Elista
1192

Hl. Josef, der Arbeiter

Am 1. Mai gedenkt die katholische Kirche Josefs, des Bräutigams der Jungfrau Maria. Es war Papst Pius XII. , der am 1. Mai 1955 das Fest von Josef dem Arbeiter für die gesamte Kirche einführte. Seine Begründung: Der 1. Mai solle die christliche Weihe empfangen und nicht mehr Ursache von Zwietracht, Hass und Gewalttätigkeit sein, sondern zu einer stets wiederkehrenden Einladung an die moderne Gesellschaft werden , das zu vollbringen, was dem sozialen Frieden noch fehle.
In jeder Not, aus der sie mich rufen, erhöre ich sie;
Ihr Beschützer bin ich auf immerdar.
Lass uns, Josef, das Leben schuldlos durcheilen;
Lass uns gesichert sein in deinem ständigen Schutz.


Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag
Elista
Neben dem Josefstag am 19. März wird seit 1955 auch der 1. Mai als "Josef der Arbeiter" gefeiert. Papst Pius XII. hat den seit 1889 als "Kampftag der Arbeiter" begangenen Tag als Zeichen der Aussöhnung mit der Arbeiterschaft eingeführt. Damit soll der Heilige geehrt, aber auch die Würde der menschlichen Arbeit bewusst gemacht werden. Josef ist Patron der gesamten Kirche (seit 1870), von Mexiko, …More
Neben dem Josefstag am 19. März wird seit 1955 auch der 1. Mai als "Josef der Arbeiter" gefeiert. Papst Pius XII. hat den seit 1889 als "Kampftag der Arbeiter" begangenen Tag als Zeichen der Aussöhnung mit der Arbeiterschaft eingeführt. Damit soll der Heilige geehrt, aber auch die Würde der menschlichen Arbeit bewusst gemacht werden. Josef ist Patron der gesamten Kirche (seit 1870), von Mexiko, den Philippinen, Kanada, Peru, Böhmen, der Steiermark, von Kärnten und Tirol, des Bistums Osnabrück und des Erzbistums Köln. Außerdem ist er der Patron der Ehepaare und der Familien, der Kinder und Jugendlichen, der Erzieher, der Zimmerleute, Holzfäller, Tischler, Handwerker, Arbeiter, Ingenieure, zudem Schutzheiliger in Wohnungsnot, in Versuchungen und verzweifelten Lagen sowie für einen friedlichen Tod.