Warum schlechte Argumente gegen die Abtreibung, dem Kampf für das Leben schaden

Es ist natürlich „nett“ gegen Abtreibung zu sein, und es zu sagen. Gleichwohl schwache oder sogar falsche Argumente stören die Qualität der Debatte mehr als etwas anderes. Hier eine Liste dieser blöden Argumente:

1) Man sollte die Abtreibung verbieten, weil das Leben „schön“ ist.

Falsch. Dieses Argument legt uns implizit nahe, dass wenn das Leben nicht schön wäre, wäre dann in Ordnung, ungeborene Kinder zu töten… Im Endeffekt, dient dieses falsche Argument denjenigen, die für Abtreibung sind. Zudem, ob das Leben schön ist, ist sowieso fragwürdig. Wie die Bibel es sagt, wir leben in einem „Tal der Träne“.

2) „Die Fokussierung auf das Horror der „Spät-Abtreibungen“, weil das ungeborene Kind „wahrscheinlich mehr leidet“.

Auch dieses Argument ist ein Fehler, denn es implizit bedeutet, dass früh-Abtreibungen wären dann „nicht so schlimm“. Abtreibung ist in Wirklichkeit immer ein Mord (ob das ungeborene Kind leidet oder nicht), ändert nicht das Grund-Problem. Ob die Abtreibung zwei Tage oder acht Monate nach der Befruchtung stattfindet, spielt es keine Rolle. Es ist ein Mord (ein halb-Mord existiert nicht. Niemand existiert "nur halb“.

3) Um gegen die „Invasion“ der Ausländer zu kämpfen, muss man viele Kinder zeugen, und deswegen sei Abtreibung zu verbieten.

Auch ein blödes Argument, denn es liegt uns nahe, dass wenn es keine „Invasion“ gäbe, dann wäre Abtreibung in Ordnung…

NEIN, NEIN, UND NEIN! Es gibt nur ein einziges gültiges Argument gegen den Mord an ungeborenen Kindern, und dieses Argument liegt darin, dass das menschliche Leben von Gott erschaffen wurde. Dadurch ist das Leben des Menschen (geschaffen nach dem Abbild Gottes) heilig.

In diesem Sinne lade ich Sie alle ein, ein bisschen mehr zu überlegen, bevor Argumente gegen Abtreibung zu zitieren, denn schwache Argumente, wenn auch paradoxerweise, dienen (mehr als schaden) unseren pro Mord Feinden.
Jean-Pierre Aussant

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