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War Johannes Paul I wirklich ein "Heiliger"?

Franziskus hat am 13. Oktober den Weg für eine "Seligsprechung" von Johannes Paul I. (Albino Luciani, +1978) geebnet, aber der Journalist Americo Mascarucci bleibt skeptisch.

Er betont auf MarcoTosatti.com (15. Oktober), dass Luciani als Bischof von Vittorio Veneto eine Mitschuld am "Schisma von Montaner” (1967-1969) hatte, als ein ganzes Dorf dem Katholizismus abschwor und die Orthodoxie annahm, weil Luciani einen unerwünschten Pfarrer ernannt hatte. Luciani erschien sogar in Montaner unter Polizeischutz und entfernt das Allerheiligste aus der Kirche.

Er "unterdrückte" in seiner Diözese alle Pater Pio Gebetsgruppen und verbot Pilgerfahrten nach San Giovanni Rotondo.

Es war sein Verdienst als Patriarch von Venedig, die örtliche FUCI (Katholische Studentenvereinigung) aufzulösen, weil sie die Einführung der zivilen Scheidung in Italien unterstützte.

Gleichzeitig betrachtete er jedoch den Römischen Ritus mit großer Feindseligkeit und "zwang fast wie besessen die Einhaltung des modernen Messbuchs auf."

#newsVprvdnwqhd

dlawe
Dieser Papst ist Heilig! Seht doch in sein Gesicht.
Jan Kanty Lipski
Klar, das ist das Kriterium, vgl.
traditionundglauben.com/?s=Kanonisation
Rumanus shares this
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Dieser Artikel ist sehr interessant.
Eine Seligsprechung hat jedoch noch nie bedeutet, dass ein Seliger nicht auch diverse Fehlentscheidungen getroffen haben kann.
Es ist nicht allen Zeitgenossen gegeben, die großen Charismen oder auch Privatoffenbarungen zu erkennen. Diesbezüglich, in Bezug auf den Hl. P. Pio, irrten bereits der heiligmäßige Papst Pius XI. und der Hl. Papst Johannes XXIII.
In …More
Dieser Artikel ist sehr interessant.
Eine Seligsprechung hat jedoch noch nie bedeutet, dass ein Seliger nicht auch diverse Fehlentscheidungen getroffen haben kann.
Es ist nicht allen Zeitgenossen gegeben, die großen Charismen oder auch Privatoffenbarungen zu erkennen. Diesbezüglich, in Bezug auf den Hl. P. Pio, irrten bereits der heiligmäßige Papst Pius XI. und der Hl. Papst Johannes XXIII.
In Bezug auf den Novus-Ordo-Ritus des Hl. Paul VI. setzte der Heroische Albino Luciani als Bischof nichts anderes durch, als das, was der damalige Papst, St. Paul VI., von seinen Bischöfen verlangte.
Jan Kanty Lipski
Rumanus
@Jan Kanty Lipski, vielen Dank für den Hinweis auf diese traditionsorientierte Nachrichtenseite, deren Standpunkte mich immer interessieren.
Ich habe mich, da ich auch regelmäßig die Publikationen der Piusbruderschaft lese, schon sehr eingehend mit der Frage der Selig- und Heiligsprechungen auseinandergesetzt.
Da das Kirchenrecht - im Gegensatz zum Göttlichen Recht - vom Papst ausgeht, und da …More
@Jan Kanty Lipski, vielen Dank für den Hinweis auf diese traditionsorientierte Nachrichtenseite, deren Standpunkte mich immer interessieren.
Ich habe mich, da ich auch regelmäßig die Publikationen der Piusbruderschaft lese, schon sehr eingehend mit der Frage der Selig- und Heiligsprechungen auseinandergesetzt.
Da das Kirchenrecht - im Gegensatz zum Göttlichen Recht - vom Papst ausgeht, und da der Prozess für eine Selig- und Heiligsprechung ausschließlich auf kirchlichem Recht beruht, bestimmt jedoch, wie alles, was Kirchenrecht betrifft, ausschließlich der Papst, wie er den Erkundungsprozess für eine von ihm erwogene Selig- oder Heiligsprechung gestalten möchte. Der Papst kann in der Theorie auch von jedem formell vorgeschriebenen Verfahren dispensieren, da all diese Verfahren kirchlichen Rechtes sind, und eine Person auch ohne formelles Verfahren selig- oder heiligsprechen.
Somit ist von einem Sohn der Hl. Kirche jede vom Papst ausgesprochene Selig- und Heiligsprechung anzuerkennen, in gleich welcher Weise der Papst seinen Erkundungsprozess eingeholt hat.
Hier sollte man als ein Sohn der Hl. Kirche, aufgrund des Beispieles so vieler Jahrhunderte, auf den von Christus versprochenen Beistand des Hl. Geistes vertrauen.
Jan Kanty Lipski
@Rumanus
Da kann man sehen, wozu die ausschließliche Lektüre der Pius-Publikationen führen kann. Sie sollten wirklich mehrere Quellen lesen.
Sie haben Unrecht. Kirchenrecht ist teilweise auch göttlichen Rechts. Das steht am Anfang eines jeden Lehrbuches des Kirchenrechts vor dem Konzil oder nach dem Konzil.

Ansonsten wäre der Papst der "Macher" des Katholizismus, was er ja nicht ist.
Würde …More
@Rumanus
Da kann man sehen, wozu die ausschließliche Lektüre der Pius-Publikationen führen kann. Sie sollten wirklich mehrere Quellen lesen.
Sie haben Unrecht. Kirchenrecht ist teilweise auch göttlichen Rechts. Das steht am Anfang eines jeden Lehrbuches des Kirchenrechts vor dem Konzil oder nach dem Konzil.

Ansonsten wäre der Papst der "Macher" des Katholizismus, was er ja nicht ist.
Würde ein jeder Papst immer jemanden heilig- oder selig sprechen können, dann bräuchte man keinen Prozess.

Sie haben sachlich unrecht und sollten diesen Blog lieber abonnieren und lesen. traditionundglauben.com/…e-eine-kirchenrechtlich-moraltheologische-antwort/
romanza66
Damit will er seine eigene Scheinheiligkeitssprechung vorbereiten
dlawe
Ich halte Johannes Paul I für HEILIG!
Theresia Katharina
In einem neuen Konzil unter einem Papst, der nach dem Heiligsten Herzen Jesu Christi ist, werden alle Heiligsprechungen von PF uberprüft werden, besonders die der Päpste um das VAT II Konzil, die mittlerweile alle heilig (!!!!) gesprochen wurden, um das unselige VATII Konzil, der Türöffner für Satans Pläne zur Ruinierung der Kirche von innen heraus, sakrosankt zu sprechen.
Michael Karasek
Johannes Paul I. wurde auch als der lächelnde Papst bekannt und war nur 30 Tage im Amt,sein Tod ist sehr mysteriös gewesen.Vielleicht will sich der Vatikan jetzt mit der Seligsprechung die Hände waschen?
viatorem
Mir ist er zu wenig bekannt um eine Heiligkeit zu erkennen.
Als Papst wirkte er nur sehr kurz und von seinem Leben vorher , weiß ich auch nichts. Ob ihm Wuner zugeschrieben werden, die auf seine Fürsprache hin erfolgten, ist mir auch nichts bekannt.

Daher, ob er wirklich ein Heiliger war, weiß nur Gott .

Von seiner Ausstrahlung her könnte er meiner Meinung nach einer sein, aber die alleine …More
Mir ist er zu wenig bekannt um eine Heiligkeit zu erkennen.
Als Papst wirkte er nur sehr kurz und von seinem Leben vorher , weiß ich auch nichts. Ob ihm Wuner zugeschrieben werden, die auf seine Fürsprache hin erfolgten, ist mir auch nichts bekannt.

Daher, ob er wirklich ein Heiliger war, weiß nur Gott .

Von seiner Ausstrahlung her könnte er meiner Meinung nach einer sein, aber die alleine reicht wohl nicht aus.
kyriake
Deshalb sollte eine Selig- und Heiligsprechung nach wie vor auch erst nach einigen unerklärlichen Wundern auf die Fürsprache des Betroffenen in die Wege geleitet werden.
Bei Bergoglio sind solche Wunder nicht mehr nötig. Das ist verdächtig!!
Marina Pavlic
Fragen wir uns in erster Linie selbst, ob wir dem Heiligkeitsideal entsprechen. Da sollte so manch einer verstummen, wenn ihm die Gnade gegeben wird sich im rechten Licht zu sehen.... Stimmts Fritz!?
Goldfisch
Was spielt all diese Spekulation für eine Rolle??? Ist es wichtig zu wissen, ob oder ob nicht? Der Herr weiß es und wird ihm den richtigen Platz zuweisen, egal ob wir uns die Köpfe einschlagen, ob dieser Papst heilig oder unheilig gelebt und gestorben ist.
Goldfisch
ehrlich??? WEN verehrt denn das Volk heute noch??? Einen Popsänger ...., einen zweifelhaften Politiker, der sich ins rechte Licht stellen möchte ...., aber hat das in der heutigen Zeit wirklich noch WERT??? @Fritz Pomern
Goldfisch
Ich denke wir haben in der heutigen Zeit weitaus wichtigere Probleme als sich mit der Heiligkeit eines Papstes auseinander zu setzen. Mir persönlich ist es egal, was er ist. Mach mir darüber keine Gedanken! @Pritz Pomern
Maximilian Schmitt
Ich finde es sehr zweideutig, daß die Redaktion den Beitrag von Americo Mascarucci unkommentiert hier einstellt. Ich halte Luciani zwar auch nicht für einen Heiligen, aber wenn er eine Studentenorganisation auflöste, welche sich für die Scheidung einsetzte, dann scheint das doch völlig legitim zu sein. Mit seiner strengen Forderung den N.O.M. genau zu beachten, wollte er vielleicht irgendwelchen …More
Ich finde es sehr zweideutig, daß die Redaktion den Beitrag von Americo Mascarucci unkommentiert hier einstellt. Ich halte Luciani zwar auch nicht für einen Heiligen, aber wenn er eine Studentenorganisation auflöste, welche sich für die Scheidung einsetzte, dann scheint das doch völlig legitim zu sein. Mit seiner strengen Forderung den N.O.M. genau zu beachten, wollte er vielleicht irgendwelchen Ausartungen vorbeugen.