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FSSPX - Information über die Einschränkungen unserer Seelsorge

FSSPX - Information über die Einschränkungen unserer Seelsorge

Mit sofortiger Wirkung setzt der Deutsche Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X. das gesetzlich vorgeschriebene Verbot von öffentlichen Gottesdiensten um. Die Gläubigen sind von der Sonntagspflicht befreit. Die Kirchen bleiben für privates Gebet selbstverständlich offen. Unsere Priester werden für die Beichte und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die hygienischen Vorsichtsmaßnahmen auf den ausgehängten Plakaten sind unbedingt zu beachten. Es wird ein zentraler Livestream aus unserem Priesterseminar in Zaitzkofen auf https://fsspx.de eingerichtet. Hierüber kann die Sonntagsmesse von zuhause aus mitverfolgt werden. Der Hirtenbrief „Stärkung in der Zeit der Prüfung“ gibt den Gläubigen wertvolle Gedanken, insbesondere zur Geistlichen Kommunion.

Wir beklagen das Ausmaß der Verbote der staatlichen Behörden. Sie sind einschneidend und schmerzlich. Gottesdienste unter hygienisch korrekten Umständen müssten weiterhin erlaubt sein. Gerade in solchen Zeiten brauchen die Gläubigen die Kraft der heiligen Messe, des Gebetes und der Sakramente. Diese sind für das christliche Volk lebensnotwendig. Es ist unmenschlich, den Seelen das wahre Leben vorzuenthalten, welches Christus ist, während selbstverständlich weiterhin alles Notwendige beschafft werden kann, um das Leben des Leibes zu erhalten. Es zeugt von einer unchristlichen Atmosphäre, die unsere Gesellschaft durchdrungen hat, dass das Leben des Leibes als das höchste Gut betrachtet wird. Die augenblickliche Krise lässt die theoretische Gottlosigkeit in der Praxis offenbar werden. Unser Herzensanliegen bleibt, den Seelen beizustehen und sie im Glauben zu stärken.

Wir sehen das Verbot der öffentlichen Gottesdienste als eine Vorsichtsmaßnahme an, die wir aufgrund folgender Überlegungen dennoch umsetzen wollen:
Der Staat hat grundsätzlich das Recht, Maßnahmen zu ergreifen, um die Bevölkerung vor Gefahren zu schützen. Der Umstand, dass man die Gefahrenlage evtl. anders einschätzt, entbindet nicht vom zivilen Gehorsam.
Eine Befolgung der staatlichen Anordnung widerspricht nicht dem Glauben.

Es steht fest, dass die Erkrankung durch das Coronavirus bei alten Menschen oft einen schweren Verlauf nimmt und tödlich enden kann.
Das Sonntagsgebot verpflichtet nicht unter schwerem eigenen Nachteil. Darum müssen die Priester nicht unter drakonischer Strafandrohung Sonntagsmessen anbieten. Seelsorger sind dann schwer verpflichtet, Sakramente zu spenden, wenn die Bittenden sonst schweren geistlichen Schaden erleiden würden. Wer nicht an einer Sonntagsmesse teilnehmen kann, weil keine stattfindet, erleidet dadurch keinen schweren geistlichen Schaden. Aufgrund von extrem widrigen Umständen die Sonntagsmessen ausfallen zu lassen, ist keine Glaubensfrage. Das ist eine Frage der Klugheit. Das oberste Ziel muss die dauerhafte Sicherstellung der angemessenen liturgischen Verehrung Gottes und der sakramentalen Versorgung der Gläubigen sein. Behördlich geschlossene Priorate oder in strenger Quarantäne weggesperrte, schwerkranke oder tote Priester würden sicher nicht helfen, diese Ziele zu erreichen.
Zu den Zeiten der Märtyrer waren die Gottesdienste aus Hass gegen den Glauben verboten. Das derzeitige Verbot der Gottesdienste beruft sich dagegen auf den Schutz der Bevölkerung vor der Ansteckung. Wenn heute jemand bestraft würde, weil er sich dem Verbot widersetzt hat, würde er nicht als „Märtyrer“ leiden. Auch vor 100 Jahren wurden aufgrund der Spanischen Grippe vergleichbare Verbote ausgesprochen und von kirchlicher Seite mitgetragen.

Stuttgart, 18. März 2020
Pater Stefan Pfluger
Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland
18 März, 2020 - Quelle: Distrikt Deutschland

Text- und Bildquelle: fsspx.de/…/information-übe…
Caruso
In vielen Orten wird der Pestheilige St. Rochus verehrt. In Bingen am Rhein wird seit über 300 Jahren durchgängig gegen Ende August das mehrtägige Rochusfest begangen.
Ich bin sehr gespannt, wie man in diesem Jahr damit umgeht. Eigentlich müsste es gerade jetzt besonders gefeiert werden.
Mir vsjem
Nur in der Stille kann der Mensch sich auf dieses Unsagbare konzentrieren, der Mensch, der heute pausenlos in der Welt draußen gepiesackt wird von Lärm und Unruhe. Er darf auch selbst beim Gottesdienst, dem Erhabensten was wir haben, nicht zur Ruhe kommen. Sehr handgemacht vom Erzfeind. "Aktiv teilhaben" heisst, alles um sich herum vergessen und den Blick auf den Altar richten und das verlangt …More
Nur in der Stille kann der Mensch sich auf dieses Unsagbare konzentrieren, der Mensch, der heute pausenlos in der Welt draußen gepiesackt wird von Lärm und Unruhe. Er darf auch selbst beim Gottesdienst, dem Erhabensten was wir haben, nicht zur Ruhe kommen. Sehr handgemacht vom Erzfeind. "Aktiv teilhaben" heisst, alles um sich herum vergessen und den Blick auf den Altar richten und das verlangt einiges an Konzentration. Jeder Katholik sollte das Stufengebet doch auswendig können. Bedeutet das Liturgie feiern, wenn das Stufengebet, das zur Liturgie gehört, einfach gestrichen wird? Das hat schon die Sekte getan. Somit unterbleibt der Flehruf an GOTT "Schaff Recht mir Gott und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk, von frevelhaften falschen Menschen rette mich"? Und wieviel "falsche Menschen" umgeben uns heute in Politik, in den Medien, in der Sekte! Im Schott heisst es: "Das Getriebe der Welt vergessend, erscheinen wir mit dem Priester vor dem Altare GOTTES." Kann dann der persönliche stille Bittruf an GOTT unterbleiben: "Send' mir Dein Licht und Deine Wahrheit, daß sie zu Deinem heiligen Berg mich leiten und mich führen in Dein Zelt"? Das ist Bestandteil der Messe und gehört zur vorgeschriebenen Liturgie, nicht ein x-beliebiges Lied. Betsingmesse, Dialogisierte Messe, alles Begriffe, von denen die jungen Priester gar nicht wissen, dass sie nicht zur Tradition gehören, bzw. in der FSSPX nicht so gehandhabt wurde wie jetzt. Das hängt alles mit der Revolution in der Kirche zusammen, die schon vor dem Konzil im Verborgenen begann. Das aber müssten sie wissen! Warum beteiligen sie sich dann daran?
"Unserer Unwürdigkeit bewusst bekennen und bereuen wir unsere Sündenschuld", heisst es weiter. Wo geschieht dies, wenn ich mich auf das Singen konzentriere und auf mein Singbuch? Es geht dann so weit in den Pius-Kapellen (keine Unwahrheit!), dass die Gläubigen nicht einmal im Auge behalten, wann der Priester das Indulgéntiam spricht, um daran teilzunehmen. "Der Priester verneigt sich jetzt tief und betet das Confiteor, schlägt schuldbewusst dreimal an die Brust." Ebenso haben die Gläubigen früher gewusst, dass der Augenblick der Reue und des Bekennens gekommen ist und schließen sich diesem Akt an, sie nehmen aktiv teil, klopfen an ihre Brust und dürfen auf Vergebung ihrer (lässlichen) Sünden hoffen. Nein, die Gläubigen bedürfen heute des Singens nicht der Reue und Buße. Diese aber ist Bedingung für den Eintritt zur Messe. Es wurde also die Methode der Sekte übernommen! Und wo ist geschrieben, dass das Volk zu stehen hat beim Introitus? Wo denn? Neuheiten, die es vorher nicht gab. Oder bei der Präfation? Wo steht das? Oder beim Gloria? Wo zum Kuckuck steht das? Oder beim Schlußgebet? Alles Übernahmen aus der Sekte!
Mir vsjem
"Gottesdienste unter hygienisch korrekten Umständen müssten weiterhin erlaubt sein."
Hat sie dafür Einspruch erhoben und um diese Erlaubnis überhaupt angehalten?
Wie paradox! "Die Kirchen bleiben für privates Gebet selbstverständlich offen."
Wenn das also erlaubt sein soll, können zu diesem "privaten Gebet" auch hundert Gläubige eintreffen. Das soll also "gesetzlich" statthaft sein! Drei Gottesdi…More
"Gottesdienste unter hygienisch korrekten Umständen müssten weiterhin erlaubt sein."
Hat sie dafür Einspruch erhoben und um diese Erlaubnis überhaupt angehalten?
Wie paradox! "Die Kirchen bleiben für privates Gebet selbstverständlich offen."
Wenn das also erlaubt sein soll, können zu diesem "privaten Gebet" auch hundert Gläubige eintreffen. Das soll also "gesetzlich" statthaft sein! Drei Gottesdienste am Sonntag mit 50 nicht!
Immer mehr zeigt sich, dass hier ist ein ungeheuerliches Höllenwerk im Spiel ist.

Dennoch und unaufhörlich wird es auf der Welt Priester geben, die das nicht mitmachen werden, denn sie sind frei, frei von jeder Knechtung, frei vom atheistischen Regierungsdruck, frei vom vatikanischen Pachamamakult. Es wird geheime Orte geben, wo unscheinbare verborgene Heldengestalten leben und das WAHRE HEILIGE MESSOPFER PIUS V., das allein GOTT wohlgefällig ist, feiern und die sich nie mit der verzerrten, entstellten und kanonveränderten Roncalli-Messe befreundet haben. Auf ihnen allein ruht der Segen GOTTES.

Das muß so sein und wird so sein bis zum Weltenende aufgrund der Verheißung des HERRN: "Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie tauft auf den Namen des VATERS und des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES. Und seht, ICH bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mtth 28, 19,20)
Es ist ganz sicher, dass hier die sakramentale Gegenwart gemeint ist. Glückselig jene, die solche Priester und kleinste Gemeinschaften kennen und dort in Frieden leben und weder vom Staat noch von der Dämonsekte abhängig sind.
Genau das wäre das Gebot der Stunde gewesen für die Priesterbruderschaft St. Pius X., sich von aller Willkürherrschaft zu befreien. Sie luden sich selbst das Joch der Unterdrückung auf.

"Es ist unmenschlich, den Seelen das wahre Leben vorzuenthalten, welches Christus ist, während selbstverständlich weiterhin alles Notwendige beschafft werden kann, um das Leben des Leibes zu erhalten."

Richtig. Das aber ist eben jene Macht, von der die Muttergottes gewarnt hat und deswegen die Weihe Russlands an ihr UNBEFLECKTES HERZ verlangte.
Jene, mit denen sie zusammenarbeiten, haben sie VERWEIGERT.
Unmenschlich ist es auch, vor diesen nicht zu warnen und sich zu distanzieren.
Mir vsjem
Jetzt heisst es, sich umzustellen bei den Piusbrüdern und sich erst einmal an die Stillmesse gewöhnen. Das aber ist nicht erlaubt und sie verfehlen somit gegen die Anordnungen ihrer Sekte.
Endlich können sie sich Gedanken machen über ihre neu eingeführten Hüpf-Messen und den sogenannten bzw. erfundenen "Dialogisierten Messen". Diese gehört inzwischen zum Reservoir der FSSPX. Sie aber gehört …More
Jetzt heisst es, sich umzustellen bei den Piusbrüdern und sich erst einmal an die Stillmesse gewöhnen. Das aber ist nicht erlaubt und sie verfehlen somit gegen die Anordnungen ihrer Sekte.
Endlich können sie sich Gedanken machen über ihre neu eingeführten Hüpf-Messen und den sogenannten bzw. erfundenen "Dialogisierten Messen". Diese gehört inzwischen zum Reservoir der FSSPX. Sie aber gehört nicht zur Tradition. Die Stille Messe, wo jeder für sich stillschweigend am Opfer teilnimmt, das ist das Gottgefällige. Der "Dialog" und die Hüpf-Messen stammen aus der modernistischen Neuzeit und haben jetzt ein Ende gefunden - dank Corona. Nehmt einen alten Schott, Ihr werdet nirgendwo finden, dass der Priester das Introitus laut betet und dabei die Gläubigen hochhüpfen (müssen)! Alles Neuerungen, die vorher bei der Piusbruderschaft nicht bestanden haben. Es gibt Meßzentren - und das weiss ich bestimmt - wo die Gläubigen insgesamt von Beginn der Messe an bis zur Opferung STEHEN (Lesung ausgenommen)
Ja hört mal, der Priester hat die Messe begonnen, heisst, er steht an den Stufen von Kalvaria, und jetzt dröhnt stehend das Volk hinten.
Die Gläubigen stehen, senken ihre Köpfe tief hinab (ist Tatsache!), sie müssen ja stehend singen, nein, nicht beten. In jeder Andacht kann gesungen werden ohne Zahl, aber passt das ausgerechnet in das Leiden und Sterben CHRISTI? Hier gilt nicht: Einmal gesungen ist wie dreimal gebetet. Das hat Pius X. unter "aktiver Teilnahme" verstanden, dass der Mensch still wird, sein Blick und sein Sinn ganz hingerichtet ist auf das GROSSE OPFER, auf das Unaussprechliche Geheimnis, das jetzt vollzogen wird. Das verträgt sich nicht mit Ablenkungen, Stehen, Sitzen, Stehen, Sitzen, Stehen, Sitzen, ein wenig Knieen!
Moselanus
Das hätte man schon seit Pius XI. beanstanden können und müssen!
Markus Neuer
Ich möchte sie nicht beleidigen. Es wäre aber vielleicht gut wenn sie sich in psychatrische Behandlung begeben würden
Moselanus
Großartige Stellungnahme, aber besonders gegen Ende kann man lebhaft erahnen, welche Vorhaltungen Verschwörungstheoretiker und anderweitig übergeschnappte Gläubige den insofern nicht beneidenswerten Patres machen.
sudetus
" Großartig" nennt Moselanus das ! " Feig" nenne ich es ! Ich gehe in die hl. Messe und da hindert mich keiner dran.
Moselanus
Sie werden schon Priester kennen, die genauso verantwortungslos und unvernünftig gestrickt sind und das für fromm und heroisch halten. Wohlgemerkt: Die Priester können ja zelebrieren, und die Gnaden des heiligen Messopfers fließen auch, wenn man aus vernünftigem Grunde momentan physisch nicht daran teilnehmen kann.
CSc
@Moselanus
Es ist gottlos, menschenverachtend, verantwortungslos und unvernünftig, dass öffentliche Messen, Sakramentenspendungen und Bußprozessionen durch staatliche Behörden unterbunden werden. In diesen gewichtigen Punkten wird das gerade Gegenteil von dem getan, was bei einer Epidemie notwendig wäre.
Moselanus
Ich sehe das anders bzw so wie der deutsche und österreichische Distrikt der FSSPX, aber natürlich kann ich mir Ihre Argumente denken. Sie sind auch berechtigt, überwiegen im gegenständlichen Falle mE aber nicht die Bedenken, die gegen öffentliche Versammlungen allgemein sprechen und deshalb auch gegen religiös motivierte im besonderen.
CSc
@Moselanus
Wenn auch Sie es so sehen, wie die FSSPX, müssten Sie meinem Kommentar zustimmen. Denn der Distriktobere in Deutschland schreibt: "Wir beklagen das Ausmaß der Verbote der staatlichen Behörden. Sie sind einschneidend und schmerzlich. Gottesdienste unter hygienisch korrekten Umständen müssten weiterhin erlaubt sein. Gerade in solchen Zeiten brauchen die Gläubigen die Kraft der …More
@Moselanus
Wenn auch Sie es so sehen, wie die FSSPX, müssten Sie meinem Kommentar zustimmen. Denn der Distriktobere in Deutschland schreibt: "Wir beklagen das Ausmaß der Verbote der staatlichen Behörden. Sie sind einschneidend und schmerzlich. Gottesdienste unter hygienisch korrekten Umständen müssten weiterhin erlaubt sein. Gerade in solchen Zeiten brauchen die Gläubigen die Kraft der heiligen Messe, des Gebetes und der Sakramente. Diese sind für das christliche Volk lebensnotwendig. Es ist unmenschlich, den Seelen das wahre Leben vorzuenthalten, welches Christus ist, während selbstverständlich weiterhin alles Notwendige beschafft werden kann, um das Leben des Leibes zu erhalten. Es zeugt von einer unchristlichen Atmosphäre, die unsere Gesellschaft durchdrungen hat, dass das Leben des Leibes als das höchste Gut betrachtet wird. Die augenblickliche Krise lässt die theoretische Gottlosigkeit in der Praxis offenbar werden. Unser Herzensanliegen bleibt, den Seelen beizustehen und sie im Glauben zu stärken."
Moselanus
Das ist nach meiner Lesart Rhetorik. Eine Art captatio benevolentiæ für die nachfolgend verordneten Maßnahmen. Übrigens beklage ich natürlich auch, dass zur Zeit keine öffentlichen Messen stattfinden. Es geht aber im Augenblick nicht anders, wenn man verantwortlich handeln möchte.
CSc
@Moselanus
Ich glaube, dass es so gemeint ist, wie es da steht. Alles andere wäre ein klarer Bruch mit der überlieferten katholischen Praxis, die sich in Notzeiten intensiviert und nicht einstellt. Was nun öffentlich verboten ist, muss weiterhin geheim geschehen.
Moselanus
Die Priester können ja auch privat zelebrieren. Die Gläubigen müssen nicht beiwohnen. Hätte man zB in der Pestzeit die heutigen medizinischen Kenntnisse besessen, hätten auch damals etwa keine Prozessionen stattgefunden. Ich weiß nicht, was die ganze Aufregung soll!
CSc
@Moselanus
Auch früher wusste man, dass Seuchen ansteckend sind. Die vom Glauben erleuchtete Vernunft handelt eben bisweilen ganz anders als die vom Unglauben verdunkelte Vernunft. Freilich können die Priester das Messopfer auch alleine darbringen und freilich können die Gläubigen auch zu Hause beten. Notwendig wäre aber gerade jetzt ein eifriger Besuch der Messe und ein eifriger Empfang der …More
@Moselanus
Auch früher wusste man, dass Seuchen ansteckend sind. Die vom Glauben erleuchtete Vernunft handelt eben bisweilen ganz anders als die vom Unglauben verdunkelte Vernunft. Freilich können die Priester das Messopfer auch alleine darbringen und freilich können die Gläubigen auch zu Hause beten. Notwendig wäre aber gerade jetzt ein eifriger Besuch der Messe und ein eifriger Empfang der Sakramente sowie das Abhalten von Bußprozessionen. Auf diese Weise kann die Epidemie besiegt werden. Zudem muss die Gefahr der Ansteckung um eines größeren Gutes willen in Kauf genommen werden: Das Heil der Seele steht über dem Wohl des Leibes.
Moselanus
Das Heil der Seele wird nicht gefährdet, wenn man momentan zu Hause bleibt, und es wäre sogar eine unter Umständen schwere Sünde gegen die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer, die Verbreitung einer Seuche oder die Ansteckung mit einem unter Umständen tödlichen Virus mit Ihrer nicht zutreffenden Begründung in Kauf zu nehmen. Ich bin sehr froh und erleichtert, dass die FSSPX hier offenbar …More
Das Heil der Seele wird nicht gefährdet, wenn man momentan zu Hause bleibt, und es wäre sogar eine unter Umständen schwere Sünde gegen die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer, die Verbreitung einer Seuche oder die Ansteckung mit einem unter Umständen tödlichen Virus mit Ihrer nicht zutreffenden Begründung in Kauf zu nehmen. Ich bin sehr froh und erleichtert, dass die FSSPX hier offenbar eher mir zustimmt als Ihnen. Natürlich nicht, weil ich im Recht sein will, sondern rein wegen der inneren, sachlichen Gründe.
CSc
@Moselanus
Spätestens wenn ein Strafgericht über ein Gemeinwesen hereinbricht, sollte die Umkehr dieses Gemeinwesens erfolgen. Umkehr bedeutet aber nicht gänzliche Einstellung, sondern erneute Intensivierung des religiösen Lebens der Gemeinschaft in Form von öffentlichen Akten der Sühne, fleißigem Empfang der Sakramente und eifriger Teilnahme am Messopfer. Hierbei handelt es sich um die …More
@Moselanus
Spätestens wenn ein Strafgericht über ein Gemeinwesen hereinbricht, sollte die Umkehr dieses Gemeinwesens erfolgen. Umkehr bedeutet aber nicht gänzliche Einstellung, sondern erneute Intensivierung des religiösen Lebens der Gemeinschaft in Form von öffentlichen Akten der Sühne, fleißigem Empfang der Sakramente und eifriger Teilnahme am Messopfer. Hierbei handelt es sich um die wichtigsten Maßnahmen, die ergriffen werden können und müssen. Wenn sich das Strafgericht in Form einer Seuche zeigt, besteht freilich auch im religiösen Leben die Gefahr der Ansteckung für sich selbst und für andere. Es gibt aber keine Alternative für das Gemeinwesen als die Abkehr von der Sünde und die Hinwendung zu Gott durch die Selbstheiligung. Wir haben es verschuldet und müssen es daher auch bezahlen. Wir müssen bereit sein, uns selbst und andere um unseres Heiles und des Heiles der anderen willen zu opfern. Es scheint mir im Übrigen nicht so, dass die FSSPX eher Ihnen als mir zustimmt.
Thomasius
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!