Rodenstein
@Martin Thust
Der Unvollständigkeitssatz besagt eigentlich, daß die Mathematik sich nicht selbst herleitet (wenn man so will: erschafft), sondern daß ein axiomatischer Grund gegeben ist, der mathematisch nicht beweis- bzw. erklärbar ist. Mehr nicht.
Gottgleiche Vollkommenheit ist das freilich nicht, aber in jedem Fall viel vollkommener und erhabener als das verquatschte Phantasieren der modernen …More
@Martin Thust
Der Unvollständigkeitssatz besagt eigentlich, daß die Mathematik sich nicht selbst herleitet (wenn man so will: erschafft), sondern daß ein axiomatischer Grund gegeben ist, der mathematisch nicht beweis- bzw. erklärbar ist. Mehr nicht.

Gottgleiche Vollkommenheit ist das freilich nicht, aber in jedem Fall viel vollkommener und erhabener als das verquatschte Phantasieren der modernen Wissenschaften (alles, was mit "-wissenschaft" oder gar "science" behängt ist, ist keine solche).
Martin Thust
@Rodenstein
So wie ich es verstanden habe, besagt der Unvollständigkeitssatz, dass es keine in sich abgeschlossene, widerspruchsfreie Mathematik gibt. Entweder fehlt ein Axiom oder, sobald man dieses gefunden hat, steht es im Widerspruch zu einigen der restlichen Axiomen. Aber verlässlicher als der moderne Quatsch (die "Meinungswissenschaften") ist die Mathematik allemal, da gebe ich Ihnen Recht.
Martin Thust
Ich habe ein gutes Abitur.
Und ich gebe zu, dass ich hier etwas gepostet habe, was ich nur vom Hören-Sagen weiß, also nicht in seiner Tiefe nachvollzogen habe.
Martin Thust
In den 1930er-Jahren veröffentlichte der Mathematiker Kurt Gödel seinen Unvollständigkeitssatz der Mathematik, welcher besagt, dass ein jegliches mathematisches System entweder unvollständig oder in sich widersprüchlich ist. So viel zur angeblichen Vollkommenheit der Mathematik.