Join Gloria’s Christmas Campaign. Donate now!
Clicks318
Stjepan V.
1

4. TEIL - KATHOLISCHE PROPHETIE: DAS AUSSERGEWÖHNLICHE HIMMELSZEICHEN UND DAS GIGANTISCHE GEWITTER KURZ VOR KRIEGSBEGINN

Etliche katholische Seher und Propheten prophezeien einen Dritten Weltkrieg bzw. beschreiben prophetisch Ausschnitte aus diesem Krieg. Die meisten von ihnen beziehen sich hauptsächlich auf kriegerische Szenen in Deutschland. Damit wir wissen, wann der Krieg ausbricht und wir vorbereitet sind, ist es wichtig, die prophezeiten Vorzeichen zu kennen, die dem Krieg vorausgehen sollen. Ein solches markantes Vorzeichen des Dritten Weltkrieges wird uns von U.L.F. von Fatima im zweiten Teil ihres dreiteiligen Geheimnisses aus dem Jahr 1917 mitgeteilt. Darin heißt es:

Der Krieg geht seinem Ende entgegen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“

Im ersten Satz ist auf das Ende des Ersten Weltkrieges hingewiesen, der im Jahr darauf, 1918, endete. Dann wird vor dem Zweiten Weltkrieg gewarnt, der etwa 21 Jahre danach ausbrach. Gleich nach der Ankündigung des Zweiten Weltkrieges ist von einem Himmelszeichen als einem Vorzeichen die Rede:

Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird … ein anderer, schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“

Bei dem Vorzeichen handelt es sich um ein unbekanntes Licht, das in einer Nacht erscheint und die Nacht erhellt. Dieses Licht sei ein großes Zeichen Gottes. Im Allgemeinen ist man der Meinung, dass es sich dabei um jenes feuerrote Nordlicht handelte, das im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges in der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 1938 in ganz Europa, in Nordamerika und sogar in Nordafrika zu sehen war. Auch Schwester Lucia, die Hauptseherin von Fatima, soll dieser Meinung gewesen sein. Wenn wir den prophetischen Text, den sie uns übermittelte, jedoch genau lesen, dann stellen wir fest, dass es sich dabei um eine Fehlinterpretation handelt. Zunächst ist festzustellen, dass ein Nordlicht, mag es an sich noch so außergewöhnlich sein, kein „unbekanntes Licht“ ist, sondern ein Licht, das bekannt ist. Als zweites ist festzustellen, dass das „unbekannte Licht“ textlich nicht auf den Zweiten Weltkrieg zugeordnet ist, der im Satz davor erwähnt ist, sondern auf die angekündigten Geschehnisse, die danach prophezeit werden: „Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters“:

Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“

Das hat mit dem Zweiten Weltkrieg also nichts mehr zu tun, wie auch der Inhalt dieser Aussage belegt; denn der Heilige Vater wurde weder während des Zweiten Weltkrieges verfolgt, noch danach. Das ist ein Detail, welches darauf hinweist, dass sich dieser prophetische Satz auf die Zukunft bezieht: Ein unbekanntes Licht in einer Nacht sei das Vorzeichen eines Weltkrieges (die Welt würde von Krieg heimgesucht), von Hungersnot und von „Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters“. Über die Verfolgungen des Heiligen Vaters liegen uns einige katholische Prophezeiungen vor, die u.a. besagen, dass er infolge einer linken Revolution aus Rom flüchten wird, und zwar innerhalb des Kriegsjahres, aber noch vor Ausbruch des Krieges, den die hl. Jungfrau hier erwähnt, wenn sie sagt, dass die Welt durch Krieg bestraft wird. Demnach ist das keineswegs der Zweite Weltkrieg, sondern der Dritte. Die Richtigkeit dieser Deutung wird von der Gottesmutter selbst bestätigt, denn an unsere sel. Elena Aiello richtete Sie 1950, also zwölf Jahre nach jenem Nordlicht und fünf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, folgende prophetische Worte:

Wenn am Himmel ein außergewöhnliches Zeichen erscheint, dann mögen die Menschen wissen, daß die Bestrafung der Welt nahe ist.“

Das korrespondiert mit Ihrer Aussage, wonach „Gott … die Welt … durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“ Demnach ist jenes „unbekannte Licht“, das die Nacht erhellt, mit diesem außergewöhnlichen Himmelszeichen, von dem Sie gegenüber der Seligen sprach, identisch. Und wenn Sie es 1950, nach jenem Nordlicht von 1938, ankündigt, dann kann es sich dabei nicht um jenes Nordlicht gehandelt haben. Das außergewöhnliche Himmelszeichen bzw. das unbekannte Licht in der Nacht, das die Nacht erhellt, ist folglich ein künftiges Ereignis, das der Verfolgung des Heiligen Vaters und dem Dritten Weltkrieg vorausgeht. Von demselben Licht spricht nun auch der Mönch Hepidanus von St. Gallen (11. Jh.):

Aber es wird bald ein Tag anbrechen, da wird ein Licht aufgehen um Mitternacht im Norden und heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens. Und der Schein der Sonne wird verbleichen vor jenem Lichte.“

Also auch Hepidanus zufolge handelt es sich um ein Licht, das in der Nacht, genau genommen „um Mitternacht“, (im Norden) erscheint. Das deckt sich also mit der Prophezeiung U.L.F. von Fatima: „Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht“. Auch wenn es nach Hepidanus im Norden erscheint, kann es sich gemäß U.L.F von Fatima nicht um ein Nordlicht handeln, da es ein uns unbekanntes Licht wäre. Zudem kann ein Nordlicht von seiner Natur her unmöglich „heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens.“ Da es sich um ein „unbekanntes Licht“ handelt, ist auch ein Komet oder ein sonstiger der Wissenschaft bekannter Himmelskörper auszuschließen. Es ist etwas, dass der modernen Wissenschaft völlig unbekannt ist.

Wir haben von Hepidanus vernommen, dass das besagte Licht, das um Mitternacht aufleuchtet, heller als „die Mittagssonne des Südens“ sein wird. Das bedeutet nichts anderes, als dass dieses Licht, da es heller als „die Mittagssonne des Südens“ ist, die Nacht zum Tage machen wird. In jener Nacht würde es gemäß Hepidanus durch dieses Licht taghell werden. Auch das korrespondiert mit der Prophezeiung U.L.F. von Fatima, wonach das unbekannte Licht die Nacht erhellt: „Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht …“ Somit müssen wir davon ausgehen, dass sowohl der Mönch Hepidanus als auch die hl. Jungfrau wirklich dasselbe Licht meinen, von dem auch der hl. Don Bosco spricht:

Es war eine dunkle Nacht. Die Leute konnten nicht mehr unterscheiden, welche Gräben die Straße halte, um zu ihren Ländern zurückzukehren. Da erschien am Himmel ein sehr glänzendes Licht wie am Mittag. Unterdessen sah man eine Menge Männer, Frauen, Greise, Mönche, Nonnen, Priester mit dem Papst an der Spitze aus dem Vatikan heraustreten, aufgestellt wie in einer Prozession.“

Auch hier erscheint „am Himmel ein sehr glänzendes Licht wie am Mittag“, und ebenfalls in der Nacht. Das ist wiederum deckungsgleich mit Hepidanus: „da wird ein Licht aufgehen um Mitternacht .. und heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens“. Und wenn es gemäß unserem Heiligen in jener Nacht so hell scheint wie am Mittag, dann bedeutet das wiederum, dass es die Nacht taghell macht. Es ist also dasselbe Licht, von dem Hepidanus und die Gottesmutter sprechen. Im Zusammenhang mit diesem Licht prophezeit der hl. Don Bosco die Flucht des Papstes aus dem Vatikan. Wenn die Muttergottes in Fatima prophezeit, dass dieses Licht die Verfolgung des Heiligen Vaters ankündigt, so müsste es folglich vor der Papstflucht mitten in einer Nacht erscheinen. Von diesem Himmelszeichen dürfte auch unser Seher Sepp Wudy sprechen:

Mit dem Glauben geht es bergab, und alles wird verdreht. Kennt sich niemand mehr aus. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leut werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt. Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen.“

Zunächst ist von der Glaubenskrise die Rede, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in der Kirche immer größere Kreise zieht und von der auch die Kirchenobrigkeit betroffen ist, die ja selbst die Ursache dieser Krise ist, weil sie vom Katholizismus abgewichen ist und an seine Stelle einen anderen Katholizismus predigt und verkündet, den sie als den echten propagiert und den tatsächlich echten verneint und aushöhlt und verdreht und ihn obendrauf als schismatisch hinstellt. Anschließend sieht der Seher einen Party-“Gottesdienst“, in dem Tanzmusik gespielt und danach getanzt wird. Es handelt sich dabei wohl um eine Sitte innerhalb einer Anti-Kirche, die von einigen katholischen Sehern und Propheten für die Zukunft vorhergesagt wird, z.B. von Nostradamus und der sel. Anna Katharina Emmerick; sie soll nach Nostradamus aus einem noch nie da gewesenen Schisma hervorgehen.

Während einer Tanzveranstaltung in einem „Gottesdienst“ in der Zukunft (wohl in der Anti-Kirche) wird das von Wudy vorhergesehene Himmelszeichen erscheinen, „das den Anfang vom großen Unheil ankündigt.“ Dieses Himmelszeichen ist der genannte Schein „gegen Norden“ hin, „wie ihn noch niemand gesehen hat“. Auch hier erscheint es, wie bei Hepidanus im bzw. gegen Norden. Auch bei Wudy kündigt das Licht, wie auch gemäß den Prophezeiungen der Gottesmutter, den „Anfang vom großen Unheil“ an, dessen Vorzeichen es ist. Wudy erklärt des Weiteren, dass es sich um einen „Schein“ handelt, „wie ihn noch niemand gesehen hat“. Auch diese Formulierung lässt darauf schließen, dass dieses Licht, wie gemäß Hepidanus, „heller strahlen“ wird „wie die Mittagssonne des Südens“, da wir ja den Schein der Mittagssonne des Südens schon mal gesehen haben dürften. Aber diesen Schein, so Wudy, hat noch nie jemand gesehen, so hell leuchtend wird er sein.

Ein weiteres Vorzeichen nach Hepidanus:

Aber es wird bald ein Tag anbrechen, da wird ein Licht aufgehen um Mitternacht im Norden und heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens. Und der Schein der Sonne wird verbleichen vor jenem Lichte. Alsbald aber wird sich eine dunkle Wolke lagern zwischen jenem Licht und der Menschheit, die danach hinblickt. Ein furchtbares Gewitter wird sich aus dieser Wolke bilden. Es wird den dritten Teil der Menschen verzehren, die dann leben werden. Und der dritte Teil aller Saatfelder und Ernten wird zerstört werden. Auch der dritte Teil der Städte und Dörfer, und überall wird große Not und Jammer sein.“

Nach dem Erscheinen jenes Lichtes wird eine „dunkle Wolke“ auftauchen. Da diese Wolke dunkel ist, wird sie natürlich auch Dunkelheit, Nacht erzeugen. Sie lässt jenen großen Stern aus dem Blickfeld der Menschheit verschwinden; und aus der Wolke bildet sich das sehr verheerende Gewitter, das große Zerstörungen anrichtet. Dazu auch der hl. Don Bosco:

Es war eine dunkle Nacht. Die Leute konnten nicht mehr unterscheiden, welche Gräben die Straße halte, um zu ihren Ländern zurückzukehren. Da erschien am Himmel ein sehr glänzendes Licht wie am Mittag. Unterdessen sah man eine Menge Männer, Frauen, Greise, Mönche, Nonnen, Priester mit dem Papst an der Spitze aus dem Vatikan heraustreten, aufgestellt wie in einer Prozession. Aber siehe! Ein wütender Sturm/Gewitter verdunkelte auf einen Zug jenes Licht und zwischen dem Licht und der Finsternis begann dort eine wütende Schlacht. Indes kommt man an einen kleinen Platz, bedeckt mit Toten und Verwundeten …“

Auch hier ist von dem Gewitter die Rede, welches jenes Himmelslicht verdunkelt. Das Gewitter erzeugt tatsächlich eine Finsternis, wie es weiter heißt. Hier stimmen Hepidanus und der hl. Don Bosco völlig miteinander überein und ergänzen einander in einigen Details. Ein solch verheerendes Gewitter wird auch vom katholischen Seher Hanns Tobias Velten angekündigt:

Ein einziges furchtbares Gewitter mit Hagel hat alles zerschlagen, vernichtet und jammernd blickt der Mensch auf die verwüstete Natur und in die bange Zukunft. Ein schreckliches Bild sehe ich entfalten. Blitz und Donner des Krieges erschreckt das Land und zahllose Wogen fremden Kriegsvolkes strömen über die Grenzen von Aufgang und Niedergang der Sonne.“

Dieses furchtbare „Gewitter mit Hagel“, das „alles zerschlagen“ hat, nach Hepidanus 1/3 der Menschen, 1/3 aller Saatfelder und Ernten und 1/3 der Städte (gemeint ist wohl ein großer Teil), ist wohl identisch mit jenem bei Hepidanus und Bosco. Velten bringt es in die zeitliche Nähe des Kriegsbeginns. Offenbar erfolgt das Gewitter kurze Zeit vor Kriegsausbruch, da Velten es dem Kriegsbeginn voranstellt.

Fassen wir zusammen:

Noch vor der Flucht des Papstes aus dem Vatikan/Rom und somit vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges erscheint im Norden jener große Stern mitten in der Nacht und macht sie taghell, so dass die Menschen, überrascht von diesem Ereignis, zunächst glauben, die Sonne sei aufgegangen. Nach dem Erscheinen des Sterns flüchtet der Papst aus dem Vatikan bzw. aus Rom, da er verfolgt wird. Dann, während der Flucht, kommt es zu dem von Hepidanus, Bosco und Velten prophezeiten furchtbaren Gewitter, das jenes „Licht“ verdeckt und große Zerstörungen anrichtet. Und dann, wohl kurze Zeit nach dem gigantischen Gewitter, bricht der Dritte Weltkrieg aus: „Blitz und Donner des Krieges erschreckt das Land und zahllose Wogen fremden Kriegsvolkes strömen über die Grenzen von Aufgang und Niedergang der Sonne.“
Vered Lavan likes this.