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Wer sind Sedisvakantisten?

Es werden hier Namen von Sedisvakantisten genannt. Schauen wir uns an was ihnen gemeinsam ist:

Name: Daniel Dolan(Daniel Lytle Dolan)
1965 studierte er im diözesanen Priesterseminar.
Er trat in den Zisterzienserorden.
Später studierte er in schweizerischen Econe.
Am 29. Juni 1976 von Erzbischof Marcel Lefebvre zum Priester geweiht.
Anmerkung: Von Papst Paul VI wurde Erzbischof Marcel Lefebvre wegen den unerlaubten Priesterweihen suspendiert.
Seit 1973 und schon im Priesterseminar von Econe vertrat er Sedisvakantismus (etwa: Papst Paul VI ist kein Papst und alle seine Nachfolger sind es auch nicht).
1977 kehrte er in die USA zurück und gründete dort selbst für die Priesterbruderschaft Messzentren.
Anmerkung: Nur ein Jahr nach der unerlaubten Priesterweihe durch Marcel Levebvre hat er sich verselbständigt.
1983 wurde er aus der FSSPX ausgeschlossen.
Am 30. November 1993 (10 Jahre später!) ließ er sich von Sedisvakantisten Bischof Mark Pivanuras zum Bischof weihen.
Anmerkung1: etwas mehr als 2,5 Jahre nach dem Tod (März 1991) des Erzbischof Lefebvre.
Anmerkung 2: Er ist ein Lefebvre Priester, wurde aber schnell Sedisvakantist.
Anmerkung 3: Frucht ist: Ausschluss aus der Lefebvre Priestergemeinschaft und weiterführen von unerlaubten Bischofsweihen.

Name Mark Pivanuras (Mark Anthony Pivarunas)
Sein Weg ist fast der gleiche wie von Dolan:
1974 Eintritt in die: Congregatio Mariae Reginae Immaculatae, CMRI
Anmerkung1: Diese Kongregation wurde im Jahre 1967 von Francis Schuckardt mit Hilfe von Denis Chicoine gegründet.
Anmerkung 2: Die Piusbruderschaft wurde im Jahre 1979 von Marcel Lefebvre gegründet. Zunächst erlaubt, auf Probe, dann suspendiert wegen den unerlaubten Priesterweihen. So war es ähnlich bei der oben gennanten Congregation. Diese wurde zwei Jahre vorher, vor Gründung Lefebvres ins Leben gerufen.
Anmerkung 3: Im Jahr 1984 (ebenso 10 Jahre später!) beschuldigte der Mitbegründer Denis Chicoine den Gründer Franc Schukardt des Drogenmissbrauchs, sowie Unmoral und persönlicher sowie finanzieller und organisatorischer Misswirtschaft.
Anmerkung 4: Sedisvakantisten haben nicht nur das zweite Vatikanische Konzil und Päpste seit Papst Paul VI. bekämpft, sondern sie haben sich untereinander ebenso bekämpft und wahrscheinlich brauchten sie ein Motiv, ein Feindbild, um „Bischofsweihen“ zu vollziehen.
Anmerkung 5: Frucht: Einer verdrängt den anderen aus ihren Ämtern und weiterführende unerlaubte Bischofsweihen.
Anmerkung 6: Typisch bei allen Sedisvakantisten ist, sie alle sagen: „Papst Paul VI ist kein Papst und alle seine Nachfolger sind es auch nicht“.
Diese Leute sind formelle Häretiker und formelle Schismatiker. Aber auch jeder Katholik der behauptet „ der Papst ist kein Papst“, er ist automatisch ein formeller Häretiker und automatisch exkommuniziert. (Bedeutet: Es braucht keine Päpstliche Bestätigung). Ein formelles Schisma ist eine Todsünde. Bei Leuten die keine Reue zeigen, die an Häresien festhalten, ist das Heil in großer Gefahr.

Nun weiter zu Person Pivanuras:
Er wurde 1985 von unabhängigen*George Musey zum Priester geweiht.
Dann ließ er sich 1991 von sedisvakantistischen Bischof Moises Carmona zum Bischof weihen.
Anmerkung: Nur zwei Jahre später, im Jahr 1993 weihte der Sedisvakantist Mark Pivanuras den Daniel Dolan zum Bischof und im Jahr 1999 Martin Davila Gandara. Auch hier ist die Frucht: weiterführen von unerlaubten Bischofsweihen.

Schauen wir uns gleich an was George Musey, Moises Carmona, und Martin Davila Gandera taten:
George Musey:
Er war ein Sedisvakantischer Bischof aus der Linie Pierre Martin Ngô Đình Thục.*
1968, zelebrierte er gelegentlich Messen bei der Lefebvre Piusbruderschaft.
Im April 1982 ließ er sich durch Moises Carmona zu Bischof weihen.
Nur paar Monate später weihte er selbst den entlassenen Franziskaner Lois Vezelis zum Bischof.
Auch hier ist die Frucht erkenntlich: weiterführen von unerlaubten Bischofsweihen.

Schauen wir uns gleich auch Lois Vezelis an:
1978 wurde er aus seinem Orden entlassen, weil er sich der Jurisdiktion seiner Ordensoberen entzogen hatte.
Zeitweilig arbeitete er mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. zusammen, distanzierte sich dann aber von Erzbischof Marcel Lefebvre
Die Bischofsweihe erhielt er von Sedisvakantisten Moises Carmona.
Er selbst weihte zwei weitere Sedisvakantistische Bischöfe
Er eröffnete ein sedisvakantische Kloster in den USA und der von der Kirche exkommunizierte Pierre Martin Ngo Dinh Thuk lebte in diesem Kloster.
Auch hier wieder die Frucht: weiterführen von unerlaubten Bischofsweihen.

Martin Davila Gandara:
Ein Vagantenbischof in der Sukzession des Pierre Martin Ngô Đình Thục
Priesterweihe durch Moises Carmora
Bischofsweihe durch Mark Pivanuras
Er vertritt Sedisprivationismus
Anemrkung 1: Eine andere Gruppe von Sedisvakantisten (Rosenkranz), bekämpft ihn mit der Verbreitung: Dass er in Verbindung mit einer Geheimgesellschaft steht.
Anmerkung 2: George Musey begründe seine spätere Distanz von Marcel Lefebre so: Marcel Lefebvre stand in Verbindung mit einem Freimaurer.
Auch hier ist die Frucht: Einer bekämpf den anderen und ein ausgeprägter Drang unerlaubte Bischofsweihen vollzuziehen.
Lilien Dorner
Mit dem Wort Sedisvakanz wird jene Zeit beschrieben, in der der Papststuhl leer steht. Eine reguläre Sedisvakanz - wie derzeit nach dem Tod von Johannes Paul II. - wird durch die Wahl eines neuen Papstes durch ein Konklave der Kardinäle beendet.
Weniger bekannt ist hingegen, dass es auch Gruppen gibt, für die der Stuhl Petri - je nach Ausrichtung - bereits seit 1958 oder 1978 leer steht, oder …More
Mit dem Wort Sedisvakanz wird jene Zeit beschrieben, in der der Papststuhl leer steht. Eine reguläre Sedisvakanz - wie derzeit nach dem Tod von Johannes Paul II. - wird durch die Wahl eines neuen Papstes durch ein Konklave der Kardinäle beendet.
Weniger bekannt ist hingegen, dass es auch Gruppen gibt, für die der Stuhl Petri - je nach Ausrichtung - bereits seit 1958 oder 1978 leer steht, oder für die nicht Johannes Paul II., sondern ein anderer der regierende Papst war oder ist.
Lilien Dorner
Konzil als Streitpunkt
Der moderne Sedisvakantismus entwickelte sich im Gefolge der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils, insbesondere der Liturgiereform von 1969.
Abspaltung vom "wahren Glauben"
Obwohl der Großteil der heutigen Anhänger der traditionellen Liturgie den Papst in Rom anerkennt - auch Gruppen, die ihm den Gehorsam versagen und die Reformen des Konzils verurteilen, wie die …More
Konzil als Streitpunkt
Der moderne Sedisvakantismus entwickelte sich im Gefolge der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils, insbesondere der Liturgiereform von 1969.
Abspaltung vom "wahren Glauben"
Obwohl der Großteil der heutigen Anhänger der traditionellen Liturgie den Papst in Rom anerkennt - auch Gruppen, die ihm den Gehorsam versagen und die Reformen des Konzils verurteilen, wie die vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete "Gesellschaft des Heiligen Pius X." (SSPX) - gibt es einige kleine Gruppierungen, die die Ansicht vertreten, das Papsttum in Rom habe sich vom "wahren katholischen Glauben abgespalten".
Die Abspaltung einer Abspaltung
Die bekanntesten sedisvakantistischen Gruppierungen sind die "Gesellschaft des Heiligen Pius V." (SSPV), eine Abspaltung von SSPX, und die "Kongregation Mariens, der Unbefleckten Königin" (CMRI).
Sie teilen mit vielen anderen Traditionalisten die Ablehnung der "Konzilskirche", die von manchen auch als "Novus-Ordo-Religion" (nach dem lateinischen Namen der reformierten Messliturgie, Novus Ordo Missae) bezeichnet wird.
Johannes Paul II. war "nicht legitim"
Für diese Sedisvakantisten war der verstorbene Johannes Paul II. deshalb kein legitimer Papst, weil er "vollkommen die Konzilskirche unterstützte".
Für manche Anhänger der Sedisvakanz-These ist der Stuhl Petri gar seit 1958, der Wahl von Johannes XXIII. zum Papst, leer, da dieser ein "Häretiker" gewesen sei und sich damit "selbst exkommuniziert" habe.
Zehn bis 15 Gegenpäpste

Gleichzeitig gehen aber die meisten Sedisvakantisten nicht so weit, nach einem neuen, "wahren" Papst zu suchen. Das bleibt noch kleineren Gruppen vorbehalten, die in den vergangenen Jahrzehnten nach unterschiedlichen Schätzungen rund zehn bis 15 "Päpste" gewählt haben, von denen einige bereits verstorben sind.