Fuga Mundi: Immer Konfrontation, niemals Assimilation

Geliebte Brüder und Schwestern von GloriaTV, die ihr Gott sehr liebt und Ihm dienen wollt: Wir leben in sehr schwierigen Zeiten. Wie immer hasst die Welt Gott. Heimtückisch wütet sie gegen Ihn, besonders dort, wo sie sich einbildet, immer noch katholisch zu sein (die Vat.2 Konzilskirche).

Habt Mut, Gott ist mit uns. Die Muttergottes steht uns bei. Die Armee ist auf der Erde. Die Verherrlichung Gottes wird gewinnen. Der Teufel kann nicht siegen, obwohl er im Moment sehr siegessicher ist, weil er es geschafft hat, wichtige Agenten der Kirche auf seine Seite zu ziehen. Er hat ihnen eingeredet, dass das Heil der Kirche in der Assimilation in die säkulare Moderne besteht, weil es keinen unsichtbaren übernatürlichen Himmel gibt. Vor allem die Jesuiten scheinen davon überzeugt zu sein, besonders weil sie damit dem Zeitgeist entsprechen und fast alle Menschen auf ihrer Seite haben. Dennoch liegen sie falsch. Der Pragmatismus ist eine Lüge.

NEIN. Jede authentische Gottesbeziehung verlangt immer die Konfrontation mit der Welt, niemals die Assimilation. Wenn die Kinder des Hl. Benedikt unablässig die Psalmen beten, dann wird ihnen das andauernd vor Augen geführt. Nur als ein Beispiel der Psalm 55 (hebr.), in dem einmal mehr die Beziehung des Gottesliebling zur gottesfeindlichen Welt thematisiert wird. In dem Sinn ist das gesamte Gottesvolk, genauso wie alle Mönche und Nonnen, zur Flucht aus/vor der Welt (Fuga Mundi) berufen. Das dürfen wir niemals vergessen, sonst verzweifeln wir.

Weil die Frommen in radikaler Konfrontation zur Welt der lieben, netten und vor allem intelligenten Gutmenschen leben, hasst uns die Welt. Deshalb hasst sie Gott. Deshalb hasst sie das Volk Gottes. Daher kommt der Antisemitismus. Das Volk Israel darf sich nicht assimilieren. Es ist eine schwache, geschundene und kleine Gruppe, die von den Weltmenschen gejagt wird, weil sie sich vom Weltgeist nicht fressen lässt. In das Fleisch und Blut des Herrn verwandelt gehören wir dazu. Wir müssen damit leben, dass wir für schlechte, enge und dumme Menschenverächter gehalten werden. Das kann gar nicht anders sein. Das war immer so.

In diesem Geist will ich noch einmal wiederholen, in welchem Sinn ich mich als Zisterzienser identifiziere. Diese Erläuterung soll helfen, die Beziehung der Frommen gegenüber der Weltkirche, u.a. dem BerGOG, zu klären.

Im Reich der irdischen Ordnung, der sichtbaren Kirche im Reich des Herrn der Welt, habe ich den irdischen Zisterzienserorden verlassen, weil dieser sich weitestgehend der Vat.2 Säkularisierung/Assimilation verschrieben hat. Das war eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Zu sehr habe ich meine Mitbrüder und unser Chorgebet im Kloster Himmerod geliebt. Ich wollte nicht zuschauen, wie die Konzilsverweltlichung Himmerod zerstört. Es war mir zu wichtig. Das konnte ich nicht ertragen.

Vollkommen überrascht war ich, als ich eines Tages die Präsenz meines lieben und frommen Vorgängers im Amt des Cellerars, Pater Pius, in meiner damaligen Wohnung nach dem Austritt gespürt habe. Er war so präsent, als wenn er physisch da gewesen wäre. Wir haben nicht geredet. Aber für eine kurze Zeit war er da. Später stellte sich heraus, dass er an diesem Tag verstorben war.

Der Besuch Pater Pius versicherte mir, dass ich immer noch Zisterzienser war. Das war eine Bestätigung dafür, warum der Herr niemals aufgehört hat, mich mit meinem Ordensnamen zu rufen. Er hatte mich ja angewiesen, den irdischen Orden zu verlassen. Ich habe Ihm bedingungslos gehorcht. Ich gehorche Ihm immer. In Seinen Augen bin ich Zisterzienser. In der himmlischen Ordnung sitze ich dem Hl. Benedikt gegenüber, der mich andauernd instruiert. Er ist nicht lieb. Seine Augen sind hell wie gleißendes Feuer. All das ist wahr. Es hat nichts mit einem Konstrukt meiner Psyche zu tun. Die entsprechenden Erfahrungen sind zu mannigfaltig. Sie kommen zu überraschend.

Aber in der Welt bin ich kein Zisterzienser mehr. Niemals würde ich den (Macht-)Anspruch erheben, dies noch zu sein. Ich bin Laie und völlig unwichtig, im besten Fall ein verachteter Gottesknecht. Auf der Erde werde ich vs. meinen Habit und meine Kukulle nicht mehr tragen. Das tut weh. Aber ich darf es nicht mehr. Die irdische Ordnung von Menschengnaden muss respektiert werden, selbst wenn der Himmel dort, wo sie dem Willen Gottes entgegensteht, diese verachtet. Wenn die Gottlosen in die Hölle gehen wollen, dann wird ihr Wille respektiert. Niemand im Himmel will das.

Es gibt eine himmlische Ordnung im Reich Gottes. Es gibt eine irdische Ordnung im Reich des Herrn der Welt. BerGOG ist nicht der Heilige Vater im Reich Gottes, aber er ist Papst von Menschengnaden in der irdischen Ordnung. Immer muss dem Heiligen Vater, dem Papst in der himmlischen Ordnung, gehorcht werden. Es gehört zum unbedingten Gehorsam gegenüber Gott. BerGOG muss man nicht gehorchen, weil er mit seiner gesamten Existenz immer wieder beweist, dass er dem Willen Gottes konträr entgegensteht. Der in der Seele der Frommen einwohnende Heilige Geist lässt daran keinen Zweifel. Gott selbst will den Ungehorsam gegenüber BerGOG und all das, wofür er steht. Aber wenn BerGOG und seine Jesuiten dennoch nicht aufhören, die Autobahn in die Hölle immer glatter zu machen, dann wird ihr Wille respektiert, damit alle Bösewichte im Bewusstsein, selbstverwirklichte und aufgeklärte, sexfreundliche Humanisten zu sein, auf ihr möglichst ungehindert hinunterrutschen können.

Es gibt nur eine Heilige Katholische Kirche. Die ist unsichtbar, wie das ganze Reich Gottes. Nur die Frommen können es sehen, es verstehen und in ihm leben. Die sichtbare Kirche ist ihr Schatten im Reich des Herrn der Welt. Es gibt nur einen Schatten. Deshalb darf und kann es keine perfekte Parallelkirche auf Erden geben, so wie ich auf Erden kein Zisterzienser mehr sein kann. Wir müssen mit dem „Gefreit“ der Konzilskirche leben. Als gesunde weiße Blutkörperchen müssen wir die böse Infiltration ihrer Säkularisierung überall bekämpfen, wo und wie wir können. Aber wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Wir müssen nicht gewinnen. Wir haben schon gewonnen. Es reicht völlig, dass wir alles tun, was wir können. Wir dürfen niemals aufhören. Nie endendes Klagen auf GloriaTV reicht völlig. Unser Jammern der Liebe wird zu Worten, die Fleisch werden. Das ist absolut wahr. Gott will das so. Es braucht uns nicht zu kümmern, dass wir leidende und verachtete Gottesknechte sind, die in der Welt der Weltmenschen nichts bewirken. Wir müssen nicht ernten. Wir müssen nur sähen. So ist die Liebe.
Kirchenkätzchen
Vergelt‘s Gott, lieber @M.RAPHAEL, für Ihre Artikel und auch für diesen hier. Gott erwartet, dass wir durchhalten und einander darin bestärken, ob jetzt die Kirchenspitze gerade, vom Blitz getroffen, einen zweiten, kranken Wipfel treibt, oder ob sie uns erkennbar näher zu Gott führt. Wir haben immer, so oder so, den Auftrag, den Glauben in den Seelen zu stützen. Ewiges Vergelt‘s Gott.
Tabuku Tana
Als Christ lebt man doch in der Welt, sollte aber bemüht sein nicht mit der Welt zu leben. Mann muss Gott lieben und ehren, aber auch den nächsten, der womöglich mit der Welt lebt. Alles in der Welt ist nicht unbedingt schlecht, obwohl das Schlechte immer dominierender wird, darum hat der hl. Apostel Paulus uns gesagt, prüfet alles und das Gute behaltet. Papst Franziskus ist der Papst der röm. …More
Als Christ lebt man doch in der Welt, sollte aber bemüht sein nicht mit der Welt zu leben. Mann muss Gott lieben und ehren, aber auch den nächsten, der womöglich mit der Welt lebt. Alles in der Welt ist nicht unbedingt schlecht, obwohl das Schlechte immer dominierender wird, darum hat der hl. Apostel Paulus uns gesagt, prüfet alles und das Gute behaltet. Papst Franziskus ist der Papst der röm. kath. Kirche und damit mein Papst!
Achja, es gibt auch liebe gute Juden, aber der Großteil von denen ist leider vom Hochmut zerfressen und bedarf eine starke Bekehrung zu der Liebe für alle Menschen hin.
Maria Katharina
Es nimmt Ihnen sicher keiner, Bergo als "Ihren Papst" zu sehen, was er definitiv nicht ist.
Was werden jene wohl tun, wenn erst der AC auftreten wird.
Sie werden "ihrem Bergo" folgen und den AC als den Messias ansehen!😭
Tabuku Tana
@Maria Katharina
Sie müssen aufpassen, dass sie nicht in das Fettnäpfchen der Scheinauserwählten treten, wie es leider viele Juden tun. Im Himmel später sind die groß, die sich selber klein gemacht haben und den Platz der Liebe Jesu zur Verfügung gestellt haben.
Maria Katharina
Alles gut. Erkenntnis hat nichts mit auserwählt sein zu tun.
Wir sind alle auserwählt, SEINEN Plan umzusetzen.
An der Erkenntnis hapert es aber leider bei der breiten Masse.
Tabuku Tana
Eine reine Erkenntnis ist leider hier auf Erden sehr, sehr selten, wenn nicht sogar unmöglich.