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Chicagos Kardinal Cupich inszeniert kirchenrechtliche Farce gegen einen seiner besten Priester

Pfarrer Anthony Buś von der Gemeinde St. Stanislaus Kostka in Chicago, der auch die Soutane trägt, veröffentlichte am 13. Dezember auf seiner Pfarrhomepage einen Brief über die Zelebration zum Herrn hin. Er gab bekannt, dass der [rigide] Kardinal Cupich "verboten" habe, den Novus Ordo vor dem Angesicht Gottes zu zelebrieren, obwohl dies vom Zweiten Vatikanum und den Novus-Ordo-Rubriken so festgelegt sei.

Der Pfarrer erklärte seinem unbedarften Kardinal, dass die Hinwendung zu Gott eine jahrtausendealte Bedeutung hat und dass einige Bischöfe damit begonnen haben, dies regelmäßig zu tun.

Buś bat Cupich merkwürdigerweise um "Erlaubnis", die Messe zu Gott hin zu feiern, obwohl Cupich kein Recht hat, dies zu verbieten. Gleichzeitig kündigte Bus an, jedenfalls zu gehorchen. Cupich hatte die Frechheit, die Bitte "abzulehnen".

Angesichts der, wie Buś es nennt, kürzlich eingeführten "liturgischen Änderungen", beobachtet er, dass viele Gläubige "grausam demoralisiert" sind. Er weiß "mit Sicherheit", dass "in der sogenannten 'Synode zur Synodalität' kein Platz für unsere Anliegen sein wird."

PillarCatholic.com schreibt, dass Buś angewiesen worden sei, den Brief zu löschen und dass ihn Cupich zudem vorgeladen habe.

Der Gipfel der Heuchelei: Cupich, der das kanonische und liturgische Recht bricht, teilte Buś mit, dass sein Brief möglicherweise gegen das kanonische Verbot der Aufstachelung zum Ungehorsam gegen einen Diözesanbischof verstoßen habe - ein Paragraph, der seit der Veröffentlichung des Kirchenrechts im Jahr 1983 noch nie bemüht wurde.

Buś ließ sich auf diese Farce ein und bedauerte am 17. Januar in einem sozialen Netzwerk, dass sein Brief als "Beinahe-Verletzung des Kirchenrechts" interpretiert wurde. Er kündigte an, dass er sich für etwa zehn Tage zurückziehen werde, um über sein Priestertum nachzudenken.

#newsEyqyamkbug

Rosenkranz
youtube.com/channel/UC7gYdjjfejL2Im_k2dPZYkA
Hat Pfr. Buś auch mit der Kirche St. John Cantius zu tun?
Da war doch am 16. Januar 2022 diesbezüglich eine Predigt.
Update on Traditionis Custodes at St. John Cantius
Cavendish
Gewollt oder nicht, zeigt der Vorgang wie in einem Brennglas, wer von beiden die größere Demut vor dem HERRN verkörpert.
Joannes Baptista
Oder besser: falsche Menschenfurcht?
Joannes Baptista
Bus muss erkennen, dass er sich diesem ungläubigen, häretischen Bischof nicht mehr länger unterstellen darf, wenn er Gott mehr gehorchen will als den Menschen (Apg). Und er sollte einen Bischof der Tradition suchen, dem er sich gehorsam unterstellt. Das wäre die Lösung des Problems.
One more comment from Joannes Baptista
Joannes Baptista
Bus has to realize that he can no longer submit to this unbelieving, heretical bishop if he wants to obey God more than men (Acts).
And he should look for a bishop of tradition to whom he submits obediently.
That would be the solution to the problem.
Goldfisch
Er kündigte an, dass er sich für etwa zehn Tage zurückziehen werde, um über sein Priestertum nachzudenken. >> unter diesen Umständen mit einem durchgeknallten Kardinal, der außer Würdenträger kein Träger ist - ist das gar nichts außergewöhnliches. Vielleicht will er unter solcher Führung nimmer weiter machen. Gott wird sich das gut merken, diese Kardinalskloaken. 🤮
Erich Foltyn
die Kirche ist auch eine Diktatur. Von oben herab verbieten zu Gott hin zu beten statt zu dem homosexuellen Kirchenvolk.
Goldfisch
Ich würd mir das nicht verbieten lassen, dazu hat er nämlich kein Recht"
Tradition und Kontinuität
Cupich ist vielleicht der Schlimmste unter den Schlimmen. Ein unwürdiger Kardinal!