like this.
Carlus likes this.
Gerontius likes this.
maxi57
die Aufnahme zeigt eindeutig Zelebration "cum crucifisso" nur Altar ist umgedreht. Selbst Papst Franziskus hält sich an diese Ausrichtung der Zelebration in Novus Ordo (übrigens eine Bitte von Papst Benedikt so eine Heilige Messe selbst in Novus Ordo zu feiern- letztens zu sehen bei der Zelebration von Bischof Dr. Kohlgraf bei 1000 Jahre Feier Dom zu Worms- vgl. youtube)
Ad experimentum war den deutschen Bischöfen in Schlesien wd des 2.WK die Muttersprache in toto erlaubt worden.
Die Zelebration versus populum war dem damaligen nuntius in Frankreich, Roncalli, wohl bekannt. Auch Pius Parsch hat dabei herumprobiert.
In meiner Heimatstadt hat ein nachmaliger Liturgie-Professor in den 1950er als Diakon das Evangelium nicht genordet sondern zum Volk gesungen.
Außerd…More
Ad experimentum war den deutschen Bischöfen in Schlesien wd des 2.WK die Muttersprache in toto erlaubt worden.
Die Zelebration versus populum war dem damaligen nuntius in Frankreich, Roncalli, wohl bekannt. Auch Pius Parsch hat dabei herumprobiert.
In meiner Heimatstadt hat ein nachmaliger Liturgie-Professor in den 1950er als Diakon das Evangelium nicht genordet sondern zum Volk gesungen.
Außerdem nur zur Info:
Im Schott aus 1966 scheint 1. Deutsch und Latein nicht mehr in Doppelspalte je Seite auf und 2. ist der Ordo Missae nicht mehr nach der Osternacht sondern erst nach dem Meßformular des letzten Sonntags nach Pfingsten zu finden.
Alles inklusive "Liturgiereform" oder auch Zerstörung war von langer Hand geplant.
In Deutschland war das meines Wissens nicht präsent!
Nicolaus likes this.
Nicolaus
Nein, dieser Kelch ist an uns vorüber gegangen.
Theresia Katharina likes this.
Jesus sagte einmal: Ein Priester ist kein Arbeiter und ein Arbeiter ist kein Priester.
Fischl
Pius Parsch aus Klosterneuburg nicht zu vergessen. In den 1950erjahren gab es in Klosterneuburg der Kapelle St. Gertrud eine katholische Sonntags-Messe in lateinischer Sprache mit viel Weihrauch, kleine Mädchen mit weißem Kopftüchel, eine Pneuma-erfüllte Predigt von P. Petrus Tschinkel, nachher zu Gast bei einem kleinen Frühstück. Insgesamt sehr erhebend. Dann sind wir auf den Donaudamm und von …More
Pius Parsch aus Klosterneuburg nicht zu vergessen. In den 1950erjahren gab es in Klosterneuburg der Kapelle St. Gertrud eine katholische Sonntags-Messe in lateinischer Sprache mit viel Weihrauch, kleine Mädchen mit weißem Kopftüchel, eine Pneuma-erfüllte Predigt von P. Petrus Tschinkel, nachher zu Gast bei einem kleinen Frühstück. Insgesamt sehr erhebend. Dann sind wir auf den Donaudamm und von dort aus in die Donau (kalt) oder in den Kuchelauer Hafen (warm) schwimmen gegangen.
Nicolaus and one more user like this.
Nicolaus likes this.
Tertius gaudens likes this.
Das war schon damals nix wirklich Neues mehr: schon Luther, mehr noch Thomas Müntzer experimentierte so.
Und: die sog. "Altkatholiken" machten es dann im 19. Jahrhundert auch nciht viel anders.
Es ging den Arbeiterpriestern und den Liturgie-"Experten" nur darum, diese Protestantismen in den katholischen Raum zu bringen!
Immaculata90 likes this.