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Kennt ihr Reise-Altäre?

Dieser Reisealtar wurde im Raum Chideock, England, verwendet.
Immer war erlaubt Messe lesen und Sakramente spenden nur mit Stola wenn keines andere Möglichkeit. Aus Gulag kann sicher Neo-Kardinal Tamkevicius berichten, das er hatten nur eines Stola in Größe von Schnürsenkel, damit nicht auffallen. Und auch vor Reform Zelebration war auch möglich ohne Altarstein. Wir in Seminar in Riga haben noch Anfang 90er Jahre gelernt wie Messe feiern und Sakramente …More
Immer war erlaubt Messe lesen und Sakramente spenden nur mit Stola wenn keines andere Möglichkeit. Aus Gulag kann sicher Neo-Kardinal Tamkevicius berichten, das er hatten nur eines Stola in Größe von Schnürsenkel, damit nicht auffallen. Und auch vor Reform Zelebration war auch möglich ohne Altarstein. Wir in Seminar in Riga haben noch Anfang 90er Jahre gelernt wie Messe feiern und Sakramente spenden in Notfall, zum Beispiel gewinnen Wein aus Ferment von Rosine oder wie sein muss Brot. Und auch galt immer in unseres Kirche: nicht erlaubt, aber gültig, wenn in rechte Absicht.
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Ah jaaa...natürlich kennen wir Reise-Altäre... Volksaltar Modell "Reisesegen"
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Ja, es gab aber auch handlicher, kleinere Versionen dieser "Missionskoffer". Sie hatten alles drin und wurden zB auch von Feldgeistlichen verwendet:
Altarstein, Missale, Brevier, Kelch, Patene, "Wäsche" 3 Altartücher, Palla, Puruficatorium, Corporale, Paremente (3 Wechselkassel zum Wenden rot/weiß, grün/violet, event. schwarz/rosa, 3x Stola idem, detto Manipel, Kelchvelum, Bursa), kleine …More
Ja, es gab aber auch handlicher, kleinere Versionen dieser "Missionskoffer". Sie hatten alles drin und wurden zB auch von Feldgeistlichen verwendet:
Altarstein, Missale, Brevier, Kelch, Patene, "Wäsche" 3 Altartücher, Palla, Puruficatorium, Corporale, Paremente (3 Wechselkassel zum Wenden rot/weiß, grün/violet, event. schwarz/rosa, 3x Stola idem, detto Manipel, Kelchvelum, Bursa), kleine Hostienbüchse fürs Allerheiligste (Versehgange), verschließbare Flacons für die Hl. Öle, Wein, Wasser, Salz, Weihwasser (Aspergil), Weihrauchfass, Weihrauchschiffchen.
Ich glaube, das es dies in dieser Form seit der FSSPX und FSSP sowie anderen traditionellen Priestervereinigungen wieder gibt.
Lutrina
Ein Ministrant war aber keiner drin?
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@Lutrina grad net😂🤣
Einige der heutigen Messkoffer für Priester welche oft unterwegs sind, sind recht handlich. Der entsprechend notwendige Messwein allerdings - auch in kleiner Menge- muss oft vor Ort gekauft werden
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Gegenfrage, wie und wo soll ein Priester welcher im alten katholischen überlieferten Ritus also ohne protestantischer Mahltisch auch Volksaltar genannt, auf Reisen zelebrieren wenn es kaum mehr Kirchen mit einem vernünftigen Hochaltar gibt, oder dieser Ritus vor Ort unerwünscht ist?
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Das brauchen katholische Priester auch heute, wenn sie auf Reisen sind und täglich zelebrieren wollen, denn in den N Mtempeln geht das ja nicht mehr!
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Leider ist dieses kostbare Instrument sehr unhandlich und schwer, die Orthodoxen verwenden stattdessen ein Brokattuch, in welchem Reliquien eingenäht sind, ich denke man nennt es "Antimension"?
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einfach köstlich!
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Aus Zeiten als die englischen Katholiken von dieser kahlköpfigen Elisabeth-Hexe verfolgt und gemordet wurden. Mögen sie alle für uns beten in dieser schlimmen Zeit.
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Carlus
Diese Reisealtäre waren in der Katholischen Kirche im Einsatz. Z.B. die Militärpfarrer hatten solche Altarkoffer. In obiger Darstellung ist in der Mitte auch der Reliquienraum zu erkennen. Im Hohlraum vom Koffer wurden Kelch Kelch usw. aufbewahrt.
Bis zum Ende der 60er Jahre waren diese Reisealtäre bei der katholischen Militärseelsorge noch im Einsatz. Bei der Liturgieveränderung wurden diese …More
Diese Reisealtäre waren in der Katholischen Kirche im Einsatz. Z.B. die Militärpfarrer hatten solche Altarkoffer. In obiger Darstellung ist in der Mitte auch der Reliquienraum zu erkennen. Im Hohlraum vom Koffer wurden Kelch Kelch usw. aufbewahrt.
Bis zum Ende der 60er Jahre waren diese Reisealtäre bei der katholischen Militärseelsorge noch im Einsatz. Bei der Liturgieveränderung wurden diese abgeschafft.
Der Militärpfarrer hatte zwei Koffer einen der Reisealtar und einen die Aufbewahrung der liturgischen Kleidung. Heute ist es egal. Der Pfarrer trägt Flecktarn und darüber die Stola, die Liturgie feiert er auf jeden Biertisch.

Das war im 2. WK unter den Nazis nicht möglich. Dort trug der Militärpfarrer beim Messopfer auf dem Feld die komplette liturgische Kleidung und hatte seinen tragbaren Reisealtar im Einsatz.
Ebenso gelangten einige dieser Altäre auch in das KZ in Dachau, wo viele Priester untergebracht waren, wie auch in andere KZ - Anlagen.
Hier hatten viele nicht inhaftierte Priester und teilweise auch Militärpfarrer mitgeholfen, dies zu ermöglichen.
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