„Wegen ihres Unglaubens“

Benedikt XVI. Papst von 2005-2013 Enzyklika „Spe salvi“ über die christliche Hoffnung (30. November 2007), 47 (© Libreria Editrice Vaticana) „Wegen ihres Unglaubens“ Einige neuere Theologen sind …
Eugenia-Sarto
Ob das die Ansicht des Papstes ist, geht nicht aus dem Artikel hervor.
CollarUri
Auch nicht aus der Fortsetzung der Enzyklika. Er redet zwar anschliessend vom Begriff Fegfeuer, allerdings ohne es näher zu umschreiben, im Zusammenhang mit der Sicht der Ostkirchen, d. h. das Anliegen ist Ökumene und nicht Katechese über das Fegfeuer. Würde aber nicht gerade zur Grossen Ökumene ganz besonders dieses Thema gehören?
Eugenia-Sarto
Die wesentlichen Dinge unseres Glaubens Kreuzeesopfer, Gericht, Fegefeuer, Himmel, Hölle Fatima werden gemieden. Sie sind für die Ökumene "unbrauchbar". Auf diese Weise kommt natürlich kein Protestant in die katholische Kirche.
CollarUri
Und erst recht kein Orthodoxer.
Eugenia-Sarto
Und daraus die Schlussfolgerung: das wollen sie ja auch gar nicht. Jeder solle doch jeweils ein guter Moslem, Hindu, Protestant oder Orthodoxer sein. Und so finde er sein Heil: JPII. fügte noch hinzu: Der heilige Josef segne die Jugend der Moslems (oder so ähnlich).
Da schweigt des Sängers Höflichkeit. Der Katholik aber kann nicht schweigen.
Eugenia-Sarto
Nach diesem Text findet die Erlösung in einem Augenblick der Begegnung mit Christus statt.

Da ist keine Rede mehr davon, dass sich die Seele, die sich vor dem Richterstuhl Christi befindet, wegen ihrer Unreinheit ins Fegefeuer stürzt, weil sie erkennt, dass sie noch nicht würdig ist, mit dem reinen Gott vereint zu werden.
CollarUri
Täusche ich mich, oder verharmlost der Papst hier das Fegefeuer?
Tina 13
🙏🙏🙏🌹🌹🌹