pina
verehrteste edelgardis,lüften Sie ihr incognito -dann sehen nämlich die leser,dass hier ein junger mann mit ihnen sein Lateinspiel treibt,sozusagen ein mann im pelz einer adligen dame-so kann man latein auch verarschen,aber das sollen hier die echten 😀 liebhaber dieser alten sprache ,das steckt wohl hinter edelgards geschreibsel----
Edelgard
Verehrte Disputanten,
allda hat sich doch eine gewaltige Perturbation der Aussagen angelegentlich des Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Zollitzsch accumuliert. Da hier dem Herrn Rübezahl die Auctoritas eines Kirchenlehrers zugesprochen wurde, mag man sich mit seinen Sentenzen praesipe beschäftigen. Ich tentiere, pardon versuche, mein Lateinvocabular zu minimieren. Allein, auch bei der verehrten …More
Verehrte Disputanten,
allda hat sich doch eine gewaltige Perturbation der Aussagen angelegentlich des Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Zollitzsch accumuliert. Da hier dem Herrn Rübezahl die Auctoritas eines Kirchenlehrers zugesprochen wurde, mag man sich mit seinen Sentenzen praesipe beschäftigen. Ich tentiere, pardon versuche, mein Lateinvocabular zu minimieren. Allein, auch bei der verehrten Leserschaft wird eine Sprache gepflegt, wie sie ebendaselbst in der Familie üblich ist. Ebenso bei mir. Ich erbitte ergo untertänigst die Nachsicht der Leser.

Herr Rübezahl setzt die Sentenz als vere "Wer leugnet, daß Christus als Sühne für die Sünden - die Beleidigung des Menschen gegen Gott - gestorben ist, der vertritt damit keine katholische Position." Und er adiungiert als Schriftbeweis die Angabe aus dem Katechismus der Katholischen Kirche resp. Psalm 51,6 und 51,12. Examinieren wir ergo seine Sentenzen.

Primum die Schriftbeweise. Psalm 51,6 betet der Fromme "Gegen Dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was Dir mißfällt. So behälst Du Recht mit Deinem Urteil, rein stehst Du da als Richter." Ist hoc loco der Beleidigung unseres großen Gottes das Wort gesprochen? Minime. Es ist Gott der Richter, der allda das Urteil fällt. Es ist der große Gott, dem der Beter und mit ihm wir alle die oboedientia, den Gehorsam verweigert haben. Kein Wort, das quadam ratione nahelegen könnte, es sei der Beleidigung das Wort gegeben. Es ist dem Ungehorsam das Wort gegeben. Weit weniger Psalm 51,12: "Erschaffe mir Gott ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist!" Beleidigung? Minime! Vehemente Oration um ein reines Herz und einen neuen beständigen Geist, den Gott mir erschaffen möge. Das ist Sensus dieser Oration.

Secundum die Sententia, Sünde sei Beleidigung Gottes und dieses sei Sühne. Bereits der Herr cantate hat admoniert, daß solches das Argumentum des Heiligen Anselmus war. In ebendemselben Modus hat auch die freundliche Sabine admoniert, welches Bild unseres großen Gottes darin demonstriert sei: Der beleidigte Gott muß deliniert, besänftigt werden. Ebenso wie die römische Göttin Furia durchfährt Gott ein ingenter Zorn, den er an seinem armen Sohn desiniert. Solches ist ein Gott der Heiden und nullo modo der Gott der Christen.

Ich repetiere: Es gibt keinen Schriftbeweis, der die Beleidgung unseres Gottes durch die Sünde attestiert. Das ist reine Speculation. Nicht der Zorn ob der Beleidigungen sondern die Caritas des Gottes und Vaters unseres Herrn Jesus Christus ob unserer Sündenverfallenheit hat uns exsolviert. Der hochwürdigste Herr Erzbischof mag in der Kürze der Zeit, ob der Bedrängnis der televisonären Audientia und der Modernitas seiner Sprache der Brevitas zu hold gewesen sein. Allein, er hat in allem Recht!!! Es ist nicht der Zorn allda unsere Exsolvation, pardon Erlösung, sondern die Solidarität der Liebe! Deo gratias!!
Yohanan
@TomLuka

Das ist doch lächerlich, dem Papst treu sein zu wollen ohne seinen Gesandten Wohlwollen zu zollen. In der letzten Reihe einer globalen Aula werden wir wohl des Papstes Wort nicht mehr verstehen.

Statt zum Gefecht aufzurufen, solltest du lieber lernen und beten gehen.
TomLuka
@Yohanan: Wir alle sind Sünder. Aber hier - in dieser Welt - sind wird die Ecclesia Militans! Und das dürfen wir nie vergessen! Vor lauter Friede Freude Eierkuchen mit der "feindlich gesonnenen Öffentlichkeit" vergessen wird eins: das "MILITANS" ... und da ist einzig der Heilige Vater zu dem wir reisen müssen um ihn, den Felsen, gegen die Angriffe der "feindlich gesonnenen Öffentlichkeit" zu …More
@Yohanan: Wir alle sind Sünder. Aber hier - in dieser Welt - sind wird die Ecclesia Militans! Und das dürfen wir nie vergessen! Vor lauter Friede Freude Eierkuchen mit der "feindlich gesonnenen Öffentlichkeit" vergessen wird eins: das "MILITANS" ... und da ist einzig der Heilige Vater zu dem wir reisen müssen um ihn, den Felsen, gegen die Angriffe der "feindlich gesonnenen Öffentlichkeit" zu unterstützen. VIVA EL PAPA !!!

😡 😡 😡
catharina
Jene Edelgard benutzt, wie es den Anschein hat, die lateinische Sprache, um witzig zu scheinen. Sie sollte jedoch wissen, daß auch sprachlicher Humor vom Maß, sehr oft sogar vom "understatement" lebt. Davon ist bei ihr keine Spur auszumachen. Deshalb ist ihr Geschreibsel denn auch eher penetrant und peinlich als in irgendeiner Weise witzig.

Außerdem fällt die Häufigkeit auf, mit der bei Edelgard…More
Jene Edelgard benutzt, wie es den Anschein hat, die lateinische Sprache, um witzig zu scheinen. Sie sollte jedoch wissen, daß auch sprachlicher Humor vom Maß, sehr oft sogar vom "understatement" lebt. Davon ist bei ihr keine Spur auszumachen. Deshalb ist ihr Geschreibsel denn auch eher penetrant und peinlich als in irgendeiner Weise witzig.

Außerdem fällt die Häufigkeit auf, mit der bei Edelgard ein bestimmter Pfarrer (der sie möglicherweise selbst ist) genannt wird. Offensichtlich hat dessen - bzw. ihr eigenes - Urteil ein solches Gewicht, daß fundamentale biblische und kirchliche Aussagen daneben bedeutungslos werden.

Summa summarum: Alles nicht sehr günstig für Edelgard.
Yohanan
Liebe Freunde,

ich finde es hervorragend, dass Ihr euch der richtigen Interpretation widmet.

Lasst uns doch zu unserem verehrten Vorsitzenden, Erzbischof Zollitsch, reisen und mit Ihm in Gemeinschaft, die heilige Lehre studieren, die uns die Väter überliefert haben. Uns nämlich, die wir die Worte der Kirche hören wollen, wird er auch die Lehre der Kirche nennen. Denen aber, die es nicht hören …More
Liebe Freunde,

ich finde es hervorragend, dass Ihr euch der richtigen Interpretation widmet.

Lasst uns doch zu unserem verehrten Vorsitzenden, Erzbischof Zollitsch, reisen und mit Ihm in Gemeinschaft, die heilige Lehre studieren, die uns die Väter überliefert haben. Uns nämlich, die wir die Worte der Kirche hören wollen, wird er auch die Lehre der Kirche nennen. Denen aber, die es nicht hören wollen, denen sagt er, was sie begreifen können.

Also seid so lieb, und begreift die Situation. Ist es nicht so, dass ihr es vermisst, in einem Kreis zu lernen, in dem die Kirche geliebt wird? Unsere Hirten müssen aber oft in den Medien der feindlich gesonnenen Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen.

Ich persönlich wünsche mir einen Kreis von Katholiken, die gemeinsam die Lehre der Kirche und der Väter studieren wollen. Aber von wo kommt uns da Hilfe? Ich bin drauf und dran, mein Buch mit vor den Tabernakel zu nehmen, um mit dem Auferstandenen selbst zu studieren. Dann sind wir in der Schule schon zu viert, die Dreieinigkeit und ich Sünder. 🙂
Sevoschu
Es tut mir leid. Ich habe mir das Video noch einmal ganz genau angesehen. Erzb. Zollitsch leugnet direkt den Sühnetod Jesu und postuliert ihn an keiner anderen Stelle. Nur einmal sagt er, dass Jesus unsere Sünden umgewandelt hat, aber in was? Da er vorher den Sühnecharakter des Todes Jesu geleugnet hat, fällt eine Tilgung wohl weg. Er sagt, Jesus hebe durch sein Leiden die Sünde in den Bereich …More
Es tut mir leid. Ich habe mir das Video noch einmal ganz genau angesehen. Erzb. Zollitsch leugnet direkt den Sühnetod Jesu und postuliert ihn an keiner anderen Stelle. Nur einmal sagt er, dass Jesus unsere Sünden umgewandelt hat, aber in was? Da er vorher den Sühnecharakter des Todes Jesu geleugnet hat, fällt eine Tilgung wohl weg. Er sagt, Jesus hebe durch sein Leiden die Sünde in den Bereich Gottes und zeige dem Menschen so einen Weg zu Gott. Das ist eine Verklärung der Sünde, aber keine Tilgung durch Sühne und damit Häresie.

Ich appelliere an Erzbischof Zollitsch, seine geäußerte Irrlehre öffentlich zu widerrufen!
cantate
Ich glaube, Bridget hat uns bei der Edelgard-Frage ("Warum tut sie das?") auf die richtige Idee gebracht:

"Ich liebe Latein in der hl. Messe und lasse es mir nicht madig machen!"

Edelgard möchte mit ihrem Latein-Generve Freunde der lateinischen Liturgie den Geschmack an dieser Sprache verderben, weil man nach ihren Postings dann von Latein so sehr genervt ist, dass man nur noch muttersprachlich…More
Ich glaube, Bridget hat uns bei der Edelgard-Frage ("Warum tut sie das?") auf die richtige Idee gebracht:

"Ich liebe Latein in der hl. Messe und lasse es mir nicht madig machen!"

Edelgard möchte mit ihrem Latein-Generve Freunde der lateinischen Liturgie den Geschmack an dieser Sprache verderben, weil man nach ihren Postings dann von Latein so sehr genervt ist, dass man nur noch muttersprachliche Gottesdienste besuchen will.

🤬 Perfide Gemeinheit!!! 🤬
elisabethvonthüringen
Ja, Holsatius, Sie haben durchaus Recht!
Ich fragte Edelgard schon gestern...."Quis leget haec?"
Holsatius
@Edelgard

1. Auch wenn ich Freund der lateinischen Sprache bin und das grosse Latinum besitze, dieser praepotente (sic!) Mischmasch dient anscheinend nur dem Zweck intellektueller zu wirken, oder gibt es tatsaechlich einen sinnvollen Grund dafuer?

2. Ich wage zu behaupten dass sich "honeste Katholiken" nach dem richten, was im KKK festgehalten ist, und dem, was Lehre der Konzile ist.

3. Ruebe…More
@Edelgard

1. Auch wenn ich Freund der lateinischen Sprache bin und das grosse Latinum besitze, dieser praepotente (sic!) Mischmasch dient anscheinend nur dem Zweck intellektueller zu wirken, oder gibt es tatsaechlich einen sinnvollen Grund dafuer?

2. Ich wage zu behaupten dass sich "honeste Katholiken" nach dem richten, was im KKK festgehalten ist, und dem, was Lehre der Konzile ist.

3. Ruebezahls Ausfuehrung erscheinen mir doch sehr fundiert und wahrhaft, zumal die Autoritaet auf die er verweist fuer jeden Katholiken bindend sein sollte. Doch Edelgard sagt, daß er sich subministrierter Hilfe von Krückstöcken bediene, und Edelgard ist gewiß ein ehrenwerter Katholik...

4. Bleibt festzuhalten, dass wer sich in ein fuer den normalen Menschen / Glaeubigen unverstaendliches Kauderwelsch hineinfluechtet, und wer sich rethorisch armseliger und beleidigender Vergleiche von nicht singenden Hunden und Zirkusbaeren bedient, in der Sache weiss dass er am Ende ist, und dass er die Wahrheit nicht auf seiner Seite waehnt.
P.S. Persoenliche Antworten an mich bitte in Deutsch. 🙂 Mein Latinum habe ich dank Cicero mit 4 bestanden. 😈

@ Ruebezahl

Vielen Dank fuer die klare und detaillierte Information! Es ist eine Bereicherung fuer mich Ihre Nachrichten zu lesen. 👌
jonatan
@ ruebezahl ist ja schliesslich auch ueblich, dass man sich als bischof durch schwammige formulierungen absichert, um weder der welt noch der lehre zu widersprechen - sowohl ein bekenner wie auch ein aufrechter haeretiker brauchen eben mut zu seiner ueberzeugung zu stehen, oder man braucht zumindest einmal eine ueberzeugung...
Rübezahl
Er hat ja - verstrickt - am Ende wieder eingeräumt, dass Jesus "auch" für die Sünden gestorben sei - nur hört sich dies im Video so an, als hätte der Herr nur am Rande, so quasi also als Nebeneffekt seiner ansonsten insbesondere "Solidaritätshandlung" auch noch die Sünden getragen, quasi als Akzidenz.

So eine Formulierung erscheint m. E. auf Basis der Lehre der Kirche zumindest bedenklich oder …More
Er hat ja - verstrickt - am Ende wieder eingeräumt, dass Jesus "auch" für die Sünden gestorben sei - nur hört sich dies im Video so an, als hätte der Herr nur am Rande, so quasi also als Nebeneffekt seiner ansonsten insbesondere "Solidaritätshandlung" auch noch die Sünden getragen, quasi als Akzidenz.

So eine Formulierung erscheint m. E. auf Basis der Lehre der Kirche zumindest bedenklich oder ungeschickt.

Aber von "Exkommunikation" kann man wohl sicher nicht sprechen, dafür war das Ganze zu schwammig und nebulös. - Politiker-like eben ...
Bridget
Ich habe alte Bücher mit Imprimatur und Bücher von Heiligen die immer wieder sagen Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Ich glaube dem Papst und den Heiligen sie sind die Säulen der Kirche. Keiner kann sie vernichten.
Ich liebe Latein in der hl. Messe und lasse es mir nicht madig machen!
Iacobus
Also ist, wie es aussieht, Erzbischof Zollitsch latae sententiae exkommuniziert...

Wenn er nicht seiner Irrlehre widersagt, wäre es doch nett, seinen Posten mit einem der FSSPX Bischöfe nachzubesetzen...
😉 😁
Venite exultemus
Lang habe ich niemanden mehr erlebt, der sich so lächerlich macht wie Edelgard.

Klopft Sprichwörter über Stolz, kommuniziert aber ausschließlich in einer durch Latinismen entstellten (eigentlich liebe ich Latein) und übertrieben eloquenten Sprache. Sie sind voller Demut, nicht wahr? Und als Magister omnium führen Sie sich auch nicht auf, im Gegensatz zu Rübezahl?
Rübezahl
😀 😀 😀
Edelgard
Verehrter lieber Herr Rübezahl,
bevor ich nunmehr das Haus verlassen muß eine kurze Annotation. Insoweit ich den hw. Herrn Pfarrer verstanden habe, verfehlen Sie sich gegen die Regel "Bene docet, qui bene distinguit." Sie sollten primum zwischen Sühnelehre und satisfactio distinguieren, bevor Sie den großen Magister und scaenicus der Kirchenlehre vor sich hertragen. Da glaube ich meinem hw. …More
Verehrter lieber Herr Rübezahl,
bevor ich nunmehr das Haus verlassen muß eine kurze Annotation. Insoweit ich den hw. Herrn Pfarrer verstanden habe, verfehlen Sie sich gegen die Regel "Bene docet, qui bene distinguit." Sie sollten primum zwischen Sühnelehre und satisfactio distinguieren, bevor Sie den großen Magister und scaenicus der Kirchenlehre vor sich hertragen. Da glaube ich meinem hw. Herrn Pfarrer mehr als Ihnen.

Da Sie des Lateinischen nicht mächtig scheinen: "Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz."
Rübezahl
Immer wieder überaus witzig, wie Leute wie Eldelgard - die wiederholt selbst alles andere als katholische Positionen vertreten - anderen, die jedoch nur das Lehramt zitieren, in die Schuhe schieben wollen, sie würden >>eine eigene Kirche gründen<<.

Darüber kann man nur lachen.

😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

Übrigens:

Wer das Sühneopfer der Messe - und somit die Sühne des Kreuesopfe…More
Immer wieder überaus witzig, wie Leute wie Eldelgard - die wiederholt selbst alles andere als katholische Positionen vertreten - anderen, die jedoch nur das Lehramt zitieren, in die Schuhe schieben wollen, sie würden >>eine eigene Kirche gründen<<.

Darüber kann man nur lachen.

😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

Übrigens:

Wer das Sühneopfer der Messe - und somit die Sühne des Kreuesopfers selbst - leugnet, ist von der Kirche ausgeschlossen.

Vgl. Hl. Konzil von Trient, 22. Sitzung, 17. September 1562

Da kann eine selbstgestrickte, moderne Theologie heute noch so sehr im Kreise springen und das wegzudiskutieren versuchen, was man nicht wegdiskutieren kann.

In diesem Sinne werde ich nun auf die albernen Entgegnungen von Edelgard zu diesem Thema hier nicht mehr eingehen.

Wer leugnet, dass Christus als Sühne für die Sünden - die Beleidigungen des Menschen gegen Gott - gestorben ist, der vertritt damit keine katholische Position.

Da hilft noch so viel blödes Gerede nicht.

✍️
TomLuka
@Edelgard: langsam wirds zäh und nicht mehr witzig. Latein ist eine schöne Sprache aber - wenn Latein, dann Latein. Wenn Deutsch, dann Deutsch. Wenn Ja, dann Ja. Wenn Nein, dann Nein. So durch und durch den Fleischwolf gedreht kommt mir das kalte Grausen. Was wollen Sie damit bezwecken?

🤦
Edelgard
Postscriptum,
wie mir gestern noch der hw. Herr Pfarrer zu verstehen gab, werden in den antecendenten Annotationen die Sühnelehre der Kirche und die Satisfaktionslehre des Heiigen Anselmus conturbiert. Die Sühnelehre ist eine judäische von der Kirche resp. von dem Heiligen Paulus anticipierte Lehre, daß unser Herr Christus für uns die Todesstrafe der Gesetzesübertretung auf sich genommen hat. …More
Postscriptum,
wie mir gestern noch der hw. Herr Pfarrer zu verstehen gab, werden in den antecendenten Annotationen die Sühnelehre der Kirche und die Satisfaktionslehre des Heiigen Anselmus conturbiert. Die Sühnelehre ist eine judäische von der Kirche resp. von dem Heiligen Paulus anticipierte Lehre, daß unser Herr Christus für uns die Todesstrafe der Gesetzesübertretung auf sich genommen hat. Selbiges excludiert jegliche Satisfaction, da unser Herr Jesus dazu keine contumelia sondern die Caritas bewegt hat. Dieser opinio bin ich vere anhängiger als der Theorie des Heiligen Anselmus, die mir dem gradus Gottes zuwiderläuft.
Edelgard
Verehrte liebe Frau Catharina,
bevor ich mich in diesen sonnigen Tag diesem Porticus digrediere, geben ich Ihnen ein consilium: Creieren Sie mit Herrn Rübezahl an der Stelle der Kirche, die auf Aposteln und Episkopen gründet eine Kirche, die sich auf Herrn Rübezahl und auf Ihnen daselbst gründet. Dann haben honeste Katholiken Ruhe vor Ihnen.

Für Ihre neue Kirche wünsche ich Ihnen den Segen Gotte…More
Verehrte liebe Frau Catharina,
bevor ich mich in diesen sonnigen Tag diesem Porticus digrediere, geben ich Ihnen ein consilium: Creieren Sie mit Herrn Rübezahl an der Stelle der Kirche, die auf Aposteln und Episkopen gründet eine Kirche, die sich auf Herrn Rübezahl und auf Ihnen daselbst gründet. Dann haben honeste Katholiken Ruhe vor Ihnen.

Für Ihre neue Kirche wünsche ich Ihnen den Segen Gottes. Er, der die Toten lebendig macht, wird auch Ihnen sicher Seinen Weg weiter weisen und Sie dereinst hoffentlich in die Schar seiner Heiligen aufnehmen.
catharina
Im Gegensatz zur Philosophie, innerhalb derer das Autoritätsargument von untergeordneter Bedeutung ist, gilt von der Theologie, daß sie sich auf die Autorität Gottes und der von ihm bestellten Autoritäten zu stützen hat. Sowohl die Offenbarung (in ihrem schriftgewordenen wie in ihrem "mündlich" überlieferten Teil) als auch deren authentische Auslegung durch die Kirche bezeugt, daß der Sohn …More
Im Gegensatz zur Philosophie, innerhalb derer das Autoritätsargument von untergeordneter Bedeutung ist, gilt von der Theologie, daß sie sich auf die Autorität Gottes und der von ihm bestellten Autoritäten zu stützen hat. Sowohl die Offenbarung (in ihrem schriftgewordenen wie in ihrem "mündlich" überlieferten Teil) als auch deren authentische Auslegung durch die Kirche bezeugt, daß der Sohn Gottes als Opfer für unsere Sünden dahingegeben und uns in seinem Blut als teurem Kaufpreis des Heils erlöst hat.
Die Aussagen des Erzbischofs Zollitsch berufen sich übrigens auch auf "Autoritäten", nämlich die Künder des Zeitgeistes (dessen, "was man heute noch sagen kann"). Wenn ich die Wahl zwischen Zollitschs und Rübezahls Autoritäten habe, wähle ich letztere...
Edelgard
Verehrter lieber Herr Rübezahl,
primo einen segensreichen von Gottes guter Sonne begleiteten Morgen Ihnen und Ihren fatigen Exscribationen.
Ohne Zweifel haben Sie meinem levierten Blick folgend den Katechismus der katholischen Kirche recte citiert. Doch verum: Canis a non canendo. - converto: Der Hund hat seinen Namen daher, daß er nicht singt. Sie pflegen inutile Citationen, da Sie ihnen keine …More
Verehrter lieber Herr Rübezahl,
primo einen segensreichen von Gottes guter Sonne begleiteten Morgen Ihnen und Ihren fatigen Exscribationen.
Ohne Zweifel haben Sie meinem levierten Blick folgend den Katechismus der katholischen Kirche recte citiert. Doch verum: Canis a non canendo. - converto: Der Hund hat seinen Namen daher, daß er nicht singt. Sie pflegen inutile Citationen, da Sie ihnen keine natura zukommen lassen. Es ist gänzlich inutile, incontextuelle Citationen aus einem Werk, hier aus dem Katechismus der Katholischen Kirche, vorzunehmen, ohne denselben irgendein argumentum zu entnehmen. Solches macht der Tanzbär im Circus Maximus. Vicissim ich dagegen tentiere das argumentum und die natura der Praedicatio "Beleidigung Gottes" hervorzuholen und komme zu der sententia: Eine Beleidigung Gottes ist nicht möglich, alldieweil ich IHN hoc modo auf den gradus eines Menschen detrahiere, welches Gottes Größe unwürdig ist. Und da mag ich mich nicht an exhaurierte Sentenzen eines Herrn Rübezahl klammern.

Und da Sie stante pede mit neuerlichen Citationen die Besucher dieses Porticus concludierend meine Persona delectieren werden, verabschiede ich mich ob der oscitanten und fluenten Beschäftigung mit Ihnen bereits jetzt von dieser inutilen Disputation - nicht omittierend, Ihnen einen weiterhin sonnigen von Gott begleiteten Tag zu wünschen.
Rübezahl
Ohne dies in irgendeine Richtung werten zu wollen:

Fest steht:

Die Klicks aus dem Vatikan sind bei diesem Video mit augenblicklich 31 Klicks vergleichsweise klar überproportional hoch.
Rübezahl
Tja Edelgard,

Ihr letzter Kommentar zeigt mal wieder, wie Sie versuchen, sich herauszureden.

Im früheren Kommentar sprachen Sie noch explizit davon, dass eine Beleidigung Gottes durch Menschen >>nullo modo möglich ist<<.

Wenn Sie dann darauf hingewiesen werden, dass aber die Kirche im Konzil und im Katechismus ebenso explizit sehr wohl von der Sünde als einer Beleidigung Gottes spricht, …More
Tja Edelgard,

Ihr letzter Kommentar zeigt mal wieder, wie Sie versuchen, sich herauszureden.

Im früheren Kommentar sprachen Sie noch explizit davon, dass eine Beleidigung Gottes durch Menschen >>nullo modo möglich ist<<.

Wenn Sie dann darauf hingewiesen werden, dass aber die Kirche im Konzil und im Katechismus ebenso explizit sehr wohl von der Sünde als einer Beleidigung Gottes spricht, formen Sie Ihre zunächst gewählten Formulierungen - versucht - "geschickt" um, und schreiben jetzt: Gott könne nicht >>beleidigt<< sein.

Dass Gott aber "beleidigt" sei (oder sein könne), hat hier noch überhaupt niemand behauptet gehabt.

Vielmehr besteht ein grundliegender Unterschied zwischen den beiden Aussagen:

a) Eine Beleidigung Gottes ist in keinem Fall möglich

b) Gott ist (und kann) keine >>beleidigte Leberwurst<< (sein)

War zwar ein "nettes", versuchtes sophistisches Tricklein - leider aber wieder einmal ohne Erfolg, da zu leicht durchschaubar.

Ferner spricht Ihre intendierte Opposition von Evangelium einerseits und Sprache der Kirche andererseits ebenfalls bereits für sich selbst:

>>Ceterum auch die Sprache des Katechismus der katholischen Kirche ist nicht das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, die inerrat sei sondern in der Tat die Sprache einer römischen oder römisch substituierten Behörde.<<

... Schon dumm gell, wenn man zunächst vollmundig Behauptungen aufstellt, von wegen eine Beleidigung Gottes sei in keinem Fall möglich, die Kirche dann aber genau das kontradiktorische Gegenteil lehrt:

>>Weil die Sünde stets eine Beleidigung Gottes ist [Vgl. Ps 51,6], kann allein er von ihr lossprechen [Vgl. Ps 51,12].<<

(KKK 431)

>>Die Sünde ist vor allem Beleidigung Gottes und Bruch der Gemeinschaft mit ihm. Gleichzeitig beeinträchtigt sie die Gemeinschaft mit der Kirche.<<

(KKK 1440)

>>Die Sünde ist eine Beleidigung Gottes: „Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was dir mißfällt“ (Ps 51,6).<<

(KKK 1850)

>>Die zum Sakrament der Buße hinzutreten, erlangen für die Gott zugefügte Beleidigung von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche wieder versöhnt, die sie durch ihr Sündigen verwundet haben und die zu ihrer Bekehrung durch Liebe, Beispiel und Gebete mitwirkt<<

(II. Vatikanisches Konzil, LG 11)

Da helfen dann natürlich nur noch unpassende Ausflüchte und reine argumenta ad hominem:

>>Nur der Herr Rübezahl hat daselbst keine propriete Sprache und muß sich der subministrierten Hilfe von Krückstöcken bedienen. Dies mag er tun. Eine Auctoritas ist er darin nicht.<<

Aber sogar hierin stecken Teilwahrheiten:

1. Genau, nicht der Rübezahl ist die Autorität, sondern die von ihm zitierten EINDEUTIGEN Aussagen der kirchlichen Lehre stellen diese Autorität dar.

2. Und der Rübezahl bedient sich lieeeeeebend gerne der authentischen Texte, um mit selbigen gewisse Ansichten als offensichtliche Privattheologie zurückzuweisen.

So ist es theologisch vollkommen korrekt zu sagen, Christus starb für unsere Beleidigungen Gottes:

Dies ist die logische Folge aus zwei Sätzen:

>>Weil die Sünde stets eine Beleidigung Gottes ist [Vgl. Ps 51,6], kann allein er von ihr lossprechen [Vgl. Ps 51,12].<<
(KKK 431)

>>Indem er seinen Sohn für unsere Sünden dahingab, zeigte Gott, daß, was er für uns plant, ein Ratschluß wohlwollender Liebe ist, die jedem Verdienst von unserer Seite vorausgeht: „Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat“ (1 Joh 4,10)<<
(KKK 604)

[Kleine Anmerkung: Wieder "dummer" Weise sind eben diese beiden Sätze nicht nur kirchlicher Art, sondern GLEICHZEITIG auch biblischer Art.]

Trient lehrt ebenso explizit und mit höchster Autorität:

>>Ihn setze Gott als Versöhner (!!!) ein, durch den Glauben, in seinem Blute, für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere, sondern auch für die der ganzen Welt.<<
Heinrich Hoffmann
Hui, viele Kommentare zu dem von S.Ex. verzapften Unsinn.
Vieles recht amüsant zu lesen, vielen, denen ich aus tiefstem Herzen zustimmen möchte, wie z.B. KREUZ, der u. A. geschrieben hat: "er ist mir nicht aufgefallen als Fels im Strom des Zeitgeistes oder zB als Kämpfer für die Ungeborenen. daran messe ich einen Hirten." Zollitsch zählt halt zu den Bischöfen, die durch ihr "Wischi-Waschi" …More
Hui, viele Kommentare zu dem von S.Ex. verzapften Unsinn.
Vieles recht amüsant zu lesen, vielen, denen ich aus tiefstem Herzen zustimmen möchte, wie z.B. KREUZ, der u. A. geschrieben hat: "er ist mir nicht aufgefallen als Fels im Strom des Zeitgeistes oder zB als Kämpfer für die Ungeborenen. daran messe ich einen Hirten." Zollitsch zählt halt zu den Bischöfen, die durch ihr "Wischi-Waschi" und ihre "Friede-Freude-Eierkuchen"-Religion auf keinen Fall bei irgendeinem anecken wollen. (Ich stelle mir nur vor, die ersten Apostel hätten genau so undeutlich und unklar den Glauben verbreitet - sie hätten zumindest Ihr Leben nicht als Märtyrer lassen müssen, denn es hat schon große Vorzüge, sein Mäntelchen nach dem Wind zu hängen ...
An Schreiberling möchte ich nur schreiben, dass ein Bischof, und dazu noch Vorsitzender der dt. Bischofskonferenz, eben genau wissen muss, was er sagt, und dass er vor allem und unter allen Umständen klar und deutlich formulieren muss. Wenn er das nicht kann oder [offensichtlich] nicht möchte, dann ist er fehl am Platz.
Lisi Sterndorfer
Nach den angegebenen Links hat eine

Katharina Müller
Persönliche Referentin des Erzbischofs

das Video gesehen.

www.ordinariat-freiburg.de/6.0.html

Vermutlich beginnt schon bald ein Druck, das Interview zu löschen.
cantate
Ach Leute!

Da kommen mir die quasi-sedesvakantistischen Kreuz.net-ler manchmal noch ehrlicher vor, als wenn hier ein Buch von Joseph Ratzinger, das er im Jahr 2000 als Kardinal (im Jahr von "Dominus Jesus"!) mit einem neuen Vorwort versehen hat und als Papst als Neuauflage hat verbreiten lassen, hart an der Grenze zur Häresie angesiedelt wird, aber - natürlich - nur hart an der Grenze, denn mit …More
Ach Leute!

Da kommen mir die quasi-sedesvakantistischen Kreuz.net-ler manchmal noch ehrlicher vor, als wenn hier ein Buch von Joseph Ratzinger, das er im Jahr 2000 als Kardinal (im Jahr von "Dominus Jesus"!) mit einem neuen Vorwort versehen hat und als Papst als Neuauflage hat verbreiten lassen, hart an der Grenze zur Häresie angesiedelt wird, aber - natürlich - nur hart an der Grenze, denn mit einem veritablen "papa haereticus" auf dem Stuhl Petri lebte es sich dann halt doch etwas zu unbequem ...

Eigentlich fragt man sich, warum es überhaupt Menschen aus Fleisch und Blut sein müssen, die die Lehre der Kirche als Bischöfe und (o je!) Theologen verbreiten sollen, wo sie doch soo anfällig sind, das Glaubensgut anders auszudrücken, als es früher ausgedrückt wurde. Spätestens seit dem Erscheinen des KKK 1993 und der Erfindung des WWW 1994 (welche wunderbarer Zusammenfall!) sollte es doch genügen, ja sogar viel besser sein, das Glaubenswissen nicht mehr durch Menschen verbreiten zu lassen, sondern einfach eine gute Suchmaschine im WWW zu installieren.

"The more catholic the better" = "Wir sind päpstlicher als der Papst" ???
elisabethvonthüringen
An Frau Edelgard, ich habe schon etwas Latein gelernt und kann Sie nun fragen:
Quis leget haec? 😀
Picard
Lieber Cantate

- danke für den Hinweis auf den früheren Theologen Ratzinger. In der Tat stehen in der "Einführung in das Christentum" noch viel präkerere Dinge, die - wenn vielleicht nicht direkt häretisch - doch an der Häresie kratzen, sie streifen bzw. in nicht minder doppeldeutigem "60er -70er- Jahre -theologendeutsch" geschrieben sind. Selbst von der GOTTheit CHRISTI bleibt dort am Ende …More
Lieber Cantate

- danke für den Hinweis auf den früheren Theologen Ratzinger. In der Tat stehen in der "Einführung in das Christentum" noch viel präkerere Dinge, die - wenn vielleicht nicht direkt häretisch - doch an der Häresie kratzen, sie streifen bzw. in nicht minder doppeldeutigem "60er -70er- Jahre -theologendeutsch" geschrieben sind. Selbst von der GOTTheit CHRISTI bleibt dort am Ende substanziell eigentlich nichts mehr übrig. - Aber Rübe hat ja dazu schon alles gesagt - die Zeiten scheinen sich gewandelt zu haben....

Und obwohl ich nicht immer mit Rübe einer Meinung bin (im wesentlichen schon, nur in kleinen Details nicht immer.....^^ ;-) )

kann ich hier nur sagen:
Rübe (optime) locuta - causa finita.
Nicht weil Rübe unfehlbar wäre - aber er hat mit den Zitaten aus dem Konz. v. T. und dem KKK nun wirklich alles bis zur letzten Deutlichkeit gesagt. Die Lehre der Kirche ist evident-klar dargelegt.

Besten Dank, Rübe!!!

👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏
Monika Elisabeth
Also bitte. So naiv kann wohl niemand sein. Jeder Mensch, der zumindest in einem deutschsprachigen Land aufgewachsen ist, weiß das "Kreatur" eine Beleidigung ist. Etwa vergleichbar mit "Ungeziefer".
cantate
@sonnengesang

"Es ist sehr bedauerlich, dass Sie sich erdreisten, Mitmenschen als Kreaturen zu bezeichnen."

Der Mensch ist keine Kreatur (=Geschöpf)?
elisabethvonthüringen
misericordia, daran habe ich auch denken müssen... 👌 🙏
Misericordia
...Jesus, der aus Solidarität Blut geschwitzt hat 🙏 😈
...Jesus, der aus Solidarität gegeißelt wurde 🙏 😈
...Jesus, der aus Solidarität mit Dornen gekrönt wurde 🙏 😈
...Jesus, der aus Solidarität das schwere Kreuz getragen hat 🙏 😈
...Jesus, der aus Solidarität gekreuzigt wurde 🙏 😈
Edelgard
Verehrte liebe Frau Sonnengesang,
wer sich darin gefällt, seine Selbstvalenz im Kritikastertum an kirchlichen Amtspersonen zu confirmieren, ist und bleibt für mich eine luctuose Kreatur, die der christlichen Fürbitte besonders anheimzugeben ist.
Mit frohen Segensgrüßen
Edelgard
Verehrter lieber Herr Rübezahl,
mögen Sie den katholischen Katechismus in Citation pflegen soviel Sie mögen. Mir ist dennoch durchaus intelligibel, daß ich unseren großen Gott nicht auf die Ebene einer "beleidigten Leberwurst" (Pfarrer Leiverkus) herabtrahieren könnte. Gott hat uns nicht exsolviert, alldieweil er beleidigt war. Dies wäre nullo modo eine Tat für uns sondern solo eine Tat für Gott …More
Verehrter lieber Herr Rübezahl,
mögen Sie den katholischen Katechismus in Citation pflegen soviel Sie mögen. Mir ist dennoch durchaus intelligibel, daß ich unseren großen Gott nicht auf die Ebene einer "beleidigten Leberwurst" (Pfarrer Leiverkus) herabtrahieren könnte. Gott hat uns nicht exsolviert, alldieweil er beleidigt war. Dies wäre nullo modo eine Tat für uns sondern solo eine Tat für Gott selbst gewesen. Also da Gott aber uns erlöst hat, hat er es qua Caritate und nicht qua satisfactione getan. Ceterum auch die Sprache des Katechismus der katholischen Kirche ist nicht das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, die inerrat sei sondern in der Tat die Sprache einer römischen oder römisch substituierten Behörde. Der Hochwürdigste Herr Erzbischof Zollitzsch spricht in seiner Sprache, und ich in meiner. Nur der Herr Rübezahl hat daselbst keine propriete Sprache und muß sich der subministrierten Hilfe von Krückstöcken bedienen. Dies mag er tun. Eine Auctoritas ist er darin nicht.

Mit frohen Segensgrüßen zum Nachmittag.
Rübezahl
@cantate

Zum frühen Ratzinger habe ich bereits einige Worte verloren.
Bekanntlich war ja sogar Küng vom frühen Ratzinger begeistert.
Die Zeiten ändern sich aber.

Ferner ist vielleicht die spezielle Satisfaktionslehre von Anselm konkret eine "Theorie".

Sicher aber nicht die katholische Rechtfertigungslehre, wie sie auf dem Hl. Konzil zu Trient mit höhstem dogmatischen Verbindlichkeitsgrad…More
@cantate

Zum frühen Ratzinger habe ich bereits einige Worte verloren.
Bekanntlich war ja sogar Küng vom frühen Ratzinger begeistert.
Die Zeiten ändern sich aber.

Ferner ist vielleicht die spezielle Satisfaktionslehre von Anselm konkret eine "Theorie".

Sicher aber nicht die katholische Rechtfertigungslehre, wie sie auf dem Hl. Konzil zu Trient mit höhstem dogmatischen Verbindlichkeitsgrad gelehrt wurde - und welche deutlich lehrt, dass Gott Vater seinen Sohn IN SEINEM BLUT ALS VERSÖHNER FÜR UNSERE SÜNDEN einsetzte:

"Zuerst erklärt das heilige Konzil, dass es zum rechten und aufrichtigen Verständnis der Lehre der Rechtfertigung gehört, dass ein jeder anerkennt und bekennt:
Nachdem alle Menschen in der Übertretung Adams die Unschuld verloren hatten, unrein geworden und von Natur Kinder des Zorns, waren sie so sehr Sklaven der Sünde und unter der Macht des Teufels und des Todes, dass nicht nur die Heiden nicht durch die Kraft der Natur, sondern nicht einmal die Juden selbst sogar durch den Buchstaben des Gesetzes des Mose davon befreit werden und sich erheben konnten.

So geschah es, dass der himmlische Vater, der Vater der Erbarmungen und der Gott allen Trostes, als jene selige Fülle der Zeit kam, seinen Sohn Jesus Christus, der sowohl vor dem Gesetz als auch zur Zeit des Gesetzes vielen heiligen Vätern kundgetan und verheißen worden war, zu den Menschen sandte, damit er die Juden, die unter dem Gesetze waren, erlöse, die Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit trachteten, Gerechtigkeit erlangten und alle die Annahme an Kindes Statt empfingen. Ihn setze Gott als Versöhner ein, durch den Glauben, in seinem Blute, für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere, sondern auch für die der ganzen Welt
."

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@Edelgard

>> Diese Lehre ist falsch, alldieweil Gott durch keinen Menschen hatte beleidigt werden können. <<

Edelgard und ihr Pfarrer ...

Von der Sicht Gottes her gesehen, kann der Mensch Gott nicht beleidigen.
Von der Sicht des Menschen her gesehen, ist aber eine Beleidigung Gottes durchaus möglich!

So lehrt die Hl. Kirche stets:

>>Weil die Sünde stets eine Beleidigung Gottes ist [Vgl. Ps 51,6], kann allein er von ihr lossprechen [Vgl. Ps 51,12].<<

(KKK 431)

>>Die Sünde ist vor allem Beleidigung Gottes und Bruch der Gemeinschaft mit ihm. Gleichzeitig beeinträchtigt sie die Gemeinschaft mit der Kirche.<<

(KKK 1440)

>>Die Sünde ist eine Beleidigung Gottes: „Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was dir mißfällt“ (Ps 51,6).<<

(KKK 1850)

>>Die zum Sakrament der Buße hinzutreten, erlangen für die Gott zugefügte Beleidigung von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche wieder versöhnt, die sie durch ihr Sündigen verwundet haben und die zu ihrer Bekehrung durch Liebe, Beispiel und Gebete mitwirkt<<

(II. Vatikanisches Konzil, LG 11)

...

Insofern baut die ganze weitere Ausführung von Edelgard auf einer Voraussetzung als Begründung auf, die so nicht stehengelassen werden kann - spricht doch die Hl. Kirche selbst stets (und zurecht) von der Sünde als BELEIDIGUNG Gottes.

(vgl. dazu der falsche - da verpauschalisierte und undifferenzierte - Behauptungssatz von Edelgard:
>>>> Diese Lehre ist falsch, alldieweil Gott durch keinen Menschen hatte beleidigt werden können. <<)

Insofern interessiert in diesem Zusammenhang weder die persönliche Meinung von Edelgard, noch die von ihrem Pfarrer; auch die verkünstelten Windungen von Erzbschof Zollitsch scheinen m.E. eher wenig zur klaren Lehre beizutragen.

Hingegen interessiert lediglich die klare Lehre der Kirche - und diese sagt:

1. Sünden sind Beleidigungen Gottes.

2. Jesus Christus starb als Sühne und zur Versöhnung für unsere Sünden.

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>>
Dass sich so viele im letzten Jahrhundert vom christlichen Glauben abgewendet haben, hängt sicher auch damit zusammen, dass die Kirchenvertreter einfach stur aus dem Katechismus zitierten, anstatt die immer gleiche, wahre Botschaft in eine Sprache zu kleiden, die die Menschen auch außerhalb des binnenkirchlichen Raumes verstehen.<<

Die Zahlen der Kirchenaustritte und der Gottesdienstbesuche sprechen indes eine klare Sprache. Und sie sprechen dann noch eher für den Anfang der 20. JH, als für den Anfang des 21. JH, lieber cantate.

... Wenn Sie schon Zahlen ins Spiel bringen.
Edelgard
Verehrter lieber Herr cantate,
es ist nun, eheu, so, daß sich in diesem Porticus eine Vielzahl von Notatoren tummeln, denen kein anderes Begehren obliegt, als an Kirchenmännern herumzukritikastern. Da dies ihrer Selbstvalenz dienlich erscheint, darf man sie darob nicht kritisieren. Sind es doch luctuose Kreaturen, deren anima sie in solcher Art maledictischer Rede coagiert. Solche sind ergo …More
Verehrter lieber Herr cantate,
es ist nun, eheu, so, daß sich in diesem Porticus eine Vielzahl von Notatoren tummeln, denen kein anderes Begehren obliegt, als an Kirchenmännern herumzukritikastern. Da dies ihrer Selbstvalenz dienlich erscheint, darf man sie darob nicht kritisieren. Sind es doch luctuose Kreaturen, deren anima sie in solcher Art maledictischer Rede coagiert. Solche sind ergo nicht zu verurteilen, sondern unserem Gebet besonders anzuempfehlen.

Ich wünsche einen allseits segensreichen Nachmittag und frohe Disputationen
elisabethvonthüringen
<<<....wahre Botschaft in eine Sprache zu kleiden, die die Menschen auch außerhalb des binnenkirchlichen Raumes verstehen.<<

Reden und Tun sollte zusammen gehören, dann würde man manches verstehen, da hat Cantate recht... 👌
cantate
@Claudine

"Und selbst auf kreuz.net gibts manchmal durchaus vernünftige Artikel, auch wenn der größere Rest Schrott ist."

kreuz.net ist durch und durch verlogen, falsch, feige, infam und hinterhältig.
cantate
J. Ratzinger schreibt:
"Und man wendet sich mit Schrecken von einer Gerechtigkeit ab, deren finsterer Zorn die Botschaft von der Liebe unglaubwürdig macht."

Dass sich so viele im letzten Jahrhundert vom christlichen Glauben abgewendet haben, hängt sicher auch damit zusammen, dass die Kirchenvertreter einfach stur aus dem Katechismus zitierten, anstatt die immer gleiche, wahre Botschaft in eine …More
J. Ratzinger schreibt:
"Und man wendet sich mit Schrecken von einer Gerechtigkeit ab, deren finsterer Zorn die Botschaft von der Liebe unglaubwürdig macht."

Dass sich so viele im letzten Jahrhundert vom christlichen Glauben abgewendet haben, hängt sicher auch damit zusammen, dass die Kirchenvertreter einfach stur aus dem Katechismus zitierten, anstatt die immer gleiche, wahre Botschaft in eine Sprache zu kleiden, die die Menschen auch außerhalb des binnenkirchlichen Raumes verstehen.
Poldi
".... er hat sich nur in etwas unklaren Formulierungen verloren."

Aha, ich sage das eine und behaupte gleichzeitig, das Gegenteil gemeint zu haben - je nachdem wer etwas hören will.

Und eines stimmt natürlich: Je verwaschener und vielsagender Formulierungen sind, umso mehr ist man auf der "sicheren" Seite (irgendwas wird schon richtig sein).

Ne, danke!
Claudine
@cantate

hat sich keiner ausgesucht, auf kreuznet zitiert zu werden. So what?

Und selbst auf kreuz.net gibts manchmal durchaus vernünftige Artikel, auch wenn der größere Rest Schrott ist.
Claudine
@schreiberling

Mir scheint, dass ein Bischof imstande sein sollte, sich zum Zentrum seines Glaubens klar und unumwunden zu bekennen, anstatt etwas von "Solidarität" zu faseln.

Es kann schon sein, dass Zollitsch irgendwie doch vielleicht gerade noch an den Sühnetod Christi glaubt. Umso abstruser ist es dann, sich gerade als Bischof nicht dazu zu bekennen. Aber was tut man nicht alles, um nur ja …More
@schreiberling

Mir scheint, dass ein Bischof imstande sein sollte, sich zum Zentrum seines Glaubens klar und unumwunden zu bekennen, anstatt etwas von "Solidarität" zu faseln.

Es kann schon sein, dass Zollitsch irgendwie doch vielleicht gerade noch an den Sühnetod Christi glaubt. Umso abstruser ist es dann, sich gerade als Bischof nicht dazu zu bekennen. Aber was tut man nicht alles, um nur ja modern zu sein und in der Medienmeute nicht anzuecken.... 🙄
elisabethvonthüringen
@Edelgard
Übersetzen Sie doch bitte "segensreicher Nachmittag" in die lateinische Sprache....könnte ich auch einmal gebrauchen...a la "Latein für Angeber"... 😀 🧐
Jana
Was ist denn hier los?

Wird jetzt alles durcheinandergeschüttelt und an den Haaren herbeigezogen?
Edelgard
Verehrte Disputanten,
daselbst zum Mittagsmahl habe ich mit unserem hw. Herrn Pfarrer über die Quaestio des Sühnetodes disputiert. Der hw. Herr Pfarrer hat dem Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Zollitzsch in allen Puncten das Recht zugesprochen. Vere glaubte man früher von dem Gelehrten Anselm von Canterburry her, daß Gott durch der Menschen Sünde eine so gravierende Beleidigung zugefügt worden …More
Verehrte Disputanten,
daselbst zum Mittagsmahl habe ich mit unserem hw. Herrn Pfarrer über die Quaestio des Sühnetodes disputiert. Der hw. Herr Pfarrer hat dem Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Zollitzsch in allen Puncten das Recht zugesprochen. Vere glaubte man früher von dem Gelehrten Anselm von Canterburry her, daß Gott durch der Menschen Sünde eine so gravierende Beleidigung zugefügt worden sei, daß er diese Schmach nur durch den Tod seines Sohnes hätte tilgen können. Diese Lehre ist falsch, alldieweil Gott durch keinen Menschen hatte beleidigt werden können. Dies wäre eine Erniedrigung Gottes auf den gradus von Menschen. Hingegen hat Gott sich dem Menschen erniedrigt und sich dem sündigen Menschen gleichgemacht, um ihn zu erlösen.

Der hochwürdigste Herr Pfarrer hat mich auf den Heiligen Apostel Paulus verwiesen. Bei unserem geliebten Heiligen Apostel Paulus habe ich denn auch das nachfolgende in seinem zweiten Brief an die Gemeinde von Korinth so gelesen: Gott hat den, der keine Sünde kannte, nämlich unseren Herren Jesus Christus, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit würden. Ergo ist Gott nicht der Erlösung unserer Menschheit gefolgt, weil er beleidigt wurde, sondern weil er uns so sehr geliebt hat, daß er seinen eigenen Sohn nicht verschont hat. Die Caritas hat Gott compelliert nicht die Beleidigung. Und so hat der Hochwürdigste Herr Erzbischof ergo in allem Recht, da er der Solidarität Gottes das Wort redet und nicht der Beleidigung durch Menschen - die nachgerade nullo modo möglich ist. Ist doch die Solidarität gar nicht cogitabel ohne die Caritas.

Ich muß nun einigen alltäglichen Negotionen folgen und wünsche einen segensreichen Nachmittag.
cantate
@Rübezahl

"Übrigens ist die Genugtuung durch das Opfer Christi keine "Theorie", sondern ein zentraler Glaubenssatz"

J. Ratzinger in "Einführung in das Christentum" (S. 217):

"Ich erinnere bloß an die Form, in der die Erlösungslehre meist im christlichen Bewusstsein steht. Sie gründet auf der so genannten Satisfaktionstheorie, die Anselm von Canterbury an der Schwelle des Mittelalters entwick…More
@Rübezahl

"Übrigens ist die Genugtuung durch das Opfer Christi keine "Theorie", sondern ein zentraler Glaubenssatz"

J. Ratzinger in "Einführung in das Christentum" (S. 217):

"Ich erinnere bloß an die Form, in der die Erlösungslehre meist im christlichen Bewusstsein steht. Sie gründet auf der so genannten Satisfaktionstheorie, die Anselm von Canterbury an der Schwelle des Mittelalters entwickelt hatte und die im Abendland immer ausschließlicher das Bewusstsein bestimmte. Schon in ihrer klassischen Gestalt enträt sie nicht der Einseitigkeit. Wenn man sie aber gar in der Vergröberung betrachtet, die sich das allgemeine Bewusstsein weithin geschaffen hat, erscheint sie als grausamer Mechanismus, der uns immer unvollziehbarer wird."

(Hervorhebungen von mir.)

@Doris

"In einer Predigt von Bischof Sailer (1751-1832) fand ich über den Sühnetod Christi Folgendes:
"Wir sehen an Jesus das Lamm Gottes, geopfert für die Sünden der Welt. Die ewige Gerechtigkeit sollte ein vollgültiges Opfer für die Weltsünden empfangen: und wer ein vollgültiges Opfer darbrächte, war außer dem Sohne Gottes in Menschengestalt - niemand."


J. Ratzinger in "Einführung in das Christentum" (S. 264):

"Die <<unendliche Sühne>>, auf der Gott zu bestehen scheint, rückt so in ein doppelt unheimliches Licht. Von manchen Andachtstexten her drängt sich dem Bewusstsein dann geradezu die Vorstellung auf, der christliche Glaube an das Kreuz stelle sich einen Gott vor, dessen unnachsichtige Gerechtigkeit ein Menschopfer, das Opfer seines eigenen Sohnes, verlangt habe. Und man wendet sich mit Schrecken von einer Gerechtigkeit ab, deren finsterer Zorn die Botschaft von der Liebe unglaubwürdig macht."

Kennt jemand diesen Theologen? Muss wohl mal einer von diesen deutschen Bischöfen gewesen sein ...
Jana
Um eine Ehre gings zwar nicht....
cantate
Na, das ist ja mal eine Ehre, auf kreuz.net verlinkt zu sein!

Gratulation!

Beste Gesellschaft!