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Gemeinsame Konzelebration mit dem Kirchenchor. Von Privatperson Paul Spätling

„Pfarrer Stefan Jürgens singt das Hochgebet gemeinsam mit dem Chor,“ wohl einschließlich der Wandlungsworte. So die Pfarrnachrichten von St. Maria Himmelfahrt in Ahaus (5.-11 Dezember).

Ein blöder, einfallsloser Gag von einem Geck, kann man dazu nur sagen. Zudem ein alter Hut.

Jürgens etwas retardiert.

Denn ziemlich genau vor jetzt 25 Jahren habe ich das bereits erlebt. Beim Seelenamt für meinen Mitbruder Piet Verdijk am 2. August 1996 gleich über die niederländische Grenze in Groesbeck. Damals konzelebrierten (ohne mich) alle Priester am Altar mit der ganzen Gemeinde von etwa 200 Gläubigen.

Diese Neugläubigen waren es offensichtlich schon lange gewohnt: Sie beteten den ganzen Kanon samt den Wandlungsworten von A bis Z auswendig mit.

Die Konzelebration mit Priester und Chor am 12. Dezember 2021 ist also nichts Neues für die Neugläubigen. Höchstens dass sich jetzt die Pastoraldame Johanna Tenhumberg mit eigener Predigt im „Abschiedsgottesdienst“ selber feiert.

Was wird wohl Bischof Heinrich Tenhumberg dafür zusätzlich erdulden? Nach eigener Aussage leidet er ja im tiefsten Fegefeuer ungeheure physische Höllenqualen, so dass er laut aufschrie.

Das alles kümmert den Höllen-Leugner Jürgens nicht. Indes schimpft von den Kanzeln des Münsterlandes abwechselnd eine ganze Corona in Gestalt aller vier Weihbischöfe Hegge, Zekorn, Lohmann, Theising über angebliche Corona-Leugner und Impfunwillige, was das Zeug hält.

Da kann man sich endlich mal ungestraft und meinungskonform so richtig loslassen mit der ganzen aufgestauten Wut über diese Störenfriede einer wohligen allgemeinen Gemütslage - wenn man ja sonst nichts zu sagen hat!

Jedoch einem penetranten Höllen-Leugner wie Jürgens endlich mal auf die Finger zu klopfen, auf diese Idee kommen diese hohen Herren erst gar nicht!

Ja, Pater Delp SJ, der gut schon die irdischen Qualen, aber als gläubiger Priester noch mehr die ewigen Höllenqualen kannte, hatte recht: „Wehe einer Zeit, die untergeht im Fortschrittstaumel vor lauter Furcht und Feigheit“ (Zitat aus denselben Pfarrnachrichten). Offensichtlich sah er solche Priester und Bischöfe von heute für die Zukunft voraus, vielleicht auch einen Jorge Bergoglio…