Die Konzilskirche verhindert die mystische Hochzeit

P. Regele hat eine sehr gute Predigt über Gott als unseren liebenden Vater gehalten:

Rezept gegen die Trostlosigkeit in unserer Zeit

Wir sind Kinder Gottes. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich und bedeutet vor allem nicht, dass wir alle, als Kinder = Geschöpfe Gottes, in den Himmel kommen, weil ein Vater alles rettet, was er erschafft. Das stimmt noch nicht mal für einen Modelleisenbahner. Bei diesem landet vieles im Müll, was er irgendwann liebevoll erschaffen hat. Ähnliches gilt ebenso für die Künstler.

Die Predigt von P. Regele erlaubt mir, meinen Artikel „Das Unheil kommt vom lieben Kindergott“ zu präzisieren.

Zuerst: Das Gebet: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein – Amen.“ ist natürlich der Anfang allen Betens. Es ist unschätzbar wertvoll. Alle Frommen wissen das. Es ist der Kern der Gottesbeziehung. Kein Beter darf es jemals vergessen.

Gott ist unser himmlischer Vater und der Herr in unserer Seele. Alle Menschen, die von Gott immer schon gottfähig erschaffen und insofern berufen worden sind, kennen Ihn irgendwie. Es ist das Wissen der unsterblichen Seele, das sich im Bewusstsein des offenen und unschuldigen Kindes im Gegensatz zum verschlossenen und berechnenden Erwachsenen viel leichter, wenn auch unkritisch, manifestieren kann.

Jeder kennt den lieben Gott der Kindheit. Aber im Zuge des Erwachsenwerdens verschwindet Er zusammen mit den geliebten Spielsachen im Spielzeugkasten. Unter den alten Spielzeugen ist Er nur noch eine liebe aber dennoch extrem wichtige Erinnerung, die man nicht missen möchte. Er ist ein fest vorgegebenes Absolutes der Vergangenheit, der deshalb niemals hinterfragt werden kann. Ein Mentalist wie C.G.Jung identifiziert Ihn als einen Archetypus des kollektiven Unterbewusstseins im Menschen.

Das Problem, das Unheil, für die Heilige Kirche besteht jetzt darin, dass die Feinde Gottes, die die Kirche in einen Gutmenschenverein verwandeln wollen, diese unbedingte Liebe zum lieben Kindergott der Vergangenheit, die, weil absolut, noch viel stärker als die Liebe zum Teddybär im Gitterbett ist, ausnutzen, um die Menschen zu Politsklaven in ihrem globalen kommunistischen Gutmenschenverein zu machen. Das ist deshalb so verwerflich, weil Gott seine Kinder nicht erschaffen hat, um irdische Weltverbesserer zu werden, sondern um an Seiner ewigen Liebeshochzeit teilzunehmen. Sie sind zur mystischen Hochzeit und nicht zur ökologischen Politik berufen.

Die Heilige Schrift ist ein einziger Ruf zum Exodus aus dem Irdischen. Gott selbst wählt als dessen Höhepunkt die Kreuzigung im besten Mannesalter. Wenn das kein entschiedener und gewählter Exodus aus der Welt ist, dann gilt gar nichts mehr!!! Der Herr baut eben keine Pflegedienstfirma in Galiläa, sondern er geht ans Kreuz. Er wirft das irdische Kalkül über den Haufen. Alles was den Menschen wichtig ist, wird von Gott als nichtig entlarvt. Die Menschen hassen Ihn dafür, allen voran Judas, und kreuzigen Ihn immer wieder, immer noch, jeden Tag.

Die Konzilskirche entspricht einem Pharao, der dem Volk Gottes einreden will, dass sie doch Ägypten menschlicher und umweltverträglicher machen sollten. Sie sollten die Fleischtöpfe etwas Vegetarier freundlich gestalten und alles wird gut. Das will Gott nicht. Das Böse ist Ägypten selbst. Es ist die Welt des Herrn der Welt. Es gibt kein richtiges Leben im falschen (Adorno). Das Volk Gottes muss dieses Reich des Irdischen verlassen. Es ist für Höheres berufen. Gott selbst führt es durch ein unvorstellbares Wunder (Teilung des roten Meeres) in die Wüste und dann in Sein Reich, nach Hause, nach Israel, zum himmlischen Jerusalem, zur nie endenden Hochzeit mit Ihm.

Die Konzilskirche (der Pharao von Ägypten) will die mystische Hochzeit mit Gott verhindern. Sie will stattdessen eine globale NGO der „Barmherzigkeit“ und „Zärtlichkeit“ (BerGOG). Sie will eine nie endende olympische Eröffnungsfeier, in der alle Gutmenschen der Erde zusammen miteinander lieb und nett sind. Das ist pure Freimaurerei. Das ist die völlige Herrschaft des Herrn der Welt, der sich als der liebe Wunscherfüllungsgott gibt. Er ist das (natürlich falsche) „liebe Jesulein“, das sich alle wünschen, weil er jede Schweinerei mitmacht.

Die symbolische Formensprache des NOM ist so konstruiert, dass der unbedingte und unhinterfragte Kindergott in den Messteilnehmern klammheimlich vom allmächtigen Vatergott zur „lebendigen Beziehung zwischen den Menschen“ (diese Definition Gottes wurde in einer konzilstheologischen Dogmatik Vorlesung gehört) umgedeutet wird. Das ist das Ziel der Gutmenschen Satanisten.

Peer Steinbrück, ein ehemaliger Finanzminister, obwohl bekennender Atheist, hat ebenfalls die Religion gerade für ihre soziale Integrationskraft begrüßt. Auch der Atheist (nach eigenen Worten „religiös unmusikalisch“) Jürgen Habermas hat das uneingelöste Diskurspotential der Religion immer wieder gelobt. Die Modernisten wissen, dass sie keine Bedingungslosigkeit beanspruchen können. Die Moderne kann ihre eigenen Grundlagen nicht sicherstellen. Deshalb braucht sie den Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche, grundgelegt durch den lieben Gott im Spielzeugkasten des menschlichen Unterbewusstseins. Warum sind die Modernisten dann noch modern???

Das ist mies und unglaublich böse. Die Modernisten sabotieren die mystische Hochzeit Gottes mit Seinen geliebten Kindern. Der Zorn im Himmel ist groß. Die Modernisten sollten versuchen, nicht zu sterben.
M.RAPHAEL
Ein schöner Film. Er ist wahr (siehe 15:40ff).
Das Lied von Bernadette 1943 Klassiker
Bekehrt euch, bitte. Es ist nicht mehr viel Zeit.