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Tina 13
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Alle Engel sollen sich niederwerfen vor ihm. Der Herr ist König. Die Erde frohlocke.

Gott, unser Heil,
in deiner wunderbaren Vorsehung
hast du bestimmt, dass das Reich Christi
sich über die ganze Erde ausbreiten soll.
Du willst, dass alle Menschen
von ihrer Schuld erlöst und gerettet werden.
Lass deine Kirche leuchten
als Zeichen des allumfassenden Heiles.
Hilf ihr,
das Geheimnis deiner Liebe zu verkünden
und es an den Menschen wirksam zu machen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Der Hebräerbrief versteht sich selbst als ein Wort der Unterweisung und Mahnung an Christen, die in Gefahr sind: an ihrem Glauben und ihrer Hoffnung irre zu werden. Der Brief will einer gefährlichen Müdigkeit und Enttäuschung dieser Christen begegnen, indem er auf ihre wahre Situation am Ende der Zeiten hinweist. Vor allem zeigt er vom Alten Testament aus die überragende Bedeutung Jesu und seines Priestertums. Der Brief hat drei Hauptteile, von denen jeder mit einer Mahnung abschließt (1,1 - 6,20; 7,1 - 10,39; 11,1 - 13,21). - In den zwei ersten Versen ist die ganze Aussage des Hebräerbriefs zusammengedrängt. Alle früheren Offenbarungen Gottes haben ihren Höhepunkt und ihr Ziel erreicht in dem Wort, das er durch seinen Sohn gesprochen hat. Durch ihn hat Gott am Anfang die Welt erschaffen, durch ihn wollte er sie am Ende erlösen und vollenden. Seine einzigartige Größe wird durch zwei messianische Stellen des Alten Testaments verdeutlicht. - Gal 4,4; Joh 1,18; Weish 7,26; 2 Kor 4,6; Eph 1,7; Kol 1,14; Apg 2,33; Phil 2,9-11; Ps 2,7; 2 Sam 7,14; Ps 97,7.

Gott hat zu uns gesprochen durch den Sohn


Lesung aus dem Hebräerbrief
Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;
in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Alle Engel sollen sich niederwerfen vor ihm.
Der Herr ist König. Die Erde frohlocke.

Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.
Alle, die Bildern dienen, werden zuschanden,
alle, die sich der Götzen rühmen.
Vor ihm werfen sich alle Götter nieder:

Denn du, Herr, bist der Höchste über der ganzen Erde,
hoch erhaben über alle Götter.
Ihr Gerechten, freut euch am Herrn
und lobt seinen heiligen Namen!


Die zwei Samuelbücher haben ihren Namen von der ersten großen Gestalt, von der sie berichten (1 Sam 1-7). Sie sind ein Teil des umfassenden Geschichtswerks, das die Bücher Josua, Richter, 1-2 Samuel und 1-2 Könige umfasst und das rückblickend die Geschichte Israels vom Tod des Mose bis zum babylonischen Exil deutend darstellt. Das erste Samuelbuch schließt sich an das Richterbuch an. Samuel selbst ist der Letzte in der Reihe der „Richter“; er war Richter und Prophet in einer Person. Bei der Entstehung des israelitischen Königtums hat er eine wesentliche Rolle gespielt. Die Tatsache, dass die Geschichte seiner Kindheit ausführlich dargestellt wird, zeigt schon, dass er in Israel als einer der ganz Großen galt. Seine Geburt wird einem besonderen Eingreifen Gottes zugeschrieben. Die heutige Lesung deutet das menschliche Drama an, das seiner Geburt vorausging. Elkana liebt und ehrt seine Frau Hanna; aber letzten Endes versteht er sie nicht. - Dtn 12,13-19; Lk 1,7; Gen 16,4-5; Dtn 21,15-17.

Elkana hatte Hanna lieb, obwohl der Herr ihren Schoß verschlossen hatte; ihre Rivalin aber kränkte sie sehr


Lesung aus dem ersten Buch Samuel
Einst lebte ein Mann aus Ramatajim, ein Zufiter vom Gebirge Efraim. Er hieß Elkana und war ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein Efraimiter.
Er hatte zwei Frauen. Die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber hatte keine Kinder.
Dieser Mann zog Jahr für Jahr von seiner Stadt nach Schilo hinauf, um den Herrn der Heere anzubeten und ihm zu opfern. Dort waren Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, Priester des Herrn.
An dem Tag, an dem Elkana das Opfer darbrachte, gab er seiner Frau Peninna und all ihren Söhnen und Töchtern ihre Anteile.
Hanna aber gab er einen doppelten Anteil; denn er hatte Hanna lieb, obwohl der Herr ihren Schoß verschlossen hatte.
Ihre Rivalin aber kränkte und demütigte sie sehr, weil der Herr ihren Schoß verschlossen hatte.
So machte es Elkana Jahr für Jahr. Sooft sie zum Haus des Herrn hinaufzogen, kränkte Peninna sie; und Hanna weinte und aß nichts.
Ihr Mann Elkana fragte sie: Hanna, warum weinst du, warum isst du nichts, warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht viel mehr wert als zehn Söhne?

Ein Opfer des Dankes will ich dir bringen.

Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.
Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.

Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk,
in den Vorhöfen am Hause des Herrn,
in deiner Mitte, Jerusalem.

Halleluja. Halleluja.
Rede, Herr, dein Diener hört.
Du hast Worte des ewigen Lebens.
Halleluja.


Nach der Zeit der Verheißung und Erwartung ist die Zeit der Erfüllung angebrochen. Jesus selbst ist die Fülle der Zeit; seine Worte und Taten verkünden die Nähe der Gottesherrschaft. In Vers 15 hat der Evangelist die Botschaft Jesu zusammengefasst. Sie ist Botschaft vom Heil, das von Gott kommt (V. 14). Die Forderung: „Kehrt um, und glaubt an das Evangelium“ (V. 15) nimmt für die berufenen Jünger eine konkretere Form an: „Kommt her, folgt mir nach!“ (V. 17). Wer Jesus begegnet, der begegnet dem Anspruch Gottes; wen Jesus ruft, der muss sich entscheiden. - Mt 4,12-22; Lk 4,14-15; 5,1-11; Röm 1,1; Eph 1,10; Mt 3,2; 8,10.

Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!


Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

(Schott)

Schott (Album)
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Tina 13
Alle Engel sollen sich niederwerfen vor ihm.
Der Herr ist König. Die Erde frohlocke.

Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.
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