Eugenia-Sarto
Wie nun der Zerstörungsprozeß des Glaubens heute zu sehen ist, analysiert der Generalobere der Piusbruderschaft in einem Gespräch über das Pontifikat von Papst Franziskus. Hier Ausschnitte: Einige seiner Aussagen:

"Papst Franziskus ist sicher sehr pragmatisch; aber als ein Mann der Regierung weiß er genau, wohin er will....

In Wirklichkeit, so scheint es, steht Franziskus jenseits... jedes beka…More
Wie nun der Zerstörungsprozeß des Glaubens heute zu sehen ist, analysiert der Generalobere der Piusbruderschaft in einem Gespräch über das Pontifikat von Papst Franziskus. Hier Ausschnitte: Einige seiner Aussagen:

"Papst Franziskus ist sicher sehr pragmatisch; aber als ein Mann der Regierung weiß er genau, wohin er will....

In Wirklichkeit, so scheint es, steht Franziskus jenseits... jedes bekannten(theologischen) Systems... Er steht darüber.

Unter Joh. Paul II. blieben bestimmte Punkte der katholischen Lehre unantastbar. Auch bei Benedikt XVI. hatten wir es noch mit einem Geist zu tun, der mit den Wurzeln der Kirche verbunden ist. (Er hatte) eine Sorge um die Treue zur Tradition.
Bei Franziskus gibt es eine solche Sorge nicht mehr.

Das Pontifikat, unter dem wir leben, ist eine historische Wende für die Kirche.
Es ist noch zu früh, um das ganze Ausmaß dieser Umwälzung zu beurteilen .

Bis heute hielt die Kirche, trotz einiger Aufweichungen, an ihren moralischen Forderungen fest, z.B. bezüglich der christlichen Ehe, und verurteilte nach wie vor eindeutig alle sexuellen Perversionen...
Unglücklicherweise ruhten diese Forderungen jedoch auf einer dogmatischen Theologie, die von ihrem Ziel abgekommen ist und damit instabil wurde.
Diese moralischen Prinzipien konnten eine Zeit überleben, waren aber dazu verurteilt, eines Tages "veraltet " zu sein- und praktisch geleugnet zu werden.

Das ist es, was wir unter dem Pontifikat von Franziskus erleben, besonders mit dem apostolischen Schreiben Amoris laetitia.

(Nachdem der Generalobere über die Anpassung des Menschen und der Kirche an die heutigen Zeitverhältnisse geredet hat, sagt er: )
"auf diese Weise wird nicht nur auf den Glauben und die übernatürliche Ordnung verzichtet, sondern auch auf die moralischen Grundsätze, die für ein ehrenhaftes und gerechtes Leben unerläßlich sind. das ist entsetzlich, weil es einen endgültigen Verzicht auf die Christianisierung der Sitten bedeutet..."

Lesen Sie weiter in: Mittelungsblatt der Piusbruderschaft, April 2021