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Missbrauchsskandale: Es geht nicht um die Kinder – von Rafaela Kurtág

Ich habe heute in Wien zufällig in einem Cafe das Telefonat einer Dame aus Oberösterreich mitgehört, die am Nachbartisch saß.

Sie hatte eine aufgeschlagene Kronenzeitung vor sich. Vermutlich stand da heute was drin.

Jedenfalls sagte die Dame am Telefon, dass es "bei ihr daheim" in Oberösterreich einen Arzt gegeben hat (derzeit in Haft), der großangelegt und systematisch Buben und teils wirkliche Kinder sexuell mißhandelt, teils unter Drogen gesetzt, und auch Filme gedreht hat etc.

Angeblich sind 114 Fälle bekannt, aber man kenne noch nicht alle Fälle.

Sie wollte wissen, wer das war und versuchte, bei der Ärztekammer und über andere Ärzte Informationen einzuholen. Niemand gab auch nur die geringste Information preis.

Auch aus den Medienberichten ließ sich kein Name rekonstruieren, nicht einmal welche Art von Arzt der Beschuldigte war.

Dann meinte die Dame: “Wäre das ein Pfarrer gewesen und hätte er auch nur eine falsche Bewegung gemacht, wäre das ein Riesenskandal; alle Zeitungen wären tagelang voll.”

Aber bei einem Arzt wird das abgehandelt wie ein "unschöner Ausrutscher". Daraus zog sie den Schluß, dass es keinem wirklich um die Kinder geht.

Theresia Katharina
Vertuschung ist doch üblich, nur die Kirche hängt es an die große Glocke, anstatt es kirchenintern zu bereinigen mit Hilfe der eigenen Gerichtsbarkeit!
miracleworker
Die Kirchenbediensteten haben nicht einmal so viel Profil an Zusammenhalt, dass sie sich vereint gegen die sofortige Auslieferung an den Staat wehren nach dem Grundsatz: in dubio pro reo.
Die absurdesten Feiglinge und Bischofberater waschen ihre Hände stets in Unschuld - und das Kirchenvolk schaut zu - g e i l : wieder jemand, an dem wir unsere Alibiweste durch die Öffentlichkeit tragen können .…More
Die Kirchenbediensteten haben nicht einmal so viel Profil an Zusammenhalt, dass sie sich vereint gegen die sofortige Auslieferung an den Staat wehren nach dem Grundsatz: in dubio pro reo.
Die absurdesten Feiglinge und Bischofberater waschen ihre Hände stets in Unschuld - und das Kirchenvolk schaut zu - g e i l : wieder jemand, an dem wir unsere Alibiweste durch die Öffentlichkeit tragen können . . .
Tina 13
„Daraus zog sie den Schluß, dass es keinem wirklich um die Kinder geht.“

Tja !
vir probatus
Natürlich geht es niemandem um die Kinder sondern um den Ruf des eigenen Standes.
Das ist ja gerade der Skandal und deshalb wird ja vertuscht.

Schauen Sie sich mal die Stellungnahmen der Jugendämter in solchen Fällen an:
a) Man hat es natürlich nicht gewusst
b) und deshalb auch keine Fehler gemacht.

Rufen Sie mal beim Jugendamt an, wenn Sie Kindeswohlgefährdung vermuten.

"Das geht Sie nicht…More
Natürlich geht es niemandem um die Kinder sondern um den Ruf des eigenen Standes.
Das ist ja gerade der Skandal und deshalb wird ja vertuscht.

Schauen Sie sich mal die Stellungnahmen der Jugendämter in solchen Fällen an:
a) Man hat es natürlich nicht gewusst
b) und deshalb auch keine Fehler gemacht.

Rufen Sie mal beim Jugendamt an, wenn Sie Kindeswohlgefährdung vermuten.

"Das geht Sie nichts an" hören Sie da. Die Nichte meiner Frau hat 3 Kinder von drei verschiedenen Männern. Arbeiten geht sie natürlich nicht, wie auch. Es zahlt auch keiner der Erzeuger, das tun wir Steuerzahler.

Den Kindern kann man nicht mal ein Sparbuch einrichten, das wird gleich weggepfändet.
Anruf beim Jugendamt: "Da ist alles bestens!"