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Aquila
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DER WUNDERBARE STERN

Bild: pd Bildquelle: Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon
(Buchmalerei aus dem Ingeborg-Psalter, um 1200)

Es ist schon erstaunlich, dass um Weihnachten herum immer wieder behauptet wird (oft sogar von gelehrten Leuten), der Stern, der damals die drei weisen Könige zum JESUS-Kind geführt hat, sei ein Komet oder eine seltene Sternen-Konstellation gewesen.
Halten wir uns lieber an die Worte der Hl. Schrift im 2. Kapitel des Matthäusevangeliums!

Lesen wir in diesem Zusammenhang auch, was ein Kirchenvater dazu sagt, der hl. Johannes Chrysostomus:
„Dass jener Stern keiner von den Sternen des Himmels war, ist offenkundig. Kein anderer Stern zieht eine solche Bahn: vom Osten nach Süden, denn so ist die geographische Lage von Palästina zu Persien. Außerdem: Die Zeit, zu der er sich sehen ließ; er schien nicht nur des Nachts, sondern auch mitten am Tag [...]. Drittens erschien er - und verbarg sich auch wieder: Als sie nämlich Jerusalem betraten, verbarg er sich; sobald sie Herodes verließen, zeigte er sich wieder. Auch bewegte er sich nicht nach eigenem Tempo fort, sondern wanderte, wenn die Magier wandern sollten, und stand still, wenn sie stehen sollten, wie die Wolkensäule in der Wüste. Viertens blieb er nicht in der Höhe stehen, als er auf den Ort der Geburt aus der Jungfrau wies, sondern er stieg hernieder [...].”


Nicht theologische Beweise im strengen Sinn, aber überaus klare Hinweise bekommen wir durch zwei Mystikerinnen, denen vieles gezeigt und gesagt wurde. Es sind dies die sel. Anna Katharina Emmerick und die ehrwürdige Sr. Maria von Jesus (Äbtissin in Agreda).
In den „Emmerick-Visionen” (1. Band, Immaculata-Verlag, 1. Auflage 1970) lesen wir u.a.: „Der Stern, der sie führte, war wie ein runder Ball, und es strömte Lichtaus ihm nieder wie aus einem Mund [...].”
Im 16. Hauptstück der „Mystischen Stadt Gottes” der Äbtissin Maria von Agreda heißt es vom wunderbaren Stern u.a.: „...dieser erhob sich nicht höher, als nötig war für diesen Zweck, für den er gebildet worden war, und er blieb in der Luftregion, um die heiligen Könige zur Grotte zu führen, in welcher sich das göttliche Kind befand. Sein Glanz war außergewöhnlich und vom Glanz der Sonne und der anderen Sterne verschieden. Er leuchtete mit seinem wunderschönen Licht in der Nacht wie eine hellbrennende Fackel; bei Tag aber zeigte er sich im Licht der Sonne mit außerordentlicher Lebhaftigkeit.”
gennen
Danke @Aquila, wieder einmal ein sehr interessante und lehrreicher Artikel (was ich nicht wusste).