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Neue Heilige im Alten Ritus

Die Kongregation für den Gottesdienst wird Anfang Januar dem Liturgischen Kalender von 1962 sieben oder acht Heilige hinzufügen, die nach 1962 heilig gesprochen wurden. Das berichtet MessaInLatino.it (5. Dezember). Die Kommemoration dieser Heiligen, deren Namen noch nicht bekanntgegeben wurden, sei freiwillig.

Benedikt XVI. schreibt in Summorum Pontificum (2007), dass dem Alten Kalender neue Heilige hinzugefügt werden können.

Es überrascht, dass die Gottesdienstkongregation für diese Sache verantwortlich ist, weil Franziskus alle Kompetenzen für die 1962er Messe der Glaubenskongregation übertragen hat. Die Gottesdienstkongregation wäre eigentlich nur für die Neuritus-Eucharistiefeier zuständig.

Ein Leser auf MessaInLatino.it nennt die Massnahme eine "wunderbare Nachricht", denn so könne man in der "außerordentlichen Form" Heilige feiern, "die uns besonders am Herzen liegen". Unter ihnen erwähnt der Leser Johannes Paul II.

Bild: © LawrenceOP, CC BY-NC-ND, #newsNddrjoxbbe

sudetus
man muss fragen ob diese " Massenheiligsprechungen" überhaupt gültig waren
Alfonso M.
Nun ja.
Wer nicht papst ist,kann nicht die juristiktion haben das zu entscheiden
Eva
Ein alter Heiliger. Bild vom Nikolaus-Fest. Gemalt vom Holländer Jan Steen
Klaus Elmar Müller
Interessantes Bild einer wohl begüterten Großfamilie. Kinder festlich herausgeputzt. Der Nikolaus war schon da. Der größere Junge weint, hat wohl nichts bekommen, wird vom kleineren verspottet. Kleines Mädchen mit gerade geschenkter Puppe und zwei Frauen lächeln. Total unfair! Mir tut der größere Junge leid! So ging's also damals zu! Offenbar wurden weibliche Wesen schon immer bevorzugt! Richtig …More
Interessantes Bild einer wohl begüterten Großfamilie. Kinder festlich herausgeputzt. Der Nikolaus war schon da. Der größere Junge weint, hat wohl nichts bekommen, wird vom kleineren verspottet. Kleines Mädchen mit gerade geschenkter Puppe und zwei Frauen lächeln. Total unfair! Mir tut der größere Junge leid! So ging's also damals zu! Offenbar wurden weibliche Wesen schon immer bevorzugt! Richtig übel!
Immaculata90
Assisi-Götzenjopa als "Heiliger" in der tridentinischen Messe? Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein!
SvataHora
Bis die dann überhaupt in ein traditionelles Missale aufgenommen werden, vergeht Zeit: vor nicht langer Zeit hat die Petrusbruderschaft den "Ramm" herausgegegben in völlig neuer, noch genauerer Übersetzung der lateinischen Texte (nach meinem Empfinden aber weniger "flüssig" und leserfreundlich). Und die Piusbruderschaft gab erst eine Neuauflage des 1962er Schott heraus. Dass Pius sich wegen der …More
Bis die dann überhaupt in ein traditionelles Missale aufgenommen werden, vergeht Zeit: vor nicht langer Zeit hat die Petrusbruderschaft den "Ramm" herausgegegben in völlig neuer, noch genauerer Übersetzung der lateinischen Texte (nach meinem Empfinden aber weniger "flüssig" und leserfreundlich). Und die Piusbruderschaft gab erst eine Neuauflage des 1962er Schott heraus. Dass Pius sich wegen der neuen Heiligen einen Bruch hebt, bezweifle ich. Und Petrus wird wohl höchstens irgendein Heft zum Einlegen rausgeben. (Ich will damit nicht die wahre Heiligkeit dieser nach 1962 §Kanonisierten§ in Abrede stellen. Aber wenn man erstmal damit anfängt, dann ist das ein Fass ohne Boden. Man denke nur mal an die inflationären "Heiligsprechungen" des "heiligen" Johannes Paul II. Und noch eine Gruselvision: tridentinische Messformulare für die "heiligen Konzilspäpste???": Joh. XXIII. machte den Weg frei für den Dolchstoß des klassischen römischen Ritus; Paul VI. schnitt der tridentinischen Messe (und ihren Anhängern) dann die Kehle durch; und unter Joh. Paul II. breiteten sich "liturgische Missbräuche" (die selbst noch vom Novus Ordo abwichen) rasant aus. Stichwort: barbusige indigene Damen, die bei diesen "Papstmessen" mitwirkten, an die §Massenkommunionen§, wo Leute zwischen ihren Donuts und Burgers sich mal schnell eine Oblate in die Hand drücken ließen. "Zwischenmahlzeit".... Heiliger Bimbam !)
Moselanus
Es wird ja sowieso nichts vorgeschrieben. Und wer das machen möchte, kann es wohl tun, ohne dass neue Formulare ins Messbuch aufgenommen werden. Das spricht sogar gegen Eigenorationen.
Gamaliel
Die Heiligsprechungen der Konzilskirche sind für traditionsverbundene Katholiken ohne jede Relevanz.
Moselanus
Das kann generell nur gelten, wenn man Sedisvakantist ist. Dann ist es eine logische Notwendigkeit. Aber Sedisvakantisten sind ja ohnehin von der Maßnahme nicht betroffen.
Gamaliel
Das hat mit Sedisvakantismus nichts zu tun. Das Kernproblem liegt vielmehr beim modernistischen Wahrheitsbegriff der Konzilskirche/-päpste.
Moselanus
Das müssten Sie näher ausführen, um mich zu überzeugen, vor allem, weil ja schon rein chronologisch, wenn ich so sagen darf, die von Johannes Paul Selig- und Heiliggesprochenen "vorkonziliare Katholiken" waren. Erst jetzt fängt das wirklich langsam an, sich zu ändern. Wir haben eben auch ein Problem: Mehrheitsmeinung der Theologen war längst, dass jedenfalls Heiligsprechungen unfehlbar seien. …More
Das müssten Sie näher ausführen, um mich zu überzeugen, vor allem, weil ja schon rein chronologisch, wenn ich so sagen darf, die von Johannes Paul Selig- und Heiliggesprochenen "vorkonziliare Katholiken" waren. Erst jetzt fängt das wirklich langsam an, sich zu ändern. Wir haben eben auch ein Problem: Mehrheitsmeinung der Theologen war längst, dass jedenfalls Heiligsprechungen unfehlbar seien. Ich tendiere mehr und mehr dazu, dass doch die Minderheit im Recht war. Prinzipiell immer schon, aber erst recht seit dem "gelockerten" nachkonziliaren Verfahren.
Carlus
Das Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung ist eine Gerichtsverhandlung.

In einer solchen Verhandlung gibt es neben dem Verteidiger auch den Ankläger (Anwalt Diabolus) Da in den Prozessen z.B. Johannes XXIII. (2ter), Johannes Paul II. und Paul VI. um ein Verfahren, d.h. ein Gutreden durch die Verteidigung handelt, war das nach kirchlichem Recht kein Verfahren.

So hätte der Ankläger bei jedem …More
Das Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung ist eine Gerichtsverhandlung.

In einer solchen Verhandlung gibt es neben dem Verteidiger auch den Ankläger (Anwalt Diabolus) Da in den Prozessen z.B. Johannes XXIII. (2ter), Johannes Paul II. und Paul VI. um ein Verfahren, d.h. ein Gutreden durch die Verteidigung handelt, war das nach kirchlichem Recht kein Verfahren.

So hätte der Ankläger bei jedem dieser drei Heiligen mindestens zur Klärung in das Verfahren einbringen müssen;

1. Johannes XXIII. (2ter),
warum hat Roncalli genau den Namen und die N° Folge eines Papstes gewählt, der ein Konzil in Konstanz einberufen hat um die Mitpäpste an die Wand zu spielen, dem deutschen Adel mehr Rechte in die Kirchenführung einräumen wollte um so sein Macht zu stärken. Der dann durch die Kardinäle aller drei Jurisdiktionen (von Gregor XII. und Benedikt XIII. sowie den eigenen Kardinälen) abgesetzt wurde und als Verbrecher gegen das Papsttum in die Verbannung geschickt wurde. Warum hat er wie sein Vorgänger ein Konzil einberufen indem er genau das getan hat was sein Vorgänger wolölte und in der Kirche abgeurteilt wurde? Er hat die Kirche für die Zusammenarbeit mit allen Häresien, wie z.B. mit den Freimaurern ermöglicht,

2. Paul VI. warum hat er mit dem Authentischen und Obersten Lehramt der Kirche gebrochen und die Anweisung in Fragen der Liturgie eigenmächtig über Bord geworfen und das freimaurische in Unterstützung mit protestantischen Theologen durch den Freimaurer EB Bugnini geschaffene Menschenwerk NOVUS Ordo als Ersatz zur göttlichen Heiligen Liturgie eingeführt und so den christlich, katholischen Glauben vernichtet,

3. Johannes Paul II. warum ist er als angeblicher Kirchenlehrer dieser neuen den Menschen gemachte Nachäfferkirche durch die Welt gereist, hat diese neue Lehre und damit verbundenen Liturgiezerstörung als Geschenk verteilt. Warum hat er den Götzendienst (Assisi) in die Kirche eingeführt und Johannes den Täufer der islamischen Jugend zum Schutzpatron geschenkt und dem Koran die gleiche Ehre erwiesen wie der göttlichen Offenbarung, d.h. der Christlichen Bibel?

Vor dem Gesetz sind alle gleich, so auch im kirchlichen Verfahren im Sinne einer Selig- oder Heiligsprechung!
Moselanus
Wir kennen noch nicht die Namen dieser 7 Personen.
Gamaliel
@Moselanus

Um ein mögliches Mißverständnis auszuräumen: Es geht mir nicht um die Frage der Heiligkeit diverser („vorkonziliarer“) Personen, sondern um die Relevanz moderner Heiligsprechungen.
Die Mängel des modernen Verfahrens haben Sie ja bereits kurz angesprochen. Das wäre ein eigener wichtiger Punkt, aber wie ich meine, liegt hierin nicht das wichtigste Argument gegen die Heiligsprechungen. …More
@Moselanus

Um ein mögliches Mißverständnis auszuräumen: Es geht mir nicht um die Frage der Heiligkeit diverser („vorkonziliarer“) Personen, sondern um die Relevanz moderner Heiligsprechungen.
Die Mängel des modernen Verfahrens haben Sie ja bereits kurz angesprochen. Das wäre ein eigener wichtiger Punkt, aber wie ich meine, liegt hierin nicht das wichtigste Argument gegen die Heiligsprechungen.

Entscheidender ist, was die modernen Päpste beabsichtigen und tun, wenn sie eine Heiligsprechung vornehmen. Glauben diese noch an eine unveränderliche Wahrheit? Und wenn ja, wollen sie als Päpste dann auch von ihrer Vollmacht Gebrauch machen und alle Gläubigen auf eine solche Wahrheit verpflichten (nämlich daß X ein Heiliger ist)?

Die Untersuchung des Wahrheitsbegriffs der (Nach-)Konzilspäpste wäre eine Doktorarbeit wert. Der Einfachheit halber zitiere ich hier einmal ein Interview mit Msgr. Marcel Lefebvre, worin er seine Einschätzung kundtut (aus dem FSSPX Mitteilungsblatt, Oktober 1989, S. 28f):

„Er [sc. Johannes Paul II.] glaubt nicht daran [sc. an die Unfehlbarkeit] und setzt keine von der Unfehlbarkeit geprägten Akte. Das ist der Grund dafür, daß sie gewollt haben, daß das II. Vatikanum ein pastorales Konzil sei und nicht ein dogmatisches Konzil, weil sie nicht an die Unfehlbarkeit glauben. Sie wollen keine endgültige Wahrheit. Die Wahrheit muß leben und sich entwickeln. Sie kann sich eventuell ändern - mit der Zeit, mit der Geschichte, mit der Wissenschaft usw. Die Unfehlbarkeit aber fixiert auf immer eine Formulierung und eine Wahrheit, die sich nicht mehr ändern. Und daran können sie nicht glauben. Wir sind es, die auf der Seite der Unfehlbarkeit sind, nicht die konziliare Kirche. Sie ist gegen die Unfehlbarkeit, das ist absolut sicher. Kardinal Ratzinger ist gegen die Unfehlbarkeit, der Papst [sc. Johannes Paul II.] ist gegen die Unfehlbarkeit infolge seiner philosophischen Ausbildung. Man verstehe uns richtig, wir sind nicht gegen den Papst, insofern er alle Geltungen des apostolischen Stuhles repräsentiert, die unveränderlich sind, des Stuhles Petri, aber gegen den Papst, der ein Modernist ist, welcher nicht an seine eigene Unfehlbarkeit glaubt; der Ökumenismus treibt. Natürlich sind wir gegen die konziliare Kirche, die praktisch schismatisch ist, selbst wenn sie es nicht gelten lassen.“

Darüber hinaus wäre auch zu fragen, mit welcher Autorität die modernen Päpste ihre Entscheidung im Kanonisationsverfahren treffen bzw. vorlegen (Stichwort: Kollegialität).
Siehe zu diesem (Abschnitt: „Second difficulty: collegiality“) und weiteren Einwänden die kurze, aber recht gute Untersuchung von P. Jean-Michel Gleize, FSSPX: sspx.org/en/beatification-a…
Moselanus
Danke. Das verstehe ich sehr gut. Zumindest hatte Benedikt XVI. wieder einen Ritus der Heiligsprechung verwendet, der den Anspruch der Unfehlbarkeit stark unterstrich. Mit Ordinatio sacerdotalis hatte Johannes Paul II jedenfalls ein Dogma zum Weiheausschluss der Frau vorbereitet, ich würde sagen, er ist dadurch de fide tenenda. Aber natürlich ist das Interview fünf Jahre älter als OS, und 1994 …More
Danke. Das verstehe ich sehr gut. Zumindest hatte Benedikt XVI. wieder einen Ritus der Heiligsprechung verwendet, der den Anspruch der Unfehlbarkeit stark unterstrich. Mit Ordinatio sacerdotalis hatte Johannes Paul II jedenfalls ein Dogma zum Weiheausschluss der Frau vorbereitet, ich würde sagen, er ist dadurch de fide tenenda. Aber natürlich ist das Interview fünf Jahre älter als OS, und 1994 war Erzbischof Lefebvre bereits drei Jahre tot. Vielleicht hätte er andernfalls seine Einschätzung zu Johannes Pauls II. Glauben an seine Unfehlbarkeit modifiziert.
Moselanus
Ich denke allerdings keinesweges, dass diese kirchenpolitische Instrumentalisierung ein neues Phänomen ist.
Klaus Elmar Müller
Bin skeptisch, wenn in der alten Liturgie herumgefuhrwerkt wird. Sind die Proprien die des neuen Ritus, oder gelten die passenden Proprien aus dem alten (die verschiedenen allgemeinen Messtexte für Heiligenfeste)? Was soll "St. Paul VI." im alten Ritus???
a.t.m
@Klaus Elmar Müller Vermutlich will man den alten Ritus so Verhöhnen, Verspotten und in Misskredit bringen und wenn sich Priester weigern die Heiligen zu nennen, weil mir dreht sich auch der Magen um wenn ich lese Heiliger PJ XXIII, PP VI und PJP II besonders dann wenn ich bedenken das diese Anhand ihrer Unseligen und Unheiligen Früchte klar als Feinde Gottes unser Herrn, Häretiker und …More
@Klaus Elmar Müller Vermutlich will man den alten Ritus so Verhöhnen, Verspotten und in Misskredit bringen und wenn sich Priester weigern die Heiligen zu nennen, weil mir dreht sich auch der Magen um wenn ich lese Heiliger PJ XXIII, PP VI und PJP II besonders dann wenn ich bedenken das diese Anhand ihrer Unseligen und Unheiligen Früchte klar als Feinde Gottes unser Herrn, Häretiker und antikatholische innerkirchliche Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern zu erkennen sind:

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Moselanus
Totales Einfrieren auf dem Stand von 1962 ist nicht minder unnatürlich. Gerade jetzt bei St. JOHN HENRY NEWMAN habe ich mir gedacht, dass es bedauerlich ist, wenn er gar nicht im alten Ritus berücksichtigt werden kann. Natürlich wird man die Proprien des Commune Sanctorum von 1962 nehmen. Wenn ein Heiliger eine Eigenoration hat, kann sie, wenn sie syntaktisch den klassischen Aufbau einer Oration …More
Totales Einfrieren auf dem Stand von 1962 ist nicht minder unnatürlich. Gerade jetzt bei St. JOHN HENRY NEWMAN habe ich mir gedacht, dass es bedauerlich ist, wenn er gar nicht im alten Ritus berücksichtigt werden kann. Natürlich wird man die Proprien des Commune Sanctorum von 1962 nehmen. Wenn ein Heiliger eine Eigenoration hat, kann sie, wenn sie syntaktisch den klassischen Aufbau einer Oration hat, prinzipiell übernommen werden, zumindest nach meinem liturgischen Empfinden. Da alles freiwillig bleibt, braucht sich meines Erachtens niemand aufzuregen. Höchstens, wenn man das als ein Einbrechen der Wahlmöglichkeiten des NOM in den alten Ritus sieht. Dem würde ich aber entgegnen, dass es das auch immer schon gegeben hat: Lokale Heilige von Diözesen oder ganzen Ländern, Eigenfeiern von Orden, sogar einzelner Ordensprovinzen.
Moselanus
2017 hatte ja wegen 100 Jahre Fatima am 13. Oktober Ecclesia Dei eine Votivmesse vom Unbefleckten Herzen gestattet, die eigentlich wegen des hl. EDUARD VON ENGLAND - 3. Klasse - nicht möglich gewesen wäre. Das hat natürlich vielen gefallen, weil Fatima unter Tradis beliebt ist. Mir nicht. Ich finde, Fatima wird und wurde gerade von Fellay, geradezu irrational überbewertet.
SvataHora
@Moselanus - "Überbewertet"? Da müssen Sie aber einen anderen Bischof Fellay kennen als ich. In der Piusbruderschaft wird alles nüchtern und ausgewogen bewertet - keine Schlagseite weder nach links noch nach rechts! (Das Einzige, was mich stört, ist, dass sie zu zimperlich mit "Papst Franziskus" umgeht. Da wurde Johannes Paul II. viel massiver kritisiert!
Moselanus
Fatima in meinen Augen nicht. Es gibt fast keine Kapelle ohne Fatimastatue. Auch Fellays Rosenkranzkreuzzüge sind hier für mich einzuordnen. Wozu muss in Fulda ausgerechnet immer diese Darstellung mitgetragen werden?
Aquila
Fatima bzw. die Botschaft der Muttergottes wird vielfach leider eher unterbewertet!
Moselanus
Von der FSSPX sicher aber nicht.
Adamantius
Am 13. October feiert die Katholische Kirche natürlich den heiligen Eduard. Ansonsten sind die "Heiligsprechungen" der häretischen Postmodernisten für Katholiken völlig irrelevant und inakzeptabel. Da macht man keine faulen Kompromisse mit den Feinden Christi. Die lächerlich verwässerten neuen Bücher von Ramm und Huber usw.... sind ebenfalls uninteressant. Die überlieferten Meßandachten dienen …More
Am 13. October feiert die Katholische Kirche natürlich den heiligen Eduard. Ansonsten sind die "Heiligsprechungen" der häretischen Postmodernisten für Katholiken völlig irrelevant und inakzeptabel. Da macht man keine faulen Kompromisse mit den Feinden Christi. Die lächerlich verwässerten neuen Bücher von Ramm und Huber usw.... sind ebenfalls uninteressant. Die überlieferten Meßandachten dienen zum Gebet während des hl. Opfers. (nicht-dialogisiert)
Moselanus
Gegen die rezitierte Messe bin ich auch. Messandachten von 1720 sind schon rein sprachlich indes genauso sehr oder genauso wenig 1:1 anwendbar wie Kochrezepte aus derselben Periode.
Liberanosamalo
@Moselanus Gott sei Dank hat es wenigstens die FSSPX erkannt! Um es mit Bischof Fellay zu sagen: Wenn der Himmel sich würdigt, die Muttergottes in dieser schrecklichen Zeit zu uns zu schicken, dann kommt sie sicher nicht, um ein Tässchen Kaffee mit uns zu trinken, sondern weil sie uns Wichtiges mitzuteilen hat, an das wir uns halten sollten...
Wer möchte, kann sich diese sehr gute Predigt von …More
@Moselanus Gott sei Dank hat es wenigstens die FSSPX erkannt! Um es mit Bischof Fellay zu sagen: Wenn der Himmel sich würdigt, die Muttergottes in dieser schrecklichen Zeit zu uns zu schicken, dann kommt sie sicher nicht, um ein Tässchen Kaffee mit uns zu trinken, sondern weil sie uns Wichtiges mitzuteilen hat, an das wir uns halten sollten...
Wer möchte, kann sich diese sehr gute Predigt von ihm über die Wichtigkeit Fatimas hier anhören:
militia-immaculatae.info/…/160117_Mgr_Fell…
Moselanus
Ich finde die Zeit auch gar nicht so "schrecklich", schon gar nicht endzeitlich. Die Verheißungen der 5 Sühnesamstage aber klingen für mich zumindest sehr ähnlich wie lutherische Heilsgewissheit, ergo: zumindest häresieverdächtig.
Liberanosamalo
@Moselanus Hören Sie doch einfach mal rein, vielleicht hören Sie ja doch noch "Neues".
Wie man allerdings eine Zeit, in der sich alles nur um Materialismus, Konsum, Selbstverwirklichung, Kindesmissbrauch, Satanismus in nie gekanntem Ausmaß, Abtreibung in Millionenzahl, Homoehe, Leihmutterschaft, 2 Weltkriege und der 3., der noch kommen wird, Kirchenzerstörung in nie gekanntem Ausmaß etc, etc. …More
@Moselanus Hören Sie doch einfach mal rein, vielleicht hören Sie ja doch noch "Neues".
Wie man allerdings eine Zeit, in der sich alles nur um Materialismus, Konsum, Selbstverwirklichung, Kindesmissbrauch, Satanismus in nie gekanntem Ausmaß, Abtreibung in Millionenzahl, Homoehe, Leihmutterschaft, 2 Weltkriege und der 3., der noch kommen wird, Kirchenzerstörung in nie gekanntem Ausmaß etc, etc. als nicht so schrecklich empfinden kann... ich kann es nicht nachvollziehen.
SvataHora
@Moselanus - Sehen Sie sich mal bei Gebets- bzw. "Sühnenächten" um, die in manchen (wenigen) Kirchen noch stattfinden (dürfen). Da wird vorzugsweise entweder eine Fatima-Madonna oder eine Rosa Mystica aufgestellt. Und ich spreche jetzt keineswegs von "Pius"kirchen.
Adamantius
Die Sühnesamstage sind erlaubt, dürfen aber nicht als Pflicht der Gläubigen propagiert werden. Überall, wo sich "Maria" vor das Kreuz stellt (Akita ?) oder Heilsgewissheit durch sich (selbst) versichert, riecht der kundige Kenner "Häresieverdacht". Ganz sicher abzulehnen ist aber der modernistische - oft franziskanische - marianische Maximalismus : "Miterlöserin" und andere Wirrnisse zahlreicher …More
Die Sühnesamstage sind erlaubt, dürfen aber nicht als Pflicht der Gläubigen propagiert werden. Überall, wo sich "Maria" vor das Kreuz stellt (Akita ?) oder Heilsgewissheit durch sich (selbst) versichert, riecht der kundige Kenner "Häresieverdacht". Ganz sicher abzulehnen ist aber der modernistische - oft franziskanische - marianische Maximalismus : "Miterlöserin" und andere Wirrnisse zahlreicher frömmlerischer und bibelunkundiger Weibchen.
Moselanus
Rosa Mystica-Statuen sind in öffentlichen Kirchen und Kapellen natürlich noch bedenklicher, weil überhaupt nicht anerkannt.
Liberanosamalo
O wunderbare Mutter, stelle mich Deinem lieben Sohne als ewigen Sklaven vor, damit er mich durch Dich aufnehme, wie er mich durch Dich erlöst hat...
O Heiliger Geist, entschließe Dich, durch Deine hehre und treue Braut Kinder Gottes hervorzubringen und zu bilden! Mit und in ihr hast Du Jesus Christus, das Haupt der Auserwählten, gebildet; mit und in ihr musst Du darum auch alle seine Glieder …More
O wunderbare Mutter, stelle mich Deinem lieben Sohne als ewigen Sklaven vor, damit er mich durch Dich aufnehme, wie er mich durch Dich erlöst hat...
O Heiliger Geist, entschließe Dich, durch Deine hehre und treue Braut Kinder Gottes hervorzubringen und zu bilden! Mit und in ihr hast Du Jesus Christus, das Haupt der Auserwählten, gebildet; mit und in ihr musst Du darum auch alle seine Glieder bilden.
Hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort