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Papst kein Organspender mehr

Eva
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Das Faximile: Es trifft zu, dass der Heilige Vater einen Organspende-Ausweis besitzt. Aber entgegen mancher öffentlicher Behauptung ist der aus den 70er Jahren stammende Organspende-Ausweis mit der …Mehr
Das Faximile: Es trifft zu, dass der Heilige Vater einen Organspende-Ausweis besitzt. Aber entgegen mancher öffentlicher Behauptung ist der aus den 70er Jahren stammende Organspende-Ausweis mit der Wahl Kardinal Ratzingers zum Oberhaupt der Katholischen Kirche ipso facto hinfällig geworden. Jede Berufung auf das ungültig gewordene Dokument ist deshalb verfehlt."
Bibiana
Sie packen da ein ganz heisses Eisen an. Aber ich meine mal gelesen zu haben, dass der Papst entschieden hätte, die Organentnahme dürfte nur ex cadavre erfolgen.

Es muss auf alle Fälle immer wieder darauf hingewiesen werden, dass eine Organspende heute nur am sterbenden Menschen vorgenommen wird!
Und gut, dass Sie auch ansprechen, dass Priester Sterbende verlassen und christliche Krankenhäu…Mehr
Sie packen da ein ganz heisses Eisen an. Aber ich meine mal gelesen zu haben, dass der Papst entschieden hätte, die Organentnahme dürfte nur ex cadavre erfolgen.

Es muss auf alle Fälle immer wieder darauf hingewiesen werden, dass eine Organspende heute nur am sterbenden Menschen vorgenommen wird!
Und gut, dass Sie auch ansprechen, dass Priester Sterbende verlassen und christliche Krankenhäuser für Organentnahme "werben".
Andreas Kirchmair
Da hat der Heilige Vater aber Glück, daß er sich als ehemaliger deutscher Staatsbürger nicht mehr töten lassen und seine Organe an Fremde verschenken muß. Abgesehen von dieser formalen Richtigstellung ist ein inhaltliches Wort der kath. Kirche bzw. des Papstes aber überfällig,

Denn die Kirchen leisten hier Beihilfe mit frommen Sprüchen, ignorieren 3 Gebote Gottes (5, 8, 10) und lassen die …
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Da hat der Heilige Vater aber Glück, daß er sich als ehemaliger deutscher Staatsbürger nicht mehr töten lassen und seine Organe an Fremde verschenken muß. Abgesehen von dieser formalen Richtigstellung ist ein inhaltliches Wort der kath. Kirche bzw. des Papstes aber überfällig,

Denn die Kirchen leisten hier Beihilfe mit frommen Sprüchen, ignorieren 3 Gebote Gottes (5, 8, 10) und lassen die sterbenden Patienten im Stich. Seit 40 Jahre laviert die kath. Amtskirche bei „Hirntod“ und Organtransplantation herum und gibt Erklärungen ab, aus denen jeder herauslesen kann, was er will. Ob die Glaubenskongregation dazu irgendwann noch eine Entscheidung treffen wird, ist egal, denn mehr als alle frommen Worte zählt die Realität:

Die zeigt viele christliche Kirchen, die seit langem aktiv für Organ“spenden“ werben und auch kirchliche und kirchennahe Krankenhäuser, die sterbenden Patienten (legal) Organe entnehmen. Und Priester, die sich vorher mit schlechtem Gewissen aus dem Staub machen, anstatt gemeinsam mit der Familie bei diesen Sterbenden auszuharren, bis sie „ihre Seele aushauchen“.

Der tote Körper eines Explantierten kann nicht lügen. Er erzählt uns von seiner unglaublich grausamen Ausschlachtung, die kein „Akt der Nächstenliebe“ war, egal ob gefragt oder ungefragt. Durch solche „Ammenmärchen“ fühlen sich Familienmitglieder von Organentnahmeopfern, die ihre Lieben vor dem Begräbnis nochmals gesehen haben, noch mehr betrogen und belogen. Es gibt dazu zahlreiche, erschütternde Berichte über Angehörige, die in Depression verfallen, weil sie mit dem Erlebten nicht fertig werden.