Lazarus fragt Jesus, ob es gut ist, dass er so viel liest

Lazarus fragt Jesus, ob es gut ist, dass er so viel liest

Als Jesus (soweit ich das sehe zum ersten mal) Lazarus
besucht, sagt ihm Lazarus, dass er gerne und viel liest,
weil er sonst nicht viel Trost hat in seiner Krankheit.
Er sagt, dass er wissbegierig sei und auch gern in der
heidnischen Geschichte Roms oder Ägyptens oder
Assyriens nachliest, um es mit der jüdischen Religion
zu vergleichen.

„Doch was denkst du davon? Ich möchte, dass du mich
belehrst“, fragt Lazarus gespannt.

Jesus durchleuchtet ihn mit seinem durchdringenden
Blick und fragt ihn anschließend: „Verwirrt dich deine
Lektüre? Entfernt sie dich von Gott und seinem Gesetz?“

Lazarus: „Nein, Meister. Sie zwingt mich zum Vergleich
zwischen unserem wahren Gott und den falschen, heid-
nischen Göttern. Ich betrachte die Helden Israels, seine
Gerechten, die Patriarchen, die Propheten und vergleiche
sie mit den finsteren Gestalten der Geschichte der ande-
ren Völker. Ich vergleiche unsere Philosophie – ich meine
die Weisheit der Heiligen Schrift – mit den armen grie-
chischen und römischen Philosophien, in welchen Feuer-
flämmchen aufflackern, doch keine richtige Flamme
brennt und leuchtet wie in den Büchern unserer Weisheit.
Dann verneige ich mich in noch tieferer Verehrung im
Geiste, um unseren Gott anzubeten, der in Israel durch
Geschehnisse, Personen und unsere Schriften spricht.“

Jesus: „Dann lies nur weiter, es kann für dich nützlich
sein, die heidnische Welt kennenzulernen. Mach weiter
so … du kannst weiterhin lesen. Die Hefe des Bösen und
der Keim der seelischen Zersetzung stecken nicht in dir.
Daher kannst du ohne Sorge lesen. Die wahre Liebe, die
du zu deinem Gott hast, macht die profanen Keime,
welche die Lektüre in dir entwickeln könnte, wirkungs-
los. In allen Handlungen des Menschen liegt die Möglich-
keit zum Guten und zum Bösen. Lieben ist keine Sünde,
wenn man heiligmäßig liebt. Arbeiten ist keine Sünde,
wenn man arbeitet, wann es erlaubt ist. Verdienen ist
keine Sünde, wenn man sich mit dem gerechten Lohn
begnügt. Studieren ist keine Sünde, wenn das Studium
nicht die Gedanken an Gott in uns tötet. Doch Sünde ist
es, dem Altare zu dienen, wenn dies aus Eigennutz ge-
schieht. Bist du nun überzeugt, Lazarus?“

„Ja, Meister. Ich habe schon andere darüber befragt,
und sie haben mich deshalb verachtet. Du hingegen
gibst mir Licht und Frieden.“

(Quelle: Maria Valtorta, Der Gottmensch.)

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12.05.2022 um 13 : 15 Uhr

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Joannes Baptista