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Seelenschau von Pater Pio: Ein Mörder und einer, der es werden wollte

Pater Justin Minkowitsch warnt in seinem neuen Buch über die Heilige Beichte vor einer falsch verstanden Barmherzigkeit, die Schuld, Reue und Sühne negiert.

Bestellbar per E-mail: p.justin@ready2web.net; bzw.
postalisch: P. Justin Minkowitsch, Annarotte 9, A-3222 Annaberg

Ein Abschnitt des Buchs befasst sich mit Pater Pio und erzählt zwei Begebenheiten aus dessen Leben:

„Ein Mann kam zur Beichte. Er hatte getötet und war unbestraft geblieben, weil der Mord unaufgeklärt blieb. Nach dem Beichten seiner Sünden sagte Pater Pio zu ihm: "Und dann, mein Sohn?". Aber der Mann schwieg.

Dreimal wiederholte der Pater seine Frage, aber der Beichtende konnte sich nicht entschließen, den Mord zu bekennen. Der Pater schwieg einen Moment und betete.

Dann nahm er den Mann beim Arm und führte ihn in die Kirche. Dort überkam den Mann ein Schrecken, und er fiel in eine Ohnmacht. Was war geschehen? Er hatte auf einer Bank den Mann gesehen, den er umgebracht hatte!

Als er wieder zu sich kam, führte Pater Pio ihn zum Beichtstuhl zurück und wiederholte seine Frage. Da gestand der Beichtende seine Sünde!“

Die zweite Begebenheit berichtet von einem Arzt, der in einer unerlaubten Beziehung lebte und seine Ehefrau unter Vortäuschung eines Selbstmordes umbringen wollte.

Er hatte eingewilligt, sie zu ihrem Geburtstag nach San Giovanni zu begleiten und hoffte so, in der Familie keinen Verdacht aufkommen zu lassen.

Unbewegt begab er sich zur Sakristei, wo Pater Pio sich mit einigen geistlichen Söhnen unterhielt.

Der Pater steuerte sofort auf ihn zu, packte ihn am Arm, schüttelte ihn heftig und sagte: "Unseliger, weißt du nicht, dass es dir nicht erlaubt ist, deine Hände mit dem Blut deiner Frau zu beflecken?" Der Mann sah sich erkannt und floh erschrocken.

Zwei Tage lang umstreifte er den Konvent und wurde sich schließlich klar darüber, dass nur Pater Pio seinen unheilvollen Plan kennen konnte. Inzwischen hatte der Pater für ihn gebetet und gelitten.

Der Arzt kam schließlich zu dem Kapuziner zurück, der ihn voll Güte aufnahm, seine Beichte hörte, ihm die Lossprechung gab, ihn liebevoll umarmte und ihm sagte: "Du hast dir immer einen Sohn gewünscht, Gott wird dir diese Gnade gewähren, du wirst einen Sohn bekommen, der deine Familie zusammenbinden wird."

Tatsächlich kamen die Eheleute ein Jahr später wieder nach San Giovanni, um das Kind von Pater Pio taufen zu lassen.“
stephanw
Pater Pio war schon zu seinen Lebzeiten ein heiliger. Jeder der mit ihm persönlich zu tun hatte, kann dies auch bezeugen. Es wird aber immer auch Menschen geben die dies bezweifeln, es gibt ja auch genug Menschen für die übernatürliches nicht existiert.
geringstes Rädchen
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😇 Pater Pio, ora pro nobis
SCIVIAS+
Wunderbar.
Tina 13
🙏🙏🙏🙏Hl. Padre Pio bitte für uns.
geringstes Rädchen
geringstes Rädchen
Oh ja, @Moselanus, Sie sind schon ein lustiger Typ, wie ich sehe - gell?
Moselanus
Nein, aber ich folge nicht der modehaften Überschätzung eines bestimmten Heiligen. Ich bin da erstens einfach nüchterner und ziehe zweitens andere Heilige vor. Zum Beispiel den heiligen Franziskus von Assisi persönlich.
geringstes Rädchen
Sie wollen mir sicherlich noch - in Bezug auf den Hl. Pater Pio - Ihre Wortwahl "modehafte Überschätzung" erklären?
Maria Katharina
Überschätzung?
So ein Schmarrn!
Als könnte man den Heiligen Pater Pio überschätzen.😬
Moselanus
Das tun fast alle. Ich finde seine Selig- und Heiligsprechung vollkommen übereilt.
Maria Katharina
Ich nicht. Und ich richte mich definitiv nicht nach anderer Leute Meinungen!! 😉
Moselanus
@Maria Katharina: Ist Ihnen unbenommen. Im Unterschied zu sicher so manchem hier im Forum bin ich nicht jemand, der von allen anderen erwartet, meiner Meinung zu sein. Abweichende Positionen stören mich überhaupt nicht. Nur unbegründete Behauptungen sind etwas, was mich in Diskussionen verärgern kann. Aber wir haben hier nicht diskutiert, sondern Sie und ich haben jeweils unsere Ansicht genannt.…More
@Maria Katharina: Ist Ihnen unbenommen. Im Unterschied zu sicher so manchem hier im Forum bin ich nicht jemand, der von allen anderen erwartet, meiner Meinung zu sein. Abweichende Positionen stören mich überhaupt nicht. Nur unbegründete Behauptungen sind etwas, was mich in Diskussionen verärgern kann. Aber wir haben hier nicht diskutiert, sondern Sie und ich haben jeweils unsere Ansicht genannt. Das ist ja auch legitim.
Tobias0.2
@Maria Katharina Moselanus zieht halt Franziskus von Assisi vor und ein Katholik muss einen Heiligen nicht verehren-ich ziehe Pater Pio vor aus persönlichen Gründe
Goldfisch
😇 Pater Pio war wohl einer der größten Heiligen unter uns sündigen Menschen. Wie gut wäre es, hätten wir ihn jetzt wieder bei uns! 😇
gennen
Ja, dann würden so einigen die Augen auf gehen. Heiliger Pater Pio, steh uns bei und gib uns die Kraft durch diese schwere Zeit.
Lutrina
Hat er nicht vom Volksalter aus die Messe gelesen?
Faustine 15
Nein!Lutrina
Moselanus
Wütend muss man deswegen nicht sein. Zwar darf man die Heiligenverehrung nicht generell ablehnen (wie die Protestanten), aber niemand ist verpflichtet, persönlich einen ganz bestimmten Heiligen zu verehren, bloß weil er kanonisiert ist, @Antiquas.