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Pius XII.: Man versucht eine gottlose Weltordnung zu errichten

Raffi2211
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Papst Pius XII. spricht in einer Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion von einem subtilen, geheimnisvollen Feind der Kirche: „Er ist in allen Orten unter allen Menschen…More
Papst Pius XII. spricht in einer Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion von einem subtilen, geheimnisvollen Feind der Kirche:

„Er ist in allen Orten unter allen Menschen anzutreffen, ist gewalttätig und arglistig. Während der letzten Jahrhunderte versuchte er immer wieder, die geistige, moralische, gesellschaftliche Einheit des mystischen Leibes Christi zu zerstören. Er wollte eine Natur ohne Gnade, eine Vernunft ohne Glauben, Freiheit ohne Autorität und manchmal auch Autorität ohne Freiheit. Dieser „Feind“ trat mit einer verblüffenden Skrupellosigkeit immer deutlicher in Erscheinung: Christus ja, aber keine Kirche! Später dann: Gott ja, aber ohne Christus! Und schließlich der ruchlose Ruf: Gott ist tot!, mehr noch, Gott hat es nie gegeben! Und nun dieser Versuch, die Weltordnung auf Fundamenten zu errichten, denen wir ohne zögern die Hauptverantwortung für das die Menschheit bedrohende Unheil zuschreiben: eine gottlose Wirtschaft, ein gottloses Recht, eine gottlose Politik. (Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion, 12.10.1952)
Heilwasser
Hildegardisches Weltmodell

Frage an Sanctus Bonifatius und Eugenia-Sarto und CSc:
Halten Sie dieses hildegardische Wissen zum Weltmodell für
in der Bibel voll enthalten oder nur grundgelegt ?

Das würde mich sehr interessieren.
CSc
@Tradition und Kontinuität
Was Sie dem heiligmäßigen Papst Pius XII. unterstellen, trifft in Wahrheit auf Sie selbst zu. Wir müssen alle lernen unser allzu menschliches Denken zu hinterfragen, um wirklich den göttlichen Lehren folgen zu können. Papst Pius XII. sprach am 20. Februar 1949 zu den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz: "Wollt ihr eine Kirche, die schweigt, wo sie sprechen …More
@Tradition und Kontinuität
Was Sie dem heiligmäßigen Papst Pius XII. unterstellen, trifft in Wahrheit auf Sie selbst zu. Wir müssen alle lernen unser allzu menschliches Denken zu hinterfragen, um wirklich den göttlichen Lehren folgen zu können. Papst Pius XII. sprach am 20. Februar 1949 zu den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz: "Wollt ihr eine Kirche, die schweigt, wo sie sprechen müsste, eine Kirche, welche das Gottesgesetz abschwächt, es an den Geschmack des menschlichen Willens anpassen will, wenn sie verpflichtet ist, es mit lauter Stimme zu proklamieren, eine Kirche, welche sich entfernt vom unerschütterlichen Fundament, auf welches Christus sie begründet hat, um sie bequem dem unbeständigen Stand der Tagesmeinung anzupassen oder sie der gerade gültigen Meinung preiszugeben…? Geliebte Söhne und Töchter! Geistliche Erben einer ungezählten Legion von Bekennern und Märtyrern! Ist dies eine Kirche, die ihr verehrt und liebt? Würdet ihr in einer solchen Kirche die Linien des Angesichtes eurer Mutter erkennen? Würdet ihr euch einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen können, der sich solchen Ansprüchen beugen würde?"
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@CSc
Pius XII, so sehr ich ihn auch verehre, hat unrecht, die Todesstrafe von der Unantastbarkeit des Menschenlebens auszunehmen. In dieser Hinsicht war er ein Kind seiner Zeit. Leben ist immer unantastbar, es sei denn Leben steht gegen Leben (Notwehr, Krieg).
Raffi2211
Ihnen auch Gottes Segen
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Heilwasser
@Raffi2211
Natürlich, wir haben es ja unten genau besprochen,
"voll der Gnade" ist dazu ein gutes Beispiel. Wo die Gnade
voll ist, gibt es sonst nichts anderes.

Zu 99,9 % hat man dann schon die Unbefleckte Empfängnis.
Fraglich bleibt dann nur, ab wann die Gnade voll war, schon
bei der Erschaffung oder erst im Mutterleib, denn Johannes
d. Täufer wurde z.B. erst im Mutterleib von der Erbsünde
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@Raffi2211
Natürlich, wir haben es ja unten genau besprochen,
"voll der Gnade" ist dazu ein gutes Beispiel. Wo die Gnade
voll ist, gibt es sonst nichts anderes.

Zu 99,9 % hat man dann schon die Unbefleckte Empfängnis.
Fraglich bleibt dann nur, ab wann die Gnade voll war, schon
bei der Erschaffung oder erst im Mutterleib, denn Johannes
d. Täufer wurde z.B. erst im Mutterleib von der Erbsünde
befreit. Es fehlt also nur das allerletzte I-Tüpfelchen an
Gewissheit. Enthalten tut die Schrift das Dogma allemal, da haben
Sie auf jeden Fall recht.

Dann gesegneten Abend !
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CSc
Da die Diskussion zur Todesstrafe ein Ende gefunden zu haben scheint und sich der obige Artikel auf Papst Pius XII. bezieht, erlaube ich mir abschließend auf einige Worte dieses engelgleichen Hirten über die Unantastbarkeit des Menschenlebens hinzuweisen.
Raffi2211
Ich meine es steht nicht deutlich in der schrift das wir einen dreifaltigen Gott haben.
Das kann man aus ihr deuten aber wort wörtlich steht es eben nicht drin.

Genau wie die baby taufe.
Sie steht wort wörtlich nicht drin.
Man kann es annehmen wenn der hl.paulus erwähnt das er ein ganzes haus taufte.

Deswegen haben wir die mündliche apostolische lehr überlieferung.
Weil es eben nicht explizit …More
Ich meine es steht nicht deutlich in der schrift das wir einen dreifaltigen Gott haben.
Das kann man aus ihr deuten aber wort wörtlich steht es eben nicht drin.

Genau wie die baby taufe.
Sie steht wort wörtlich nicht drin.
Man kann es annehmen wenn der hl.paulus erwähnt das er ein ganzes haus taufte.

Deswegen haben wir die mündliche apostolische lehr überlieferung.
Weil es eben nicht explizit drin steht.

die apostel wussten das sie ohne sünde war, genau wie sie in den himmel aufgenommen wurde.
Das ist die überlieferung
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Raffi2211
@Heilwasser.
Das weiß ich.
Ich meine es steht nicht wort wörtlich drin.
Darauf wollte ich hinaus.
Man kann also schon darauf hindeuten, dass der satz du begnadete oder du bist voll der gnade bedeutet das sie eben ohne schuld war ...

Verstehen sie was ich meine.
Heilwasser
@Raffi2211
Dass Jesus Gott ist, ist deutlich ausgedrückt, man muss nur die
Stellen zusammennehmen und kombinieren. Wenn klar ist, dass
Jesus der inkarnierte Logos ist, also dass Er das Wort ist, dann
ist auch klar dass Er Gott ist, weil das im Johannesprolog steht,
aber ich weiß, was Sie meinen. Außerdem nennen Thomas und
Petrus ihn Gott
: Mein Herr und mein Gott. Es gibt einige andere
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@Raffi2211
Dass Jesus Gott ist, ist deutlich ausgedrückt, man muss nur die
Stellen zusammennehmen und kombinieren. Wenn klar ist, dass
Jesus der inkarnierte Logos ist, also dass Er das Wort ist, dann
ist auch klar dass Er Gott ist, weil das im Johannesprolog steht,
aber ich weiß, was Sie meinen. Außerdem nennen Thomas und
Petrus ihn Gott
: Mein Herr und mein Gott. Es gibt einige andere
sehr deutliche Stellen.

Ich muss dann aufhören.
Gesegneten Abend !
Raffi2211
@Heilwasser.
Nun ja es steht ja auch nicht explizit in der schrift das Jesus Gott ist.
Oder das Gott dreifaltig ist.

Deswegen haben wir ja die hl.schrift und eben die apostolische überlieferung.
So wie es der hl.johannes sagte....

Joh 21:25: "Es gibt noch vieles andere, was Jesus tat; wollte man dieses einzeln niederschreiben, so, glaube ich, würde selbst die Welt die Bücher nicht fassen, die …More
@Heilwasser.
Nun ja es steht ja auch nicht explizit in der schrift das Jesus Gott ist.
Oder das Gott dreifaltig ist.

Deswegen haben wir ja die hl.schrift und eben die apostolische überlieferung.
So wie es der hl.johannes sagte....

Joh 21:25: "Es gibt noch vieles andere, was Jesus tat; wollte man dieses einzeln niederschreiben, so, glaube ich, würde selbst die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären."

Genau wie es der hl.paulus erwähnt,das wir uns an das halten sollen was wir empfangen haben schriftlich und eben mündlich.

Deswegen kann diese irrlehre sola scriptura nicht aufgehen.
Heilwasser
@Raffi2211
Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten. Endlich mal jemand,
der konkret auf eine Frage antworten kann.

Dann sind wir uns ja einige, dass das Dogma der Unbefleckten Empfängnis nicht
explizit in der Hl. Schrift gelehrt wird. Nur das war meine Frage. Und was das
Implizite angeht, das steht fast alles in meiner Diplomarbeit.

Die Gottesmutterschaft gilt in der Mariologie als Fundam…More
@Raffi2211
Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten. Endlich mal jemand,
der konkret auf eine Frage antworten kann.

Dann sind wir uns ja einige, dass das Dogma der Unbefleckten Empfängnis nicht
explizit in der Hl. Schrift gelehrt wird. Nur das war meine Frage. Und was das
Implizite angeht, das steht fast alles in meiner Diplomarbeit.

Die Gottesmutterschaft gilt in der Mariologie als Fundamentalprinzip
für alle ihre weiteren Begnadungen. Wenn der Sohn Gottes ohne Sünde
war und vollkommen heilig, weil gottmenschlich, dann liegt es nahe,
dass die Gottesmutter ebenso ohne Sünde gewesen sein muss, weil
sie den Sohn Gottes getragen hat, der aus ihr Fleisch angenommen hat.
Wenn sein Fleisch makellos sein soll und das ist klar, dann muss auch
ihr Fleisch makellos sein. Für die Seele gilt ähnliches.

Dann bleibt nur noch die Frage übrig, ob die Gottesmutter kurz vor
der Inkarnation von der Erbsünde befreit wurde, ob sie lang vorher
von der Erbsünde befreit wurde, ob sie im Mutterleib der hl. Anna
befreit wurde wie Albertus Magnus spekulierte oder ob sie eben schon
unbefleckt empfangen war und wenn unbefleckt empfangen, ob nur
die Seele unbefleckt war oder auch der Leib.

Diese letzten Fragen sind eben nicht 100% klar gewesen, weil nicht
direkt in der Hl. Schrift enthalten. Dieses kann man nicht wissen.
Man kann es nur vermuten. Wenn der Herr es nicht zusätzlich offenbart,
dann kann es dazu keine 100% Sicherheit geben.

Und diese "Offenbarung" ist selbstverständlich eine, welche, wie
das Dogma lehrt, in der Offenbarung der Hl. Schrift enthalten ist.
Das kann auch gar nicht anders sein. So ist das gemeint.

Die Muttergottes hat es selbst offenbart, 1830 in der Rue de Bac:
O Marie, concue sans pechè, priez pour nous, qui avons recours à vous !
1854 hat es dann Pius IX. zum Dogma ausgerufen: Immaculata !
Es würde mich aber sehr wundern, wenn der Herr es nicht auserwählten
Seelen schon vorher offenbart hätte und ja, da fällt mir sofort Maria v. Agreda
ein. Sie hat es genau beschrieben. Ich habe schon mal die Verkündigungsbulle
mit Agreda verglichen und da ist mir aufgefallen, dass der Wortlaut des Papstes
an einer Stelle fast genau dieselbe war: "Wunder der Allmacht Gottes" und so
weiter. Das war wie abgeschrieben. Den Artikel hab ich mal hier eingestellt.
Wird aber jetzt zu lang.

Sanctus Bonifatius
Dann haben Sie zugegeben, dass es "Offenbarung" auch außerhalb
der allg. Offenbarung (bis zum Tod der Apostel) geben kann. Um nichts
anderes ging es mir. Die Dogmen dazu sind mir bekannt. Viele behaupten
nämlich, es gäbe überhaupt keine "Offenbarung" mehr nach dem Tod
der Apostel, aber das spricht gegen die Hl. Schrift. Welche Art von
"Offenbarung" das ist, darum ging es mir hier nie, sondern nur um die
Tatsache, dass (!) es diese gibt.

@Eugenia-Sarto
Geantwortet haben Sie wieder nicht !

CSc
Dann einigen wir uns auf die Einhaltung des 5. Gebots.
Lesen können wir ja beide !
Heilwasser
CSc
@Heilwasser

Die immerwährende Lehre der römischen Kirche und die beständige Praxis in katholischen Staaten bestätigt auf eindrückliche Weise, dass die Todesstrafe auch zur Zeit des Neuen Bundes von Gott erlaubt ist.

Christus hat die Ehebrecherin nicht deshalb begnadigt, weil Er die Todesstrafe abschaffen wollte. Lesen Sie wie der hl. Augustinus den Umgang des Heilandes mit der Ehebrecherin …More
@Heilwasser

Die immerwährende Lehre der römischen Kirche und die beständige Praxis in katholischen Staaten bestätigt auf eindrückliche Weise, dass die Todesstrafe auch zur Zeit des Neuen Bundes von Gott erlaubt ist.

Christus hat die Ehebrecherin nicht deshalb begnadigt, weil Er die Todesstrafe abschaffen wollte. Lesen Sie wie der hl. Augustinus den Umgang des Heilandes mit der Ehebrecherin erklärt (www.unifr.ch/bkv/kapitel1806-4.htm; www.unifr.ch/bkv/kapitel1806-5.htm; www.unifr.ch/bkv/kapitel1806-6.htm). An anderer Stelle tadelt der Heiland die Pharisäer und Schriftgelehrten mit den Worten: "Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? Denn Gott hat gesagt: ‚Ehre den Vater und die Mutter!‘, und: ‚Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.‘ Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Eine Opfergabe sei das, was du von mir an Nutzen haben würdest, der braucht seinen Vater oder seine Mutter nicht zu ehren; und ihr habt so das Wort Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen." (Mt 15,3-6) Der Heiland erklärte nicht, dass diejenigen, die Vater und Mutter fluchen, nicht mehr mit dem Tode bestraft werden sollen. Vielmehr bestätigt Sein Verweis auf das Gesetz des Alten Bundes, dass es noch zum damaligen Zeitpunkt Rechtsgültigkeit besaß.

Wie ist das Verbot zum Schwert zu greifen in Mt 26,52 zu verstehen? Der hl. Thomas von Aquin schreibt: "Wie Augustinus 2. C. Manich. (Faust. 22, 70) sagt, »greift zum Schwert, wer sich um Blutvergießen waffnet, ohne daß es eine höhere oder rechtmäßige Gewalt entweder befiehlt oder gestattet«. Wer aber das Schwert gebraucht, falls er eine unbeamtete Person ist, kraft der Gewaltsame des Oberhauptes oder des Richters, oder auch, falls er eine öffentliche Person ist, aus dem Eifer für die Gerechtigkeit, sozusagen aus der Gewaltsame Gottes, der greift nicht selbst zum Schwerte, sondern gebraucht das von einem anderen ihm übertragene. Weswegen ihm keine Strafe gebührt." (S.th. II-II q. 40 a. 1 ad 1) Aus Röm 13,4 geht klar hervor, dass der Schwertgebrauch bei der Strafverfolgung von Verbrechern durch die weltliche Obrigkeit dem Willen Gottes entspricht.
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Raffi2211
@Heilwasser

Lk 1,28 www.bibleserver.com/text/EU/Luke1%3A28: „Sei gegrüßt, du Begnadete.“

Der Ausdruck „Begnadete“ vertritt in der Anrede des Engels den Eigennamen und muss deswegen eine charakteristische Eigenschaft Mariens zum Ausdruck bringen. Der tiefste Grund, warum auf ihr in besonderer Weise das Wohlgefallen Gottes ruht, ist ihre Auserwählung zur Würde der Gottesmutter. Dementspreche…More
@Heilwasser

Lk 1,28 www.bibleserver.com/text/EU/Luke1%3A28: „Sei gegrüßt, du Begnadete.“

Der Ausdruck „Begnadete“ vertritt in der Anrede des Engels den Eigennamen und muss deswegen eine charakteristische Eigenschaft Mariens zum Ausdruck bringen. Der tiefste Grund, warum auf ihr in besonderer Weise das Wohlgefallen Gottes ruht, ist ihre Auserwählung zur Würde der Gottesmutter. Dementsprechend muss auch die aus dem Wohlgefallen Gottes hervorgehende Gnadenausstattung Mariens von einzigartiger Vollendung sein. Vollendet ist sie aber nur dann, wenn sie nicht bloß intensiv, sondern auch extensiv vollendet war, d. h. wenn sie sich über das ganze Leben erstreckte, angefangen vom Eintritt in die Welt.

Lk 1,41f www.bibleserver.com/text/EU/Luke1%3A41-42: Elisabeth spricht, vom Heiligen Geist erfüllt, zu Maria: „Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“

Der Segen Gottes, der auf Maria ruht, ist in Parallele gesetzt zum Segen Gottes, der auf Christus seiner Menschheit nach ruht. Dieser Parallelismus legt nahe, dass Maria ebenso wie Christus vom Anfang ihrer Existenz an frei von aller Sünde war
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Raffi2211
@Heilwasser

Argumente aus der Tradition
Weder die www.kathpedia.com/index.php lehren die Unbefleckte Empfängnis Mariens ausdrücklich (explicite). Doch lehren sie dieselbe Einschlussweise (implicite), indem sie zwei Grundgedanken vertreten, die in konsequenter Weiterentwicklung zum Dogma führen:

Die Idee vollkommenster Reinheit und Heiligkeit Mariens. Der heilige Ephräm sagt: „Du und …More
@Heilwasser

Argumente aus der Tradition
Weder die www.kathpedia.com/index.php lehren die Unbefleckte Empfängnis Mariens ausdrücklich (explicite). Doch lehren sie dieselbe Einschlussweise (implicite), indem sie zwei Grundgedanken vertreten, die in konsequenter Weiterentwicklung zum Dogma führen:

Die Idee vollkommenster Reinheit und Heiligkeit Mariens. Der heilige Ephräm sagt: „Du und deine Mutter, ihr seid die einzigen, die in jeder Hinsicht ganz schön sind; denn an Dir, o Herr, ist kein Flecken, und kein Makel an Deiner Mutter“ (Carm. Nisib. 27). - Das Wort des heiligen Augustin, dass sich alle Menschen als Sünder bekennen müssen, „ausgenommen die heilige Jungfrau Maria, die ich um der Ehre des Herrn willen ganz aus dem Spiel lassen möchte, wenn von Sünde die Rede ist“ (De natura et gratia 36, 42), ist nach dem Zusammenhang auf die Freiheit von persönlichen Sünden zu beziehen.

Die Idee sowohl der Ähnlichkeit als des Gegensatzes zwischen Maria und Eva. Maria ist einerseits ein Abbild Evas in ihrer Reinheit und Unversehnheit vor dem Sündenfall, anderseits ein Gegenbild Evas, insofern Eva Ursache des Verderbens, Maria Ursache des Heiles ist. Der heilige Ephräm lehrt: „Zwei Unschuldige, zwei Einfache, Maria und Eva, waren sich ganz gleich. Später jedoch wurde die eine Ursache unseres Todes, die andere Ursache unseres Lebens“ (Op. syr. 11 327). Vgl. Justin, Dial. 100; Irenäus, Adv. haer. III 22, 4; Tertullian, De carne Christi 17.
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Heilwasser
@Raffi2211 @Eugenia-Sarto @Sanctus Bonifatius
Mir scheint, das Problem in der Diskussion liegt darin, dass manche
nicht akzeptieren wollen, dass es im Laufe der Kirchengeschichte
"Offenbarungen" gegeben hat, obwohl es diese faktisch gegeben hat.

@Raffi2211
Ich bitte Sie, mir den Satz in der Bibel zu zeigen, welcher der Kirche 100%
Gewissheit gibt, dass die Allerseligste Jungfrau Maria mit …More
@Raffi2211 @Eugenia-Sarto @Sanctus Bonifatius
Mir scheint, das Problem in der Diskussion liegt darin, dass manche
nicht akzeptieren wollen, dass es im Laufe der Kirchengeschichte
"Offenbarungen" gegeben hat, obwohl es diese faktisch gegeben hat.

@Raffi2211
Ich bitte Sie, mir den Satz in der Bibel zu zeigen, welcher der Kirche 100%
Gewissheit gibt, dass die Allerseligste Jungfrau Maria mit Leib und Seele
unbefleckt im Mutterleib der hl. Anna empfangen wurde. Die Heiligen
hatten diesen Satz nicht gefunden, ich auch nicht, wobei es richtig ist,
wie Sie sagen, dass man aus der hohen Berufung und wenigen Bibelstellen
schließen könnte, dass die Jungfrau unbefleckt empfangen wurde. 100%
Sicherheit gibt es da nicht. Also zeigen Sie mir bitte den Satz in der
Bibel, der 100% Sicherheit verleiht. Albertus Magnus wusste es noch nicht.
Aber vielleicht wissen Sie es ja. Das ist genau der Grund, warum Pius X.
im kleinen Syllabus (unten verlinkt) in Punkt 23 die Meinung verwirft, man
könne hier mittels menschlichem Verstand, einzig durch betrachten der
Bibel zu einer Offenbarungsgewissheit im Fall der Unbefleckten Empfängnis
kommen: Nein, eben nicht. Der Inhalt muss offenbart sein, um gänzlich sicher
gehen zu können. Es kann einer wie später Duns Scotus auf die richtige Lösung
kommen, aber ohne Offenbarung stehen hier viele Lösungsansätze nebeneinan-
der. Dieses Wissen muss vom Himmel fallen, wie in Punkt 23 steht.
"Vom Himmel fallen" zeigt eindeutig, was gemeint ist. Wissen Sie, ich persönlich
finde in der Bibel schon gewisse Stellen, die mich dazu anregen, anzunehmen,
dass die Muttergottes unbefleckt empfangen wurde. Aber wenn ich das aus-
sprechen würde, würden genau dieselben Kritiker kommen und sagen, das
könne ich doch nicht mit Sicherheit sagen, dass sie unbefleckt empfangen
wurde. Das ginge doch zu weit. Nun, da das Dogma da ist, behaupten dieselben
Leute, man könne es leicht aus der Bibel herauslesen. Das zeigt doch, dass diese
Einstellung einen Haken hat: Man dreht es sich immer so hin, dass die Übernatur
unterdrückt wird. Alles was mit späteren Offenbarungen zu tun hat, soll geleugnet
werden, was aber nicht möglich ist, da sich genug Heilige zu diesem Thema
geäußert haben und zwar ganz genau. Und nun konkret:

Eugenia-Sarto
Die hl. Hildegard, Mystikerin, Prophetin, Kirchenlehrerin der universalen
Kirche, die selbst "Offenbarungen" mittels der Gabe der "eingegossenen
Wissenschaft von Gottvater" hatte, lehrt (sie war übrigens Papstberaterin!):

"In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte
verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm
nicht von Gott offenbart werden."


Ich würde nun gerne, falls ich mich freundlichst um eine Antwort bewerben dürfte,
wissen, wie eine so große Heilige das schreiben kann, ohne sich gegen das Dogma
zu vergehen. Oder wollen obig verlinkte Personen etwa behaupten, diese Heilige
weiß nicht, was sie schreibt ? Das sei ferne. (Im übrigen ließen sich hunderte und
tausende Stellen von Heiligen bringen, was ich ansatzweise andernorts bereits
bewiesen habe, die ebenso von "Offenbarung" sprechen und das im selben Sinne,
wie ich das immer tue, weil ich ja nur diese Heiligen rezipiere.) Vielleicht kurz zum
Inhalt dieser Aussage St. Hildegards: Sie spricht von Wissenselementen, es geht
um Heilkunde, um Heilkräuter, Heilkräfte, um verborgenes Wissen, das in der Bibel nicht
enthalten ist - wenngleich in der Bibel gute Ansatzpunkte sind, die zeigen, dass es
Heilkräfte/Heilkräuter etc. gibt. Und dann noch kurz vorneweg zum Begriff "Offenbarung".
Offenbarung ist von Botschaft zu unterscheiden. Kleiner Exkurs: Botschaften enthalten
kein Wissen, das früher nicht schon irgendwo offenbart worden wäre. Botschaften
wiederholen im Grunde nur Bekanntes Glaubenswissen. Offenbarungen enthalten
dagegen Wissenselemente, die früher noch nie oder in der Tiefe/Schärfe/Deutlichkeit
noch nie mitgeteilt (offenbart) wurden. Es handelt sich also um "neue" Wissenselemente,
die selbstverständlich mit der allg. Offenbarung konform gehen, denn das besagt das
Dogma, das Sie ja immer und immer wieder und immer wieder und immer wieder
wiederholen. So. Das mal vorneweg.

Und jetzt würde ich gerne von oben verlinkten Personen wissen, warum die hl. Hildegard
hier von Offenbarung spricht ("offenbart", siehe grüner Text). Erklären Sie es mir bitte,
wie sie doch tatsächlich darauf kommt, hier so zu schreiben. War sie am Ende noch
genauso dumm wie ich oder wie kriegt man das nun gebacken, dass sie das so sagt.
Ich bitte demütigst um eine ernste Antwort, ohne auszuweichen. Ich möchte wissen,
wie Sie das mit Ihren Ansichten vereinen wollen, dass Hildegard hier von Offenbarung
spricht. (Es gäbe ja auch die "Offenbarungen der hl. Birgitta" und viele andere, aber
halten wir uns an das Grüngedruckte). Ich danke schon mal im voraus für die Antworten.
@Santcus Bonifatius
Um die Todesstrafe abzulehnen, braucht man wahrlich kein Liberaler zu sein. Da genügt schon normales menschliches Empfinden. Die Kirche ist heute auch mehrheitlich gegen die Todesstrafe. Und wäre es anders, würde ich ihr in diesem Punkte nicht folgen.
Katharina Maria likes this.
Die Todesstrafe ist für mich unannehmbar, aus vielerlei Gründen, aber vor allem, weil der Mensch sich niemals zum Herrn über Leben und Tod eines anderen Menschen aufspielen darf. Dieses Recht steht Gott allein zu (und nicht mal das ist leiht zu akzeptieren, denn der Tod ist und bleibt ein Skandal). Ich neige eigentlich nicht zu Fanatismus. Ausnahme ist mein bedingungsloser Kampf gegen die …More
Die Todesstrafe ist für mich unannehmbar, aus vielerlei Gründen, aber vor allem, weil der Mensch sich niemals zum Herrn über Leben und Tod eines anderen Menschen aufspielen darf. Dieses Recht steht Gott allein zu (und nicht mal das ist leiht zu akzeptieren, denn der Tod ist und bleibt ein Skandal). Ich neige eigentlich nicht zu Fanatismus. Ausnahme ist mein bedingungsloser Kampf gegen die Todesstrafe. Sie ist und bleibt ein Gräuel, das einer zivilisierten Nation unwürdig ist!
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Raffi2211
Ganz genau @Sanctus Bonifatius.
Die kirche hat nie einfach so dogmen verfasst.
Alles findet man in dem was überliefert ist.
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Katharina Maria
Ich plädiere dafür, dass die "ganz Schlauen" sich schon mal "um das Papstamt bewerben".
Raffi2211
@Heilwasser.

Das dogma der unbefleckten Empfängnis ist keine neue Offenbarung gewesen.

Das dogma selbst erklärt es doch.
Die apostel wussten das sie unbefleckt sein muss um den Herrn zu gebären.
Das sagt ja selbst die schrift.
Du bist voll der Gnade sagt der engel.
Das ist ein zustand.
Sie war voll der Gnade und blieb es
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Heilwasser
Auslegung von S. Ex. Rudolf Graber, Bischof v. Regensburg, 1984:

„Wir weisen eine irrige Meinung zurück, als ob Gott die große Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels so abgeschlossen hätte, dass ihm in der nun folgenden geschichtlichen Periode – fast in deistischer Weise – keine Eingriffsmöglichkeit mehr zur Verfügung stünde … Wir müssen mit dem Einbruch des Geistes rechnen und dürfen…More
Auslegung von S. Ex. Rudolf Graber, Bischof v. Regensburg, 1984:

„Wir weisen eine irrige Meinung zurück, als ob Gott die große Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels so abgeschlossen hätte, dass ihm in der nun folgenden geschichtlichen Periode – fast in deistischer Weise – keine Eingriffsmöglichkeit mehr zur Verfügung stünde … Wir müssen mit dem Einbruch des Geistes rechnen und dürfen nicht alles von unserer menschlichen Vernunft erwarten. Dieser Einbruch des Geistes erfolgt in vielfältiger Form, nicht zuletzt durch Engel und Heilige, und hier vor allem durch die Erscheinungen der Gottesmutter, die nach den Worten des Konzils 'dem wandernden Gottesvolk als Zeichen der sichtbaren Hoffnung und des Trostes bis zur Ankunft des Tages des Herrn voranleuchtet'.“

(Graber, Rudolf, Marienerscheinungen, Würzburg, 2. Auflage 1986.)
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Heilwasser
2 more comments from Heilwasser
Heilwasser
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Heilwasser
@Eugenia-Sarto
Ja einschlussweise. Ganz genau. So sieht es aus. Das wäre
eine sinnvolle Antwort gewesen, auf die man hätte aufbauen
können, denn das ist zweifellos richtig und hätte zum Dogma
der Unbefleckten Empfängnis gepasst. Das wäre dann ein
Gespräch geworden.

Der Satz von Ihnen heißt aber nicht, dass es außerhalb der
allg. Offb. keine Offenbarung geben kann wie ich längst
bewiesen habe…More
@Eugenia-Sarto
Ja einschlussweise. Ganz genau. So sieht es aus. Das wäre
eine sinnvolle Antwort gewesen, auf die man hätte aufbauen
können, denn das ist zweifellos richtig und hätte zum Dogma
der Unbefleckten Empfängnis gepasst. Das wäre dann ein
Gespräch geworden.

Der Satz von Ihnen heißt aber nicht, dass es außerhalb der
allg. Offb. keine Offenbarung geben kann wie ich längst
bewiesen habe.

Die Unbefleckte Empfängnis ist nur einschlussweise, leicht
angedeutet in der allg. Offb. Vollständig offenbart ist
der volle Inhalt allerdings später. Und nur das hat dann
zum Dogma geführt, weil nur die spätere Offenbarung
vom Himmel her ganz sichere Erkenntnis brachte. Nur
darum hat der Papst es ausrufen können. Weil es dann
nicht lediglich aus Andeutungen der Hl. Schrift gefolgert
war, sondern durch spätere Offenbarung voll und ganz
gesichert.

Das ist Realität.
Katharina Maria
Zur Todesstrafe:
DU SOLLST NICHT TÖTEN!
Das sagt alles und beinhaltet alles.
Und gut is'.
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Eugenia-Sarto
@Heilwasser Beruhigen Sie sich mal. Lesen Sie die Dogmatik. Da steht alles drin.
" Die betreffende Wahrheit muß unmittelbar, sei es ausdrücklich (explicite) oder einschlußweise (implicite), von Gott geoffenbart und darum in den Offenbarungsquellen, in der Hl. Schrift oder in der Tradition, enthalten sein."
Heilwasser
@Eugenia-Sarto

Was wollen Sie mit Ihren versteckten Anschuldigungen ?
Was ist denn nun richtig ? Ist das Dogma der Unbefleckten Empfängnis
in der allgem. abgeschl. Offb. zu finden oder ist diese Erkenntnis später
vom Himmel offenbart worden ?


Da Sie mir seit ca. 1 Jahr oder noch länger keine Antwort geben und mich
ausschließlich ignorieren - was keinesfalls christlich ist - werde ich Ihnen …
More
@Eugenia-Sarto

Was wollen Sie mit Ihren versteckten Anschuldigungen ?
Was ist denn nun richtig ? Ist das Dogma der Unbefleckten Empfängnis
in der allgem. abgeschl. Offb. zu finden oder ist diese Erkenntnis später
vom Himmel offenbart worden ?


Da Sie mir seit ca. 1 Jahr oder noch länger keine Antwort geben und mich
ausschließlich ignorieren - was keinesfalls christlich ist - werde ich Ihnen die
Antwort wieder mal selber geben müssen:


Richtig ist, dass der Inhalt des Dogmas zur Unbefleckten Empfängnis
später offenbart wurde. Das schließt keinesfalls aus, dass der Inhalt in
der Hl. Schrift schon angedeutet ist.

Damit liegen Sie eindeutig falsch !


Sanctus Bonifatius
Sie kommen mit immer neuen Dingen daher,
um die es gar nicht geht !
Eugenia-Sarto
@Sanctus Bonifatius Das sollte jeder Katholik seit der Schule wissen. Zumindest die Kernaussage. Da fällt nicht einfach ein Satz wie ein Luftballon vom Himmel.
Bei VII gibt es keine Prinzipien mehr, sondern Zeitgefühle, die die Wahrheit ständig verändern.
Raffi2211
Es gibt nur eine art dieses pastorale konzil auszulegen.
Nur im lichte der Tradition.
Alles was nicht katholisch ist,muss man ablehnen.
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Eugenia-Sarto
Ja das Pastoralkonzil und seine Texte bringen manche Leute durcheinander. Man sollte sich nur mit der Tradition befassen. Da ist man auf katholischem Boden. Aber Geduld, es wird eines Tages alles zurückkommen.

Für VII- Leute gilt die Einladung: Rückkehrökumene.
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Heilwasser
@CSc Eugenia-Sarto aufwachen
Was Sie über die Todesstrafe schreiben, kam meiner Erinnerung vom hl. Robert Bellarmin und manch andere haben versucht, zu erklären, was denn eine Todes-
strafe für den Verurteilten bringen könnte .....

Die Lesebrille ist aber jene: .... falls diese Todesstrafe nunmal ergeht.
Diese Kirchenschriftsteller haben sich darüber sinnvolle Gedanken gemacht,
ohne (!!!) die …More
@CSc Eugenia-Sarto aufwachen
Was Sie über die Todesstrafe schreiben, kam meiner Erinnerung vom hl. Robert Bellarmin und manch andere haben versucht, zu erklären, was denn eine Todes-
strafe für den Verurteilten bringen könnte .....

Die Lesebrille ist aber jene: .... falls diese Todesstrafe nunmal ergeht.
Diese Kirchenschriftsteller haben sich darüber sinnvolle Gedanken gemacht,
ohne (!!!) die Todesstrafe als etwas dringend Wünschenswertes zu fordern.
Ihre genannten Punkte sind dann so zu verstehen:
- Die Todesstrafe könnte im günstigen Fall für den Angeklagten eine Umkehr
in Gang bringen. Könnte ! Muss aber nicht. Das ist der springende Punkt.
************************************
Was viel wichtiger ist:
Sie schreiben Gott habe die Todesstrafe erlaubt: Ja, aber im AT, wo das
Gesetz der Gerechtigkeit herrschte, dem Volk Israel bekannt gemacht
werden sollte und sich auch direkt auswirkte.

Jesus und das NT haben das Gesetz der Barmherzigkeit gebracht. Dort
wird die Strafe, die im AT (aus Gerechtigkeitsgründen) gefordert wurde,
aus Barmherzigkeitsgründen erlassen. Dieses Gesetz wirkt sich anders aus,
nochmal dieses Bsp: Im AT durften nur Leviten die Bundeslade anfassen.
Tat es ein Laie, fiel er tot um. So auch geschehen. Das Gesetz der Gerechtigkeit
hat sich also sofort ausgewirkt. Der Herr hat es sofort bestraft.
Wieviel mehr müsste gelten, dass ein Laie, der das Allerheiligste im NT anfasst,
tot umfällt ? Warum handelt der Herr nicht wie im AT ? Weil Er das Gesetz
der Barmherzigkeit und Begnadigung selber walten lässt und auch von den
Menschen verlangt. NT und AT sind hier fundamental anders. IM NT würde sich
die Gerechtigkeit genauso auswirken, nur dass die Barmherzigkeit davorgeschaltet
ist durch: Barmherzigkeit Jesu, Fürbitte der Muttergottes, der Heiligen, Fürbittmacht
der Kirche.

Das ist gerade die befreiende Botschaft Jesu. Das und nichts anderes.
Er hat die losgekauft, die unter dem Gesetz standen, die unter der
Knechtschaft des Gesetzes standen, wie es heißt. Das Gesetz macht
nämlich die Sünde offenbar und zieht Strafe nach sich, die im AT
eingefordert wurde. Im NT wird begnadigt.

Betrachten Sie bitte, wie Jesus mit der Ehebrecherin, welche gemäß dem
Gesetz Mose (AT) die Todesstrafe verdient hatte, umgegangen ist:

Hat er nun die Todesstrafe gewollt oder nicht ?
Antwort: Nein ! Er hat die Begnadigung gewollt !
Raffi2211
@Eugenia-Sarto
Ganz genau
Heilwasser
@Eugenia-Sarto
Sie spielen an auf Lamentabili sane exitu (www.kathpedia.com/index.php).
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Dann machen wir jetzt mal genaue Textarbeit. Wir müssen also Punkt 22 und 23 lesen.
Da heißt es in obiger Übersetzung, dass diese Sätze als irrig zu verurteilen sind:

21. Die Offenbarung als Gegenstand des katholischen Glaubens war mit den Aposteln nicht vollendet.
22. Die Dogmen, …More
@Eugenia-Sarto
Sie spielen an auf Lamentabili sane exitu (www.kathpedia.com/index.php).
*******************

Dann machen wir jetzt mal genaue Textarbeit. Wir müssen also Punkt 22 und 23 lesen.
Da heißt es in obiger Übersetzung, dass diese Sätze als irrig zu verurteilen sind:

21. Die Offenbarung als Gegenstand des katholischen Glaubens war mit den Aposteln nicht vollendet.
22. Die Dogmen, welche die Kirche als Offenbarungen hinstellt, sind keine vom Himmel gefallenen Wahrheiten, sondern eine Auslegung der religiösen Tatsachen, welche sich der menschliche Verstand mit mühsamer Anstrengung errungen hat.

Punkt 21 wird doch gar nicht bestritten. Dieser Satz bezieht sich immer wieder auf dasselbe: Christus, wandelnd im Fleische als Sohn Gottes, Tod, Auferstehung, Geistausgießung, Apostel .... das ist abgeschlossen und vollendet und das ist mehr
als klar.

Aus Punkt 22 lässt sich schließen, dass die Dogmen, welche die Kirche als Offenbarungen hinstellt, vom Himmel gefallene Wahrheiten sind und nicht
eine Auslegung der religiösen Tatsachen, welche sich der menschliche Verstand
mit mühsamer Anstrengung errungen hat.

Frage: Ist das Wissen zur Unbefleckten Empfängnis im Rahmen der allgem. Offenbarung (Punkt 21) offenbart oder ist es außerhalb der allgem. Offenbarung,
also in der Kirchengeschichte geoffenbart worden ?

Dazu ist zu sagen, dass dieses Dogma so nicht in der Hl. Schrift zu finden ist.
Es ist nur soweit angedeutet, dass sogar die Heiligen lange die
Unbefleckte Empfängnis nicht richtig erklären konnten. Warum ? Weil es
schlicht und ergreifend nicht offenbart war.

Schlussfolgerung: Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis basiert auf
Offenbarung, die vom Himmel gefallen ist und zwar außerhalb der
allgem. Offb., welche mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist.

Ich bin hier übrigens der Auffassung, dass es sein könnte, dass man das
höchst wichtige Wörtchen "vollendet" durch "abgeschlossen" ersetzt hat,
was, wenn es denn so ist, einen bedeutenden Unterschied ausmachen würde.
Aber auch so kann man verstehen, wie es gemeint sein muss, wenn man die
Augen vor der Realität nicht verschließt.

Auch das Dogma der Miterlöserin, was das letzte Mariendogma sein wird
und oft genug vorhergesagt wurde, ist nicht in der allgem. Offenbarung
direkt enthalten und die Gelehrten streiten bis heute, ob es biblisch ist.
Auch das lässt erkennen, dass es einer zusätzlichen Offenbarung bedurfte
und das ist auch längst geschehen.

Darüber hinaus gibt es Wissenselemente, die offenbart werden, so wie es
Hildegard (Kirchenlehrerin !) sagte, siehe unten !

Gesegneten Abend !
Eugenia-Sarto
@Raffi2211 "Studium der Gläubigen" soll eine Vertiefung der Lehre bringen.

Da fasst man sich an den Kopf. Schon allein in Gloria tv findet man Meinungen von Gläubigen, die ohne"vertieftes Studium" wegführen vom katholischen Glauben.
Was soll man erst sagen von den heutigen Normalkatholiken.
Sie brauchen Mission.
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CSc
@Heilwasser
Sie irren sich, wenn Sie meinen, die Todesstrafe widerspräche der Barmherzigkeit. Gott hat die Todesstrafe auch aus Mitleid mit den Verbrechern erlaubt. Die Todesstrafe bricht die Verhärtung im Stolz, bietet die Möglichkeit zur Sühne und schützt vor weiteren Sünden.
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Eugenia-Sarto
Alle Dogmen, auch die neuesten, sind in der göttlichen Offenbarung (Hl. Schrift, mündliche Ueberlieferung) enthalten. Es gibt keine neuen Offenbarungen des Depositum fidei.
@Sanctus Bonifatius ! Vielen Dank für Ihre Mühe, die Dokumente über die Dogmenentwicklung herauszusuchen. Ich habe mir alles ausgedruckt!

Zur Wiederholung: Der von Papst Pius X. verurteilte Satz lautet:

"Die Offenbarung, …More
Alle Dogmen, auch die neuesten, sind in der göttlichen Offenbarung (Hl. Schrift, mündliche Ueberlieferung) enthalten. Es gibt keine neuen Offenbarungen des Depositum fidei.
@Sanctus Bonifatius ! Vielen Dank für Ihre Mühe, die Dokumente über die Dogmenentwicklung herauszusuchen. Ich habe mir alles ausgedruckt!

Zur Wiederholung: Der von Papst Pius X. verurteilte Satz lautet:

"Die Offenbarung, die den Gegenstand des katholischen Glaubens ausmacht, wurde nicht mit den Aposteln abgeschlossen."
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alfredus
Ein würdiges Bild von Papst Pius XII. wie sich der Christ einen wahren Papst vorstellt. Durch die vielen Schmähungen und Verleumdungen, die diesem Papst angetan wurden, wird belegt, dass er ein Heiliger Gottes war.
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Raffi2211
Das zweite vatikanische konzil hat mit der Tradition gebrochen und sie stück für stück zerstört
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Raffi2211
Dort ist aber keine Vertiefung die Rede,sondern von dem studium der Gläubigen.

In Dei Filius vom 1,vatikanischen konzil ist von Vertiefung die Lehre
@Raffi2211
Ich habe kein Problem mit Dei Verbum 8
Ich habe kein Problem mit dem Wachsen (der Vertiefung) der Tradition. Ich habe ein Problem mit der Zerstörung der Tradition, wie sie leider unter dem gegenwärtigen Pontifikat allzu oft geschieht.
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Heilwasser
Heilwasser
Die hl. Hildegard, Mystikerin, Prophetin, Kirchenlehrerin der universalen
Kirche, die selbst "Offenbarungen" mittels der Gabe der "eingegossenen
Wissenschaft von Gottvater" hatte, lehrt (sie war übrigens Papstberaterin!):

"In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte
verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm
nicht von Gott offenbart werden."
One more comment from Heilwasser
Heilwasser
@Sanctus Bonifatius
Wenn Sie nicht glauben, dass es auch nach dem Tod des letzten
Apostels noch Offenbarungen gibt, dann kann ich eben nichts
machen.

Auf jeden Fall ist das nicht realitätskonform. Der Herr hat sich faktisch
bereits unzählige male offenbart, aber nicht mehr inkarnatorisch
wandelnd auf Erden, denn das ist abgeschlossen, sondern anders.

Darum spricht ja der KKK von "Privat"offenb…More
@Sanctus Bonifatius
Wenn Sie nicht glauben, dass es auch nach dem Tod des letzten
Apostels noch Offenbarungen gibt, dann kann ich eben nichts
machen.

Auf jeden Fall ist das nicht realitätskonform. Der Herr hat sich faktisch
bereits unzählige male offenbart, aber nicht mehr inkarnatorisch
wandelnd auf Erden, denn das ist abgeschlossen, sondern anders.

Darum spricht ja der KKK von "Privat"offenbarungen. Das müsste Sie
hellhörig machen. Die Offenbarungen, von denen ich rede, sind ja
"nur" Offenbarungen von Wissenselementen, die noch nicht bekannt
waren und die gibt es mit absoluter Sicherheit auch nach dem Tod
des letzten Apostels. Das, was Sie meinen, ist die große Offenbarung
bzw. die allgemeine Offenbarung (Tod, Auferstehung, Geistausgießung,
Apostel). Das ist nicht dasselbe. Sie dürfen nicht alles in einen Topf
werfen. Sie sollten fein differenzieren und bemüht sein, eine Sache
situativ zu klären. Zitatlisten von Päpsten kann ich Ihnen auch "um die
Ohren hauen", aber das ist dann kein Gespräch, das sich nah an der
Thematik orientiert. Die hl. Hildegard folgt, siehe nächster Komment.
Raffi2211
Da sieht man was für eine art konzil das war
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Raffi2211
@Tradition und Kontinuität

Dann lesen sie mal in Dei Verbum 8

Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (5): es wächst das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt,…More
@Tradition und Kontinuität

Dann lesen sie mal in Dei Verbum 8

Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (5): es wächst das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben; denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen.

Das konzil hat vieler solche irrlehren.

Man siehe lumen gentium 8 , 16 usw usw
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@Raffi2211
Die Irrlehre dass die tradition wächst ist beim 2,vatikanischen konzil verkündet worden
Es ist nicht möglich, dass ein Konzil eine Irrlehre verkündet.
Es ist aber vielleicht besser und akzeptabler Wachstum durch Vertiefung zu ersetzen.
Raffi2211
„Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, dass der Angreifer außerstande gesetzt wird zu schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit ... der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen“ (Nr. 2266).
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Heilwasser
@Sanctus Bonifatius
Lesen Sie doch bitte, was im KKK steht, den JPII in der Enzyklika Evangelium vitae
(von der die Muttergottes im mit IMPRIMATUR ausgezeichneten Buch "An die
Priester, die vielgeliebten Söhne der Muttergottes" sagt, sie [die Enzyklika] sei ein "Leuchtturm") zitiert:

Jedenfalls bleibt der vom neuen Katechismus der Katholischen Kirche angeführte Grundsatz gültig: »soweit More
@Sanctus Bonifatius
Lesen Sie doch bitte, was im KKK steht, den JPII in der Enzyklika Evangelium vitae
(von der die Muttergottes im mit IMPRIMATUR ausgezeichneten Buch "An die
Priester, die vielgeliebten Söhne der Muttergottes" sagt, sie [die Enzyklika] sei ein "Leuchtturm") zitiert:

Jedenfalls bleibt der vom neuen Katechismus der Katholischen Kirche angeführte Grundsatz gültig: »soweit unblutige Mittel hinreichen, um das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen und die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu schützen, hat sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls und sind der Menschenwürde angemessener«.

Das Schwarzgedruckte steht im KKK. Was lernen wir daraus, Sanctus Bonifatius ?
1.) Dass die Todesstrafe nicht offenbart ist in der Lehre Jesu, sonst könnte der
KKK nicht so formulieren.
2.) Dass die Todesstrafe nicht offenbart ist durch ein Dogma der Kirche, sonst
könnte der KKK nicht so formulieren.
3.) Dass sich die Autorität an unblutige Mittel zu halten hat, also vorzuziehen hat,
weil sie der Menschenwürde angemessener sind und selbstverständlich den
Lehren Jesu, oder hat Jesus die Ehebrecherin verurteilt, obwohl Mose die
Steinigung angeordnet hatte ? Jesus hat sie nicht gesteinigt und nicht zum Tod
verurteilt, weil es dem Gesetz der Barmherzigkeit/Erbarmung entspricht, zu
begnadigen. Das ist der fundamentale Unterschied zw. AT und NT. Das ist das Neue.
~~~>"Ich gebe euch ein neues Gebot".

Genau das hat nun die Kirche mit dem KKK erkannt: nämlich dass sie gewisse
Altlasten der Geschichte, wo geistliche und weltliche Macht verquickt war,
überdenken musste.
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