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667. MAIGEBET ZU MARIA
(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, entzückende Blüte des ewigen Frühlings,
Zu Dir singt mein Herz, das sich nach Dir sehnt wie eine Blume nach der Frühlingssonne.
Strahle doch die Fülle Deiner Himmlischen Liebe in mich, o wunderbare Schönheit, damit ich aufblühen und die berauschenden Düfte Deiner Heiligkeit um mich herum verbreiten kann.
Siehe, in mein Herz ist Dein Reich gekommen. Wo Deine Füβe ruhen, weicht der Frühling nicht mehr. Deshalb lege ich mich selbst und alles, was mein ist, wie eine Fuβbank vor Dich nieder, und die Glückseligkeit der Diener Deines Wohlgefallens wird meine Seele erobern, noch bevor die Abendsonne meinen Lebensweg küsst.
Lass mein Herz sich erfreuen unter der Berührung Deiner gesegneten Hände, sodass alles, was unrein ist, aus mir vertrieben werden möge.
Möge mein Geist sich erfreuen in der Bekleidung mit Deinem Schleier der Tugend, damit er für immer vor Versuchung und Täuschung beschützt werden möge und alle meine Gedanken zu Dir gehen mögen.
Gekommen ist Dein Mai, o Königin von allem, was lebt und blüht, und wie die Blumen auf dem Feld will ich Dich in der demütigsten Reinheit begrüβen, um so wie Du die Saat des ewigen Lebens in mir zu tragen und Wiesen der Verzückung unter Deinen Füβen auszubreiten in einer ewig dauernden Verherrlichung und zum Lob und zur Ehre Gottes, der Dich mir als meine Mutter, Herrin und Führerin auf allen meinen Wegen gegeben hat, bis zum Sommer, der nie mehr enden soll.

♥ ♥ ♥

"O Maria, wenn ich Gottes Liebe und Deine Schönheit in den Blumen auf dem Feld wieder erkenne, sehnt in mir alles danach, vor Dir so wie sie zu sein: duftend aus der Seele, ohne Sünde, schön wie die Himmel, eine Quelle der Verzückung für jedes Herz, das mir begegnet. So werde ich Gott und Dich lediglich durch meine Gegenwart verherrlichen und Seelen in mein Herz ziehen, die in mir Deinen Honig vermuten und nachher berauscht von Deiner Liebe ihre Wege gehen werden". (Myriam in der Anbetung des Heiligen Sakraments, 30. April 2004)

♥ ♥ ♥

Kein einziger Mensch hat das Recht, sich minderwertig zu fühlen. Es gibt keine minderwertigen Menschen, es gibt nur verirrte Menschen. Wer sich minderwertig fühlt, ist wie ein Wagen, der versucht mit angezogener Handbremse zu fahren: Er geht nicht mehr vorwärts auf dem Weg der Wahrheit und der Tugend. Seine Bemühungen bringen ihn nicht mehr nach vorne, sondern kehren sich sogar eher gegen ihn, und wenn er auch vielleicht mit einer ordentlichen Dosis guten Willens beseelt ist, trotzdem verbrennt er, scheinbar ohne etwas Konkretes zu erreichen. Wer ein Gefühl der Minderwertigkeit hegt, tut an seinem Lebenskern Abbruch, den Gott in ihn gelegt hat, und beleidigt gewissermaβen Gott, der ihn mit ganz bestimmten Eigenschaften erschaffen hat.

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668. PFINGSTNOVENE
(Myriam van Nazareth)

1. Tag – Liebe

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, mache mich stark in der wahren Liebe. Geruhe, mich von jeder Unvollkommenheit in meinen Beziehungen zu meinen Mitmenschen und zu Gott zu heilen. Breche in mir jede Gleichgültigkeit. Wecke in meinem Herzen das Feuer der Heiligen, das in mir alles verzehren wird, was in Finsternis gehüllt ist, und meine Seele mit dem Licht entflammen wird, das Gottes Heil auf die Welt bringen wird.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.
(*) Die tiefe Bedeutung dieser Schlussanrufungen wird unter dem neunten Tag erläutert.

2. Tag – Innere Ruhe

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, bringe mich zur wahren Ruhe. Geruhe, mich von aller Unrast, von jedem inneren Kampf, von allem Unfrieden in meinem Herzen zu heilen. Wecke in mir das Vertrauen und die stille Sicherheit, dass Gott in mir lebt und dass mein Herz zu Seinem Reich werden kann, sobald ich alle meine Sorgen, alle Einflüsse aus meiner Vergangenheit und alle weltlichen Einflüsse loszulassen vermag.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


3. Tag – Buβfertigkeit und Aufopferungsbereitschaft

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, schenke mir einen Geist wahrer Buβfertigkeit und Aufopferungsbereitschaft. Geruhe, mich von aller Selbstsucht, aller Genusssucht, jeder Auflehnung gegen das Leid und die Bürden meines Lebensweges zu heilen. Lehre mich wie wertvoll es ist, mein eigenes Wohlergehen hinter das Heil meiner Mitmenschen zurückzustellen.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


4. Tag – Erkenntnis von den wahren Bedürfnissen der Seele

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, öffne die Augen meines Geistes, damit ich die wahren Bedürfnisse meiner Seele kennen lernen möge. Öffne die Ohren meines Herzens für meine Seelennöte, die mir selbst verborgen geblieben sind. Geruhe, mich von allen untugendhaften oder sündhaften Neigungen und Gewohnheiten zu heilen, die das Wachstum meiner Seele behindern.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


5. Tag – Vergebungsbereitschaft

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, schenke mir die Fähigkeit, alles zu verzeihen, was Menschen mir angetan haben. Geruhe, mich von allem Groll und aller Bitterkeit über Unrecht oder Beleidigungen zu heilen, denen ich zum Opfer gefallen bin. Lehre mich zu verstehen, dass Gott mir in dem Maβe vergeben wird, in dem ich selbst meinen Mitmenschen vergeben kann, und dass ich erst das wahre Glück kennen werde, wenn ich mich in meinem Herzen mit meinen Feinden versöhnen kann.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


6. Tag – Hingabe und Weihe

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, lege in mir die Fähigkeit zu einer vollkommenen Hingabe an Gottes Willen, eine stille Ergebenheit in dasjenige, was die Vorsehung für mich verfügt, und eine vollkommene Weihe an Maria, damit ich zur Verwirklichung von Gottes Heilsplan beitragen möge. Heile mich von der Neigung, alles selbst zu regeln, meine Sorgen festzuhalten und meinen Lasten übermäβige Aufmerksamkeit zu schenken.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


7. Tag – Reinheit des Mundes

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, schenke mir die Reinheit des Mundes, denn Jesus sagt: "Was aus dem Mund des Menschen kommt, verunreinigt ihn". Heile mich von jeder Versuchung zur Verleumdung, zum Klatsch, zur üblen Nachrede, zur Lüge, zur Unaufrichtigkeit und zur falschen Schmeichelei. Lehre mich, lieber zu schweigen, als Gott in meinen Mitmenschen zu beleidigen.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


8. Tag – Glaube und Gottesfurcht

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, schenke mir die Gabe eines brennenden Glaubens und einer tiefen Gottesfurcht. Heile mich von aller Unehrerbietigkeit gegenüber Gott und allem, was heilig ist, und von jedem Mangel an Vertrauen auf Gottes Vorsehung. Wecke in mir das Feuer, das alle Lauheit im Gebet, in der Heiligen Messe und gegenüber den Sakramenten aus mir vertreiben wird und mich vor jedem Sakrileg bewahren wird.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


9. Tag – Erkenntnis von eigenen Fehlern und Schwächen

Komm, Heiliger Geist, öffne mein Herz, meinen Geist und meine Seele.
O Geist Gottes, öffne meine Augen für meine eigenen Fehler und Mängel. Heile mich von allen meinen schlechten Gewohnheiten, die Verärgerung erwecken können oder mich selbst zur Sünde führen. Mache mich mehr meines eigenen Verhaltens bewusst, damit ich jede Schwäche in der Liebe und der Reinheit in mir selbst entdecken kann und mit Gottes Gnade an mir selbst arbeiten kann.
Gegrüβet seist Du, Maria...
O Heiliger Geist, erschlieβe für mich die Tiefen meiner Seele. Bringe mich zur Selbsterkenntnis. Lass mich doch sehen, wer ich wirklich bin. Verbirg die Wahrheit nicht länger unter dem Schleier meiner Menschlichkeit.


(*) Die Himmelskönigin wies eines Tages darauf hin, dass manche Seelen diese Schlussanrufungen nicht so verstehen, wie sie gemeint sind. Aus diesem Grund erläutert Sie folgendermaβen:
"Die Seele soll berücksichtigen, dass sie nicht vom Heiligen Geist erwarten soll, Er wird ihr tiefstes Wesen, ihre Eigenschaften und Verfassungen ohne ihre eigene aktive und sehnsüchtige Mitwirkung für sie erschlieβen. Gott wird nie erlauben, dass eine Seele nicht freiwillig und aktiv zum eigenen Wachstum, zur eigenen Entwicklung, Blüte und Vervollkommnung beiträgt.
Diese Pfingstnovene, ebenso wie jedes Gebet zum Heiligen Geist, das Ich bisher im Rahmen Meines Blumengartens inspiriert habe, ist als dringende Anregung zur intensiven Zusammenwirkung zwischen der Seele und dem Heiligen Geist gemeint, aufgrund eines aufrichtigen Sehnens der Seele danach, sich selber so kennen zu lernen, wie sie wirklich ist. Nur in diesem Fall kann die Seele den Verdienst ihrer Selbstentdeckung ernten.
Die Seelen dürfen nie vergessen, dass die Selbstentdeckung zu den gröβten Aufgaben gehört, die Gott jeder Seele für ihren Lebensweg mitgibt. Selbstentdeckung ist wesentlich eine lebenslängliche tägliche Aufgabe. Gott kann der Seele die Verdienste der Vollendung dieser Aufgabe nur in dem Maβe bereiten, wie sie sich dem Heiligen Geist voll und ganz aufschlieβt, damit Er in ihr Seine Werke vollziehen kann und sie diese Werke aktiv fruchtbar macht. Ich möchte es im nachfolgenden Bild darstellen: Die Seele bereitet ihren Acker gründlich vor, danach sät der Heilige Geist die Göttliche Saat, und anschlieβend bewirtschaftet die Seele Tag für Tag den befruchteten Acker, damit dieser in der Stunde ihres Lebensgerichts die von Gott gewünschte Ernte einbringen können möge".
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Solange der Mensch die Dinge Gottes mehr im Geist kennt, als dass er sie in seinem Herzen fühlt, schlägt seine Seele nur ganz flache Wurzeln in Gottes Gnadenboden. Der geringste Wind der Prüfung ist dann bereits in der Lage, ihn wegzublasen, der geringste Regen von Rückschlag oder Widerstand genügt, ihn wegzuspülen, und die geringste Hitze von Leiden und Bürden reicht, um seine guten Vorsätze auszudorren.