Gast6
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Prof. Dr. Martin Wagener auf twitter:

Zur Doppelmoral in der Causa Aiwanger: "Mag sein, dass Sarah-Lee Heinrich noch sehr jung war, als sie „Heil“ unter einen Post mit Hakenkreuz gesetzt hat. Mag sein, dass sie „schwul“, „Tunte“ und „behindert“ irgendwie anders gemeint hat. Aber als sie von „ekliger weißer Mehrheitsgesellschaft“ oder „Judenzeug“ spricht oder von Weißen, die sie aus Afrika rausfegen will, ist sie nicht mehr 13 oder 14 Jahre alt." So beschreibt die taz (!) das Sündenregister der Bundessprecherin der Grünen Jugend. Für ihre Karriere war das kein Problem. Der Spiegel hat damals sogar versucht, den Leser zur Nachsicht zu bewegen: "Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, alles irgendwie normal in Deutschland, und noch normaler unter 14-Jährigen." Hubert Aiwanger hat man dagegen auf die Anklagebank gesetzt, obwohl das Flugblatt wahrscheinlich gar nicht von ihm stammt. Beide Fälle zeigen daher vor allem eines: die ungleiche politisch-mediale Machtverteilung in Deutschland. Quellen taz.de/Kontroverse-um-Sarah-Lee-Heinrich/!5807616/
Sarah-Lee Heinrich: Die Empörung kommt zu spät