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Kind- u. Erwachsenwerdung im Prüfvergleich fürs Himmelreich

Bibelblüten (7)

Kind- u. Erwachsenwerdung im Prüfvergleich fürs
Himmelreich


"Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte
wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann
wurde, legte ich ab, was Kind an mir war."


So bekundet Paulus in 1 Kor13,11 seine Erwachsenwerdung
im Reden, Denken und Urteilen. Und doch spricht Jesus zu
den Erwachsenen:

"Wer also immer sich verdemütigt wie dieses Kind,
der ist der Größere im Himmelreiche."
(Mt 18,4)

Das ist interessant. Es muss also etwas geben, was das
Kind gegenüber dem Erwachsenen auszeichnet und das
ist die Demut. Die verblüffende Antwort Jesu zeigt:
Auf die Frage, wer der Größte im Himmelreich sei,
folgt nicht das Lob der Körpergröße oder der Intelligenz,
sondern der kindlichen Demut, das Kleinsein wie ein Kind.
Das ist es, was die geistige Kindschaft ausmacht ! Wenn
die Kindesdemut die Gotteskindschaft ausmacht, dann
ist im Himmelreich jeder umso größer, je demütiger er
auf Erden ist.

Also ist es nicht nur so, dass der Erwachsene dem Kind
etwas voraus hat, die Erwachsenwerdung, sondern das
Kind hat auch dem Erwachsenen etwas voraus, die Kind-
werdung. Während das Kind schon Kind geworden ist,
muss es der Erwachsene noch werden, falls er es verab-
säumt hat.

Die Vorzüge der Demut des Kindes sind u.a.:
- bedingungsloses Vertrauen sowohl zu den irdischen wie
den himmlischen Eltern (den himmlischen Vater und die
himmlische Mutter)
- unbekümmert
- spontan
- es tätigt die vollkommene Hingabe
- es glaubt alles gemäß der Liebe, die alles glaubt

Der Erwachsenwerdende tauscht seine kindliche,
körperliche u. geistige Hilfsbedürftigkeit in die Zunahme
an Wissen und Körpergröße ein und damit leider oft
auch die kindliche Hingabe in selbstständige Planung
bzw. die Verwiesenheit auf die Vorsehung in Eigen-
mächtigkeit.

Und doch ist der Unterschied zwischen dem Allwissenden
Gott und einem Kind genauso groß wie zwischen dem
Allwissenden und einem Erwachsenen, nämlich: unendlich!

Jesus kennt den Hochmut des erwachsenen Herzens nur
zu gut, weswegen Er die geistige Kindschaft als die wahre
Größe des Erwachsenseins hervorhebt. Wenn das Kind
wächst, möge es so geschehen, dass denken, reden und
urteilen eines Mannes würdig entgegenwachsen, doch
die geistige Kindschaft nicht verlorengeht.


Ein Volk, das seinen Hochmut in demütige Gotteskindschaft
eintauscht, wird ein wahrhaft großes Volk !!!
Rita 3
leider meinen manche Erwachsenen, dass sie mit der Körpergröße automatisch auch Wissen und geistige Reife erlangen, doch dem ist nicht so. Mancher wird nie erwachsen, was die geistige Reife betrifft
Heilwasser
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Also ist es nicht nur so, dass der Erwachsene dem Kind
etwas voraus hat, die Erwachsenwerdung, sondern das
Kind hat auch dem Erwachsenen etwas voraus, die Kind-
werdung. 😁