Wallfahrtskirche Frauenberg in der Nähe von Benediktinerstift Admont über Erdbeben-Epizentrum
michael7

Wallfahrtskirche von Erdbeben „schwer getroffen“

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Tina 13
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INFO; ZITIERT:
Kräftiges Erdbeben nahe Admont in der Obersteiermark-Österreich
20.01.2021 um 09:40
Das Beben mit der Stärke 4,5 ereignete sich Mittwochfrüh. Das berühmte Stift Admont war nicht beschädigt, allerdings traf es die Wallfahrtskirche Frauenberg.

Ein Erdbeben mit der Magnitude 4,5 hat am Mittwoch um 8.30 Uhr viele Bewohner im Raum Admont in der Obersteiermark erschreckt. In der …More
INFO; ZITIERT:
Kräftiges Erdbeben nahe Admont in der Obersteiermark-Österreich
20.01.2021 um 09:40
Das Beben mit der Stärke 4,5 ereignete sich Mittwochfrüh. Das berühmte Stift Admont war nicht beschädigt, allerdings traf es die Wallfahrtskirche Frauenberg.

Ein Erdbeben mit der Magnitude 4,5 hat am Mittwoch um 8.30 Uhr viele Bewohner im Raum Admont in der Obersteiermark erschreckt. In der Wallfahrtskirche Frauenberg gingen Fenster kaputt und Teile der Deckenmalerei bröckelten ab. Das Epizentrum lag sechs Kilometer westlich von Admont (Bezirk Liezen) und in etwa acht Kilometer Tiefe, hieß es von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Das Beben wurde von Bewohnern nahe des Epizentrums sehr deutlich gespürt, Tische wackelten und Kastentüren mit Magnetverschlüssen sprangen auf. Mario Brandmüller vom Stift Admont schilderte, dass es ordentlich gerüttelt habe: "Wir saßen im zweiten Stock und haben zuerst an eine Dachlawine gedacht." Bilder fielen von den Wänden, die Computer-Monitore und Lampen wackelten, sagte er.

Schäden in Wallfahrtskirche
Noch am Vormittag hatte ein Baumeister mit der Begutachtung begonnen: Für die weltberühmte Klosterbibliothek sowie die Kirche beim Stift gab es vorerst Entwarnung, da seien bisher keine Schäden bemerkt worden. Doch die wenige Kilometer entfernt liegende Wallfahrtskirche Frauenberg hat es laut Brandmüller schwer getroffen: Fensterschreiben seien zerbrochen und Deckenmalereien bröckelten ab. Der Baumeister begutachte erst die ganzen Schäden.

Die Kirche sei deshalb so schwer getroffen, weil sie nahezu über dem Epizentrum, das auf der Plesch (Pleschberg mit 1.720 Meter Höhe, Anm.) war, stehe, erklärte Brandmüller.

Ein Beben dieser Stärke kommt in Österreich nur etwa alle vier bis fünf Jahre vor, hieß es von der ZAMG. Es dürfte in weiten Teilen Österreichs gespürt worden sein, dennoch waren die Erdstöße beispielsweise in Graz nicht so stark zu bemerken wie beim Beben Ende Dezember in Kroatien. Das lag wohl an der eher geringen Tiefe von acht Kilometer, schilderte die Erdbeben-Expertin der ZAMG, Fee-Alexandra Rodler, im APA-Gespräch.

Der Erdbebendienst der ZAMG ersucht die Bevölkerung, das Wahrnehmungsformular auf ihrer Homepage auszufüllen.

(red.)

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