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Schleierbildchen aus Altötting

Bibiana
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Dieser schöne Brauch der Schleierbilder geht auf das Jahr 1736 zurück. Der Altöttinger Stiftsdechant Joseph Hagn erlebte auf einer Reise in Loreto, wie das Gnadenbild am Karfreitag mit einem …Mehr
Dieser schöne Brauch der Schleierbilder geht auf das Jahr 1736 zurück. Der Altöttinger Stiftsdechant Joseph Hagn erlebte auf einer Reise in Loreto, wie das Gnadenbild am Karfreitag mit einem schwarzen Schleier umhüllt wurde.
Teile des begehrten Schleiers klebte man auf Bildchen zur Verteilung an die Pilger.
Das praktizierte der fromme Dechant 1737 nun auch in Altötting.
Anfangs erhielten nur Angehörige des kurfürstlichen Hofs und besondere Wohltäter, ab 1738 aber alle Pilger Schleierbilder. Weil der Schleier vom Karfreitag dafür aber nicht ausreichte, wurden besondere Schleier am Gnadenbild berührt und davon Stückchen auf Altöttinger Andachtsbilder geklebt. Bis heute gibt es diese Schleierbildchen; die echten vom Karfreitag natürlich in geringerer Zahl für besondere Freunde des Heiligtums.
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cyprian
Solch ein Schleierbildchen aus AÖ habe ich auch. Kaufte mir vor Jahren auf einem Trödelmarkt ein Herz-Jesu-Büchlein (ca. 100 Jahre alt) für ein paar Groschen. Zuhause beim Durchsehen kam das Schleiderbildchen und noch einige Kostbarkeiten zum Vorschein. So macht Trödeln Spaß ... - diese Zeit war bestimmt nicht vertrödelt ... .
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Saarländerin
Fatima 1917 – 2017 mehr als ein Jubiläumsjahr?

Bei dem Wort „Fatima“ denkt ein Katholik heutzutage an einen Ort in Portugal, an dem 1917 vom 13. Mai bis 13. Oktober die Gottesmutter den Kindern Lucia, Jacinta und Francesco erschienen ist. Das hundertjährige Jubiläum dieser Erscheinungen, das wir in diesem Jahr begehen, lenkt unseren Blick auf die Berichte und Dokumentationen über diese …Mehr
Fatima 1917 – 2017 mehr als ein Jubiläumsjahr?

Bei dem Wort „Fatima“ denkt ein Katholik heutzutage an einen Ort in Portugal, an dem 1917 vom 13. Mai bis 13. Oktober die Gottesmutter den Kindern Lucia, Jacinta und Francesco erschienen ist. Das hundertjährige Jubiläum dieser Erscheinungen, das wir in diesem Jahr begehen, lenkt unseren Blick auf die Berichte und Dokumentationen über diese Erscheinungen. Die authentischen Erinnerungen der Schwester Lucia wurden veröffentlicht unter dem Titel „Schwester Lucia spricht über Fatima“. Es gilt das Wort von Cardinal Cerejeiva, Patriarch von Lissabon: „Nicht die Kirche hat Fatima in der Welt durchgesetzt, sondern es ist Fatima selbst, das sich der Welt eingeprägt hat.“
Aber ebenso kann man den Mut des portugiesischen Volkes erkennen, das auch bei unfreundlicher Witterung und trotz des Verbots von religiösen Veranstaltungen im Freien aufgrund des Gesetzes über die Trennung von Staat und Kirche zu Hunderttausenden an den Erscheinungstagen im Jahr 1917 an den Wallfahrten teilnahm und so das staatliche Verbot wirkungslos machte.
Der Historiker und Publizist Michael Hesemann sagt:
„Doch nicht nur als Jubiläumsjahr war 1917 ein Schlüsseljahr. Es erwies sich auch welthistorisch als Wendejahr, und zwar in dreierlei Hinsicht: Der Kriegseintritt der USA am 6. April 1917 ließ den 1914 ausgebrochenen Konflikt tatsächlich zum ersten Weltkrieg werden. Als Jahr der kommunistischen Oktoberrevolution entschied es das Schicksal Europas für die nächsten 72 Jahre, als Schlüsseljahr für die Neuordnung des Nahen Ostens reichen seine Auswirkungen bis weit über die Gegenwart hinaus: Am 2. November 1917 hatte Großbritannien mit der Balfour-Deklaration die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina beschlossen, am 9. Dezember 1917 fiel Jerusalem an die Briten – es wurde kampflos durch den deutschen General von Falkenhayn übergeben, der ein Blutvergießen an den heiligen Stätten ausdrücklich vermeiden wollte.“
Die Frage heute ist, ob auch 2017 zu einem Wendejahr werden wird? In Portugal haben sich durch die Erscheinungen viele Menschen bekehrt und sich wieder Gott zugewandt. Von Schwester Lucia wird aus dem Jahr 1940 das Wort überliefert: „Deutschland wird noch in den Schafstall des Herrn zurückkehren; … und die Herzen Jesu und Maria werden dann mit Glanz herrschen.“ (Kirche heute 1/2017)
2017 stehen in Europa entscheidende politische Weichenstellungan an, z.B. Wahlen in Frankreich, Deutschland, evtl. auch in Italien und Spanien möglicherweise mit weitreichenden Entscheidungen gegenüber einer islamischen Überfremdung. Da sind auch die Christen herausgefordert. Man braucht keine künstliche Verbindung mit Fatima zu konstruieren. Sie ist gegeben. „Der Inhalt der Botschaft“ von Fatima, so Johannes Stöhr, „war in keiner Weise ein schönes Bild von Wohlstand und Wellness, sondern die Ansage eines geistlichen Kampfes“1. Kardinal Angelo Sodano erinnerte 2000 daran mit den Worten: „Die Vision von Fatima betrifft besonders den Kampf der atheistischen Systeme gegen die Kirche und die Christen1 …“ Die Christen sind auch im Jahr 2017 zum geistlichen Kampf aufgefordert, wie das Schwester Lucia in einem Interview mit Kardinal Vidal zum Ausdruck bringt: „Jesus hat gesagt, dass das Reich Gottes eine Armee im Kampfe ist, und die Kämpfer sind es, die gewinnen“1.
Die Erscheinungen von 1917 in Fatima sind kein punktuelles auf Portugal abgestelltes Ereignis. Michael Hesemann wird sie in den nächsten Felsausgaben in den historischen und weltweiten Zusammenhang stellen.
1Johannes Stöhr: „ Wir müssen kämpfen“ Kirche heute 12/2016,S. 26/27.
Eduard Werner
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Theresia Katharina
Klar, dass der Schleier begehrt ist, das ist ja eine Berührungsreliquie!
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St.Peter&Paul
Sehr würdig und geschmackvoll gerahmt.
St.Peter&Paul
Altöttinger Mutter Gottes Lied

Laß dies eifrige Gebet, das aus treuem Herzen geht,
Gnade finden, die wir wollen, um zu leben, wie wir sollen.
laß uns alle insgemein, Mutter, dir empfohlen sein
laß uns alle insgemein, Mutter, dir empfohlen sein!

Helferin der Christenheit, unsers Lebens Süßigkeit!
Laß die Andacht dir von allen deinen Kindern hier gefallen,
die mit kindlich zartem Fleh`n hier vor …Mehr
Altöttinger Mutter Gottes Lied

Laß dies eifrige Gebet, das aus treuem Herzen geht,
Gnade finden, die wir wollen, um zu leben, wie wir sollen.
laß uns alle insgemein, Mutter, dir empfohlen sein
laß uns alle insgemein, Mutter, dir empfohlen sein!

Helferin der Christenheit, unsers Lebens Süßigkeit!
Laß die Andacht dir von allen deinen Kindern hier gefallen,
die mit kindlich zartem Fleh`n hier vor deinem Bildnis steh`n,
die mit kindlich zartem Fleh`n hier vor deinem Bildnis steh`n.

Wenn uns Feuer, Wassernot, oder sonst ein Unglück droht,
wenn das Ungemach der Zeiten großes Unheil will bereiten,
wenn es uns an Hilf`gebricht, o verlaß nur du uns nicht,
wenn es uns an Hilf`gebricht, o verlaß nur du uns nicht!

Endlich wenn das Augenlicht bei des Todes Ankunft bricht,
in dem letzten Augenblicke, der für unser ewig Glücke
wichtig und entscheidend ist, zeige, daß du Mutter bist
wichtig und entscheidend ist, zeige, daß du Mutter bist!

Text: Tradition, auf einem Andachtsbild ohne Angaben
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Bibiana
Unsere liebe Frau von Altötting, befreie uns von Angst und Trauer dieser Zeit.
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