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DAS HEILIGE OFFIZIUM ÜBER DIE ÄNDERUNG DER KONSEKRATIONSWORTE DES KELCHES

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DAS HEILIGE OFFIZIUM ÜBER DIE ÄNDERUNG DER KONSEKRATIONSWORTE DES KELCHES Am 24. Juli 1958, wenige Wochen vor dem Tode Pius XII. erließ das hl. Offizium folgende Mahnung (monitum), laut …Mehr
DAS HEILIGE OFFIZIUM
ÜBER DIE ÄNDERUNG DER KONSEKRATIONSWORTE DES KELCHES

Am 24. Juli 1958, wenige Wochen vor dem Tode Pius XII. erließ das hl. Offizium folgende Mahnung (monitum), laut welcher es strikte untersagt ist, die Form der Konsekration des Kelches zu ändern oder auch nur die geringste Änderung in der Materie und Form der Sakramente überhaupt einzuführen:

"Diese heilige Kongregation hat erfahren, daß in der Übersetzung der neuen Karwochenordnung in die Volkssprache die Worte 'Mysterium fidei' in der Form der Konsekration des Kelches ausgelassen worden sind. Zudem ist berichtet worden, daß manche Priester diese Worte bei der Zelebration der Messe selbst aauslassen. Daher macht diese höchste Kongregation darauf aufmerksam, daß es nicht erlaubt ist (monet nefas esse), in eine so heilige Sache Änderungen einzuführen und die Ausgaben der liturgischen Bücher zu verstümmeln und zu fälschen (vgl. Can.1399, n.10) (in rem tarn sanctam immutationes inducere et editiones liturgicorum librorum mutilare vel interpolare).

Die Bischöfe sollen also dafür sorgen, nach dem Sinn der Mahnung des hl. Offiziums vom 14. Februar 1958, daß die Vorschriften der hl. Kanones über den Gottesdienst gewissenhaft beobachtet werden, und sollen eifrig darüber wachen, daß es niemand wagt, auch nur die geringste Änderung in die Materie und Form der Sakramente einzuführen." ("Current Episcopi... ut praescripta sacrorum canonum de cultu divino stricte serventur atque sedulo advigilent, ne quis audeat immutationem vel minimum in materiam et formam Sacramentorum inducere.") - Übers. nach: Majer, Neueste Kirchenrechtssammlung IV, S.363. Das Monitum selbst s.b. AAS 5o, 1958, S.536.