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Das kostbare Blut Jesu - Blutwunder von Walldürn

Tina 13
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1589 berichtet der Walldürner Pfarrer Hoffius von einer folgenreichen Begebenheit aus dem Jahre 1330: Bei einer Eucharistiefeier stieß der Walldürner Priester Heinrich Otto nach der WandlungMore
1589 berichtet der Walldürner Pfarrer Hoffius von einer folgenreichen Begebenheit aus dem Jahre 1330: Bei einer Eucharistiefeier stieß der Walldürner Priester Heinrich Otto nach der Wandlung aus Unachtsamkeit den bereits konsekrierten Kelch um. Das vergossene Blut Christi in Weingestalt zeichnete daraufhin auf dem Korporale das Bild des Gekreuzigten und elf einzelne Häupter Christi mit Dornenkrone (Veronica). Der erschrockene Priester versteckte das Korporale aus Angst hinter einem Stein des Altars. 50 Jahre später erleichterte er auf dem Sterbebett sein Gewissen und nannte das Versteck des Tuches. Das Leinentuch wurde an der genannten Stelle gefunden, das Wunder (Blutbild) wurde allgemein bekannt, und es begann eine große Verehrung des Tuches.

1408 bestätigte der damals zuständige Bischof von Würzburg Johann I. von Egloffstein die entstandene Wallfahrt. 1445 wurde das Tuch – mit den damals noch sichtbaren Figuren – zu Papst Eugen IV. gebracht, der für die baufällig gewordene Kirche eine Ablassgewährung erteilte und so die Wallfahrt förderte. Der Ablass konnte am achten Tag (Oktav) nach Fronleichnam gewonnen werden. Dieser erste offizielle Wallfahrtstag in Walldürn ist bis heute als Großer Blutfeiertag erhalten und wird mit einer Prozession gefeiert, die größer als die Fronleichnamsprozession ist.
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Feierlicher Einzug in Walldürn mit Erzbischof Stefan Burger von Freiburg
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